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Fusion der Schiess-Sport-Verbände


pons03

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Mal an die verantwortlichen Vorstände gefragt: warum sträuben sich scheinbar die Verbände, ihre Aktivitäten zu bündeln und zu fusionieren ? Verschlankung des Kostenapparates , mehr Individualität für aktive Sportler , bessere Standausnutzung , da fällt jedem bestimmt was zu ein !

Es kann doch nicht historische Altlasten geben , die in der aktuellen Lage zum Erhalt des Sportes den entgegenstehen ? Die Sporthandbücher müssten doch anpassbar sein und am Abzugsgewicht wird wohl kaum scheitern.

Nur ein Traum ? Als in Deutschland wohnhafter Schütze auf jedem Stand trainieren zu können, ohne das man um den Zutritt wie vor einem Szeneclub mit den Türsteher , pardon Standwart, diskutieren muss , um trainieren zu können oder am Trainig teilnehmen zu können. Einheitliche Standvorschriften , keine Gängeleien ( bei SL nur ein Schuß laden , weil greise Jäger mit der Handhabung Probleme haben).

Teilnahme an Wettkämpfen jedes Verbandes , solange die Waffe regelkonform , die Ablauf bekannt ist und eine Versicherung vorliegt.

Das kann doch nicht so schwer sein oder bangen Funktionäre um ihre Posten ? ( bis es die Posten bald nicht mehr gibt ?)

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Guest Mouche

Deine Ideen find ich klasse icon14.gificon14.gif, dafür bin ich schon lange-in der jetzigen Situation besonders icon14.gificon14.gif

Mouche

PS: Deinen Wohnort solltest Du IMHO vielleicht noch mal überdenken blush.gif - zum Glück sind wir davon trotz allem noch weit entfernt und außerdem genügt es, wenn uns halbsenile Greise aus der Neuen Welt beschimpfen-müssen das nicht noch selbst unterstützen grin.gifgrin.gif

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Hallo pons,

du triffst da was, was ich in einem anderen Thread (zur Verfassungsklage) auch schon aufgeführt habe.

Ich stelle es einfach hier noch mal rein.

Das ist eigentlich das, was mir am Schießsport in Deutschland mit am meisten stört, für jede Waffe einen eigenen Verband.

Wer KK schießen will geht da hin, für 9mm Pistole dorthin, für Unterhebel wieder zu dem, Silhouette ist da. Großkaliberlangwaffe wieder wo anders und wenn es dann Mehrlader sein sollen, ist der nächste Verband fällig.

Wenn das Jahr rum ist, bezahlt man für 5 Verbände Mitgliedsbeitrag und es fehlen immer noch viele Disziplinen, die international geschossen werden, von denen man aber in Deutschland nichts weiß oder wissen will.

In Frankreich haben wir für Kugelwaffen einen und für Schrottflinten einen zweiten, mehr brauchen wir nicht. Es funktioniert und jedes Mitglied kann mit dem einen Verband so ziemlich alle Kugeldisziplinen schießen. Macht auch die Gewinnung von guten Schützen einfacher. Trotz dessen das man dort weniger als 10 % der Sportschützen hat als in Deutschland, sind diese in den internationalen Großkaliberdisziplinen sehr häufig erfolgreicher als die Deutschen.

Einfach einfacher, Billiger, effektiver, übersichtlicher!

Ich bin bis jetzt in Deutschland in zwei Verbänden, die Schießsport betreiben (einer nur so nebenbei), stehe möglicherweise vor dem Eintritt in einen dritten und selbst dann fehlt immer noch eine Großkaliberdisziplin, für die ich in einen 4. Verband müsste. Interessante Disziplinen wie Highpower oder richtig modern service rifle wird aber dennoch in keinen der 99 deutschen Verbände geschossen.

Nach meiner Meinung stirbt oder steigt das Großkaliberschießen (besonders mit Halbautomaten) in dem Maße, wie internationale Wettkämpfe ausgetragen werden und wie man sich da behaupten kann. Da ist zur Zeit in Europa noch super Ebbe!

Schauen wir mal, ob es noch gelingt was draus zu machen.

