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Haßpostings: WBK widerrufen, Waffenhandelserlaubnis weg
Proud NRA Member antwortete auf Empty8sh's Thema in Allgemein
Aber an und für sich muß diese Annahme faktenbasiert sein, und wo diese Annahme sich auf ein geschütztes Grundrecht bezieht muß sie besonders gut unterfüttert sein. Das Waffenrecht ist nicht als Einschränkung der Meinungs-, Religions-, oder sonstiger garantierter Freiheiten gedacht, und es wird vom Waffenbesitzer auch kein bestimmtes "Wohlverhalten" in diesen Dingen gefordert, oder darf jedenfalls eigentlich nicht gefordert werden. Viele der Meinungsäußerungen dieses Mannes waren abstoßend und manche waren hart an der Grenze zur Aufforderung von Straftaten, aber eine irgendwie geartete Ankündigung einer Straftat mit einer Waffe waren sie eher nicht.- 524 Antworten
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Es liegt in der Natur eines Rechtstaats, daß eine geschickte Person, die entweder in der Grauzone am Rande der Strafbarkeit manövriert oder aber sich so anstellt, daß die Beweise nicht für eine Verurteilung ausreichen, es vor Gericht leichter hat als jemand, der eine kleinere Straftat begeht, das aber vollkommen zweifelsfrei.
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Also jedenfalls für die Ami-Herstellung in New Hampshire braucht es da gar keine Fertigung auf Sonderbestellung, denn das Zeug geht raus, sobald es lieferbar ist. Manches wird aber jahrelang angekündigt, und dann wird's doch nichts. Manches ist vielleicht auch zu schön um wahr zu sein: Beim Versprechen bei der P320 RX, eine Strikerpistole mit einem der besten dafür verfügbaren Abzüge mit Reflexvisier zu einem Preis auszuliefern, den man man auch schon alleine für eine wettbewerbsorientierte Strikerpistole oder ein gutes Reflexvisier zahlt, kann man sich vorstellen, warum es da zu Schwierigkeiten in der Umsetzung kommt. Sollte dieser Verdacht zutreffen, dann kündigt nicht für zwei weitere Jahre ein Produkt an, das ihr nicht liefern könnt, sondern ändert die Aussparung auf dem Schlitten für Trijicon und Leupold, und solange der Abzug so ist wie versprochen (oder von Grey Guns für ein paar hundert Dollar mehr so überarbeitet werden kann) kaufe ich das Ding sogar noch, wenn sich mein effektiver Preis verdoppelt hat. Wenn's immer heißt "0 available" dann kaufe ich es allerdings aus offensichtlichen Gründen auch bei größter Motivation nicht.
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Aber weiß der Buschfunk auch, was bei denen eigentlich los ist? Im Prinzip haben die doch einen Namen und zumindest zum Teil auch eine Produktpalette, die eigentlich eine Gelddruckmaschine sein sollten. Das sollte man doch besser managen können als eine Kombination aus rechtlichen Schwierigkeiten, Lieferproblemen, und Websites, die nicht mal mehr vom Praktikanten aktualisiert werden.
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Gehen wir einmal davon aus, daß der Eingangspost ernst gemeint ist. Also dann mal ganz blöd gesagt, bei dieser Fülle an strafrechtlichen Schwierigkeiten würde ich mir an Deiner Stelle überlegen, ob ein großer Zeit- und Geldaufwand um zu versuchen, irgendwie an Waffen zu kommen, wirklich fürs Erste die richtige Resozialisierungsstrategie ist. Bei Beleidigung kann man noch sagen, das seien Kleinigkeiten die eigentlich en nicht ins Strafrecht gehören, aber Bedrohung und Nötigung wirken dann doch irgendwie so, als hättest Du an wichtigeren Dingen zu arbeiten als an Deiner Trefferlage. Das sind ja Straftaten wo sich der Gedanke ob nicht mehr passieren könnte, hätte der Betroffene in der jeweiligen Situation eine Waffe zur Hand, geradezu aufdrängt. Und dazu kommen dann noch die ganzen Anzeigen--natürlich kann jeder wegen allem angezeigt werden und die Unschuldsvermutung steht jedem zu, aber wenn man auf dreißig Stück kommt und die nicht alle vom gleichen als Querulanten bekannten Nachbarn kommen, dann liegt es doch nahe, daß irgendetwas an der Sozialkompetenz suboptimal ist. Wie wäre es, wenn Du Dich erstmal im Berufsleben etablierst, Deine der Schilderung nach vorhandenen finanziellen Schwierigkeiten überwindest, Dich bei den Opfern Deiner Straftaten aufrichtig entschuldigst, als freiwillige Wiedergutmachung Dich irgendwo sozial engagierst, selbstverständlich keine weiteren Straftaten und noch nicht einmal Falschparken oder dergleichen begehst, und dann könnte beim eigentlich in der Hinsicht recht vergebenden deutschen Recht in fünf Jahren wieder vieles möglich sein--und Du würdest Dich vermutlich dabei auch besser fühlen und als Persönlichkeit reifen.
