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frosch

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  1. Noch einmal: Wenn der Erbe die waffenrechtlichen Voraussetzungen erfüllt, können selbstverständlich auch illegale Waffen vererbt werden. Beispiele: Der Erblasser vererbt einen 1972/74 nicht angemeldeten Karabiner 98 und der Sohn, der die Waffe erbt, ist Jagdscheininhaber. -> Der Sohn kann die Waffe selbstverständlich auf seine WBK nehmen Der Erblasser vererbt eine 1972/74 nicht angemeldete P38 und der Sohn, der die Waffe erbt, hat zufällig einen freien WBK Eintrag für eine 9mm Pistole in seiner grünen WBK als Sportschütze. -> Der Sohn kann die Waffe selbstverständlich auf seine WBK nehmen Ich kenne einige Waffensammer, die etliche schwarze Waffen anläßlich von Erbfällen im eEinvernehmen mit der Genehmigungsbehörde "legalisiert" haben. Das funktioniert problemlos. Das Einzige, was ausscheidet, ist halt die Nutzung des waffenrechtlichen Erbenprivilegs.
  2. Diese Frage habe ich doch bereits beantwortet.
  3. Natürlich können auch illegale Waffen vererbt werden. Nur kann der Erbe das Erbenprivileg nicht geltend machen.
  4. Moin! Zunächst muss man genau trennen: Erbe vs. Vermächtnis https://de.wikipedia.org/wiki/Erbe https://de.wikipedia.org/wiki/Vermächtnis Das waffenrechtliche Erbenprivileg erstreckt sich auf Erben wie auch auf Vermächtnisnehmer. Allerdings git das Erbenprivileg nur für durch den Erblasser rechtmäßig besessene Waffen. Für unrechtmäßig besessene Waffen gilt, dass der Erbe / Vermächtnisnehmer zwar Eigentum an diesen Waffen erwirbt, einen Eintrag in die Waffenbesitzkarte erhält er aber nur dann, wenn er die waffenrechtlichen Voraussetzungen (Zuverlassigkeit, Sachkunde, Bedürfnis) hat. Im Regelfall müssen also unrechtmäßige Waffen durch den Erben / Vermächtnisnehmer an einen Berechtigten abgegeben oder unbrauchbar gemacht werden. WaffG §17 Abs. 3 für dahingeschiedene Sammler WaffG §20 Hinsichtlich des Erbenprivilegs Abs.2 (2) Dem Erwerber infolge eines Erbfalls ist die gemäß Absatz 1 beantragte Erlaubnis abweichend von § 4 Abs. 1 zu erteilen, wenn der Erblasser berechtigter Besitzer war und der Antragsteller zuverlässig und persönlich geeignet ist. frogger
  5. Ach ja, wie man es richtig macht, kann man bei der Dänischen Heimwehr sehen: Die haben ein brauchbares Ausbildungskonzept und vielfältige Trainingsmöglichkeiten. Das Sturmgewehr bekommen die auch zusammen mit einem ausreichendem Munitionsvorrat mit nach Hause. Wie wertvoll solche Einheiten -selbst mit geringer Stärke- sein können, hat sich auch in der Ukraine 2022 beim Einmarsch der Russen vom Norden her gezeigt: Dort, wo sie angegriffen wurden, hatten die Russen viel weniger Zeit für Mord, Vergewaltigung und Plünderung. https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_um_Kiew_(2022) Überall, wo die Russen keine Gegenwehr zu befürchten hatten, wurde gemordet, vergewaltigt und geplündert. https://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Butscha https://de.wikipedia.org/wiki/Kriegsverbrechen_im_Russisch-Ukrainischen_Krieg Bei den masskrierten Opfern von Butscha handelte es sich fast ausnahmslos um Unbewaffnete. Bei der Abwehr der Russischen Invasoren wurden in der Schlacht um Kiew 162 ukrainische Soldaten aber 1150 Zivilisten getötet.
