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Welche Waffe, welche Klasse, welches Kaliber?


clausi

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Ich stehe vor der Entscheidung für eine Waffe speziell für IPSC. Schieße seit Jahren andere Kurzwaffen-Disziplinen (vor allem DSB, hier und da aber auch BDS Mehrdistanz) und will IPSC jetzt - nach einigen Wochen Reinschnuppern - ernsthaft betreiben. Dabei stellen sich für mich folgende Fragen:

- Kaliber: Da 9 mm wegen fehlendem Major-Faktor flachfällt und 45er in puncto Magazin-Kapazität wohl eher ungünstig ist, scheint mir .38 Super Auto angeraten. Gibt es dabei irgendwelche Nachteile respektive: Was sind die Alternativen?

- Klasse: Da mir für die Anforderungen beim IPSC-Schiessen so Nettigkeiten wie Leuchtpunkt-Visier und Kompensator sehr nützlich erscheinen, tendiere ich zu einer Entscheidung GEGEN Production. Welchen Einfluss hat es, für welche der verbleibenden Klassen man sich entscheidet, auch und vor allem bei der Teilnahme an Wettkämpfen?

- Last but not least bleibt dann die Frage nach der "richtigen" Waffe sowie einem in puncto IPSC kompetenten Händler (im Rhein-Main-Gebiet).

- Zusatzfrage (in Anbetracht des doch recht ordentlichen Munitionsverbrauchs): Lohnt sich das Wiederladen z.B. von .38 Super Auto in finanzieller Hinsicht? Bringt es was in puncto Zuverlässigkeit der Munition? Wenn nicht: Wo kauft man derartige Fabrik-Muni zu zivilisierten Preisen?

Viele Fragen, ich weiß. Bin für alle - auch teilweise - Antworten dankbar ;-))

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Zitat:

Original erstellt von clausi:

- Kaliber: Da 9 mm wegen fehlendem Major-Faktor flachfällt und 45er in puncto Magazin-Kapazität wohl eher ungünstig ist, scheint mir .38 Super Auto angeraten.

Gibt es dabei irgendwelche Nachteile respektive: Was sind die Alternativen?

.40 S&W in der Standard und Modified

- Klasse: Da mir für die Anforderungen beim IPSC-Schiessen so Nettigkeiten wie Leuchtpunkt-Visier und Kompensator sehr nützlich erscheinen, tendiere ich zu einer Entscheidung GEGEN Production.

Mit Point und Comp geht nur Open, mit Point und Blockflöte geht Modified.

Welchen Einfluss hat es, für welche der verbleibenden Klassen man sich entscheidet, auch und vor allem bei der Teilnahme an Wettkämpfen?

Den, dass Du in der entsprechenden Klasse antreten muß. Jede Klasse hat ihren eigenen Reiz, entscheiden mußt Du selbst.

- Last but not least bleibt dann die Frage nach der "richtigen" Waffe sowie einem in puncto IPSC kompetenten Händler (im Rhein-Main-Gebiet).

Jürgen Flass in Neuss. Selbst aktiv und weiß, wovon er redet.

- Zusatzfrage (in Anbetracht des doch recht ordentlichen Munitionsverbrauchs): Lohnt sich das Wiederladen z.B. von .38 Super Auto in finanzieller Hinsicht? Bringt es was in puncto Zuverlässigkeit der Munition? Wenn nicht: Wo kauft man derartige Fabrik-Muni zu zivilisierten Preisen?

Wenn Du mit .38SA Open schießt, ist wiederladen Pflicht. Ad 1 wegen der Kosten und ad 2, wegen der Abstimmung Waffe/Ammo.

Im Laden gibt es da kaum was, was ordentlich funzt.

Das gilt eingeschränkt auch für die .40S&W.


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Lebenslänglich FWR#1911, in diesem Jahr geworbene Neumitglieder: 6, jetzt Du!

Together we stand, divided we fall

[Dieser Beitrag wurde von Mike Brauer am 09. August 2002 editiert.]

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@ clausi

dann mal auch Senf von mir:

zu den Klassen is schon das meiste gesagt, bloß, daß 9mm in der Standard-Division unbrauchbar ist, ist Quatsch. Ok, Du kriegst zwar nur Minor-Punkte, aber wenn Du Dich drauf beschränkst, A's zu schießen, is das herzhaft egal wink.gif

Daß in der Standard-Div. für die Anerkennung des Major-Faktors Mindestkaliber 40 (10mm) erforderlich ist und SÄMTLICHE 9mm-Kaliber daher ausschließlich Minor gewertet werden (das gilt natürlich auch für 38SA,9x21,357SIG, etc), weißt Du sicher vom SuRT ..