Gruß

Makalu

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@mouche

Wohnortfrage ganz einfach beantwortet: solange die von uns allen demokratisch gewählten politischen Fürsorger es schaffen , ihre teuren Schützlinge + Wähler mit Bananen und Nüssen bei Laune zu halten .... und ganz nebenbei komme ich mir unter "freiheitlichen" Gesichtspunkten mehr wie ein nicht ernst genommener Zooinsasse vor !

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Guest Mouche

Hallo Makalu -

wenn Du auch teilweise recht hast - ein wenig zu schwarz malst Du schon!

Der DSB bietet z.B. von Luftdruck 10 Meter bis GK 300 Meter incl. Flintenschießen schon eine sehr große Bandbreite!Zugegeben-keine Halbautomaten.

Auch ich interessiere mich für ein paar Sachen, die beim DSB nicht gehen und würde es gerne sehen, wenn durch eine Fusion vielleicht blush.gif neue Diszipline entstehen würden (Perkussionshinterlader z.B., einschüssige Ordonnanzwaffen etc.)

Aber und bitte versteh das nicht falsch : Es sind SchießSPORTverbände !! Das will ansich zum Ausdruck bringen, daß der Einzelne diesen Sport möglichst ernsthaft auf seinem Leistungsniveau betreibt! Dazu gehört vom Verständnis her eine gewisse Konzentration und Beschränkung-bei den Disziplinen und somit bei der Ausrüstung grin.gifgrin.gif!

Bevor jetzt alles empört aufschreit shocked.gif - ich hab mehr Spaß am Schießen, als das ich mich als (Hoch)Leistungs-Sportler sehe- meine Waffen für 12 unterschiedliche Diszipline sprechen wohl deutlich dafür blush.gif- der Hintergrund dieser Vereine ist aber vom Grundsatz her nicht die Freizeitgestaltung durch Schießen, sondern der Schießsport.

Und wer diesen wirklich vom Gedanken des Leistungsspoerts her betrachtet, der kann nicht in 12 Disziplinen echte Leistungen bis zu seiner sportlichen Grenze bringen.

Ich denke nicht daran, mich hier einzuschränken tongue.giftongue.gif-bin mir aber schon sicher, daß ein Leistungssportler wohl kaum mehr als 1oder 2 Diszipline mit hohem Erfolg schießen kann.

Und dafür brauchts halt auch keine Mitgliedschaft in mehreren Verbänden wink.gifwink.gif

Mouche

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Hallo !

Zumindest eine Fusion der kleineren Verbände und insbesondere der Kleinstverbände könnte Sinn machen. Ich als BDS-Mitglied hätte z. B. keine Probleme mit einer BDS-Fusion mit dem BDMP oder der DSU.

Ich hätte aber sehr wohl ein Problem mit einer Fusion mit dem DSB !

Erstens wäre dieser dann übermächtig im fusionierten Verband, zweitens gibt es im DSB ganz klar großkaliberfeindliche Tendenzen.

Der BDS wurde ja meines Wissens nach gegründet, weil einige Schützen mit dem DSB unzufrieden waren, das darf man auch nicht vergessen.

Mindestens einen eigenständigen GK-Verband als Gegenstück zum Lupi- und KK-lastigen DSB sollte es schon geben.

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Guest Mouche

Im DSB mein Lieber gibt es keine(!) GK feindlichen Tendenzen, sondern die eindeutige Aussage für(!) diesen Bereich des Schießsports!

Ein anderes Blatt ist, daß traditionell manche Einzelpersonen hier noch etwas befangen sind blush.gif

Im Übrigen sehe ich in einer Fusion DSB/ BDS auch keinen Sinn(obwohl es mir persönlich Geld sparen würde grin.gif) - denn wir wollen ja keinen Einheitssportverband frown.gif - das hatten wir ja schon tongue.gif - wir wollen große,schlagkräftige Verbände mit effektiver Lobby-Arbeit zugunsten ihrer Mitglieder und attraktiven Angeboten für diese wink.gifwink.gif

Mouche

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Mouche,

sicherlich etwas übertrieben, aber die ganze Anzahl von Verbänden ist genauso übertrieben.

