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Auslandsdeutscher: Regelüberprüfung und kaum Termine
Schwarzwälder antwortete auf Ablaze's Thema in Waffenrecht
Prinzipiell: Also wenn Du Deine WBK schon > 10 Jahre hast, dann genügt ja die bestehende Vereinsmitgliedschaft als Nachweis des fortbestehenden Bedürfnisses. Dann bedarf es für Kontingentwaffen (Du hast ja nur 3, also alles im Grundkontingent) keiner extra Trainingsnachweise mehr. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass Du weiter einen Wohnsitz in D hast und schon ab und an (regelmäßig) hier auch von der gemeldeten Wohnung Gebrauch machst: dann kann man auch die Trainingstermine zusammenbekommen, wenn nicht strikt 1x im Quartal, dann halt 6 (möglicherweise hintereinanderliegende?) Tage im Jahr, je für Kurzwaffe und für Langwaffe. Wenn Du de facto allerdings gar keinen Wohnsitz mehr hast (in D), müsste die WBK dann nicht über das BVA laufen? -
Q3 wäre Juli bis September und das deckt sich mit der "Waffenbrüder" Shop Aussage "In Zulauf. Soll im Laufe des Sommers kommen" Schön ist halt, dass beim ohnehin schon günstigen Listenpreis von 1299,- Euro offenbar noch einiges geht! Prognose: Ab Sommer 2026 wird die Schmeisser 9mm Pumpe das meistverkaufte AR-Style Gewehr in Deutschland. Einzig das neue Schmeisser AR in .22 KK für 709 Euro als Komplettwaffe oder für 489 Euro als KK Wechselsystem könnten da noch mithalten...(Straßenpreise bzw. Angebotspreise vom selben Händler)
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Ein bekannter Händler hat die Pumpe in 9mm von Schmeisser zum Straßenpreis von 1019,00 Euro im Angebot: https://www.rothe-waffen.de/shop/uebersicht/details/schmeisser_psr-9_16_lauflaenge_kal_9x19mm_vorderschaftrepetierbuechse.html
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Also die KI sagt, dass die PSR-9 einen Lothar Walther Matchlauf habe. Das 1/2"x28 UNEF Gewinde bei der PSR-9 lässt darauf schließen, dass der Laufdurchmesser mündungsnah um 12,7mm betragen dürfte. Dieses Gewinde soll auch z.B. GSG auf seiner 9mm MP40 in den USA verwenden (sonst M13x1). Matchtaugliche 9mm Büchsen wie die Hera The9er (Gen 1 gerade gemessen: knapp unter 14mm) oder andere 9mm HA haben ein M14x1 Gewinde mit gut 1mm mehr Laufdurchmesser. Aber ich denke mal, die Präzision wird trotzdem sehr ordentlich sein. Ansonsten gehe ich bei dem günstigen Preis am ehesten davon aus, dass jetzt keine Kleinserien (wie bei der SP15-9), sondern richtig große Serien anlaufen. Wenn man mal die Youtube Kommentare bei James Reeves bezogen auf die Schmeisser PSR-9 liest, dann merkt man: Die halbe Welt freut sich wie ab auf die Dinger, weil vielerorts halt gilt: Halbauto ist nicht. Die BDS Sportordnung bietet auch geradezu unendlich viele Einsatzmöglichkeiten, wobei die PSR-9 dann oft gegen UHR in .357 Mag antreten darf. Der kurze 9mm Repetierweg und die "ruhige" Schusshand bei der Pumpe dürften da im Stehen (Fallscheibe) schon für Vorteile sorgen, kostenmäßig (Muni) sowie bezüglich Rückstoß, Eronomie und Anpassbarkeit (AR15- Abzüge etc.) im Vergleich zum UHR in .357Mag sowieso.
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Waffenkauf per Vorkasse - wie schützt man sich im Falle der Insolvenz?
Schwarzwälder antwortete auf Schwarzwälder's Thema in Allgemein
Oh, das höre ich zum ersten Mal. Betrifft das die low mass Verschlüsse oder die regulären (schweren)? Da kann man wählen. Schwer soll für Longrange und Präzi besser sein, weil der Verschluss wegen höherer Masse erst später aufmache und damit das Geschoss im Lauf nicht mehr so beeinflussen kann. -
Waffenkauf per Vorkasse - wie schützt man sich im Falle der Insolvenz?