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Schon, aber wozu. Irgendwie gereizt hat mich das Ding auch schon, aber ich konnte beim besten Willen nicht erkennen, wo dafür der Platz zwischen einer einigermaßen genauen Pistole, vielleicht mit Reflexvisier, und einem Karabiner in einem kleinen Gewehrkaliber ist. Die Sperrigkeit des Karabiners mit der mangelhaften Ballistik und Präzision der Pistole zu vereinen ist doch irgendwie schizo. Natürlich jeder so wie er es mag.
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Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Proud NRA Member antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Glaube ich nicht. Ohne die Briten wäre es schlimmer. Die sagen immerhin (wenn auch gerade nicht beim Waffenrecht) gelegentlich, daß es zu durchgeknallt wird. -
Sig scheint auch in Amerika, wo ihnen das Zeug eigentlich wie warme Semmeln weggekauft würde, immer mehr auf Ankündigungen ohne Lieferungen umzusteigen. Von P320 RX, P320 Target und P210 aus amerikanischer Fertigung keine Spur, obwohl im Januar die baldige Auslieferung angekündigt wurde. Es ist natürlich gut, wenn sie die angeblich auftretenden Probleme ausmerzen bevor sie ausliefern, denn wenn eine Waffe dieser Preisklasse und mit diesen Versprechungen nicht liefe, dann wäre das auf absehbare Zeit mein letzter Kauf von dem Laden. Andererseits sollte man aber auch nicht vollmundig ankündigen, was man nicht liefern kann.
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Der "analen Fixierung" und allgemein der Freudschen Psychologie geht allgemein anerkanntermaßen jeder wissenschaftliche Wert ab, auch wenn Freud einen sehr hohen Unterhaltungs- und literarischen Wert haben mag. Eine Störung wird's dann wenn es für einen selber oder andere zum Problem wird. Auch sehr exotische und verschrobene Leidenschaften, sagen wir ein großer Zeitaufwand fürs Bierdeckelsammeln, kann man nicht vernünftigerweise als Störung und noch viel weniger als Krankheit bezeichnen solange das nicht der Fall ist. Sent from my iPhone using Tapatalk
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Ich glaube mich an eine Studie zu erinnern, nach der Leute, die freiwillig in Behandlung sind gar nicht mehr gaga sind als die durchschnittliche Bevölkerung. Das dürfte mehr eine Funktion der sozialen Schicht usw. sein. Dazu kommt, daß schon das Bewußtsein um seinen eigene Seelenzustand eine gewisse Schutzfunktion hat. Wer z.B. weiß, daß er depressiv drauf ist, der kann diesen Seelenzustand vermutlich eher als etwas Vorübergehendes und nicht Essentielles ansehen und könnte von daher ein geringeres Selbstmordrisiko haben als jemand, der seinen Gefühlszustand nicht als einen vorübergehenden und innerlichen Gefühlszustand begreift sondern als Hoffnungslosigkeit der Welt. Genauso dürfte jemand, der z.B. weiß, daß er zur Wut neigt, und sich dann einfach einen Timeout verordnet, weniger zu Gewalt gegen andere neigen als jemand, der diese Wut dem Verhalten der anderen zuschreibt.