Open: Bedenke die Kosten der "Sonderkaliber" 9x21 und 38SA. Inzwischen ist es auch in DE kein Prob mehr, 9mm Major zu schießen, d.h. 9x19 Hülsen so zu laden, daß ohne Gasdruckprobleme Major erreicht wird (meine Laborierung erreicht grad mal 2100 bar..).

Wiederladen ist imho Pflicht, weil etliche Fabriksmuns den Faktor nicht zuverlässig erreichen, wenn überhaupt ...

Und auch was die finanzielle Seite angeht: eine wiedergeladene 9mm Major kostet mich etwa 9 €-Cent; vergleich das mal mit einer fertigen 9x21 oder 38SA und multiplizier ruhigen Gewissens mal mit 10 000 Stk / Jahr ...

Büchsenmacher: ich hab bereits 2 Waffen vom www.sauercustomshop.de bezogen und kann ihn guten Gewissens weiterempfehlen.

DVC

[Dieser Beitrag wurde von +sniper+ am 09. August 2002 editiert.]

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Zitat:

Original erstellt von Dirk Beckers:

Ich weiß nicht Hajo... ich schiesse .40S&W (180grs VM KS) von S&B aus der Box. Abgesehen vom etwas - wirklich nur etwas bei Stückzahlen - höheren Preis gegenüber Selberladen bin ich voll zufrieden! .........

Hmmja, muß natürlich jeder selbst wissen. Ich hatte zu Zeiten als ich noch Standard Class schoß, auf ner DM mal das wunderschöne Erlebnis auf Minor runter gewertet zu werden. Ich schoß damals schon einige Jahre .45ACP mit 230 grs FMJ Geschoss, nämlich Fabrikmunition von S&B wink.gif!

Diese erreichte beim Chrono dann trotz der dicken Pille den Majorfaktor nicht, was ihr in den Jahren zuvor mühelos gelungen war.

Seitdem bin ich bei Fabrikmunition vorsichtig.......

Gruß & DVC

Hans-Joachim

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Warum auch die .40er laden?

Abstimmung hatten wir ja schon.

Faktor wäre z.B.mit der Leader im Überfluß vorhanden. (Die reicht sogar für ne Blockflöte)

Aber der Casus Knacktus sind die 28,6 OAL der Fabrik Ammo. Die guten 1911er haben es gern etwas länger (so um die 30,0 oder gar etwas mehr), um wirklich zuverlässig zu arbeiten. Es gibt zwar nur selten Probleme, aber wenn, immer in dem Moment, wo man sie am wenigsten braucht.

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Lebenslänglich FWR#1911, in diesem Jahr geworbene Neumitglieder: 6, jetzt Du!

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Zitat:

Original erstellt von Mike Brauer:

Aber der Casus Knacktus sind die 28,6 OAL der Fabrik Ammo. Die guten 1911er haben es gern etwas länger (so um die 30,0 oder gar etwas mehr), um wirklich zuverlässig zu arbeiten. Es gibt zwar nur selten Probleme, aber wenn, immer in dem Moment, wo man sie am wenigsten braucht.

uuups, Mike,

dann is meine ParaOrdnance eine schlechte solchene - die frißt die Fabrikspillen ohne Widerspruch, und damit meine ich, ohne einen einzigen bisher!

@ Hajo + Dirk: auch die 40er S&B erreicht mitnichten sicher den Faktor! Kann Hajos Bedenken nur bestätigen.

Ich verwende sie nur zur Hülsengewinnung.

Die Leader halten den Faktor zwar sicher, sind aber von meinem Gefühl her weitaus heftiger als meine eigenen ....

Faktor is nicht gleich Faktor ....

DVC

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Naja, so'n paar Anmerkungen mag ich mir da doch nicht verkneifen rolleyes.gif

Zum einen, wenn's Open Class sein soll würd ich eher mal was mit 9x21 versuchen, ist meiner Meinung nach schlauer als .38Super.