Schwarzwälder antwortete auf Schwarzwälder's Thema in Allgemein
Ich weiß jetzt nicht, was Deine Wut und Ärger Smileys da sollen, aber just in case: Ich bestätige hiermit,dass Du bzw. Dein Shop nicht damit gemeint ist. Bei Dir habe ich ja auch schon ein Wechselsystem erworben und auch div. andere Sachen, wurde immer prompt und zuverlässig beliefert und m.W. warst Du auch nie in Insolvenz. Also geht und ging für mich Vorkasse immer in Ordnung. Ansonsten möchte ich jetzt aber keine Diskussion, wer genau hinter dem Vorkassen-Spektakel steckt. Früher oder später kommt jeder beim Kauf in ähnliche Situationen und die Tipps hier im Thread sind ja allemal lesenswert. -
Waffenkauf per Vorkasse - wie schützt man sich im Falle der Insolvenz?
Schwarzwälder antwortete auf Schwarzwälder's Thema in Allgemein
Das Wechselsystem ist fast eine Garantie für DM-Titel. Es ist wirklich toll und wird in der Konfiguration von keinem anderen hergestellt. Da kauft auch viel WO- Forenprominenz und bereits ein Jahr nach der Insolvenz war die Bilanzsumme wieder bei 1,3 Mio. Euro. Dennoch traf die Insolvenz damals halt wie der Blitz aus heiterem Himmel... und das verunsichert halt. -
Waffenkauf per Vorkasse - wie schützt man sich im Falle der Insolvenz?
Schwarzwälder antwortete auf Schwarzwälder's Thema in Allgemein
Doch, Abholung und Barzahlung hab ich angeboten, sogar in Kombination mit Anzahlung jetzt. Das wurde abgelehnt, man will den vollen Betrag per Vorkasse. Jetzt. -
Waffenkauf per Vorkasse - wie schützt man sich im Falle der Insolvenz?
Schwarzwälder antwortete auf Schwarzwälder's Thema in Allgemein
Ach so, jetzt verstehe ich das Problem. Dann bräuchte ich also noch eine schriftliche Versicherung des Verkäufers, dass die Ware inkl. aller Teile in seinem alleinigen Eigentum sei. -
Waffenkauf per Vorkasse - wie schützt man sich im Falle der Insolvenz?
Schwarzwälder antwortete auf Schwarzwälder's Thema in Allgemein
@webnotar Danke! Genau das wäre das Ziel: Im Insolvenzfall Aussonderung aus der Insolvenzmasse. Wenn die Seriennummern bekannt sind und also nicht ein "Wechselsystem der Marke xyz im Kaliber A" im Vertrag steht, sondern mit "Verschluss mit Seriennummer etc " spezifiziert wird, dann müsste das für eine Insolvenzsichere Eigentumsübertragung doch ausreichen? -
Waffenkauf per Vorkasse - wie schützt man sich im Falle der Insolvenz?
Schwarzwälder antwortete auf Schwarzwälder's Thema in Allgemein
Das stimmt natürlich. Meine Idee wäre halt, schriftlich die Dinge so zu vereinbaren, dass dann ( im Falle der Insolvenz) nicht auch noch meine Ware weg ist. Deine Tipps @JoergS zur Vorgehensweise sind ansonsten top!! Die Idee von @silverstar hört sich aber auch gut an : Anzahlung jetzt und die eigentliche Vorkasse unmittelbar vor Versand. Wenn man dann schon den Waffenteilebrief mit allen Nummern und NWR-Ziffern hat samt schriftlicher Zusicherung, dass mit Restzahlungseingang o.g. Waffe(nteil) unmittelbar in das Eigentum des Käufers übergeht, wäre man dann nicht einigermaßen safe? -
Waffenkauf per Vorkasse - wie schützt man sich im Falle der Insolvenz?
Schwarzwälder antwortete auf Schwarzwälder's Thema in Allgemein
Nur damit andere gewarnt sind, die "Cyberversicherungen" für Online-Einkäufe sind recht günstig, aber lest Euch mal die AVB (hier der WGV) genau durch:https://www.wgv.de/docs/vertragsunterlagen/cyberversicherung.pdf -
Waffenkauf per Vorkasse - wie schützt man sich im Falle der Insolvenz?
