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IGNORED

Kleinwaffen in Loyal 2/06


Ganymed

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Also ich fand, dass der Artikel auch was beruhigendes hatte.

Immerhin sollen demnach 59% aller "Kleinwaffen" in den Händen von Zivilisten sein.

Finde ich gut - alle Macht soll schließlich vom Volk aus gehen. :pro:

0,2% sollen in den Händen vom bewaffneten Gruppen sein.

Ab wie vielen Waffen ist z.B. eine Familie eine bewaffnete Gruppe?

Hat man da Vorteile? :rotfl2:

Fragen über Fragen... :bud:

(duckundwech)

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Ist dieser unverschämte Artikel eventuell eien Mosaikstein in der gewollten (begonnenen) Entwicklung des Reservistenverbandes? Die Masse der Reserve wird künftig nicht mehr benötigt. Erhaltenswert sind nur noch Spezialisten die bei der aktiven Truppe fehlen oder Vertretungen benötigen. Diese haben seltenst mit Handfeuerwaffen zu tun, eher mit Computer oder Skalpell. Somit brauchen auch Reservisten keine privaten Waffen mehr.

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Ist dieser unverschämte Artikel eventuell eien Mosaikstein in der gewollten (begonnenen) Entwicklung des Reservistenverbandes? Die Masse der Reserve wird künftig nicht mehr benötigt. Erhaltenswert sind nur noch Spezialisten die bei der aktiven Truppe fehlen oder Vertretungen benötigen. Diese haben seltenst mit Handfeuerwaffen zu tun, eher mit Computer oder Skalpell. Somit brauchen auch Reservisten keine privaten Waffen mehr.

Bitte nicht VdRBw mit Bundeswehrsoldaten der Reserve verwechseln!

Die einen sind ein "bundeswehrnaher" Verband der freiwillige Reservistenarbeit durchführt, dass andere eben die Soldaten die im "Mobilmachungsfall" (falls er jemals kommt!) zu den Waffen eilen müssen bzw. es momentan weitestgehend freiwillig und mit einer gehörigen Portion Idealismus tun.

Richtig ist, dass das neue Bundeswehrkonzept für Reservisten vorallem vorsieht: 1) Zivilmilitärische Zusammenarbeit im Inland (z.B. im Katastrophenschutz um die wegrationialisierten VBK zu ersetzen), 2) die wehrübenden Resis vertretungsweise vakante Stellen im Inland von im Auslandseinsatz befindlichen Soldaten übernehmen, 3) selber, vorallem auf Grund ziviler Qualifikationen an einem Auslandseinsatz teilnehmen.

Für den Panzerzugführer d.R. der jedes Jahr einmal mit seinem alten Schlachtross in der Heide rumknallen will, mit den alten Kameraden danach einige Biere zu lenzen um sich dann bis zum nächsten Jahr zu verabschieden wird zukünftig wenig Bedarf sein, insbesondere da es zukünftig keine gekaderten/nicht aktiven Verbände also Verbände ausschließlich aus Reservisten mehr geben wird.

Der VdRBw leidet hingegen imho schon seit mindestens 10 Jahren daran, dass insbesondere die Verbandsoberen sich viel lieber als sicherheitspolitisches Forum sehen und als VdRBw Diskussions- und Vortragsabende mit Politik und Generalität lieber durchführen als Maßnahmen eine Horde wildgewordener Wochendkrieger, die sich permantent im Schießen mit Handwaffen, orientieren im Gelände und Eilmärschen darauf vorbereiten die letzte Verteidigungslinie zwischen "Dschigis-Khans Horden" und der deutschen Zivilbevölkerung zu sein.

Dass auf unterer Verbandsebene noch recht viele freiwillige Reservistenarbeit in Form von allgemein militärischer Ausbildung stattfindet liegt imho mit Masse am Einsatz und der Motivation der VdRBw-Mitglieder vor Ort, nicht an der massiven Unterstützung durch die Verbandsführung.

Gruß

Bounty

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Guest multi73

Habe heute folgende, äußerst UNBEFRIEDIGENDE Antwort auf meine Zuschrift erhalten:

Die zentralen Vorwürfe (falsche Daten und Kampagne gegen legale Waffenbesitzer) wurden m.E. nicht widerlegt!!

....

"haben Sie vielen Dank für Ihren Brief zum Kleinwaffen-Artikel von Frau Putz. Leider sind Sie in Ihrer Argumentation gegen den Beitrag im Unklaren geblieben, zudem ist Ihr Schreiben stellenweise unsachlich gehalten. Nichts desto trotz will ich Ihnen als verantwortlicher Redakteur und Chef vom Dienst kurz antworten.