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Und genau da ist der Skandal, nicht in der Lieferung einer Plastikwumme wie bestellt. Daß Rüstungsgroßprojekte mit Eigenentwicklungen öfters in die Hose gehen, gut, das kann man vielleicht manchmal nicht vermeiden. Aber wenn ein Gewehr gekauft wird, anscheinend ohne daß da mal jemand zum Spaß und Test zehn Packungen Muni durchschickt und schaut wie es schießt, das ist doch eher seltsam. Genauso seltsam ist, daß bei einem solchen Artikel nicht die Angebote von zehn oder so Herstellern eingeholt und die Waffen ausprobiert werden.
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Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Proud NRA Member antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Ne, das funktioniert anders. Die geforderte Mikrogravur ist unpraktikabel bis unmöglich. Im entsprechenden Staat wird so eine Art allgemeine Betriebserlaubnis für Kurzwaffen verlangt, aber alte Modelle ohne diese Gravur behalten ihre Erlaubnis. Entsprechend ist die Auswahl auf ältere Modelle, für die der Hersteller diese Erlaubnis damals eingeholt hat, beschränkt. Die kann man dann mit einiger Schikane auch noch kaufen. Wo es anderswo zehn oder zwanzig Modelle einer Waffe gibt, gibt's so halt nur noch das Grundmodell, selbstverständlich auch kapazitätsbeschränkt. Spezialvarianten für den Sportgebrauch gibt's schon mal gar nicht, denn die sind halt ein deutlich kleinerer Markt als die Grundwaffe, zumal wenn zum Besitz und Spaßschießen keine sportliche Aktivität wie in Deutschland verlangt wird. -
Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Proud NRA Member antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Warum denn nicht? Leute, die brav zum Stand und zu Wettbewerben gehen, vielleicht auch Haus und Leib schützen wollen, fragen um Besitz-, Erwerbs-, Import-, Export- und sonstwelche Genehmigungen. Andere Leute lassen das einfach. Ins Auto damit und gut ist. -
Was ja offensichtlich der Fall ist. Das Problem scheint zu sein, daß die Bundeswehr nicht allzuviel wollte. Außer den schon von mir zitierten Blüten fand ich in dem HK-Bericht auch diesen Brüller: Das steht tatsächlich drin, "[d]ie mediale Aussage, wonach das Sturmgewehr G36 (gemeint ist somit jede Einzelwaffe) im heißgeschossenen Zustand „noch stärker“ streue als das Sturmgewehr Kalaschnikow der Taliban, ist somit praktisch nicht haltbar." Die Lieferbedingungen verlangen also eine Präzision, die auch schon von der AK-47, kurz nach dem zweiten Weltkrieg in einem Land der absoluten Mangelwirtschaft konstruiert, erreicht wird und HK ist auch noch stolz darauf, nicht schlechter zu schießen als eine gebrauchte Kaschi. Die Frage, die man sich stellen muß, ist, glaube ich, nicht so sehr was HK hätte besser machen sollen, sondern warum die Bundeswehr sich für ein Gewehr mit den Leistungsanforderungen einer Kaschi auf eine risikobehaftete Neuentwicklung mit ihrem Hoflieferanten einließ anstelle die Sache einfach unter den Herstellern, die etwas passendes und bereits sowohl im Krieg als auch in zivilen Wettbewerben Erprobtes im Programm hatten, auszuschreiben. Von mir aus denn auch mit einer Klausel, daß es in Deutschland hergestellt werden muß, obwohl ich diese Art Protektionismus für Geldverschwendung halte solange der Lieferant ein uns zuverlässig freundliches Land ist. Es hätte bestimmt zehn Hersteller gegeben, die ein Angebot eingereicht hätten. Mit einem militärisch und zivil verbreiteten System hätte man auch den Vorteil, daß bei wechselnden Anforderungen leichter Austauschkomponenten von vielen Quellen zu beziehen sind. Ich bin z.B. mit dem Abzug meines AR nicht zufrieden und hätte gerne etwas für eine Rolle als DMR? Kein Problem, eine Bestellung bei Geissele oder vielen anderen Herstellern und mir wird geholfen. Ich hätte gerne eine tacticoole Schiene um jede Menge Zeug draufschrauben zu können und dabei den Lauf freischwingend? Kein Problem, gibt's wie Sand am Meer. Wozu also das Rad auf Kosten des Steuerzahlers und Risiko der Soldaten neu erfinden wenn die benötigten Leistungsdaten gar keine Neuerfindung erfordern?
