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Waffensachkunde / Preise unverschämt


Garandschütze
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Habe gerade gelesen , in der Rubrik Termine das in Bonn Waffensachkundelehrgänge für 199€ angeboten werden... dieser Preis ist ja echt wieder der Brüller. In Bonn wird auf einem anderen Schießstand der selbe Kurs für ca. 50€ angeboten und dann noch mit ein wenig Verpflegung.. Ja wie die Schützen die Schützen abzocken.... einfach nur peinlich ..

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Du musst unterscheiden zwischen gewerbl. Anbietern und vereinsinternen Schulungen.

Schult der Verein intern, sind die Kosten natürlich erheblich geringer.

In unserem Verein z.B. kostet der Kurs incl. Prüfung 20 Euro.

Edited by coach
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Das Angebot welches ich meine kommt auch von einem Verein...

und wer macht das dann dort im Auftrag des Vereins? ........

ich habe weder mit der einen, nochmit der anderen "veranstaltung" zu tun. aber bevor du sprüche loslässt wie in deinem eingangsbeitrag, wäre es evtl. sinnvoll gewesen, du informierst dich erstmal GENAU über beide veranstaltungen, vergleichst dann und möglicherweise wäre dann dein beitrag anders ausgefallen, wenn nicht sogar ...... ausgefallen.

2ct...alzi

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Das sind so die Beiträge, die bar jeglicher Sachkenntnis sind.

Schon mal was von unternehmerischem Risiko gehört?

Ich habe selbst mal eine ganze zeitlang WSK-Schulungen mit -prüfung an Wunschorten abgehalten. Und selbst bei 250,-¤ pro Teilnehmer hat es sich nicht gelohnt, es sei denn, es wären pro Kurs immer wenigstens 6 Leuts da gewesen; leider aber sind die dann oft nicht oder nur teilweise erschienen.

Denk mal über Folgendes nach, bevor Du hier so substanzlos motzt:

(Selbst)erstellung von Kurs- und Prüfungsunterlagen, kopieren und binden, Anreise/Abreise, Raummiete, Standmiete, Papierkram, Steuern, Verpflegung/Getränke, Munitionskosten mind 30,- pro Nase.

Und dann noch 3 mal Samstage um die Ohren hauen...das macht man auch nicht nur für lau.

Dazu den Spaß, daß manchmal die Hälfte der Angemeldeten nicht erscheint, und Du kräftig drauflegst.

Geh' einfach zur Vereinssachkunde für 20,-, und lass Andere in Ruhe mit unpassenden Sprüchen.

Wer keine Ahnung hat, ...(Zitat D. Nuhr)

Edited by botack
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Also ich hatte 120€ bezahlt für Freitag - Sonntag. Habe mit 8! unterschiedlichen Waffen schießen müssen beim Abschlußschiessen deren Muni allein schon ca. 15€ kostet. Dazu umfangreiches Kopiertes für die Unterlagen und die Prüfungsvorbereitung erhalten. Dann ebenso der Schriftverkehr mit dem Verband inkl. Urkunde vom Verband etc..

Das ganze fand im Winter statt - Heizkosten entstanden. Und der Schießstand ist gewerblich!

(Anm. des Autors: Die WSK bei Horst war Spitze! Deswegen wurde dieser Ort auch zu meinem Stamm-Schießplatz! Und meine Tochter hatte ich auch dort zur WSK mit Erfolg geschickt.)

20 oder 25 € für einen WSK-Lehrgang sind nur bei großen Vereinen mit hohen Jahres-Beiträgen der Mitglieder finanzierbar. So zur Gewinnung von Neumitgliedern... aber nicht kostendeckend!

Geh einfach davon aus das allein schon diese 8 Waffen mit denen jeder Prüfling schießen musste auch Geld gekostet haben... diese Investition will man ja auch irgendwann wieder reinhaben - auch als Verein und erst recht als Privatlehrer!