Die zur Erstellung der Kleinwaffen-Grafiken verwendeten Quellen werden von Ihnen als unglaubwürdig beschrieben. Damit liegen Sie falsch. Wenn Sie den Text gelesen haben, werden Sie wissen, dass sich unsere Autorin bei ihrer Recherche mit dem Small Arms Survey in Genf unterhalten hat. Wir haben direkt von dort die Unterlagen bezogen. Der Small Arms Survey, Sie werden es sicher wissen, ist eine seriöse Vereinigung von Wissenschaftlern. Es handelt sich um einen mit internationalen Staatsgeldern (auch deutschen) finanzierten „Think Tank“ und nicht um eine NGO. Der Small Arms Survey vertritt keine politischen Interessen. Er gehört vielmehr zum Graduate Institute of International Studies in Genf.

Die IANSA, von uns ebenfalls als Quelle für eine Grafik herangezogen, ist indes in der Tat ein globales Netzwerk von NGOs, die sich um die weltweite Kontrolle von Kleinwaffen bemühen. Sie ähnelt in ihren Zielen, ihrem Vorgehen und ihren Strukturen der internationalen Kampagne zur Bekämpfung von Landminen, die für ihre Tätigkeiten den Friedensnobelpreis erhielt. Ich weiß nicht, ob diesem Engagement, wie Sie es in Ihrem Brief schreiben, wirklich „Misstrauen“ entgegenschlägt. Von wem? Wie begründet?

Bei der auf IANSA-Angaben beruhenden Grafik „Verteilung von Kleinwaffen“ handelt es sich um eine Schätzung der legal wie auch illegal, also unkontrolliert, im Umlauf befindlichen Kleinwaffen. Auch bei der Grafik auf Seite 24 (Arsenale an militärischen Schusswaffen) handelt es sich, wie im Heft angemerkt, um eine Schätzung. Das Problem hierbei ist, dass es selbst in Amerika und Deutschland äußerst schwierig ist, offizielle und verlässliche Zahlen über die Anzahl von Waffen zu bekommen. Bei Kleinwaffen sind die Angaben relativ gut gesichert, alles was darüber hinausgeht, ist schwierig zu recherchieren.

Insgesamt gesehen, kann ich Ihrem Vorwurf, es handele sich um einen schlecht recherchierten Artikel, nicht folgen. Angesichts Ihrer Anschuldigung hätte ich auch eine schlüssige Argumentation erwartet. Können Sie seriöse Beweise heranführen, dass die unkontrollierte Verbreitung von Kleinwaffen nicht für die Eskalation von Konflikten, nicht für Tod und Verwundung in Ländern der Dritten Welt sorgt? Welche Quellen belegen dies? Was macht es für einen Unterschied, dass die beispielhaften Konflikte in Afrika nicht wegen der Waffen, sondern mit diesen geführt werden? Fakt ist, dass dabei nachweislich Abertausende Menschen sterben, ganze Regionen im Chaos versinken und letztlich auch deutsche Soldaten zur Stabilisierung entsandt werden (Beispiel Afghanistan), die gegebenenfalls Kämpfern mit genau diesen Kleinwaffen gegenüberstehen. Dass Überbevölkerung, soziale Ungerechtigkeiten, Umweltzerstörung, ethnischer Hass, Clandenken Ursachen für bewaffnete Konflikte sind, haben wir in dem Beitrag nicht bestritten. Wir beschreiben nur die weltweit unbestrittenen verheerenden Auswirkungen der massenhaften Verwendung von Kleinwaffen in diesen Konflikten. Deshalb weiß ich auch nicht, von welcher Seite aus dem „Small Arms Convention“ das viel zitierte Misstrauen entgegenschlagen soll. Seriöse Quellen sind mir dazu jedenfalls nicht bekannt.

Es geht in dem Artikel nicht darum, dafür zu plädieren, verantwortungsvoll agierenden Sportschützen oder Jägern die Waffen abzunehmen. Davon steht kein einziges Wort in dem Beitrag. In Bezug auf die USA haben wir sogar aufgeführt, dass es trotz der vielfachen Verbreitung von Waffen dort weitestgehend keine Probleme gibt. In Ländern mit schwacher Staatlichkeit wie Somalia, auch das haben wir beschrieben, sieht das eben anders aus. Und genau da liegt das Problem.

In der Hoffnung auf Ihr Verständnis und mit den besten Grüßen für den Tag

Marco Seliger, Chef vom Dienst

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N´abend,

Es gibt eine einfache Erklärung warum die Zahlen

in der "S.A.S" Statistik so krumm sind. Die Genfer

schreiben alle Staatlichen Stellen an und Übernehmen

den gemeldeten "Zahlensalat".(... und weil die Kubaner abschrecken

wollen, haben sie die Ofenrohre auch gemeldet)

Gruss

Opa686dernochkeinehunderteisenhat

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Habe heute folgende, äußerst UNBEFRIEDIGENDE Antwort auf meine Zuschrift erhalten:

Die zentralen Vorwürfe (falsche Daten und Kampagne gegen legale Waffenbesitzer) wurden m.E. nicht widerlegt!!

Das zeigt mit wem man redet, ideologisch verblendete Menschen die nicht mal in der Lage sind darauf einzugehen das der gesunde Menschenverstand einem sagt das es mehr Waffen in den USA gibt als in Deutschland.

