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IGNORED

Tinnitus und Schießen


MrWhite

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Hi!

Habe durch eine Erkältung Tinnitus (Ohrgeräusche) bekommen. So wie es aussieht, wird dieser auch bleiben. frown.gif Wie sieht das jetzt mit Schießsport aus? Dienstlich muss ich ebenfalls schießen. Mein Arzt meinte, daß es bei entsprechendem Schutz kein Problem ist (Mit Tinnitus muss man ja lärmlastige Umgebungen meiden). Allerdings wollte ich mich vorher lieber mal erkundigen, wie evtl. andere Leute Erfahrungen damit gemacht haben. In meinem Bekanntenkreis gibt es diverse Leute mit Tinnitus, die trotzdem schießen und keine Probleme haben ... aber in Sachen Gesundheit bin ich immer etwas vorsichtiger. Momentan habe ich folgende Schutzmaßnahmen getroffen, jedoch noch nicht getestet:

- Spezielle Ohrstopfen für Schießsport (teure 40€) +

- Peltor Twin Cup Ohrschützer (zusätzlich Watte rein)

Wenn ich das zusammenaufsetze, ist damit der Knall (max. .357 Magnum) so gedämpft, daß es für das Ohr eträglich ist? Was meint ihr?

Danke im voraus!

PS:

Schießen tue ich max. 3-4 im Monat. Die Zeit auf dem Stand (also die Zeit wo es knallt) liegt bei ca.15-20min pro Schießen im Monat

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Ha, da kann ich was aus erster Hand beitragen:

Ich habe seit 1996 einen ordentlichen Tinnitus (FK20-2 bedingt tongue.gif) und betreibe weiterhin den Schießsport relativ häufig mit normalem Gehörschutz (Peltor Sound Tap). Bei recht regelmäßigen Untersuchungen hat sich keine Verschlechterung des Gehörs ergeben. Also kein Problem, auch mit normalem Gehörschutzaufwand. Ich schiesse Flinte, Selbstlader-Langwaffen und Kurzwaffe - kann mir also bei .357 keine Probleme vorstellen.

Als Ausgleich dafür geh ich allerdings nicht in die Disko grlaugh.gif

Gruß,

Matthias

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Es gibt verschiedene Auslöser für Tinnitus ... aber zum Problem wird er dadurch, daß man sich auf ihn einläßt. Je mehr man sich darauf konzentriert, desto mehr drängt er sich in den Vordergrund, desto mehr achtet man darauf ... bis zu dem Punkt, wo er das ganze Leben bestimmt. Tu das nicht. Glaub mir.

Ich habe jetzt keine Ahnung, welche Form und welche Stärke das bei Dir hat, aber laß Dir um Himmels willen nicht Dein Verhalten davon diktieren. Es ist okay, übermäßigen Lärm, Streß, etc. zu vermeiden (weil es sowieso keine schlechte Idee ist) ... aber keinesfalls Tätigkeiten aufgeben, die einem Freude machen, bei denen man sich entspannt und erholt. Da man beim Schießen sowieso Gehörschutz tragen sollte, würde ich damit auch nicht aufhören. Und übrigens würde ich gar nicht erst mit Gedankengängen wie "wird wohl auch so bleiben" anfangen. Ich würde überhaupt nicht drüber nachdenken (ich weiß, es ist schwierig, an etwas bewußt nicht zu denken).

Im übrigen gibt es verschiedene Möglichkeiten, akuten Tinnitus zu behandeln. Da würde ich mich mal drüber informieren - ohne ist man nämlich jedenfalls besser dran.

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teile das gleiche "Vergnügen", schieße aber trotzdem. Vorsichtshalber nehme ich Peltor Bull´s Eye 10 + Ohrstopfen (würde ich übrigens jedem Brillenträger der GK schießt empfehlen). Des weiteren meide ich die Nähe allzu Großkalibriger Mitschützen. Ich habe bisher das Gefühl, der Schutz ist ausreichend, auch bei 8x57 etc.

Kurzwaffen in .357 Magnum etc. meide ich, da hatte ich mal den falschen Gehörschutz auf (versprödete Dichtlippen) und habe mir zum Tinnitus ein ein 2. Brummgeräusch eingehandelt (ist aber wieder weggegangen).Wichtig ist, dass man den Gehörschutz nach dem Aufsetzen noch mal kontrolliert und nach Möglichkeit keine riesige Hornbrille trägt (wird an den Bügeln nicht richtig dicht).

