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Was ist eine SM-Spezial-Patrone


Smithy

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Hallo

aus einer Wohnungsauflösung habe ich schon wieder einmal eine Gaspistole bekommen.

Es handelt sich um eine "Rhöner, Mod. 15, in einem runden Kreis steht dann noch SM.

Das Kaliber ist 8mm.

In der Bedienungsanleitung steht "..nur SM-Spezial-Patonen verwenden".

Geht da eine 8mm K Patrone oder ist da ein Unterschied zwischen 8mmK und 8mm SM?

Da ich von Gaswaffen keine Ahnung habe und von denen auch nichts halte kann mir jemand von euch vielleicht helfen?

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Danke!

So eine Liste kannte ich gar nicht. Bei meiner steht im PTB-Zeichen 83/2

Aber sowohl die 83 als auch die 83/2 sind als 8mm Knall aufgeführt. Wird schon so passen. Es lag auch eine einzelne Gaspatrone dabei und da steht auch nur "8mm" drauf.

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ACHTUNG!!!!!!!!!!!

Die SM-Patronen wurden in unterschiedlicher Fertigung geliefert. Ist zwar graue Vorzeit für mich, kann mich aber noch daran erinnern, dass die eine Sorte mit einem Kunststoffverschlussteil mit vier (?) Einkerbungen geliefert wurde (leicht nach außen gewölbt und grün gefärbt) und die andere Sorte hatte einen sich fast schon in der Hülse befindlichen walzenförmigen Abschluss, ebenfalls grün. Die dritte mir bekannte Sorte hatte einen Verschluss aus Hartwachs. Also nichts verwechseln!!

Gruß Habakuk

imk FWR

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Habakuk hat Recht.

Die unterschiedlichen Patronenverschlüsse hatten etwas damit zu tun, wie der Lauf der Waffe "dichtgemacht" wurde.

Soweit ich mich noch erinnern kann, hatten die Läufe der Gaspistolen/revolver in der Mitte ursprünglich nur einen Steg. Mit der Bürste kam man da noch ganz gut durch. Die Hülsenverschlüsse aus Pappe oder Hartwachs flogen da einfach beim Schuss raus. Danach gab es eine Zeit nur Gaswaffen mit Ausschuss nach oben zu kaufen. Für diese Waffen wurde dann Munition wie die heutige K-Munition (Kunststoffverschluss mit Sollbruchstellen) benötigt (Wachsreste und Pappfragmente hätten die kleinen Ausschussöffnungen recht schnell verstopft). Das Gleiche gilt ja auch heute mit dem vedrehten Laufverschluss. Für was jetzt noch eine Reinigungsbürste mitgeliefert wird, ist mir schleierhaft.

Gruss

Manfred

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@627 PC

In Antwort auf:

Danach gab es eine Zeit nur Gaswaffen mit Ausschuss nach oben zu kaufen


Ich dachte immer, die "Start"-Versionen mit verschlossener Mündung und Ausschuss oben (z.B. RECK PK800 Start 8mm k.) gab es zusätzlich zu den normalen Gas-/Signalwaffen mit Ausschuss vorne?

Also eben für andere Zwecke, nicht zur Verteidigung mit Gaspatronen oder Silvesterschiessen mit Pyros, sondern nur für Sportveranstaltungen als Startsignalgeber mit Knallpatronen.

In welchem Zeitraum war denn das, als es nur die "Ausschuss Oben" Waffen gab? confused.gif

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Hi Webley,

ich habe hier noch so ein altes Teil. Revolver Marke NHM ?? Nr.: 3302 Kal. 6mm lang. Muß so zwischen 1965 und 1970 erworben worden sein. Aus der gleichen Zeit hatte ich auch eine 8mm mit zwei kleinen Ausschussöffnungen (Winkel 45 Grad nach oben) etwa im vorderen Laufdrittel.

Ich glaube,das waren die ersten "entschärften" Schreckschusswaffen nach denen, die nur einen Steg im Lauf hatten.

Aus einer noch früheren Periode kann ich mich an einen 9mm Gas-Revolver erinnern der lediglich mit einem simplen Stahlstift im wirklich gezogenen Lauf verschlossen war.

Manfred

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Hallo Leute,

Danke für die Antworten. Meine schiesst jedenfalls nach vorne und ich wollte das auch nur wissen falls ich die Dinger mal wieder loswerden sollte.

Aber noch eine Frage zu Gaswaffen. MUSS ich die auch in einem vorgeschriebenen/genormten Behältnis aufbewahren?

Wäre für mich schon wichtig da der Platz in meinem Panzerblock begrenzt ist und ich mich mit den Dingern wirklich nie beschäftigt habe.

Anscheinend bekommen viele Gaswaffenbesitzer durch das neue Waffenrecht "kalte Füsse" und da ich als WBK-Inhaber bekannt bin bekomme ich laufend welche geschenkt.

Falls jemand Interesse an so einem Ding hat könnte er sich bei mir melden (PN). Allerdings müsste er aus Bayern sein damit sich der "Verkauf" auch rentiert.

Aber das wirklich nur am Rande!! Wichtig wäre mir schon die Frage der Aufbewahrung!!

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In Antwort auf:

Danach gab es eine Zeit nur Gaswaffen mit Ausschuss nach oben zu kaufen


Auszug aus einem alten Frankonia-Katalog von 1972/73:

Nach dem neuesten Waffengesetz sind Start-, Gas-, Alarmpistolen und -revolver, die den Ausschuß nach vorne haben, waffenscheinpflichtig.

Der Verkauf ist den gleichen Bedingungen unterworfen wie die Selbstladepistolen und Revolver.

Startwaffen, die den Ausschuß nach oben haben, sind erwerbsscheinfrei.

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Das gab es übrigens auch: Eine Gaspistole von SM im Kaliber 6,35! Die Patronen sahen wie echte aus. Das Geschoß war aus Hartwachs geformt und schmolz beim Schuss. Hat sich aber nicht bewährt.

Und noch etwas: In den späten 68ern brauchte man in Rheinland-Pfalz für Gaswaffen einen Waffenschein! Wurde aber bald wieder abgeschafft. Ich bekam einen "zum Führen einer Gaswaffe innerhalb der Bundesrepublik Deutschland" zum Selbstschutz. Als nix Neues auf dem Gebiet... Ich müsste ihn sogar noch irgendwo haben; bei Gelegenheit suche ich mal danach.

Gruß Habakuk

im FWR

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