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Schrotkartuschen entsorgen


Tommy Danger
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Guude,

ich hoffe, ich habe das Thema nirgends übersehen ansonsten mag man mir es mitteilen ;-)

Es geht mir darum, die abgeschossene Schrotpartone in ihren Bestandteile zu trennen und zu entsorgen. Hat hier im WO dafür schon jemand zu Hause oder auf dem Schießstand eine Lösung?

relativ zeitneutral und möglichst ohne riesen Aufwand, mal schnell nach dem Training getrennt ....

Danke für eure Beiträge.

Edited by Tommy Danger
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Wäre interessant, ob ein Schrotthändler die Messingbecher annehmen würde, wenn direkt darüber das Plastik abgetrennt

wäre.

Denke, das Blech ist zu dünn, u. der restliche Kunststoff ist ja noch darin ; weis nicht, wie Schrotpatronen genau aufgebaut sind.

Und wer soll diese Arbeit machen ? Chinesen ?

Vielleicht würde irgend ein Entsorger größere Mengen komplett schreddern, u. Messinggranulat gewinnen.

Bei der Materialteuerung wäre das lohnenswerter, als dumme Tetrapacks zu verwerten.

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Es geht mir darum, die abgeschossene Schrotpartone (...) zu entsorgen. Hat hier im WO dafür schon jemand zu Hause oder auf dem Schießstand eine Lösung?

relativ zeitneutral und möglichst ohne riesen Aufwand (...)

Dir kann geholfen werden, ich hab da die passende Lösung für dich.

Je nachdem wie deine Wohnsituation ist, schau mal um das Haus rum, im Keller oder vielleicht in der Küche.

Da solltest du so große viereckige oder runde Behälter finden, die riechen meist komisch.

Keine Angst bekommen, der Geruch ist normal!

In der Regel haben die oben einen Klappmechanismus um sie zu öffnen, machmal kann man das Oberteil auch einfach abnehmen.

Jetzt musst du mutig sein, du nimmst die Hülsen in die eine Hand und mit der anderen musst du die Klappe öffnen oder den Deckel abnehmen.

Jetzt einfach die Hülsen dort hineinwerfen und den Behälter wieder schließen.

FERTIG!

Schon sind die Hülsen fachgerecht entsorgt.

Diese komischen Behälter findet man in der Regel auch auf Schießständen, dort sind sie sogar meist offen und garnicht erst versteckt sondern gut sichtbar aufgestellt!

Grüße,

Peter

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...

Diese komischen Behälter findet man in der Regel auch auf Schießständen, dort sind sie sogar meist offen und garnicht erst versteckt sondern gut sichtbar aufgestellt!

....

Vermutlich soll halt vermieden werden, dass der am ersten WE schon überquillt. Lässt sich lösen in dem jeder seine Hülsen (oder ein entsprechendes Mengenäquivalent) wieder mit heim nimmt um sie dort ... (siehe oben...)

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Das sind keine Messingböden, das ist in der Regel Eisenblech vermessingt oder vernickelt.

Mist, so ist das, wenn man keine Erfahrung mit Schrot hat.

Dann ist es leider wirklich nur Restmüll, oder als Verbundstoff in die gelb/orange Tonne.

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Hallo zusammen,

warum nur muss ich an den Spruch denken: Ich danke allen die zu dem Thema nix zu sagen hatten unbd trotzdem geschwiegen haben?

Natürlich gibt es Lösungen, manchmal lohnt sich das sogar da reines Material eben mehr bringt bzw sich die Entsorgungskosten darstisch mindern. In England hat dafür einer sogar ne Firma aufgemacht und traägt nun die Halden leerer Hülsen ab bei den vereinen.(

)

Praktisch hatte ich das mal so umgesetzt für Plastikhülsen, Hülse warm machen, dann Boden abziehen. Klappt einwandfrei Metall ist vom Schrotti als wirklich sauber angesehen worden, die Plastikteile hat jemand anders ebenfalls noch für irgendwas verwendet (kam geschreddert in Asphalt oder so zum testen). Mit ner einfachen Vorrichtung ging das sozusagen halbautomatisch ohne großen Aufwand. Mit etwas mehr Aufwand auch vollauto, war jedoch für die begrenzte Menge um die es ging nicht nötig.