In der Klasse kostet eine Wettkampfwaffe richtig, neu so ab ca. EUR 4500,- aufwärts, das ist zum Einstieg schon ne Menge Holz und man braucht ja auch noch'n bisschen Zubehör(hmm, das gute von H&S gäbe es z.B. hier), diese Kosten sollte man nicht unterschätzen.

Grundsätzlich solltest du deine Waffe nicht bei einem kompetenten Händler, sondern bei einem kompetenten Büchsenmacher erwerben(die paar IPSCler wie Jürgen Flaß, Andy Mitschke etc. ausgenommen), denn dein Büchsenmacher muß auch mit ner getunten 1911(geh ich mal von aus wink.gif) klarkommen und da gibt es nicht so viele wie man meinen sollte.

Der Preis könnte dich da z.B. auch etwas weg vom Rhein-Main-Gebiet treiben, denn nach den normalen ersten Abstimmungen sollte die Waffe ja laufen(ich z.B. würde Andy Holden in Paderborn empfehlen, ist näher als Bayern und der Preis ist ok).

Wie auch immer, Wiederladen ist eigentlich Pflicht, abgesehen von der Production Class. Da brauchst du aber auch keinen "Major"-Faktor(ist da eh nicht ganz zutreffend).

Gruß & DVC

Hans-Joachim

[Dieser Beitrag wurde von HAJO am 09. August 2002 editiert.]

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@ Hajo: Zum Thema Preis möchte ich Dir doch ein wenig widersprechen! Es gibt neben den bekannten US-Produkten, die sich in der Open gut um den genannten Preis herum bewegen doch zum Glück noch andere Hersteller!

Keine meiner beiden SPS (einmal Open-"Serie" mit Hybrid und Comp in 9x21mm, einmal SPS-Griffstück mit Shuemann Tribrid-S Oberteil in 9x21mm) hat auch annähernd diesen Preis gekostet, der lag jeweils unter € 2.500,00 (wenn ich richtig umrechnen kann) ohne irgendwelche Rabatte (die man dann zusätzlich nutzen kann wink.gif ).

Neben den 1911 oder 1911-Clonen gibt es auch noch andere Systeme, die man (erfolgreich) nutzen kann, wie Tanfoglio etc. Ich höre zwar jetzt schon die Disskussion über die "Spaghetti-Gun", kann aber ur sagen, daß im Safe noch eine, ebenfalls in 9x21mm, liegt, die über Jahre völlig problemlos lief und sich wunderschön geschossen hat!!!

Wichtig ist eventuell ein guter Büchsenmacher, besonders bei Tanfoglio, der weiß, was er macht (sind leider viel zu wenige in D!!!).

Bezüglich des Kalibers stimme ich HaJo zu, 9x21mm rules wink.gif ! Nein, Spaß bei Seite, .38SA ist durch den Rand und der Hülsenform in meinen Augen nicht so problemlos wie eine 9x21mm, die konisch ist und eben keinen Rand hat. Und den Preis kann man mit Kontakten nach Italien oder zu Händlern wie Andy99 auch in komoden Grenzen halten. Nur Selberladen ist Pflicht, die Serienmun bringt keinen Faktor und ist schweineteuer!

So, das soll es als Anregung gewesen sein, viel Spaß beim Überlegen

Roland

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Original erstellt von clausi:

.38SA: Wegen Hülsenrand etwas empfindlicher. Wo liegt ÜBERHAUPT die Existenzberechtigung dieser Muni im Vergleich zu .40S&W und 9x21?

im IPSC_Bereich wink.gif

Wird wohl sonst m. W. kaum noch genutzt.

40S&W: Voraussetzung für Major in Modified.

Für Major!

Modified zieht mehr auf die Waffe ab.

Für Major = Faktor und mindestens 10mm Geschoßdurchmesser.

9x21: Etwas exotisch, aber offenbar eine sehr pragmatische Lösung. Gibt es irgendwelche Haken?

das müssen die Wissenden beantworten, dazu kann ich nichts beitragen

9x19: Kostengünstigste Lösung. Mit Fabrikmuni nur Minor, beim Selbstladen Major erreichbar (wirklich???).

Wird schon klappen, andere tun es auch, Details kann ich hierzu auch nicht geben

Weniger, was die Anforderungen an die Waffe ausmacht, als vielmehr eben das "Gefühl". Insbesondere die Unterscheidung zwischen Modified und Open ist mir nicht ganz klar.

