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Saxcab

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  1. Zu Erdgas und den nicht gefüllten Speichern: In Dtl. wurde EU-Recht umgesetzt. Verkürzt dargestellt wurde eine faktische Trennung zwischen Handel, Transport und Speicherung durchgesetzt (mit getrennten Gesellschaften, räumlicher Trennung, eigener Geschäftsführung etc.). Der Handel lässt Energie zwischen Einspeise- und Ausspeisepunkt über verschiedene Netzbetreiber transportieren. Dafür werden sog. Netznutzungsentgelde erhoben. Die Höhe dieser Entgelde werden in Fünf-Jahres-Zyklen bei der BNetzA (Bundesnetzagentur Bonn, 3000 Mitarbeiter) beantragt und in einem bürokratischen Akt festgelegt. Das wird dann als regulierter Markt bezeichnet. https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesnetzagentur Die Krux an der Sache ist, dass die Erdgasspeicher faktisch mit dem in Dtl. existierendem System nicht betreibbar sind. Vereinfacht dargestellt kauft der Händler an der deutschen Grenze Erdgas (=Energie) zum Preis x und transportiert es durch Leitungen. Dafür fallen Netznutzungsentgelde an, die an die verschiedenen Eigentümer der zum Transport von A nach B benutzten Netze bezahlt werden müssen. Der Händler verkauft die Energie an seinen Kunden (z.B. eine Stahlwerk, ein Stadtwerk o.ä.) zum Preis X zzgl. Transportentgelde Y und einer Marge Z. Soweit so gut. Nun erwirbt der Händler im Sommer billigeres Erdgas (Energie), will dieses für den Winter in einem Speicher bevorraten um es zu einem besseren Preis im Winter zu verkaufen. Gleiches Spiel wie eben beschrieben. Der Speicher gehört aber weder dem Händler noch dem Netzbetreiber. Also zahlt der Händler für den Transport, die Einlagerung, das Ausspeisen, den Transport zum Endkunden und trägt hierzu noch das Risiko des sich verändernden Gaspreises beim Ein- und Verkauf. Bei fallenden Preisen ein KO-Kriterium. Erdgasspeicher sind sehr teuer im Unterhalt, sind immer mit einer gewissen Menge an Gas gefüllt (sog. Kissengas), brauchen leistungsfähige Verdichter, unterliegen dem Bergrecht und sind quasi das Stiefkind der Energiewirtschaft. Schlicht ausgedrückt- das Speichern von Energie wird von niemanden bezahlt. Das Erdgasnetz in Dtl. hat etwa 7 Tage "Pufferwirkung". Insofern hat Annalena sogar ein Stück weit Recht (sie bezog ihre legendäre Aussage aber aufs Stromnetz, da ist das leider nicht der Fall). Bei beliebiger Verfügbarkeit von Erdgas ist das auch kein Problem. Falls es aber zu Lieferengpässen kommt, sieht das anders aus. Grundprinzipiell geht es den Betreibern von Pumpspeicherkraftwerken nicht besser. Für den Bezug von Elektroenergie fallen Abgaben an, fürs Einspeisen von Strom nochmal.
  2. D. Frey (Eisenberg/Thür.): Ich kaufte dort mein DAR15, Lieferzeit etwa drei Wochen. "Lieferabweichungen" wurden kulant behandelt und ich werde dort ein WS in .22 für meine CZ75 6.0 erwerben. Überarbeitung des Abzuges und Anpassung des WS wird in nächster Zeit vorgenommen.