Thermisch entsorgen verbrennt die dünnen Böden, ist echt nur was wenn man Kalorien haben will.

Gruß andi

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... oder als Verbundstoff in die gelb/orange Tonne.

Eben drum. Bei der leeren Schrothülse handelt es sich ja eigentlich auch um eine Verpackung aus Kunststoff oder Karton und Metall. Viele Gelb-Säckler wollen soetwas auch völlig unabhängig vom Grün-Punkt&Co.-Logo haben. Ich entsorge jedenfalls meine Kleinmengen an Blechhülsen der tschechischen Surplus-LPS im Gelben Sack. :AZZANGEL:

Dein

Mausebaer

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...Es geht mir darum, die abgeschossene Schrotpartone in ihren Bestandteile zu trennen und zu entsorgen. Hat hier im WO dafür schon jemand zu Hause oder auf dem Schießstand eine Lösung?

relativ zeitneutral und möglichst ohne riesen Aufwand, mal schnell nach dem Training getrennt ....

Danke für eure Beiträge.

Das war die Frage.

Hallo zusammen,

warum nur muss ich an den Spruch denken: Ich danke allen die zu dem Thema nix zu sagen hatten unbd trotzdem geschwiegen haben?

...

Praktisch hatte ich das mal so umgesetzt für Plastikhülsen, Hülse warm machen, dann Boden abziehen. ...

Außer dass du heiße Luft ablässt hast du jetzt leider auch nicht wirklich was beigetragen. Durch Erwärmen und Ziehen die Teile zu trennen ist logisch, die finden ja auch durch Erwäremen und Pressen zusammen.

Wie hast du es den genau gemacht? Gibt es eine fertige Maschine dafür, wieviel Energie (Strom, Gas,...) benötigt die pro Stunde und wieviele Hülsen gehen da pro Stunde durch. Was kostet so eine Maschine? Das wär wirklich interessant, Schießstände gibt es viele und das Grundproblem von Tommy ist ja wirklich real.

Die Methode Lötlampe, Schraubstock und Kneifzange erfüllt nämlich auch die Eingangskriterien nicht, das ist weder zeitneutral noch mal eben schnell nach dem Training, teuer ist es auch (wegen des Gasverbrauchs). Die Hülsen nach England zu exportieren ist wohl auch wenig praktikabel.

Insofern ist die in der Praxis bewährte Methode, die Hülsen daheim portionsweise bei mehreren Leuten im Müll zu versenken bislang noch immer das einfachste, schnellste und billigste. Oder?

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Tja Leute,

"Außer dass du heiße Luft ablässt hast du jetzt leider auch nicht wirklich was beigetragen. Durch Erwärmen und Ziehen die Teile zu trennen ist logisch, die finden ja auch durch Erwäremen und Pressen zusammen."

genau das ist es was ich hier so liebe und weswegen ich hier praktisch nie schreibe. Warum will der Durchschnittsmichel heute immer immer weniger selbst denken und Probleme am liebsten "Preis ist geil" umsonst fertig gelöst bekommen? Lötlampe und Schraubstock zeigt zwar die Richtung zeugt aber nicht unbedingt von tiefergehenden Gedanken. Also ich würde sowas nicht öffentlich schreiben da es mir zu primitiv ist. In Bestandteile zerlegen wie in der Eingagsfrage ist für mich nicht in den Müll werfen, das Video zeigt wie es auch geht und nicht wohin man exportieren soll.

Die Frage wie gemacht und Maschine dazu zu haben zeigt ja auch, dass da wohl diese Einzel- Frage nicht so abwegig war und die Antwort nicht "in den Müll" lauten sollte.