Ouhhh.. gezz gehts in Filosfische wink.gif

Mein Vergleich:

Production: Serientourenwagen

Standard : Spezialtourenwagen a la DTM

Modified : Offene Sportwagen a la ALM

Open : Monoposti

Kann man auch wiederladen LASSEN?

es gibt kommerzielle Wiederlader. Ob die allerdings genau Deine Wunschammo bauen ?

- Blockflöte: Verzeiht mir meine Unwissenheit, aber was ist eine Blockflöte?

eine Modified mit Hybridlauf. Sieht durch die Löcher oben aus wie eine Flöte grin.gifgrin.gif

Hat das immer mit einem Kompensator gleichgesetzt, was aber wohl ein Missverständnis ist. Oder wie oder was?

Es gibt auch Opens mit Blöckflöte & Comp

------------------

Lebenslänglich FWR#1911, in diesem Jahr geworbene Neumitglieder: 6, jetzt Du!

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[Dieser Beitrag wurde von Mike Brauer am 12. August 2002 editiert.]

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Vielen Dank erstmal für die zahlreichen Antworten, Kommentare und Anregungen. Ein paar Fragen bleiben allerdings:

- Kaliber: So richtig viel näher an einer Entscheidung bin ich jetzt nicht - sehe eher MEHR Optionen als vorher :-))

.38SA: Wegen Hülsenrand etwas empfindlicher. Wo liegt ÜBERHAUPT die Existenzberechtigung dieser Muni im Vergleich zu .40S&W und 9x21?

40S&W: Voraussetzung für Major in Modified. Fabrikmuni verfügbar und noch eher bezahlbar und stark genug als bei .38SA und 9x21.

9x21: Etwas exotisch, aber offenbar eine sehr pragmatische Lösung. Gibt es irgendwelche Haken?

9x19: Kostengünstigste Lösung. Mit Fabrikmuni nur Minor, beim Selbstladen Major erreichbar (wirklich???).

- Klasse: Mike schrieb, jede Klasse habe ihren eigenen Reiz. Guter Punkt! Während mir jedoch die Unterschiede zwischen Production und dem Rest ziemlich klar sind, durchschau ich das bei den anderen Klassen noch nicht so recht. Weniger, was die Anforderungen an die Waffe ausmacht, als vielmehr eben das "Gefühl". Insbesondere die Unterscheidung zwischen Modified und Open ist mir nicht ganz klar.

- Wiederladen: Wenn sowohl aus Gründen der Funktionalität (vor allem Erreichen des Major-Faktors) als auch der Preise Fabrikmuni tendenziell eher ungeeignet ist: Kann man auch wiederladen LASSEN? Nicht, dass ich zu faul dazu bin, aber zumindest im Moment fehlt mir die Zeit und auch der Raum.

- Blockflöte: Verzeiht mir meine Unwissenheit, aber was ist eine Blockflöte? Hat das immer mit einem Kompensator gleichgesetzt, was aber wohl ein Missverständnis ist. Oder wie oder was?

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Hallo Clausi,

ich weiß ja jetzt nicht, wie "gespickt" du finanziell bist, mir ging's seinerzeit aber so, dass mir meine schöne USP Expert in .40 bald zu teuer im Verbrauch wurde. Ich hatte die Mun-Kosten bei .40 einfach unterschätzt (lade nicht selbst). Mit 150 Schuss pro Präzisions-Session hatte ich immer das Gefühl, gut was trainiert zu haben, aber beim IPSC gehen 150 Schuss ja bei so manchem schon zum Aufwärmen durch den Lauf.

Komp, Hybridlauf und Optik sind sicher nützliche Dinge, andererseits aber - wie oben ja schon mal gesagt - auch einfach Geschmackssache, denn du wirst ja durch die Klassen-Einteilung mit Glas auf der Kanone nie gegen einen armen Augenzusammenzwicker mit offener Visierung antreten. Also ich als IPSC-Rookie fühle mich in Production ziemlich wohl. Und was man an Geld für Point und Tuner spart, kann man in günstige 9mm Trainingsmunition stecken.

P.S. Bin übrigens kein Schwabe oder Schotte smile.gif

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Erzähl einmal was Du dzt. für Mehrdistanz benutzt clausi, vieleicht gibt es einen engen Verwandten der IPSC-tauglich ist.