Ich bin selbst Mitglied im DSB. Weiß folglich auch was die so machen. Du hast recht, da gibt es was mit 300 m, schieße ich auch. Der Verband bietet aber genau 3 Schießtermine im Jahr an. 1. Bezirksmeisterschaft in München Hochbrück, 2. Landesmeisterschaft in München Hochbrück und 3. Deutsche Meisterschaft auch wieder in München.

Es gibt auch schöne Ordonanzgewehrschießen, keine Frage. Aber es fehlen trotzdem noch viel international geschossenen Disziplinen und das für eine der größten Verbände weltweit. Modernes Repetiergewehr ist überhaupt nicht!

Das man nur 1 bis 2 Disziplinen auf hohem Niveau schießen kann ist nicht richtig! Man kann kaum mehr als zwei total unterschiedlichen Waffensysteme schießen, aber Disziplinen kann man mehr. Ein guter Gewehrschütze kann leicht folgende Disziplinen in einer Reihe schießen: 10 m Luftgewehr, 50 m 3-Stellung, 50 liegend, 100 m KK Stehend, 300 m Standard und 300 m liegend. Wenn er Lust und Zeit hat, könnte er auch noch Long Range gut mitmischen. Gut, gehört mehr dazu, aber auch das schadet bei den anderen Disziplinen nicht. Ich kenne da auch einige Beispiele, ist auch ein Olympiasieger dabei (ist aber ein ziemliches französisches Arschloch). Darüber hinaus kenne auch einen Europameister, der schießt 300 m liegend, 50 m liegend und dann noch Long Range und Highpower, auch mit Ordonanzgewehren (M1A) gibt er sich gerne ab. Ein anderer 2. Weltmeister in B.R. schießt auch noch 50 m B.R., liegend 50 m, liegend 300m und von Zeit zu Zeit Ordonanzgewehr, o.k. sein Hauptgebiet ist B.R. und das merkt man auch, aber trotzdem.

Alles Disziplinen, die sich in einem Verband in Frankreich leicht unter einem Hut bringen lassen (obwohl der nicht mal ganz 150 000 Mitglieder hat). In Deutschland findest du schon Highpower überhaupt nicht, die anderen Long Range Wettbewerbe, obwohl international bedeutend, werden vom DSB auch nicht richtig Unterstützt und die anderen können nicht richtig, obwohl sie schon gerne möchten.

Bei fast 2 Millionen Mitglieder muss einfach mehr gehen und wenn alle, die im DSB Probleme sehen, einen eigenen Verband gründen, werden diese Probleme sich nie ändern.

Gruß

Makalu

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Guest Mouche

Mais Oui -Makalu-

da sind wir uns doch völlig einig - sowohl über die Ausnahme Schützen, die mehrere Diszipline auf hohem Niveau schießen, als auch über die Tatsache, daß der DSB mehr anbieten sollte und : ganz besonders darüber, daß nicht jede enttäuschte Fünfergruppe einen eigenen Verband gründen sollte grin.gifgrin.gif.

Es geht auch anders! Vereine in denen der Vorstand sich aus DSB/BDS/BDMP Leuten zusammensetzt-die Mitglieder ebenfalls und bei denen Diszipline aller drei Verbände auf eigener(!)Anlage angeboten werden.Leider Ausnahmefälle!

Hier kommt nämlich ein eklatanter Mangel zum Ausdruck:Verbände mit tollen Disziplinen und jeder Menge Vereinen - und dann such mal nach einem dieser Vereine der ne eigene Anlage für seine Diszipline hat - da gibt es dann mit Glück irgendwo einen, wo man sich so jährlich ein zwei Mal trifft - und sonst trainiert man auf den vereinseigenen Anlagen der DSB Vereine.

Meine Meinung ist noch immer, wenn man all das Geld und Engagement das unbezweifelt in kleineren Verbänden steckt,für eine Umgestaltung von Innen heraus investiert hätte-dann würde es heute besser ausschauen grin.gifgrin.gif

Mouche

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In Antwort auf:

Wenn das Jahr rum ist, bezahlt man für 5 Verbände Mitgliedsbeitrag und es fehlen immer noch viele Disziplinen, die international geschossen werden, von denen man aber in Deutschland nichts weiß oder wissen will.