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Sach mal, ich habe gerade aus Spaß einen Bericht von HK gegooglet, der die Präzisionsforderungen der TL für das G36 zitiert. Auf Seite 27 findet sich eine "Anschußscheibe" nach der auf 100 Meter vier von fünf Schuß einen Kreis von 120 mm Durchmesser treffen müssen und der fünfte in einem Kreis von 200 mm Durchmesser bleiben soll. Ist das eigentlich Ernst? Wenn das die Erwartung kalt und unter optimalen Bedingungen ist, wozu machen die eigentlich eine Optik drauf? Seltsam ist auch die Vorstellung, man hätte ein "extremes einsatztaktisches „worst case“-Szenario, im Rahmen dessen der Soldat in weniger als 20 Minuten seinen gesamten Tagesvorrat von 150 Patronen aus seinem Gewehr G36 verschießt." (Seite 20) Ich habe nicht auf die Uhr geschaut, aber ich habe den Eindruck, ich war heute ziemlich nahe dran ein "extremes einsatztaktisches `worst case'-Szenario" mit einem AR zu schießen (100 Yards auf eine 6-Zoll Stahlplatte aus verschiedenen Positionen) und mein Gewehr hat sich jedenfalls nicht beschwert (warm war es natürlich). Wenn das wirklich das Maximum ist, was geht, wozu ist dann eigentlich der Funswitch gut? Sollte man die Rückkehr zum K98 erwägen? Wenn wir sagen, daß ein Schuß GK-Patrone zwei Schuß 5.56 entspricht, dann wäre das extreme einsatztaktische Szenario 75 Schuß in zwanzig Minuten. Würde sicher gut heiß, aber immerhin schmelzen die Dinger nicht. Zumindest aber stellt sich die Frage, warum es bei diesen Anforderungen eine Neuentwicklung sein musste und nicht z.B. das bewährte AR 15 in seine unzähligen Variationen.
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Wenn's denn wirklich so eklatant ist, dann haben sich da gleich zwei getroffen: Ein Hersteller, der Gewehre ausliefert, die nicht mit der Präzision einer Billigstkanone für das unterste Ende des zivilen Markes mithalten können, und ein Kunde, der die Dinger massenweise kauft ohne sie auch mal wirklich auszuprobieren. Man sollte erwarten, daß es auch beim Bund jemanden gibt, der ein neues Gewehr wenn schon nicht auf die Anforderungen im Kampfeinsatz dann doch wenigstens auf die Anforderungen beim Spaßschießen prüft. Wenn mein Gewehr Zicken machen würde, wenn man schnell mal ein oder zwei Dreißiger-Magazine auf eine kleine Stahlplatte in hundert oder zweihundert Meter leermacht, dann wüsste ich das. Ein wenig warm wird's, aber der Stahl klingelt brav vom ersten bis zum letzten Schuß.
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Also für eine guten Preis würde ich ein Gebrauchtes in gutem Zustand gerne übernehmen und damit auf dem Stand spielen gehen. Daß es mir besser gefallen würde als mein getuntes Linkshänder-AR glaube ich nicht, aber ich bin ja nicht erwerbsbeschränkt. Ich fürchte aber, daß die eher an Dritte-Welt-Diktaturen gehen werden als (auf Halbautomatik umgerüstet und für Amerika auf die unsäglichen "sporting purposes" um Teile erleichtert) an friedliche Sportschützen.