Ich gehe mit +sniper+ konform, daß 9x19 in Standard auch o.k. ist. In Ö ist übrigens in Open 9x19 Major eher die Norm als die Ausnahme. Wir bücken uns nicht so gerne. wink.gif

Ich habe mit einer 1911 in .45ACP begonnen und bin jetzt seit 2 Jahren mit einer minimal getunten Glock 17 unterwegs. Kurzzeitig auch mit einer G35. Fall doch am besten bei einem IPSC-Verein in Deiner Umgebung ein und halte ein Schwätzchen. Von 3 Leuten wirst Du 5 Meinungen hören, aber bald sehen was so benutzt wird.

Viel Spaß!

DVC

otto

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Hallöchen! Jetzt will ich hier aber auch mal was ablassen:

Zum Kaliber:

Ich schiesse schon seit Jahren .38Super und bin bis auf die Kosten für die Hülsen sehr zufrieden! Keine Ahnung was es für ein Problem mit dem Hülsenrand geben soll???? Wenn ich mir eine neue Waffe zulegen müsste, wäre die 1ste Wahl für die offene Klasse auf jeden Fall eine 9x19!!! 9x21 zu 38Super nimmt sich in meinen Augen absolut nichts...

Die Wahl der Waffe, bzw. des Büchsenmachers spielt in meinen Augen die größte Rolle!! Wenn die Kanone scheisse ist, funktioniert die mit keinem der Kaliber! In Stock ist die Anschaffung für eine "gute" Waffe fast genauso teuer wie in Open.

Also, meine Empfehlung für die Open: 9x19 !

Eine Empfehlung für einen Büchsenmacher kann ich nicht aussprechen da ich einen Eigenbau schiesse. Du solltest einfach mal ein paar Schützen mit den genannten Waffen auf deren Erfahrungen ansprechen. So kommst Du vielleicht auch mal dazu ein paar Verschiedene zu zur Probe zu schiessen... wink.gif

Gruß,

Nils

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Hallo,

mein Tip:

Erstmal mit der bereits vorhandenen Waffe (z.B. von Mehrdistanz) anfangen zu schießen, wenn es wirklich eine Neuanschaffung gleich zu Anfang sein soll oder muß dann eine preiswerte wettkampftaugliche Productionwaffe (Glock o.ä.) und erst mal Erfahrung sammeln und vor allem Sicherheit gewinnen. Die Mun. ist günstig und überall erhältlich. Das ist am Anfang wichtiger als eine ausgetrickste High-Tech Kanone, die nur "Spezialmun." schluckt. Wenn man dann ein paar Matches geschossen hat und sich mit ein paar Aktiven ausgetauscht hat, kann man sich immer noch für eine andere Klasse und Waffe entscheiden. Dann kann man auch eher einschätzen, ob die Leute die einem Tips geben auch wirklich Ahnung haben, oder nur dummes Zeug erzählen (gibts leider auch..)

Erst mal auf die "Basics" konzentrieren...

Gruß und DVC

Oliver Damm

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Danke nochmal für die weiteren Beiträge und Tips! Bin froh, die Frage gestellt zu haben - auch wenn ich einer Entscheidung nicht viel näher bin ;-))

Hätte noch eine Zusatzfrage zu Preisen:

Der Einstieg in Production scheint mir sehr preisgünstig, da die Waffe mehr oder minder "von der Stange" sein kann und 9mm-Fabrikmuni bestens funzt (also 10 bis 12 Cent pro Schuß).

Mit welchen Kosten muss ich für eine gute (!) Open-taugliche Waffe (.38SA) mit allem Schnickschnack rechnen? Irgendjemand hatte was von 4500 € geschrieben, das war doch wohl eher ein DM-Preis, oder?

Wie sieht's mit den Munitionspreisen aus? Fabrikmuni ist ja hier wohl nicht, bleibt also nur Selbst-Wiederladen oder Wiederladen-Lassen.

Zusatzfrage: Wer hat Erfahrungen mit kommerziellen Wiederladern? Ich habe bisher nur gerüchteweise gehört, dass es sowas überhaupt gibt - aber mehr auch nicht.

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Also erstmal muss ich mich der Meinung von Oli anschließen!!!!! Das solltest Du auf jeden Fall tun!!!

