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IGNORED

Schlüsselaufbewahrung


mangri

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Meine Kanonen liegen in einem Schrank mit dem Widerstandsgrad III

Die Mun in einem zweiten Schrank mit dem Widerstandsgrad I

Beide Schränke haben zusätzlich zum (sperrigen) Schlüssel noch ein Zahlenkombinationsschloß.

Da mir die Schlüsselaufbewahrung in der Hosentasche "langsam auf den Sack geht", war ich heute in einem Fachgeschäft für Sicherheitseinrichtungen, Stahlschränke usw., um mich über ein geeignetes Behältnis für meine Schlüssel zu informieren.

Ergebnis: Der Kundenberater dieser Fachfirma hat mir erklärt, daß ich zur Schlüsselaufbewahrung einen gleichwertigen Schrank (siehe oben) benötige.

Ansonsten würden meine Schränke versicherungstechnisch auf den niedrigen Stand des Schlüsselaufbewahrungsbehältnisses (tolles Wort) herabgestuft.

Mein Einwand, daß beide Schränke zusätzlich über ein Zahlenkombinationsschloß

verfügen, konnte ihn nicht umstimmen.

Kann das richtg sein ??????????

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Der Einwand des Fachberaters ist richtig.

Allerdings ist die Thread-Unterzeile verwirrend. Natürlich reicht die Hosentasche (Schlüssel ist am Mann; besser überwachen kannst Du ihn ja gar nicht).

Laut deiner Schilderung ist dir das nur zu unbequem, aber das ist eine andere Geschichte.

Gruß,

karlyman

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Und welchen versicherungstechnischen Widerstandsgrad hat das Schlüsselaufbewahrungsbehältnis Hosentasche ?  :blink:

344171[/snapback]

Das wiederum ist wohl abhängig von der körperlichen Beschaffenheit des Trägers. :021:

Naja, wenns in der Hosentasche zu eng wird, kann man den Schlüssel immer noch um den Hals tragen, alles eine Frage der Bequemlichkeit.

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was ich nicht verstehe:

wenn doch beide tresore nen zahlenschloss haben, wozu dann noch die schlüssel???

selbst wenn du die schlüssel hast bekommst du die schränke ja immer noch nicht auf!!!

dann kannst die schlüssel auch in der schranktür stecken lassen oder gleich wegschmeißen!!!

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weil beide Schlösser erst gemeinsam den Sicherheitsstandart gewähren.

Karl

344195[/snapback]

Normalerweise ist es so, daß bei einem Waffenschrank mit elektronischem Zahlenschloß und Schlüsselschloß (was für ein Wort!) der Schlüssel nur zur Notöffnung gedacht ist für den Fall, daß die Elektronik spinnt oder die Batterie leer ist.

Wenn das die Ausgangslage ist, dann kann man den Schlüssel entweder bei einem Jagdfreund in dessen Tresor (der gleichen Klassifizierung!) oder in ein Bankschließfach legen.

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@ Oldhand

Stimmt nicht ganz. Es gibt elektronische Schlösser ohne Notöffnungsmöglichkeit. Dann liegt das Batteriefach immer außen zugänglich. Dann kann man eltr. Schlösser mit elektronischer Revision bekommen. Da wird lediglich die Verkabelung und/oder die Elektronik redundant ausgelegt. Letztlich gibt es Schlösser mit mechanischer Revision. Die haben tatsächlich eine mit Notschlüssel zu bedienende Öffnungsmöglichkeit. Dort kann die Batterie innen liegend sein.

Benötigt man zum öffnen eine Zahlenkombination und einen Schlüssel, dient das zur Sicherheitserhöhung.

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Benötigt man zum öffnen eine Zahlenkombination und einen Schlüssel, dient das zur Sicherheitserhöhung.

344216[/snapback]

Genauso sieht es in meinem Fall aus.

Meine Schränke haben keine Elektronik und keine Batterie.

Die Zahlenkombination ist per Hand zu drehen. Erst danach kommt der Schlüssel zum Einsatz. Ist also nichts mit wegschmeißen :unsure:

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Ab VdS Kl. 4 sind zwei unabhängige (zertifizierte) Schlösser vorgeschrieben.

Häufig sind das ein Schlüsselschloss und ein mechanisches Zahlenschloss.

Es gibt auch Modelle mit zwei mechanischen und sogar welche mit zwei elektronischen Schlössern (z.B. Kaba Paxos).

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Der Einwand des Fachberaters ist richtig.

Allerdings ist die Thread-Unterzeile verwirrend. Natürlich reicht die Hosentasche (Schlüssel ist am Mann; besser überwachen kannst Du ihn ja gar nicht).

Laut deiner Schilderung ist dir das nur zu unbequem, aber das ist eine andere Geschichte.

Gruß,

karlyman

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:021:

solange er nicht zum pinkeln den Schlüssel herausholt und in die Hose ... :lol:

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:021:

solange er nicht zum pinkeln den Schlüssel herausholt und in die Hose ... :lol:

344324[/snapback]

LOL, na dass fällt unter der Rubrik - einmal den Fehler gemacht und immer daran denken. Passiert folglich nie wieder.

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Meine Kanonen liegen in einem Schrank mit dem Widerstandsgrad III

Die Mun in einem zweiten Schrank mit dem Widerstandsgrad I

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....sehr löblich.... vorgeschrieben ist aber nur "0," (laut WaffG; wenn Du Muni & Waffen im selben Tresor lagerst; was Du ja nicht mal machst) folglich brauchst Du Dir doch nur bestätigen lassen, dass Deine Behältnisse min. der Stufe A bzw B entsprechen, oder? Da dürfte ja wohl ein Kl. III Schrank mit Zahlenschloß ausreichen...