Interessante Disziplinen wie Highpower oder richtig modern service rifle wird aber dennoch in keinen der 99 deutschen Verbände geschossen.


Makalu, Du hast nur fast Recht. Schau mal, falls Du es noch nicht kennen solltest, hier icon14.gif nach ab Seite 30: http://www.itmovesnewmedia.net/bdmp/sporto.../Langwaffe3.pdf

Nur so am Rande bemerkt gab es im BDS vor Jahren ernste Sicherheits - Bedenken gegenüber solchen Disziplinabläufen. Und mit einer DSB Schießstandordnung ist das gar nicht vereinbar! Wie Du ganz richtig erkennst stehen sich alle auf den eigenen und den anderen Füßen herum und jetzt kommt noch das Bundesverwaltungsamt icon13.gif dazu.

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Im DSB mein Lieber gibt es keine(!) GK feindlichen Tendenzen, sondern die eindeutige Aussage für(!) diesen Bereich des Schießsports!


mit der deutlichen unterscheidung in gute und böse disziplinen pissed.gifpissed.gifpissed.gif

gut ist statisch, böse ist dynamisch pissed.gifpissed.gif

deshalb alles, aber keine fusion der jetzigen gk-verbände mit dem DSB - sonst schiessen wir alle nur noch ohne uns zu bewegen

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Ich denke nicht daran, mich hier einzuschränken -bin mir aber schon sicher, daß ein Leistungssportler wohl kaum mehr als 1oder 2 Diszipline mit hohem Erfolg schießen kann.


Hallo Mouche

ich kann dir da leider nicht zustimmen. Abgesehen davon, dass Schiessen doch auch Breitensport sein soll mal MEIN Beispiel warum ICH mit meinen nur 4 Waffen gleich 3 Verbände brauche:

Ich schiesse LP und SpoPI, da bin ich in meinem DSB Verein.

Ich schiesse KK-Gewehr auf 50 Meter mit Zielfernrohr das bietet mein DSB-Verein nicht da Zielfernrohre doch "pfui" sind. Also bin ich Mitglied im BDS.

Ich schiesse Grosskaliber-Revolver (.357 Magn). Das gibt es zwar im DSB-Verein; im Hinblick auf die von dir zitierten "Leistungssportler" dürfen wir ab .38 WC aber nur EINMAL IM MONAT schiessen. Erstens reicht mir das nicht, zweitens fällt mir jetzt beim Schreiben erst auf dass das ja gar nicht vom "regelmässigen Training" gedeckt sein dürfte.

Also bin ich wegen meines Revolvers noch beim VDW.

ICH finde dass LP, SPoPi und Revolver sehr gut zusammenpassen und meinen Leistungen keinen Abbruch tut. Das Gewehr schiesse ich nur aus Spass, aber wohl auch nicht schlecht wenn ich mit 146 von 150 Ringen Vereinsmeister werde. (Wollte jetzt nicht Angeben sondern soll Erklären dass man auch mehrere Disziplinen mit einigem Erfolg schiessen kann).

Der VDW und BDS Verein bieten wiederum zwar Sportpistole aber keine Luftpistole an. Also kann ich den DSB nicht weglassen.

Und SO bin ich als doch wirklich relativ schlecht Bewaffneter Sportschütze schon in 3 Vereinen und Verbänden.

Ist das richtig???

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Fusionen müssen nicht vom Himmel fallen und wenn der Verband "tut-das-weh" gern auf Distanz geht zu "neumodischem Zeug" und stattdessen ganz traditionell lieber in grünen Strumpfhosen durchs Festzelt torkelt zur Brauchtumspflege.

Wenn aber erst mal die nicht-gelenk-versteiften Verbände sich einen , immerhin 3 an der Zahl , dazu der Mitgliederschwund durch Vergreisung , Versterben und erheblich weniger Neuzugänge , werden sich die Potentiale verschieben. Nur sollten die Nitrogepuderten nicht mehr verächtlich die Nase über Luftgedrückte rümpfen !