Schwarzwälder antwortete auf Schwarzwälder's Thema in Allgemein
Ja, das sagen meine Frau und die Google-KI, die ich zu der Firma und dem Deal befragt habe auch. Aber ich weiß genau, dass mind. 2 Personen von WO mit genau dem Wechselsystem Deutsche Meistertitel geholt haben. Da will man nicht einfach so aufgeben. -
Waffenkauf per Vorkasse - wie schützt man sich im Falle der Insolvenz?
Schwarzwälder antwortete auf Schwarzwälder's Thema in Allgemein
Also es geht hier nicht um eine "Geiz ist geil" Aktion, ganz bestimmt nicht. Hab noch nie so viel für ein einzelnes Wechselsystem ausgegeben und zahle absolut Listenpreis dafür. Hintergrund meiner Frage war der: Als vor Jahren in Süddeutschland ein anderer großer Händler insolvent wurde, hatte mein Freund gerade seinen relativ neu bei ihm gekauften Halbautomaten zur Reparatur. Als er den dann (unrepariert) abholen wollte, lehnte der Händler mehrfach ab, es gehe nichts mehr raus, man sei insolvent und dürfe nichts rausgeben. Irgendwann kontaktierte er dann den Insolvenzverwalter, begehrte Herausgabe... und es klappte ganz easy! Von daher: Wenn ich per Vorauskasse zahle (ich denke mir, das hat denn Sinn, dass der Händler/die Firma zu mehr Liquidität kommt und die Vorfertigung der Teile ggf. anderswo finanziell besser gewuppt bekommt, weil wenn man erstmal insolvent war, ist der Markt ja brutal), dann hätte ich durch irgendein Eigentumsübertragungskonstrukt doch ggf. ebenso die Chance auf easy Herausgabe beim Insolvenzverwalter? Ganz ohne Bankbürgschaft und so teure Wege. -
Ausgangsproblem: Kauf eines Wechselsystems. Bezahlung nur per Vorkasse, zu 100% . Liefertermin so ca. zwei Monate Firma war vor wenigen Jahren in der Insolvenz. Anzahlung+ Rest als Barzahlung bei Abholung wird nicht akzeptiert. PayPal entfällt (erlaubt keine Waffenverkäufe). Trusted Shops o.ä. wohl bei Vorgeschichte auch eher schwierig. Habe nun eine Cyberversicherung abgeschlossen, die jeden Onlinekauf zwischen 50-30.000 Euro absichert. Im Kleingedruckten heute habe ich dann gelesen, dass Waffenkauf nicht davon gedeckt sein. Was bleibt an Sicherungsmöglichkeiten, um im Insolvenzfall beim Insolvenzverwalter die besten Chancen auf Herausgabe des Wechselsystems nach geleisteter Vorkasse zu haben? Hilft der Vermerk "Sonderanfertigung für Grundwaffe WBK Nr. xyz"? Oder hilft ein Vermerk der Waffenteilnummer auf der Vorkasserechnung und der Vermerk, dass die Teile mit vollständiger Bezahlung in das Eigentum des Käufers übergehen? Muss dann schon der Behörde ein Erwerb angezeigt werden?
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Erstaunlich finde ich den Preis von 1299,- EUR. Bislang gab es ja die Schmeisser SP9 als 9mm Repetierer im AR15-Kleid. Dafür hat Schmeisser 2180 EUR verlangt (Caliber 6/2023). Hoffnung macht die Präzsision, die die Schmeisser SP9 an den Tag legte: Mit Geco Hexagon Fabrrikpatronen gab es 19mm Streukreise auf 50m und handgeladen gingen sogar 14mm! Der leicht andere Repetiermechanismus dürfte an der Präzision ja nicht viel ändern... und mit den Streukreisen wäre die neue Schmeisser 9mm Pumpe ein richtiger Knüller!
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Erbärmliche Pressearbeit zu Waffenneuheiten und Waffenmessen.