Richtig gemacht ist die Bodenentfernung nicht besonders aufwändig und nein man muss nicht die" Montiermaschine" rückwärts laufen lassen. Der Prototyp jedenfalls hat funktioniert und dier Hülsen waren weg (Gelben Sach gabe auch noch nicht, war noch "all inclusiv" Tonne). Weiterentwickelt wurde das nicht da ja wie hier ersichtlich allgemein kein Intresse da war und der Gelbe Sack neu günstiger zu haben ist. Natürlich könnte man daraus nen Bausatz oder Fertiggerät entwickeln war aber damals nicht das Ziel und Zeit und Geld in was stecken was keiner haben wollte/will, nee danke.

andi

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Ich könnte mir eine Lösung vorstellen bei der mit einer Art Gattling Magazinen (bei denen die Hülsen einfach in einer T-Nut über den Rand geführt und beim Ausziehen zurückgehalten werden) einem elektrischen Heizelement und einer pneumatisch/hydraulisch oder elektrisch betriebenem Greifelement/Zange ausgezogen werden.

Das Problem: irgendein armer Hund wird das auffädeln müssen ausser man baut sich noch ne ziemlich aufwändige Zuführung wie man sie von Schraubenvereinzellern aus der Industrie kennt.

Alles in allem, ziemlich aufwändig. Technisch ist es sicher machbar, nur wer will das bezahlen oder die Zeit investieren.

Ich würde als Quick and Dirty Lösung einen stabilen Häcksler favorisieren der mit den Blechböden auch klarkommt. Das ist keine saubere Trennung aber immerhin reduziert es das Volumen der abgeschossenen Hülsen ganz dramatisch. Was man aber brauchen wird sind Tonnen für das Häckselgut da gelbe Säcke mit dem Gewicht das reinpasst und den dann scharfen Blechfragmenten nicht klarkommen werden.

Ob man so einen Häcksler mal eben so bekommt oder obs derartige nur in Extremen Indurstriegrössen gibt müsste man recherchieren. Ich kenne ja nur meinen kleinen billig Gartenhäcksler der es wahrscheinlich nicht schafft. Ebenso muss mit dem örtlichen Entsorger abgeklärt werden wie es mit der Abholung und geeigneten Tonnen ausschaut.

Häckseln wäre, wenn es möglich ist, sicher die praktikablere Lösung. Man muss halt peinlichst drauf achten dass keine ungezündeten Hülsen reinkommen, aber das muss man bei der thermischen Trennung ja auch....

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Ich würde als Quick and Dirty Lösung einen stabilen Häcksler favorisieren der mit den Blechböden auch klarkommt. Das ist keine saubere Trennung aber immerhin reduziert es das Volumen der abgeschossenen Hülsen ganz dramatisch.

Wenn de jetzt noch einen starken Magneten mit Transportband im Fallschacht dahinter montierst, hast du auch das Blech raus...

Grüße,

Peter

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Wollte ich schon schreiben, aber da klebt doch immer noch recht viel Plastik dran denke ich? (nicht wesentlich weniger als beim reinen abschneiden des Plastiks fürchte ich?)

Also wird es unter Umständen vergebene Liebesmüh sein wenn es der Entsorger doch nur als Verbundstoff annimmt und den Aufwand ohnehin nochmal treibt.

Muss man halt mit diesem abklären welcher Aufwand sich für den Verein noch lohnt und welcher nicht mehr.

Und alles steht und fällt schonmal mit nem geeigneten und leistbaren Häcksler.

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Insofern ist die in der Praxis bewährte Methode, die Hülsen daheim portionsweise bei mehreren Leuten im Müll zu versenken bislang noch immer das einfachste, schnellste und billigste.

Aber nicht beim Nachbarn :ph34r:;)

Wär ja nun traurig, wenn die Schießstandbetreiber keine Mülltonnen haben.

Auf der Jagd sollten die Hülsen jedoch schon mitgenommen, u. nicht etwa vergraben werden, oder im Wasser, o. im Lagerfeuer landen ? :acute: Wie läufts dort auf einem See mit SLF ?

Mit Papier-/Papphülsen wars einfacher.

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