  3. Hast Du das Sarkasmusgrün vergessen? Oder verwechselst Du Erdgas mit Flüssiggas (ugs. mit Propan/Butanflaschen)?
  4. Kyrill zeigte im Januar 2007 ganz gut, was wann ausfallen kann. Die Erdgasversorgung gehörte nicht dazu. Allerdings wurden Diesel und Benzin schnell knapp. Die Erdtanks der Tankstellen waren zwar gefüllt, mangels Strom konnte aber nicht gepumpt und bezahlt werden. Netzersatzanlagen gibt es in den Tankstellen eher nicht. Augenscheinlichstes Problem ist die Kommunikation. Da geht innerhalb kürzester Zeit nichts mehr. Zu Deiner Frage: Erdgas ist wegen ausfallender Stromversorgung zunächst noch genügend im vorgelagerten Netz vorhanden. Hast Du überhaupt einen Erdgasanschluss und wo wohnst Du? Ich frage nach der Wohnsituation deshalb, weil z.B. ein einzeln in der lockeren Siedlungsbebauung stehendes Gehöft anderen infrastrukturellen Bedingungen unterliegt als ein Reihenhaus im Innenstadtbereich. Erdgas als Netzersatzenergie im privaten Bereich ist nicht zu empfehlen. Eine private Speicherung ist nahezu unmöglich (das vorgelagerte Netz ist hier wirklich der "Puffer") und der "Gasmotor" zur Notstromerzeugung viel zu teuer. Nimm eine konventionelle Lösung auf Benzin- oder Dieselbasis. Auch die oben gezeigte Flüssiggasanlage ist eine Überlegung wert.
  5. Na ich weiß nicht. Habe heute mit der Behörde telefoniert, weil gestern mein Bedürfnis für zwei Waffen eingetroffen ist. Da ich mich für den exakten Waffentyp bereits entschieden habe (d.h. Waffen-ID etc. bekannt) fragte ich nach, ob ich den Voreintrag überhaupt brauche. Antwort "Ja", weil der Händler/Verkäufer sonst nicht wissen kann, dass er mir die Waffe überhaupt verkaufen darf (der Verkäufer bekäme wahrscheinlich sonst ein Problem). Nun bin ich noch weit vom gefüllten Schrank f.d. gelbe WBK entfernt. Aber liegt der Fall da nicht ähnlich? Mein Schrank sei gefüllt mit 10 LW auf gelbe WBK und ich kaufe Nummer 11. Wer handelt dann falsch? Der Verkäufer darf mir die Waffe dann doch nicht verkaufen (d.h. eigentlich überlassen).
  6. Mag sein das der eine oder andere das anders sieht. Bei uns im Verein wird da nichts bestätigt, was nicht real ist. Und der "Chef" oder der "Vize" unterschreibt da auch nichts einfach so. Das wäre auch für alle Beteiligten nicht in Ordnung. Ich habe Kopien meiner Schießtermine beim BDS eingereicht (notwendig 12, gehabt >40) und ohne Probleme das Bedürfnis bekommen. Die Behörde wollte keine Kopien haben, weil der Verband das vorher eingesehen hat. Wo ist eigentlich ein Problem? Will ich Sportschütze sein oder nicht?
  7. FDP? Da war doch noch was... War da nicht der gewählte FDP-MP in Thüringen, der nach Besuch des FDP-Vorsitzenden Lindner sein Amt niederlegte? Sowas sollte bei einem bevorstehenden Wahlgang nicht immer gleich vergessen sein!
  8. Rechnerisch dürfte es bei rd. 100.000 Parteimitgliedern selten sein, ein Parteimitglied der Grünen in einem Verein zu haben. Und selbst wenn, ist es doch völlig egal. Politisch diskutiert wird ab und an mal beim Bier, das bringt Vereinsleben mit sich. Und wer nun wo sein Kreuz bei Wahlen macht kann man evtl. erahnen, ist aber letztlich eine völlig persönliche Entscheidung und geht mich nichts an. Die "grüne Gesinnung" ist hier in Sachsen bis auf Dresden und Leipzig unterrepräsentiert. Leider haben die paar Prozent eben den Sprung in die derzeit noch exististierende Koalition der Wahlverlierer geschafft. Aber ich hoffe das wird in paar Jahren vorüber sein.