Schwarzwälder antwortete auf ToniPistole's Thema in Allgemein
Zu der "Blondine": Es handelt sich um Frau Eichinger-Noll, die seit Jahren Kurse mit Lang- und Kurzwaffen einschl. Verteidigungsschießen gibt. Ist also wohl keine ganz ahnungslose Vertreterin. Sie wurde allerdings in dieses Interview mit James Reeves unvorbereitet reingeschmissen und hat das Ganze auch sprachlich wirklich gut gemacht. Zu Deinen Fragen: Dank KI lassen die sich klären: Das Pistongewehr von Schmeisser soll 2199,- EUR kosten, ist angeblich ab Oktober 2026 lieferbar und hat ein Mündungsgewinde 1/2”x28 UNEF , siehe hier: Link Angebot Triebel -
Walther akzeptiert keine Einsendungen von Endkunden mehr
Schwarzwälder antwortete auf Schwarzwälder's Thema in Allgemein
Habe die Walther Q5 Match Champion Ende Dezember bei Frankonia eingeliefert und wurde Anfang März informiert, dass die Reparatur in den nächsten 14 Tagen fertig wäre. Tatsächlich habe ich die Walther jetzt noch vor dem Wochenende zurück erhalten. Verschlussfanghebel war gebrochen, wurde ersetzt, probegeschossen. Das war alles. 189,00 EUR Rechnung von Walther und 1,85 EUR Rechnung von Frankonia für's Handling. -
Gut, aber der Hessische VGH hat ja alle Anscheinskriterien definiert, die bei der Beurteilung eine Rolle spielen können. Wenn man nun eine Waffe hat, die kein einziges dieser Anscheinskriterien erfüllt, z.B. eine Ruger 10/22 mit Lochschaft, dann würde ich schon automatisch davon ausgehen, dass diese Waffe vom sportlichen Schießen nicht ausgeschlossen ist, weil das Gericht hier eindeutige Vorgaben gemacht hat.
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Hallo, ohne Gewähr: Optiken sind idR nicht Bestandteil der Anscheinsbeurteilung durch das BKA. Insofern dürfte es egal sein, welches Zielfernrohr, Red Dot, Magnifier, Prismenglas etc Du montiert. Einzige Ausnahme sind m.W. sehr besonders das Gesamtbild prägende Visierungen wie die Griffvisierung im klassischen M16. Abzüge und Bedienhebel dürften wohl ebenfalls unkritisch sein. Ein Magpul Griff oder Magazintrichter dürften auch noch durchgehen, sofern dadurch das Gesamterscheinungsbild nicht in Richtung Kriegswaffe verschoben wird, ggf. mal telefonisch Voranfragen!
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Petition Bundestag "Zulassung von Schalldämpfern für Sportschützen"
Schwarzwälder antwortete auf RainerE's Thema in Waffenrecht
Mir geht es um SD für GK-Langwaffen für Sportschützen. Über KK-SD brauchen wir nicht zu reden, da sehe ich das gesundheitliche Problem eher nicht. Warum soll eine Sportordnung mit Disziplinen für SD-Waffen nicht genehmigt werden, wenn (!) SD für Sportschützen per Gesetz wieder zugelassen sind? Disziplinen finden sich schnell, eingeteilt in Hüsenlänge < 47mm und > 47mm (analog BDS) und z.B. 10-12 Schuss Präzi in 15 min, gefolgt von einer Schlussserie 3-5 Schuss in 30 Sekunden. Es müssen ja nicht immer enorm hohe Schusszahlen verankert werden, beim BDMP haben die erfolgreichsten Disziplinen auch nur 15 Schuss Wertung (DP1, DP2 etc.). Ich weiß nicht, warum man die wirtschaftliche Bedeutung von Zivilwaffen in D/dem Sportschützen- und Jägermarkt immer so runterreden muss. Fällt mir bei WO regelmäßig auf. Fakten von ChatGPT: Natürlich sind die Umsätze von Rheinmetall, Diehl, ThyssenKrupp und Co andere. Aber deren Umsätze sind sicher nicht vom Waffengesetz abhängig und über das reden wir hier ja. Wenn 1/2 Mio. Deutscher Sportschützen jedes Jahr pro Mann 4000 EUR für Sportwaffen ausgibt, dann wäre es doch ein schönes Umsatzplus, wenn dann nochmal 1000 EUR für Schalldämpfertechnik dazukommen. Bringt der Branche in D potentiell ein Umsatzplus von einer halben Milliarde EUR jedes Jahr... -