  6. Also mal aus der Übungspraxis beim Gruppengefechtsschießen: Mit einer Truppe von alten Säcken (Sportschützen im VdRBw e.V.), darunter auch je einen Herz-Transplantieren, Krebs-Überlebenden und die anderen an den üblichen Altersgebrechen leidennden Kameraden haben wir sowohl bei "Gruppe in Verteidigung" als auch "Gruppe im Angriff" noch immer jede Gruppe aus aktiven Soldaten im Vergleich in Grund und Boden geschossen (Es waren aber keine besonders ausgebildeten Einheiten dabei). Für mich steht es fest, dass Soldaten mit einer guten Fertigkeit im Schießen einen gewissen Grund-Einsatzwert haben, der nicht weg zu diskutieren ist. Das entspricht einfach meiner Erfahrung. Wahr ist aber auch, daß man vor den Abruf dieser Leistung keinen 10km Gewaltmarsch setzen darf. Da dürfte es dann bei unserer Truppe doch einige Ausfälle geben. Die Ukrainer machen es im Übrigen ähnlich: Die haben auch Trupps mit erfahrenen alten Säcken, die gewiß nicht an vorderster Front eingesetzt werden aber eine Art Libero Funktion für die Rückraum-Sicherung haben und Artillerie Einheiten geben auch Front Unterstützung im Rahmen ihrer Möglichkeiten.
  7. Moin! Abgesehen davon, dass diese Erbwaffe in meinen Augen Kernschrott ist und eigentlich zu nichts anderem taugt, als sich an ihrem Besitz zu erfreuen, ist Folgendes zu bedenken: 1. Der Besitz einer waffenrechtlichen Erlaubnis bedingt immer eine mindestens alle 3 Jahre durchzuführende Zuverlässigkeitsüberprüfung, für die je nach Behörde ~60 € kassiert werden KANN. Der Betrag schwankt je nach Behörde. Jäger sind oft im Vorteil, da sie eh alle 3 jahre den Jagdschein lösen und deswegen bei oftmals gleicher Genehmigungsbehörde für jagdschein und Waffen sich diese Gebühr sparen können. 2. Schußwaffen, für die es aufgrund ihres Kalibers kein PTB zugelassenes Deaktivierungssystem gibt, können aktiviert im Besitz des Erben verbleiben. 3. Günstigste Dauerlösung wäre in der Tat die Waffe auf Deine Gelbe zu nehmen.
  8. https://www.vdb-waffen.de/de/mitglieder/waffen-fachgeschaefte/esc_gmbh_mathias_bretzger.html
  9. frosch

    Chuck Norris RIP

    Für mich das schönste Chuck Norris Video
  10. Nein, denn das ist auch eine Frage des Splitter und Rückprallschutzes. Mach das mal direkt vor einem offenem Lamellenfang. Viel Spass!
  11. Vorkasse mache ich auch schon bei hochpreisigen Artikeln, allerdings erst, wenn der Verkäufer Versandbereitschaft anzeigt. Ich habe durch Internetkäufe viele zehntausende Euro gespart und zweimal Kohle in den Sand gesetzt: 300 Euro für einen Stahlschrank 800 Euro für eine Säge Ich habe gelernt, damit zu leben...
  12. Moin! Es ist eine Ordnungswidrigkeit, die die Behörde verfolgen kann. Bei beharrlichen Verstößen steht die Zuverlässigkeit zur Disposition. Bei Kenntnis und Tätigkeitslosigkeit hängen Standaufsicht und Standbetreiber mit drin. frogger
  13. Der Vollzug des Waffenrechtes ist Ländersache. Wenn die Bayern sagen sie machen es so, wird kein Hahn danach krähen. Die Bayern sind ja auch bei Nachtsichtgeräten mit einer Rechtsauslegung vorgeprescht, die zumindest "kreativ" war.
  14. Moin! Du kannst den Verkäufer schriftlich fragen, ob er Insolvenz-gefährdet ist und ob die Ware sofort versandbereit ist. Lügt er Dich an und Du zahlst deswegen per Vorkasse, ist es wenigstens Betrug. gegen vorsätzlichen Betrug sehe ich keine Sicherungsmöglichkeit in Deinem Fall. Außer die Ware direkt vor Ort abholen, wenn möglich. Letztlich musst Du entscheiden, ob das Angebot das Risiko wert ist.
  15. https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/UnsereAufgaben/Aufgabenbereiche/Waffen/Feststellungsbescheide/Schusswaffenzubehoer/250807_FbZ556_Schmeisser_Magazinadapter.pdf?__blob=publicationFile&v=2 Ohne Magazinlippen dürfte es sich nicht um einen verbotenen Gegenstand halten. Jedenfalls sind die Schmeisser "Magazinerweiterungen" im unmontierten Zustand nicht verboten.