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Haßpostings: WBK widerrufen, Waffenhandelserlaubnis weg
Proud NRA Member antwortete auf Empty8sh's Thema in Allgemein
Das heißt aber, das hundert Fälle vorliegen, wo die entsprechende Person rechtswidrig mit einem Kraftfahrzeug umgegangen ist. Das Analog dazu wäre jemand, von dem z.B. bekannt ist, daß er hundertmal von einer Aufsicht wegen einer Sicherheitsverletzung, die wenn sie einmal vorkommt vielleicht nicht so schwer wiegt, heimgeschickt wurde. So jemanden möchte ich, unabhängig von der Frage ob sich daraus ein Verlust des Rechts auf Waffenbesitz ergeben sollte, auch nicht auf dem Stand neben mir haben. Hundertmal bei tatsächlichen verbotenen Handlungen erwischt worden zu sein ist aber ein anderer Sachverhalt als hundertmal beim Dummschwätzen, das offenbar nicht für ein strafrechtliches Vorgehen ausreicht, überhört worden zu sein.- 524 Antworten
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Quereinstieg in die zivile Waffenbranche (als Akademiker)?
Proud NRA Member antwortete auf Empty8sh's Thema in Allgemein
Meine Erfahrung ist das nicht. Woher hast Du denn diese Information? Hast Du einmal bei oder wenigstens mit so einem Laden gearbeitet? Ich kenne das eine oder andere Projekt, wo man sich schon fragen konnte, was in dem betreffenden Unternehmen eigentlich schiefläuft, daß die das noch nicht selber gemacht haben, aber das ist ein Argument gegen die Zustände im Kundenunternehmen, nicht gegen die Berater. -
Quereinstieg in die zivile Waffenbranche (als Akademiker)?
Proud NRA Member antwortete auf Empty8sh's Thema in Allgemein
Nun, das scheint mir alles noch ein wenig im Allgemeinen zu liegen. Um aus dem Betreuen einer Sammlung einen Job zu machen, liefe es wohl auf ein Museum als Arbeitgeber heraus. Verkäufer ginge natürlich schon, dürfte aber Fragen nach Deiner Überqualifikation provozieren. Ferndiagnosen sind schwierig, aber meinem Eindruck nach könnte es auch da eher an der Allgemeinheit Deiner Wünsche liegen als daran, daß Dein Promotionsthema nicht paßt. Die meisten Doktor-Einsteiger bei den bekannten Beratern sind eigentlich eher Generalisten, die mit den MBAs in Konkurrenz stehen, als naturwissenschaftliche Spezialisten. Mein Dissertationsthema hat absolut nichts mit irgendeinem Job, den ich danach hatte, zu tun. Allerdings hast Du bei den wirklichen Blue-Chip-Beratern, die am ehesten als Arbeitgeber für Promovierte in Frage kommen, locker einmal hundert Bewerbungen auf eine Stelle, von denen auch mindestens fünfzig qualitativ sehr hochwertig sind. Da ist es schwierig mal so nebenher reinzukommen, zumal wenn Deine Leidenschaft woanders zu liegen scheint. In meinem Fall habe ich auf die Bewerbungen locker einmal einen Mannmonat verwendet, für alles von Interviewvorbereitung bis zur ausführlichen Lektüre berühmter Bücher und Artikel von den Zielunternehmen. -
Quereinstieg in die zivile Waffenbranche (als Akademiker)?
Proud NRA Member antwortete auf Empty8sh's Thema in Allgemein
Also aus dem Link geht das jedenfalls nicht hervor, warum die nominiert wurden. Die Beschwerden scheinen sich ja mehr gegen die Post zu richten, und die sind z.T. auch eher seltsam (z.B. "Beamte als Streikbrecher"--daß Beamte im Gegenzug für ihre Lebensstellung nicht streiken dürfen ist ja nun nicht neu). -
Quereinstieg in die zivile Waffenbranche (als Akademiker)?
Proud NRA Member antwortete auf Empty8sh's Thema in Allgemein
Also nachdem ich mal bei einem Berater war: Zumindest wenn Du bei dem Berater arbeiten willst, sind Intelligenz, Flexibilität und sehr unkonventionelles Denken schon sehr gefragt--deshalb ist es auch nicht ganz leicht, da reinzukommen (aber für einen frischgebackenen Doktor, der sich orientieren will, eine Riesenchance, denn nirgendwo lernt man so schnell wie verschiedene Unternehmen ticken!). Die Abhängigkeit von Beratern dafür dürfte oft nicht so sehr die Schuld der Berater sein, sondern von Firmenkulturen, in denen ohne die Berater gar nichts läuft, eben weil das eigenständige Denken und Herausschauen über den Tellerrand nicht erwünscht sind. Die Berater als "Seuche" darzustellen erscheint mir da etwas unfair. -
Quereinstieg in die zivile Waffenbranche (als Akademiker)?