Petition Bundestag "Zulassung von Schalldämpfern für Sportschützen"
Schwarzwälder antwortete auf RainerE's Thema in Waffenrecht
@JFryNatürlich müssten (und werden sich) die Sportordnungen dann auch an Schalldämpferwaffen anpassen. Dann gibt es halt Disziplinen mit wenigen Schuss ggf. in Kombination mit einer schnellen 5er Serie ganz zum Schluss separat und nur für Schalldämpferwaffen. Dann hast Du das Hitzeproblem weitgehend im Griff. Ich bin sicher, BDS und Co. bekommen das hin. Man sollte auch mal an die gebeutelte Waffenbranche denken. Eine Zulassung von Schalldämpfern für den Schützensport bringt einen enormen Umsatz in die Branche: neue Dämpfer, Austauschdämpfer, neue Waffen speziell für Dämpfer, Büma-Arbeiten (Gewinde schneiden, Gassysteme anpassen oder regulierbar machen usw.), das wird ein Fest für die Branche! Zudem hat das BKA sich ja ziemlich eindeutig festgelegt, dass man Schalldämpfer jedenfalls für GK-Langwaffen für nicht deliktrelevant hält. Dann sollte es in einer freiheitlich(!)-demokratischen Grundordnung eigentlich keine Verbotsgrundlage für solche Schalldämpfer mehr geben, zumal im Einzelfall auch Sportschützen gesundheitlich vom Einsatz der SD profitieren können, es also vernünftige Gründe für deren Besitz gibt. -
Petition Bundestag "Zulassung von Schalldämpfern für Sportschützen"
Schwarzwälder antwortete auf RainerE's Thema in Waffenrecht
Drum schrieb ich ja "relativ" günstig. Heutzutage werden nicht selten Halbautomaten gekauft, die schon in der Grundkonfiguration 3000 oder mehr Euro kosten. Dann kommen noch weitere 2000 EUR (mind.) für Glas, Montage, Zweibein und sonstige Upgrades wie Abzüge dazu, sodass viele neue Halbautomaten für 5000 EUR in der Endkonfiguration an den Start gehen. Wenn dann noch 1000 EUR für einen Edelstahl-Schalli, der ggf. sogar dauerfeuertauglich wäre, übern Ladentisch gehen, dann ist dies eben "relativ" nicht mehr so viel mehr. Diejenigen, die 5000 EUR für einen Halbautomaten hinlegen können, werden auch noch die 1000 EUR für den Edelstahl-Schalli hinlegen können. -
Petition Bundestag "Zulassung von Schalldämpfern für Sportschützen"
Schwarzwälder antwortete auf RainerE's Thema in Waffenrecht
Wenn ein Schützenverein davon bedroht ist, aus Lärmschutzgründen geschlossen zu werden, dann hat das mit Schalldämpfererlaubnissen zunächst wenig zu tun. Der Verein muss dann halt real zusehen, dass er die Lärmemissionen in Griff bekommt. Das kann er baulich tun oder auch spezielle Schalldämpferboxen (vgl. Schweiz) installieren (auch ne gute Lösung für Deine zitierten Ordonnanzwaffen) oder indem er z.B. Schießzeiten für KK, LG und GK mit SD ausweitet und für GK ohne SD zeitlich mehr limitiert. SD sind also nur *eine* Möglichkeit von vielen, die Lärmemissionen in den Griff zu bekommen und daher sehe ich da auch keine "Pflicht" auf uns zukommen. -
Petition Bundestag "Zulassung von Schalldämpfern für Sportschützen"
Schwarzwälder antwortete auf RainerE's Thema in Waffenrecht
Wären Schalldämpfer für Sportschützen erlaubt, so würde sich auch ein Markt entwickeln können, auf dem relativ günstige Schalldämpfer, die längere Schlussserien ohne allzu großen Verlust an Präzision bieten... und die Verbände würden auch passende Disziplinen anbieten. Natürlich soll jedem Sportschützen selber überlassen werden, ob oder ob er nicht mit SD schießen möchte. Aber in der Summe der Lärmbelastung, die von einem Schießstand ausgeht, ist doch klar, das auch mit einem freiwilligen(!) SD Angebot für Sportschützen die Gesamtlärmbelastung für die Nachbarschaft / Umwelt sinken würde. Von daher gibt es keinen vernünftigen Grund, SD für Langwaffen den Sportschützen vorzuenthalten.