Zu den Wiederladern kann ich keine Tips geben... Lade selbst. Die Kosten bei 38SA liegen dann so im Schnitt bei guten 15 Cent pro Schuss (wenn man auch mal gebrauchte Hülsen benutzt) Der Preis für ne neue Hülse liegt so bei 9-10 Cent. Zu der Waffe kann ich nur wieder sagen "was verstehst Du unter gut???" Es gibt "günstige" Waffen die gut funktionieren und es gibt "teure" Waffen die nur Störungen haben... Was zum Teil bestimmt am Anwender liegt... Das ist also eine schwierige Entscheidung! Ich würde sagen einfach testen - Wenn Du mal verschiedene in der Hand gehabt, bzw. damit geschossen hast, wirst Du auch den einen oder anderen Unterschied erkennen können...

DVC

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Die 4.500 von Hajo sind weit übertrieben. Es gibt für 2.550 Euro eine super Open Gun inclusive Point. Lies die Caliber und die Waffe wird dir auffallen. Oder mail HPS an, der kann dir Info und Händler nennen.

DVC Ingo

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Zitat:

Original erstellt von Ingo C:

Die 4.500 von Hajo sind weit übertrieben. Es gibt für 2.550 Euro eine super Open Gun inclusive Point. Lies die Caliber und die Waffe wird dir auffallen. Oder mail HPS an, der kann dir Info und Händler nennen.

DVC Ingo

Naja, ich halte die Waffe nicht vergleichbar z.B. mit einer SV Titan die von J. Flass angeboten wird... Und da ist preislich ein Unterschied und sicherlich auch in der Qualität ( kostet um die 3.800.--€ ist aber auch echt genial ).

Warum schießt das HPS Team dann LesBAER wenn die Eigenmarke sogut ist? Ein Unterschied wird da schon sein, oder?

Nicht das ich die Waffe für schlecht halte, ich denke schon das die ganz ok ist - aber, was macht man mit ner Einsteiger Open wenn man umsteigen will auf was besseres? Zu nem Spottpreis verkaufen... Dann lieber gleich was gutes grin.gif

Im übrigen ist es ja speziell in Open nicht mit der Gun getan - da kommen noch teure Magazine dazu ( speziell bei STI/SV ) Nicht zu vergessen das man in Open Wiederladen muss und in Production nicht. Also nochmal mind. 1000 Euro für ne blaue Dillon.

Mach es wie Oliver Damm geschrieben hat, das halte ich (schieße auch seit 3 Jahren aktiv IPSC) für die beste Lösung. Erstmal antesten was einem gefällt und nicht gleich die Kohle raushauen. Und zudem sammelst Du dann erstmal Erfahrung, lernst Leute kennen und kannst Dir dann eine eigene Meinung bilden.

DVC

[Dieser Beitrag wurde von Glockshooter am 14. August 2002 editiert.]

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@ Glockshooter:

Das Team heisst nicht HPS Team sondern Baer-HPS Team. Damit sollte die Frage beantwortet sein, warum unser Team Les Baer Waffen schießt. Das Team wurde gegründet bevor wir zusätzlich zu unserem Les Baer-Import mit der Herstellung eigener Waffen begonnen haben. Aber selbst eine handgepasste Les Baer Open mit Präzisionsgarantie kostet keine 4.500,- Euro sondern 3.500,-. Auch ich bin der Meinung, dass die 4.500,- von Hajo doch etwas hoch angesetzt sind.

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Ja Dirk, natürlich kann man den Preis durch einige schöne Extras hochtreiben. Das war aber nicht der Punkt, den ich angesprochen habe. Die Waffen, die genannt wurden, sind fertig für den Wettkampf. Da muss nichts mehr aufgemotzt werden. Die zusätzlichen Dinge entsprechen lediglich dem Wunsch des Käufers nach Individualität, haben aber auf die Funktion oder Präzision keinen Einfluss.

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@HPS

Danke. Die angebotenen günstigen Open Guns sind sicherlich nicht schlecht, hoffe Du hast mich da nicht falsch verstanden.

Halte trotzdem die Ausführungen von Oliver Damm am vernünftigsten für einen Rookie smile.gif

PS: Habe ja auch eine LB (neben Glock SV, CZ und STI) und bin sehr zufrieden damit!

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Zitat:

Original erstellt von clausi:

- Last but not least bleibt dann die Frage nach der "richtigen" Waffe sowie einem in puncto IPSC kompetenten Händler (im Rhein-Main-Gebiet).

Peter Abel in Frankfurt-Höchst hat einen guten Ruf als BüMa. Ich weiß aber nicht, ob er sich mit IPSC auskennt.

------------------

Gruß JM

FWR-Mitglied 19XXX

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