Proud NRA Member antwortete auf Empty8sh's Thema in Allgemein
Du wärst auch mit einer "5" vor dem Alter jung genug, wenn Du denn geistig flexibel bist (was ich bei einer Promotion, die ja jedenfalls im Prinzip Originalität voraussetzt, einmal unterstelle). Ich war eigentlich in allen meinen Jobs Quereinsteiger, übrigens auch ausgehend von einer Promotion in einem Themengebiet, das keinen interessiert, und viele der interessantesten und auch erfolgreichsten Leute, die ich kenne, haben das auch so gehandhabt. Die Hauptfrage wäre wohl, was Du Dir denn vorstellst, oder was Dir wichtig ist und wo Deine Motivation genau liegt. "Irgendwas mit Waffen" hörst sich ein wenig wie die sympathische Version von "Irgendwas mit Medien" an, nämlich sehr unbestimmt. Wenn Du z.B. Waffen für den Privatmarkt oder Verbesserungen dafür konstruieren willst, dann dürfte das in Deutschland ein nur ziemlich kleiner Markt sein, und selbst in Amerika, wo man seine Produkte dann recht einfach ohne großen Erlaubnisaufwand verticken darf, braucht das eine hohe Opferbereitschaft. Das klassische Beispiel dürfte wohl Ronnie Barrett sein, der ohne Ingenieursausbildung oder dergleichen das moderne Scharfschützengewehr erfunden hat und in einer Garage die ersten Exemplare hergestellt hat. Aber selbst er, vielleicht der finanziell erfolgreichste Waffenerfinder der letzten Jahrzehnte (Gaston Glock einmal als Sonderfall ausgenommen, denn der hatte immerhin schon einen Betrieb für Militärprodukte), musste sich das Geld dafür mit einem Brotjob verdienen und dann in seiner Freizeit seiner Leidenschaft nachgehen. Die Kohle kam erst, als außer ein paar Enthusiasten auch das Militär gekauft hat, und das dauert selbst dann wenn es überhaupt passiert. Erfinderschicksal halt, mit dem nicht hadern sollte, wenn man Erfinder sein will, und manchmal lohnt sich die Investition auch aber selbst dann fast immer nur nach einer Durststrecke. Das andere Extrem wäre "Mädchen für alles" in einem Waffenladen zu sein. Als frischgebackener Doktor unterstelle ich, daß Du clever genug wärst, Sachen wie Buchführung schnell zu lernen, aber das ist vermutlich auch nicht mehr ein Leidenschaftsjob als die meisten anderen auch. Und zwischen diesen beiden Extremen gibt es sicher auch viele Möglichkeiten, aber vermutlich alle mit einem eher dünnen Markt. -
Quereinstieg in die zivile Waffenbranche (als Akademiker)?
Proud NRA Member antwortete auf Empty8sh's Thema in Allgemein
Müssen nicht, aber helfen kann es schon, spätestens wenn es darum gehen sollte, in Eigeninitiative eine Verbesserung vorzuschlagen, oder eine Reparatur vorzunehmen, die nicht ganz nach Buch ist. Das ist bei den Großen natürlich gar nicht immer erwünscht. Aber es hat von daher auch einen Grund, daß viele Innovationen in der Branche von Winzklitschen um ein oder zwei Gründer, die anfangs alles machen, kommen und nicht von den großen Herstellern, die mit einem Riesenbudget z.B. ein Militärgewehr konstruieren, das später von der kaufenden Armee als vollkommen untauglich bezeichnet wird. -
Haßpostings: WBK widerrufen, Waffenhandelserlaubnis weg
Proud NRA Member antwortete auf Empty8sh's Thema in Allgemein
Auch das ist eine Art Konsens, wenn auch eine dysfunktionale.- 524 Antworten
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