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Ich hatte auch schon ein paar Lehrgänge in Deutschland abgehalten. Für den ersten habe ich etwas um die 30 Euro pro Teilnehmer verlangt (war ein Freundschaftspreis für den Verein) ist 0 auf 0 aufgegangen. Der 2. war dann bei um die 100 und ehrlich: da blieb so wenig hängen, dass ich da echt keine Lust verspüre 3 Tage am Wochenende und dann noch X Stunden Vorbereitung drauf gehen zu lassen.

Man hat mich jetzt erst kürzlich wieder gebeten einen zu halten. So richtig Lust habe ich keine, wobei ich gleich gesagt habe, dass ich ihn unter 150 nicht mehr mache. Wenn ich sehe, was ein guter Lehrgang für eine Arbeit macht, sind die alle zu günstig (wobei nicht alle gut sind). Wenn du 3 Tage Lehrgänge in anderen Bereichen nimmst (Industrie, Handwerk) kosten die eher um die 1000 Euro und selbst 3 Tage Vollzeit Volkshochschule kostet mehr.

Ich finde es toll, dass Sachkundelehrgänge für Summen unter 200 Euro angeboten werden. Selbst bin ich nicht sonderlich scharf darauf diese zu halten. Gut gemacht (bei mir kommt Materialbeschuss, Schalldämpfer und sonst was dazu), sind das Drauflegegeschäfte, zumindest wenn man noch irgendwie wie ein günstiger Handwerker bezahlt werden will. Schön dass viele Schützen für die Sache auf halbwegs akzeptable Hornorierung verzichten, beschwert euch aber bitte nicht bei den anderen, die dazu nicht bereit sind, denn für eure Arbeit wollt ihr auch was am Ende des Monats sehen, oder?

Gruß

Makalu

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Für einen 2-3 Tage Lehrgang sind die Preise sicher berechtigt. Man muss, meine Meinung, dabei einerseits unterscheiden, dass im Verein oft ehrenamtlich gearbeitet wird und deswegen die Sache billiger ist. Unser "Lehrgang" hat 6 Stunden gedauert, hatte aber, andererseits, als Voraussetzung eben auch, das man den Fragekatalog fast auswendig kannte. Ergo, sehr gut vorbereitet ist. Bei den gewerblichen Lehrgängen funktioniert es eher nach dem Prinzip: von der Pike auf.

Edited by Nakota
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Für einen 2-3 Tage Lehrgang sind die Preise sicher berechtigt. Man muss, meine Meinung, dabei einerseits unterscheiden, dass im Verein oft ehrenamtlich gearbeitet wird und deswegen die Sache billiger ist. Unser "Lehrgang" hat 6 Stunden gedauert, hatte aber, andererseits, als Voraussetzung eben auch, das man den Fragekatalog fast auswendig kannte. Ergo, sehr gut vorbereitet ist. Bei den gewerblichen Lehrgängen funktioniert es eher nach dem Prinzip: von der Pike auf.

Unglaublich was du hier schreibst!

Ein WSK-Kurs ist nicht dafür da den Fragekatalog zu kennen und zu beantworten sondern den Umgang mit Waffen, Munition oder z.B. den Unterschied zwischen Notwehr und Notstand zu erlernen.

In diesem Kurs sollte der Teilnehmer vor allem den Respekt und die Fertigkeiten für einen richtigen Umgang mit Waffen und Munition erlernen - und nicht nur einen Test bestehen!

Welche Waffen wurden bei dem SmallTalk in 6h von den Teilnehmern aktiv geschossen? Ich vermute keine!

In diesem Zusammenhang sage ich auch: Ein 98er 8x57 IS tritt wie ein Pferd - und ich schloß in damals nach dem Prüfungsschießen für meine private Verwendung im Schießsport aus! Mal so angemerkt...

PS: 6h WSK inkl. Prüfung sind imho ein Witz und nur Wind auf die Mühlen der Antiwaffennarren! Das ist meine Meinung dazu!

