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IGNORED

in D verbotene Magazine


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Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb chrisatwork:

Dann muss ich nur noch einen Schweizer finden, der bestenfalls eine AR15 und eine CZ75 besitzt

Und der dazu bereit ist, dir für die gebrauchten Magazine genug zu bezahlen, dass sich der ganze Genehmigungs- und Nachweiskram (inkl. möglicherweise Gebühren) für dich lohnt.

Auch wenn man nicht darüber diskutieren muss, dass es eigentlich völlig affig ist: Rechtlich sind diese Magazine hier in Deutschland nun auf den Besitzer registrierte Gegenstände der Kategorie A, deren Besitz, Lagerung im zertifizierten Tresor und (außer bei vor 2017 Altbesitzern) die dreijährige Überprüfung der Zuverlässigkeit durch das BKA voraussetzt.

Da ist nichts mit „einfach ins Ausland mitnehmen und da lassen“: Da muss alles genehmigt und rechtssicher der Verbleib zur Zufriedenheit des BKA bzw. der Waffenbehörde (je nach Erwerbsdatum) handfest nachgewiesen werden.

Und dieser ganze Papierkram ist es, der es so teuer macht. Der Herstellungs- und auch der Handelspreis dieser Magazine außerhalb der EU hat sich praktisch kaum geändert seit der Zeit, als man die zumindest in der Plastikversion hier für 10–20 Euro ENDVERKAUFSPREIS bekommen hat.

Die Preissteigerung hängt allein von dem Aufwand ab. Aber genau das fällt ja beim Gebraucht­handel ebenso an.

Ist es irgendetwas Seltenes, für exotische Waffen, besondere Sammlerstücke oder etwas, das gar nicht mehr hergestellt wird, dann kann sich das natürlich lohnen.
Für noch als Neuware verfügbaren 08/15-Kram (insbesondere AR-15-Magazine) dürfte sich das selbst bei einem rein nationalen Verkauf kaum lohnen. Von einer dauerhaften Ausfuhr ganz zu schweigen!

Geschrieben (bearbeitet)

In der Schweiz sind solche Magazine "Pfennigartikel". Wir kriegen die an jeder Ecke zu absolut günstigen Preisen. Oder wir bestellen uns die Magazine en-gros in England, bei Brownells, in Tschechien oder sonst in einem Land, in welchem die Politik nicht ganz so wirr und irr ist.

 

Ja, Du kannst sie Richtung Schweiz loswerden, die Nachfrage ist aber gering.

 

Preislich orientieren sich die Preise an dieser Website:

https://www.dandbmilitaria.com/

 

10 Blech-M16/AR15 Magazine für 150 Pfund, was EUR 17.30 pro Magazin ist:

https://www.dandbmilitaria.com/m16a1-30rd-magazine-3-dr-6

 

Die Zeit, als es bei ZIB noch Magazine für wenige Euros gab, haben viele Schweizer aktiv genutzt....

 

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Bearbeitet von Swisswaffen
Geschrieben

Das liegt nur daran, dass für die Schweizer keine "Deformationsgeschosse" in KW-Munition erlaubt sind.  :victory::sdb79248:

Und jagdlich sind da einige Kantone auch auf einer rechtlich ziemlich merkwürdigen Schiene.
Ich finde die Schweiz trotzdem toll. Die haben Sinn für effektive Verwaltung und keinen Sinn für Verwaltung als Selbstzweck. Das wird hier bei uns in Teutonien nix mehr, leider.

Geschrieben
Am 14.2.2026 um 20:26 schrieb Sonntag:

Nur so als Diskussionsbeitrag:

In Ö darf jeder mit einer Bewilligung der Kategorie A (= lange Magazine) solche in beliebiger Menge besitzen und importieren, d.h. irgendwo im Ausland kaufen. Danach muss man sie melden. In Ö sind lange Magazine registriert. Beliebt waren/sind z.B. 30+ Glock-Magazine, für PCC z.B. Häufig allerdings nur Gen 4 und 5, wegen der Ausnehmung für die Verriegelung beim AR9 wär‘s.

 

Richtig, nach Österreich ist der Import auch problemlos möglich. Laut Gesetz ist eigentlich nichtmal eine Importgenehmigung nötig für Berechtigte, manche Behörden wollen aber trotzdem eine (kostet 64 €). Glock 33er sind allerdings nicht besonders begehrt, gibts zu viele und zu wenig interessierte. AR15 ebenfalls uninteressant.

Begehrt sind z.B. seltene AK47 Magazine. Einfach mal googeln - wenn es in den USA hohe Preise aufruft wird man auch in Österreich Käufer finden, die genug dafür zahlen, z.B. sowjetische 75er Trommelmagazine.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Cascadeur:

Man kann nur hoffen dass dieser Unfug mit den großen Magazinen nach der Evaluierung wieder aus dem Gesetz fliegt, zumal es jahrzehntelang kein Problem darstellte.

Ganz rausfliegen wäre wohl das Schlechteste, denn das kommt ja aus der EU-Richtlinie und würde dann wohl mangels Ausnahmetatbeständen eher einem Totalverbot entsprechen.

Aber lasst uns auf eine praxisnahe Lösung für dieses Schwachsinnsverbot hoffen, wie sie in einigen Nachbarstaaten trotz EU ja auch existiert. Beispielsweise, dass Sportschützen automatisch berechtigt sind.
Und natürlich, dass hinsichtlich der Aufbewahrung auch kein Klasse-1-Tresor, sondern einfach ein „verschlossenes Behältnis“ notwendig ist.


Noch besser wäre natürlich, wenn dieser Magazinschwachsinn auch aus der EU-Richtlinie verschwindet und dann in der Folge auch aus unserer nationalen Gesetzgebung, womit die Magazine dann tatsächlich Waffenrechtlich wieder "nichts" wären und das auf reinem Aktionismus beruhende Thema nicht weiter sinnlos Ressourcen verschwenden würde. Aber da ist Hoffen wohl vergebens...
 

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