  16. Petze, Petze ging in den Laden, wollte Sächser Käse haben...
  17. Für Jäger gilt die 10-Schuss Magazinbegrenzung für halbautomatische Langwaffen aus der AWaffV NICHT. Sie gilt nur für Sport- und Gastschützen. (Einem Jäger, der einen Gastschützen mit seiner für Sportschützen nicht zulässigen Waffe hat schießen lassen, wollten sie an die Zuverlässigkeit. Wie es ausgegangen ist, habe ich noch nicht mitbekommen.) Jäger unterliegen aber sehr wohl den verbotsbeschränkungen aus dem Waffengesetz. Daraus folgt im Allgemeinen: Die freie Verwendung von Magazinen durch Jäger, die rechtzeitig vor dem 13.06.2017 erworben und bis zum 21.09.2021 angezeigt worden sind, ist gewährleistet. Solange der Standbetreiber mitspielt, darf man mit dem 30er als Jäger auf den laufenden Keiler losgehen. Der Sport/Gast -Schütze darf das nicht. Auch die Jagd ist mit solchen Magazinen im Halbautomaten erlaubt, wenn bei der Schussabgabe nicht mehr als 2 Patronen im Magazin geladen sind. Bei Magazinen mit BKA Ausnahmegenemigung, sollte in der Genehmigung stehen, was geht und was nicht. ***** § 6 Vom Schießsport ausgeschlossene Schusswaffen (1) Vom sportlichen Schießen sind ausgeschlossen: 1. Kurzwaffen mit einer Lauflänge von weniger als 7,62 Zentimeter (drei Zoll) Länge; 2. halbautomatische Schusswaffen, die ihrer äußeren Form nach den Anschein einer vollautomatischen Kriegswaffe hervorrufen, die Kriegswaffe im Sinne des Gesetzes über die Kontrolle von Kriegswaffen ist, wenn a) die Lauflänge weniger als 40 Zentimeter beträgt, b) das Magazin sich hinter der Abzugseinheit befindet (so genannte Bul-Pup-Waffen) oder c) die Hülsenlänge der verwendeten Munition bei Langwaffen weniger als 40 Millimeter beträgt; 3. halbautomatische Langwaffen mit einem Magazin, das eine Kapazität von mehr als zehn Patronen hat. (2) Das Verbot des Schießsports mit Schusswaffen und Munition im Sinne der Anlage 2 Abschnitt 1 des Waffengesetzes bleibt unberührt. (3) Das Bundesverwaltungsamt kann auf Antrag eines anerkannten Schießsportverbandes Ausnahmen von den Verboten des Absatzes 1 zulassen, insbesondere wenn es sich um in national oder international bedeutenden Schießsportwettkämpfen verwendete Schusswaffen handelt. (4) Zuständige Behörde für die Beurteilung der Schusswaffen nach Absatz 1 ist das Bundeskriminalamt.
  18. Das ist korrekt. Das Verlängern des Jagdscheines löst auch eine Zuvelöässigkeitsüberprüfung aus. Mindestens alle 3 Jahre. Eine zusätzliche Überprüfung als Sportschütze entfällt bei meiner Behörde damit, weil sie beides machen: Jagd und Sport. Also keine zusätzlichen Kosten für mich.
  19. Moin! egun kostet zwar Geld, dürfte aber insbesondere für 1€ Auktionen trotz der Auktionsgebühren die bessere Alternative zu Auctronica sein, da die Reichweite viel höher ist. Und ja, wenn keine Emotionen mehr am Schießsport hängen, darf man den Sport auch aufgeben. Für reine Sportschützen kommt ja auch noch erschwerend hinzu, dass die Zuverlässigkeitsüberprüfungen bei vielen Behörden inzwischen auch regelmäßig alle 3 Jahre Gebühren auslösen. Als Jagdscheininhaber bin ich davon noch verschont. frogger
  20. Das mag durchaus sein aber es ist das allgemeine Umfeld, was zählt. Und seit dem Ausbruch des Ukrainekrieges gehen die Orderzahlen steil nach oben. Für wen und warum auch immer...