Oder lagerst Du noch die Kronjuwelen neben Deinen Kanonen??? :unsure:

Gruß Gromit

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Oder lagerst Du noch die Kronjuwelen neben Deinen Kanonen???  :unsure:

Gruß Gromit

344402[/snapback]

No Sir,

ich bin in der glücklichen (?) Lage, von meinem ehemaligen Arbeitgeber Stahlschränke in vielen Ausführungen zu bekommen.

Die haben zwar eine firmeninterne Einstufung, doch durch ein Gutachten für relativ viel Kohle (von einigen Nutznießern freiwillig aufgebracht) sind die nach heutigem Standard mehr als ausreichend.

Das Problem ist die Aufbewahrung der entsprechenden Schlüssel.

(offensichtlich sind sich hier die Fachleute nicht einig)

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(offensichtlich sind sich hier die Fachleute nicht einig)

344422[/snapback]

Anscheinend nicht, denn dieses Thema hatten wir schon einige Male.

Wenn Du Dir die Schlüssel nicht mehr in der Hosentasche stecken willst, dann bleibt wohl nur ein gleichwertiger Schrank mit Zahlenschloss. ;)

Bandit_911

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Wenn Du Dir die Schlüssel nicht mehr in der Hosentasche stecken willst,

Lauf mal ständig mit derartigen Dingern in der Tasche herum.

Ein Schlüssel ist starr, hat eine Länge von 12 cm und ist mit 2 kleinen Exemplaren für die Innenfächer per Ring verbunden.

Der zweite Offenmacher ist ca. 20 cm lang, hat allerdings in der Mitte ein Gelenk, man kann ihn also auf ca 10 cm zusammenfalten.

Ich kann mir wirklich etwas Besseres für die Hosentasche vorstellen :)

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...

Ein Schlüssel ist starr, hat eine Länge von 12 cm und ist mit 2 kleinen Exemplaren für die Innenfächer per Ring verbunden.

Der zweite Offenmacher ist ca. 20 cm lang, hat allerdings in der Mitte ein Gelenk, man kann ihn also auf ca 10 cm zusammenfalten.

...

344514[/snapback]

Klingt nach einem wirksamen Selbstverteidigungsgerät. :borgsmile:

Dein

Mausebaer

:bud:

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Klingt nach einem wirksamen Selbstverteidigungsgerät.  :borgsmile:

Dein

Mausebaer

:bud:

344723[/snapback]

Ich doch nicht.

Als alter (ehemaliger) Staatsdiener habe ich (fast) nur T..Taschentücher in meiner Tasche.

Mit der Mick Jagger nachgesagten Variante in der Hosentasche eine Hasenpfote für gewisse Situationen zu haben, kann ich in meinem Alter keinen Eindruck mehr machen.

Trotzdem: Das Leben kann immer noch schön sein... :)

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Als nicht ganz so alter ehemaliger Beamter sag' ich Dir, dass mir im Dienst ausführlich die verschiedenen Vorteile von rolliertem Hartgeld erläutert wurde. :AZZANGEL:

Glaube mir! Harte Münzen bringen immer mehr als tote Hasenfüße. :grlaugh:

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Glaube mir! Harte Münzen bringen immer mehr als tote Hasenfüße. :grlaugh:

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Die Wirkung der harten Rollen ist sicher nicht zu verachten.

Könnte allerdings Probleme mit dem Gürtel oder den Hosenträgern geben, von wegen der korrekten Anzugsordnung :chrisgrinst:

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Das Problem ist die Aufbewahrung der entsprechenden Schlüssel.

(offensichtlich sind sich hier die Fachleute nicht einig)

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Ich sehe das Problem nicht... schau doch mal ins WaffG oder in die VO. Mind. Stufe B für Kurzwaffen, mind. Stufe A... Muni und Waffen zusammen min. Klasse 0 oder Vergleichbar (mal so aus dem Gedächtnis)

Du hälst einen Tresor vor, der der Klasse III (wenn Zahlenschloss UND Schüssel zum Abschließen verwendet werden) entspricht. Es ist doch davon auszugehen, dass ein Kl. III Schrank, bei dem nur mit dem Zahlenschloss verriegelt wird, den Anforderungen des WaffG genüge getan wird.

Wende dich doch mal an die Kripo. Die haben meist ausgezeichnete Beratungsstellen. Schilder denen Dein Problem, nötigenfalls mit einer kurzen "vor Ort" Besichtigung und gut sollte sein.

So machen es auch diejenigen, die Tresore OHNE Klassifizierung verwenden.

Ein Kollege hatte vor kurzem eine Nachschau... Ein Blick auf den ehem. NATO-Tresor überzeugten die freundlichen Herren und man konnte zum Kaffeetrinken übergehen...

Gruß Gromit

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Wende dich doch mal an die Kripo. Die haben meist ausgezeichnete Beratungsstellen. Gruß Gromit

345172[/snapback]

Alles schon durchgespielt. Hilft mir nicht weiter.

Die Antworten waren pflaumenweich, von nicht zuständig mit Verweis auf den zuständigen SB des Ordnungsamtes bis siehe WaffG / VO oder anderen allgemeinen Sprüchen.

Dein Hinweis auf die erforderlichen Einstufungen ist schon OK, nur wenn solch ein "Sicheres Schwergewicht" mit dem Widerstandsgrad III in meiner Hütte steht, möchte ich den III er auch behalten.

So bin ich nunmal.

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