  9. Naja, 300,-€ monatlich ist schon eine Hausnummer... Da kannste auch zu uns kommen. Nee- wir schießen grundsätzlich auch nur zu zweit. Aufsicht und Schütze ist kein Problem. Den Schlüssel f.d. Stand habe ich, halte mich aber an die Vereinsregeln. Ich werde, wenn wieder möglich, auch den entsprechenden "Alleinschiess-Nachweis" erwerben. Ob ich das dann nutze? Mal sehen...
  10. Wir sind da, glaube ich, ganz gut aufgestellt (BDS): -Stand mit 4 Stück je 25- bzw. je 50m-Bahnen (Baujahr um 1978-1990-2004) -komplett geschlossene Anlage mit "Aufsichtsraum" -bis 7000 J zugelassen -derzeit Umbau der analogen Videoanlage auf Digitalanlage ist fast abgeschlossen, eine Bahn funktioniert seit 10/20 mit dem selbst zusammengestellten 8-Kamera-System tadellos -es ist keine Scheibenzuganlage installiert, man muss also zu Fuß die 25m oder 50m zum Scheibenwechsel nach vorn (etwas Sport sollte auch sein!) -kl. Vereinsstube, großer möbliertem Vereinsraum (ca. 80m²) Regelmäßig werden Arbeitseinsätze durchgeführt (z.B. Lattung auf den Bahnen tauschen, umfängliche Außengeländepflege, Malerarbeiten, Frühjahrs- und Herbsputz etc.). Der "freie" Schützenbetrieb ist seit einiger Zeit eingestellt, Dank Hygienekonzept und 2-Personen-Regel ging der Schießbetrieb ohne feste Zeiten trotzdem organisierbar. Die Kosten betragen bei uns 96,-€ p.a., Scheiben 1,-€/Stck., 8 Pflichtstunden oder Bezahlung mit 10,-€/h (Aufsicht wird nicht angerechnet) Viele bezahlen lieber, die alten Gründungsmitglieder scheiden altersbedingt aus dem aktiven Vereinsleben aus. Wirkliche Nachwuchswerbung machen wir derzeit nicht, die Vereinsgröße reicht (rd. 50 "Aktive" zzgl. Ehren- und Familienmitglieder) für eine solide Existenz aus. Man muss eben etwas aufpassen, dass so ein Vereinsgebäude nicht zur Müllhalde von ausrangiertem Inventar der Uraltmitglieder wird.
  11. Sorry- ich hatte erst später bei Wiki nachgelesen und meinen Irrtum bemerkt. Ich hoffe Du verzeihst meine Falschberichterstattung...
  12. Dann habe ich Dich nicht richtig verstanden- also alles gut. Sorry...
  13. K.A. was Du mir mit dieser Unterstellung mitteilen willst. Manche merken sich eben Zahlen besser als andere. Wo ist das (bzw. Dein) Problem?
  14. Meine (DDR-) PKZ kenne ich noch heute auswendig: 426321...... Ich weiß nicht ob das nun gut oder schlecht war.
  15. Ich korrigiere nur ungern: Es sind aber nur 92% der ARD-Volontäre. Insofern besteht doch noch immer Hoffnung...
  16. Keine Ahnung ob der Verfassungsschutz oder das BKA oder wer auch immer sich die Unterlagen ansehen muss.
  17. Passt meine Erfahrung hier rein? BDS-Bedarf am 26.10.20 bestätigt zurückgekommen, Antrag nach vorheriger tel. Terminanbsprache am 29.10.20 persönlich abgegeben und heute mit Ausstellungsdatum 19.11.20 meine gelbe und grüne WBK im Briefkasten vorgefunden. Die nette SB hatte mich auf 4 Wochen Wartezeit eingestellt, wegen BKA usw. Ich denke, da kann man nun nicht meckern und habe mich lange nicht mehr so gefreut.
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