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Ist die geläufige Praxis nicht so, dass die offizielle Waffensachkunde oft kurz vorm Waffenerwerb gemacht wird und der Schütze daher sowieso schon einige Monate mit Waffen umgeht? Von daher ist eine Luxus-WSK meist gar nicht notwendig.

Edited by tar
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Unglaublich was du hier schreibst!..

Sonst alles klar? Um den Fragekatalog zu beherrschen muss man sich mit der Materie auseinander gesetzt haben. Desweiteren lernt man den Umgang mit Waffen im Verein. Wer beides nicht hat, besteht die Prüfung nicht.

... Ergo, sehr gut vorbereitet ist...

Was heißt deiner Meinung nach gut vorbereitet?

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Habe gerade gelesen , in der Rubrik Termine das in Bonn Waffensachkundelehrgänge für 199€ angeboten werden... dieser Preis ist ja echt wieder der Brüller. In Bonn wird auf einem anderen Schießstand der selbe Kurs für ca. 50€ angeboten und dann noch mit ein wenig Verpflegung.. Ja wie die Schützen die Schützen abzocken.... einfach nur peinlich ..

Hallo Garandschütze,

Ich kenne die Sachkunde nur von Vereinsseite her, auch da ist es schon ein großer Aufwand, der betrieben werden muss:

allgemeine Vorbereitung:

- Absprache mit der Behörde (was wie wann wo)

- Lehrplan erstellen

- Prüfungskomission benennen

- Präsentationen erstellen

- Lehrmaterial besorgen (Wer bringt welche Waffen mit, Munition, Schnittmodelle, Projektor...)

In den Wochen vorm Kurs:

- Anmeldeliste pflegen

- Fragen beantworten

- Terminabsprachen mit der Behörde

für den Kurs: Räumlichkeiten mit Schiessstand (das vereinseigene Schützenhaus) und Leute, die die Arbeit machen (und das auch können! ehrenamtlich natürlich)

Da finde ich 50.- incl. "leichter" Verpflegung & Munition recht preiswert!

Wenn die ganze Sache von einem geweblichen Anbieter gemacht werden soll, wird die Sache schon aufwändiger:

Zulassungsverfahren ist deutlich aufwändiger als bei den Vereinsschulungen (Nachweise Räume, Schulungsmaterial etc.)

Das Personal arbeitet nicht ehrenamtlich, sondern will €€€

geeignete Räumlichkeiten müssen ggf. gemietet werden (was kostet es bei euch, das Schützenhaus incl. Schiessstände für 1 komplettes Wochenende zu mieten?)

Schulungsmaterial muss angeschafft werden (Waffen, Mun,...)

ggf. Versicherungen

Steuern (MWSt?)

Da sind 199.- m.M. nach auch nachvollziehbar!

Grüße

Hilli

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Ist die geläufige Praxis nicht so, dass die offizielle Waffensachkunde oft kurz vorm Waffenerwerb gemacht wird und der Schütze daher sowieso schon einige Monate mit Waffen umgeht? Von daher ist eine Luxus-WSK meist gar nicht notwendig.

Zumindest sollte sich der Teilnehmer eines solchen Lehrgangs mit der Materie befasst haben und auch auskennen. Der Kurs als solches befast sich dann mit den theoritischen Dingen und der Rechtsfragen. Bei uns war es so, das der Kursleiter direkt im Vorfeld gesagt hat,

". . .also wer nicht weis, wie man eine Pistole oder Revolver lädt und bedinent, sprich auskennt, ist hier falsch! Das muß der Verein machen!"

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hallo

es gibt gesetzliche vorschriften für eine staatlich anerkannte waffen sachkundeprüfung

hier werden einige ganz falsche informationen gepostet, auf grund der MITLESER hier im Forum

werde ich auch nicht weiter drauf eingehen.

Zur Info: Verein die keinen Schießstand haben müssen sich natürlich irgendwo einmieten und das kostet.

Ich will auch nicht auf die qualität oder anerkennung einiger sachkunde prüpfungen eingehen.

oft werdne anerkannte urkunden wieder entzogen ....... schon von gehört ??????????

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