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In Antwort auf:

Ich schiesse Grosskaliber-Revolver (.357 Magn). Das gibt es zwar im DSB-Verein; im Hinblick auf die von dir zitierten "Leistungssportler" dürfen wir ab .38 WC aber nur EINMAL IM MONAT schiessen


Smithy, das mit der Standbenutzung scheint mir aber kein Problem des DSB, sondern ein Problem des Vereins zu sein. Ich kenne die DSB Sportordnung zwar nicht in allen Einzelheiten, aber mir ist keine Regel bekannt, daß man nur einmal im Monat trainieren darf. Bin auch in einem DSB Verein und da kannst Du an zwei festen Terminen in der Woche und zusätzlich nach Vereinbarung GK schießen soviel Du willst, solange Du hinterher aufräumst und Deine Standgebühr bezahlst.

Gruß Usta

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In Antwort auf:

Der BDS wurde ja meines Wissens nach gegründet, weil einige Schützen mit dem DSB unzufrieden waren [...]


... und die DSU wurde gegründet, weil einige mit dem BDS unzufrieden waren. rolleyes.gif

Grundsätzlich sehe ich die Vielzahl der Verbände gar nicht sooo schlecht. Vielzahl bedeutet auch Vielfalt. Ich glaube nicht, dass der Schießsport in Deutschland so vielfältige Disziplinen anbieten könnte, wenn wir alle unter einem oder zwei Dächern organisiert wären.

Aber nichts desto trotz brauchen wir - besonders vor dem Hintergrund der neuen Anlassgesetzgebung - in erster Linie starke Verbände, sonst haben wir möglicherweise bald das ziemlich genaue Gegenteil von Vielfalt. Daher bin ich durchaus für Fusionen. Ob diese aber zustande kommen werden, wird in erster Linie davon abhängen, in wie weit man den unterschiedlichen Ausprägungen des Schießsportes in den Fusionierten Verbänden eine dauerhafte Perspektive bieten können wird.

bye knight

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Im DSB mein Lieber gibt es keine(!) GK feindlichen Tendenzen, sondern die eindeutige Aussage für(!) diesen Bereich des Schießsports!

Ein anderes Blatt ist, daß traditionell manche Einzelpersonen hier noch etwas befangen sind
blush.gif

Im Übrigen sehe ich in einer Fusion DSB/ BDS auch keinen Sinn(obwohl es mir persönlich Geld sparen würde
grin.gif
) - denn wir wollen ja keinen Einheitssportverband
frown.gif
- das hatten wir ja schon
tongue.gif
- wir wollen große,schlagkräftige Verbände mit effektiver Lobby-Arbeit zugunsten ihrer Mitglieder und attraktiven Angeboten für diese
wink.gifwink.gif

Mouche


Es gab sie aber, diese feindlichen Tendenzen. Erst als viele GK-Schützen den DSB in Richtung BDS verlassen haben, merkten Ober-Guru Ambacher und sein Gefolge woher der Wind weht. Glaube mir, nur aus Angst vor Massen-Austritten haben Sie sich voll und ganz zum GK-Schiessport bekannt. Das war nicht immer so....

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Guest Mouche

....und weil es nicht immer so war, müssen wir es die nächsten 100 Jahre als Legende pflegen rolleyes.gif.....

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Diese Geschichte ist noch viel älter, da gab es Ambi noch nicht als DSB-Chef. In den 80ern habe ich meine ersten Gefechte mit dem DSB gführt. Ergebnis: Wechsel des Stammvereins, Gründung eines DSU-OVs und Mitgliedschaft im BDS. Gegen Mitte der 90er erst hat der DSB auf Druck der Mitglieder hin seine Marschrichtung geändert und nicht-olympische Disziplinen zugelassen. Vorher war das absolut hundepfui. Durch das natürliche Ausscheiden gewisser Luft+KK-Protagonisten im DSB hat sich die Lage in den letzten 15 Jahren dann allmählich geändert. Erinnerungen an die "böse alte Zeit" gab es aber auch jetzt noch: Ambi billigte zuerst die mit Hilfe des neuen Waffenrechts zu erwartende Unterdrückung der Konkurrenzverbände. Erst, nachdem es allen an den Kragen gehen sollte, kam der Schulterschluß. Die Älteren unter uns werden sich wohl noch an die vielfältigen Behinderungen und Diskriminierungen erinnern, die wir jahrelang im DSB ertragen mussten, weil wir gerne GK oder Ordonnanzgewehr schießen wollten. Warum wurden denn die GK-Verbände gegründet? Es war damals pure Not! Deshalb muß man auch verstehen, dass diejenigen, die in den Aufbau dieser Verbände ihr Herzblut investiert haben, nun nicht einfach zu einer Fusion mit der "großen Mutter aller Schützen" bereit sind.