  21. Das dürfte vom Bundesland abhängen. In Nordrhein-Westfalen wird man einen Schlüsseltresor in 0 oder I benötigen. https://www.pirsch.de/news/schluessel-urteil-niedersachsen-sieht-keinen-handlungsbedarf-38768#:~:text=Schlüssel darf nicht für Unbefugte zugänglich sein.,keinem Zeitpunkt für unbefugte Dritte zugänglich sind. Maßgeblich ist die Ansage Deiner Waffenbehörde.
  22. Ich habe jetzt eine Rückmeldung von einem Nutzer einer zivilen MCX: Der hat über 6000 Schuss raus und keinerlei Auffälligkeiten. Klar ist da auch schon Verschleiß im Übergangskegel sichtbar, mit Geco 55grs hält er aber immer noch unter 50mm/100 Meter. Das reicht ihm. frogger
  23. Hmmh... Haupt-Ausgangsfrage war, nach welchen Schußbelastungen es zu Ausfällen bei den MCX Läufen gekommen ist. Spekulatius: Vielleicht war die Lebensdauer-Erwartungshaltung auch ein wenig zu hoch und man war von der MP5 verwöhnt, die praktisch "ewig" lebt. Was man von einem preiswerten AR15 erwarten kann, bekommt man hier dargeboten: https://feuerkampf-und-taktik.blogspot.com/2024/04/langzeittest-black-label-m4-nr-168.html Gesamtschusszahl: 18.850 Davon mit SD: 860 Neuer Lauf bei: 13.400 Neuer Abzug bei: 16.900 Störungen Typ I: 0 Störungen Typ II: 0 Störungen Typ III: 0 Störungen Typ IV: 0
  24. Seit dem überfall auf die Ukraine dürfte es HK wieder prächtig gehen... 2024 Umsatz stieg auf über 343 Millionen Euro.. Das operative Ergebnis (EBITDA) lag bei 63,1 Millionen Euro.
  25. Moin! Die alten SIG/Sauer MCX Gewehre in 5,56x45 wurden ja bekanntlich für 4,3 Millionen € durch neue HK 437 in 7,62x35 (.300 BLK) ersetzt. https://soldat-und-technik.de/2024/02/bewaffnung/36879/polizei-schleswig-holstein-stellt-neue-mitteldistanzwaffe-hk437-vor/ https://www.kn-online.de/schleswig-holstein/neue-waffen-fuer-die-landespolizei-schleswig-holstein-hk437-4S7O3AC2QRAY7BFFJQMPON2DQQ.html Nach Presseberichten wurden bei den MXC ja reklamiert, dass die Läufe "vorzeitig" den Geist aufgegeben haben sollen. Gutachten hätten ergeben, der Stahl sei zu weich und die Läufe hätten eine fehlerhafte Wärmebehandlung erhalten. Allerdings hätten die Gewehre formal die Ausschreibungskriterien eingehalten und Regreßforderungen hätten nicht mit der erforderlichen Sicherheit geltend gemacht werden können. Ist mir allerdings ein Rätsel, denn in Eckernförde wussten sie grundsätzlich, wie man gute Läufe baut. Und Wärmebehandlung konnten die auch. Wenn der Lauf defekt ist, warum wird dann nicht einfach ein Neuer eingeschraubt? Das ist doch kein Hexenwerk? Weiterhin sollen "einige" Waffen von dem Problem betroffen gewesen sein. Etwa die Ausbildungswaffen, die ordentlich durchgenudelt wurden? Soweit so gut. So ein bisschen erinnert mich das Genöle an den Streit um das G36. Was mich noch einmal interessieren würde: Nach wieviel Schuss kam es dann hier zu Ausfällen? Dazu habe ich noch nichts Belastbares gehört. Ich habe mal einen Polizei-Schießausbilder dazu gefragt, der wurde recht einsilbig und das Thema wurde gewechselt. Irgendwie konnte ich mich nicht des Eindrucks erwehren, daß man seitens der Polizei einfach auch neues Spielzeug haben wollte. Dazu passt dann auch, dass etwa 500 MCX gegen 1700 HK 437 ersetzt werden. Man nutzt also die Gelegenheit, gleich auch die MP5 zu ersetzen und damit eine einheitliche Waffe in SH einzuführen. Was ja nicht grundsätzlich schlecht ist. frogger
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