Die glauben wirklich, das wenn es keine Kleinwaffen in Kriesengebieten mehr gibt die Konflikte dort zivilisierter vor sich gehen würden. Das Beispiel von Ruanda wird ausgeblendet. Auch ausgeblendet wird, das es schlicht unmöglich ist die Kleinwaffen dort zu kontrollieren, man schafft es nicht mal den Drogenhandel zu unterbinden in Europa und den USA, wie soll so etwas gelingen mit Kleinwaffen in Krisengebieten, die leben echt auf rosa Wölkchen.

Auch sprechend finde ich die beinah devotionale Hingebung gegenüber der IANSA und der Small Arm Survey, man glaubt das Wort Gottes zu hören. Da bildet sich ein intelektueller Kurzschluss, weil die den Frieden auf Erden wollen und die bösen Waffen abschaffen wollen ist auch alles richtig was die schreiben und sagen.

Was eigentlich dramatisch ist, ist das diese Organisationen als Nebelmaschine dienen um zu vertuschen das die UNO im Grunde überhaupt nichts effektives unternimmt um diese Konflikte zu beenden.

Erinnert ihr euch an die Passivität der UNO um Ruanda Konflikt, ich habe mit belgischen Soldaten sprechen können die dort zu der Zeit waren. Denen ist verboten worden einzugreifen, weil die UNO auf apeasment Kurs war (Die hätten gerne etwas tun wollen aber sie durften nicht :angry2: ). Es war übrigens der ach so tolle Kofi Anan der damals es verhindert hat

Oder errinert man sich wie in Srebniska 8'000 Zivilisten unter dem Schutz der UNO abgeschlachtet worden sind. Wo sind den diese ganzen NGO's wenn es sich darum handelt den Konflikt im Darfour und das dortige Abschlachten zu beenden.

Das ganze ist nur eine Farce und genaugenommen tragen diese NGO's IANSA und wie sie alle heissen nur dazu bei diese Konflikte weiter zu unterhalten. Wenn diese ganze Energie investiert würde Druck auf die UNO und die Länder auszuüben, die Konflikte wirklich zu beenden vielleicht würde etwas positives passieren.

Ganz böse fragt man sich am Schluss ob die überhaupt daran interessiert sind dass das Elend ein Ende hat, vieleicht haben sie angst um ihre Gutbezahlten Jobs.

Joker

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Guest multi73
Dann kann ich mir ja das Porto sparen (und die Zeit einen fundierten Brief zu schreiben auch) und mich voll auf den Austritt aus dem VdRBW konzentrieren.

Kannst ja einfach meinen Brief kopieren- wie die uns, so wir denen :00000733:

Austreten werd ich nicht, nur weil der CvD der "loyal" glaubt, nur weil der deutsche Staat Geld in diese komische Organisation pumpt ( :angry2::icon13: ), müsste man den gesunden Menschenverstand ausschalten!! Allein die NRA hat über 4 Millionen Mitglieder, und dann nur ca. 3 Mio. Waffen???? :confused:

Mit der RK- Arbeit auf Kreis-und Bezirksebene bin ich sehr zufrieden, mache da auch ne Menge mit - das lass ich mir nicht vermiesen- und das solltest DU auch nicht! Wenn Du ein Zeichen setzen willst, empfehle ich Dir, explizit die loyal abzubestellen- dadurch erhält Dein Landesverband dann 15 Euro von Deinen 24 Euro/Jahr mehr!!! Dazu ein nettes Schreiben - und alle sind zufrieden- bis auf die loyal :00000733:

Und eine nette Antwort schreib ich auch noch!!!

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Hallo,

ich habe ebenfalls eine kleine Anfrage an die Loyal-Redaktion geschickt.

Sollte ich das schon genannte Enheitsantwortschreiben bekommen, werde ich wohl doch ein paar Statistiken bemühen müssen... Wofür ist man an ner universitöt...

Allerdings wurmt es mich gewaltig, das sich der Typ da auch noch hinstellt und unterschieben will, man hätte keinen Plan.

Das ist so typisch "deutscher Michel"... Sobald es ungemütlich wird, blind draufhauen und dann verpissen.

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Guest multi73

Wie sieht es aus? Schon Rückmeldungen??

Ich werde das freie Wochenende zu einer kleinen Antwort an die Loyal nutzen- auch wenn ich nach der Änderung der Zugangskriterien zu diesem Forum (auch Gäste können nun dieses Forum lesen, und GOOGLE kann die Artikel durchforsten!!) Bedenken habe, meine Briefe so der WELT zugänglich zu machen....

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  • 3 weeks later...
Guest multi73

So, in der aktuellen loyal wurde EIN (!) Leserbrief abgedruckt, allerdings ein wirklich guter, geschliffen formulierter Beitrag, der alle Bedenken in hervorragender Weise darlegt.

Auf die Reaktion in der Visier (oben angekündigt) bin ich noch gespannt, muß mir die aktuelle noch besorgen....

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