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In Antwort auf:

....und weil es nicht immer so war, müssen wir es die nächsten 100 Jahre als Legende pflegen
rolleyes.gif
.....


sicher nicht - ABER IM HINTERKOPF BEHALTEN, VORSICHTIG SEIN UND DARAUS LERNEN !!!

sonst ist es keine fusion sondern eine übernahme - was unseren politdemagogen vermutlich sogar recht wäre - denn der dsb ist der einzige, der eine sportförderung beanspruchen kann - und für geld tun viele bekanntlich alles.

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Meinem ersten Verein bin ich Anfang der 70er Jahre beigetreten und der gehörte zum DSB. GK war absolut verpönt und nachdem das kleine Grüppchen der GK-Schützen als Killer-Kommando tituliert wurde, haben wir ganz schnell den Verein gewechselt.

Na ja, ist schon fast 30 Jahre her ...

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Und so wird das sportlich schädliche Kleinstaatendenken weiter gepflegt , damit sich jede Herrscherstruktur nebst Pöstchenstolz weiter feiern lassen darf.

Ich bin gespannt, wie lange es noch dauert, bis der erste Verband "von Amts wegen" direkt oder hinternherum auf dem Wege der Verordnungen eingeschläfert wird und dessen Mitglieder zwangsumziehen müssen.

Solange jedoch die Mitglieder selbst nicht zusammen aktiv sein wollen und lieber getrennte Wege gehen, kann es nicht klappen.

Nur sollten sich alle , die Stolz auf Abtrennungen sind , nicht nach einem grossen Überverband rufen. Wie auch immer der aussehen könnte, wird sich kein heutiger Verband unterordnen und seine Macht aufgeben. Ausserdem wäre ein Aufblähen der Verwaltungsstrukturen unbezahlbar, und das soll genau verbessert werden.

Statt Geld in teure Verästelungen zu pumpen , bei trotzdem immer knappen Kassen, können so Beiträge stabil gehalten werden und gleichzeitig effizienter eingestzt werden.

Beispiel: Krankenkassen ! Es wird schon kräftig fusioniert und die Gesamtzahl MUSS schrumpfen, weil sonst die Verwaltungskosten das Budget zu stark belasten.

Ein starker Schiessportverband mit getrennten Resorts nach Repräsentation , bezahlte Profis für Kostenrechnung , Planung , Fach - Juristen , Controlling und Marketing - Spezialisten . Eine umfassende Rechtsschutzversicherung für alle , Schützen + Sammler + Jäger . Eine Vertretung gegenüber der Presse als Öffendlichkeitsarbeit . Das wäre es ! Nur geträumt ?

Wenn man alle Etats stand heute inkl. FWR + VDB + DJV bündeln könnte ?

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DSB und BDS sind wie die Volksfront von Judäa bzw. Judäische Volksfront (offizielle). Wohin das führt wenn die sich streiten haben wir ja in Leben des Brian gesehen grlaugh.gif

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Meiner Ansicht nach würde eine Fusion der "Grosskaliberverbände" eher schwächen! Warum?

Ganz einfach - es gibt einige (viele) Schützen die in mehreren Verbänden vertreten sind (im Forum z.B. Cetus). Würden die Verbände fusionieren z.B. BDMP (24.000 Schützen) und BDS (30.000 Schützen) käme dabei ein Verband mit 40.000 Mitgliedern raus - statt vorher, wenn auch zugegeben nur auf dem Papier, 54.000 Schützen.

Redundanz muss ja nicht immer schlecht sein. Abgesehen würden bei einer Fusion bestimmt einige Disziplinen auf der Strecke bleiben.

Aber eine bessere Kooperation der Verbände wäre schon wünschenswert, da ich als BDMP Mitglied auch gerne mal Fieldtarget (BDS) schiessen würde.

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