Zur Meinung der Ärzte: Mit Vorsicht zu genießen, von Tinnitus haben die oft kaum Ahnung.

Wenn du das Gefühl hast es geht, d.h. das Geräusch verstärkt sich durchs Schießen nciht würde ich auch .357 Magnum schießen. Im Zweifelsfalle laß doch ab und zu einen Gehörtest machen, da könnte man dann auch erkennen, ob´s schlechter wird.

Gruß

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vor allem banshee oben hat absolut recht; da schließe ich mich vollumfänglich an.

wie's im moment ausschaut ist tinnitus eine gehirnorganische schädigung und keine erkrankung des gehörs. das ohr muss man dennoch verstärkt vor lärm schützen, weil der "kurzschluss im kopf" noch schlimmer werden könnte.

aber mehr als schützen kann und muss man sich nicht: die stopfen und kapsel kombination habe ich auch eine zeit lang betrieben. dann habe ich mir eine bessere mickeymouse (peltor elektrisch) zugelegt und jetzt gehts ohne stöpsel.

wie gesagt: nicht übertreiben. den tinnitus besiegt man dadurch, dass man ihn nicht wichtiger nimmt, als er ist; wenn das gepeipe einem nicht mehr wichtig ist, hört man es auch kaum mehr...

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Danke für eure Antworten! Die medizinischen Tipps sind hilfreich. Ich muss aber auch dazu sagen, daß ich den Tinnitus auch versuche nicht mehr warhzunehmen, d.h. zu ignorieren und bis jetzt funktioniert es ganz gut.

Noch einmal: Danke!

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Na da sind wir schon ein Haufen Tinitus Geschädigter tongue.gif

Ich habe ihn vor ca. 7 Jahren auch nach einer recht starken Erkältung bekommen. Möglicherweise hat auch noch die Spielerei mit Knallkörpern und so Zeug in meiner frühen Jugend etwas dazu beigetragen.

Hat mich Anfangs fast in den Wahnsinn getrieben, ehrlich.

Ich habe verschiedenste Infusionstherapien gemacht, hat aber alles nichts mehr gebracht, da bereits viel zu spät.

Ich habe dann bereits recht bald gelernt das lästige Rauschen zu ignorieren und mir fällt es jetzt eigentlich nur mehr bei absoluter Stille auf.

Ich habe einen gewöhnlichen Peltor Gehörschutz, der reicht mir vollkommen - da kann sogar ein Kilo TNT fünf meter um die Ecke hochgehen und es stört mich nicht chrisgrinst.gif

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Vor 4 Jahren an Silvester sprang ein hinterhältiger 50-Pfennig-Kracher deutscher Wertarbeit irgendwie vor oder bei der Explosion in die Höhe (kann ich nicht genau sagen, um Mitternacht ists meistens ziemlich finster) und detonierte etwa 50 cm neben meinem linken Ohr.

Den Tinnitus trage ich bis heute durchs Leben, aber er hat sich stark abgeschwächt, weil ich ihn einfach ignoriere. Ich weiß, daß das nicht jeder kann. Vielleicht hat ein Sportschütze auch eine andere psychologische Grundeinstellung, welche dafür hilfreich ist.

Ich gehe gerne auf den Schießstand, auch wenn es dort kracht. Vermute mal, das überlistet das Gehirn, an Tinnitus zu denken...

Während ich das jetzt geschrieben habe, hats im Ohr wieder angefangen zu pfeifen. Ich bin mir aber absolut sicher, das ist bald wieder weg.

Also: Akzeptieren, anfreunden, ignorieren!

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Willkommen im Club chrisgrinst.gif

Bei mir hats am 12. Dezember letzten Jahres angefangen.Um ziemlich genau 1700h hats nen Schlag in meinen Ohren getan, aufgrund von massig Stress und Ärger mad1.gif Als mir das Pfeifen und Klingeln auf die Nüsse ging, hab ich mich in die Notaufnahme begeben. Die haben mir eine Cortison-Therapie verabreicht für 3 Tage. Damit ist es viel besser geworden. Heute hab ich nur noch hin und wieder,wenn mir alles zu sehr auf die Nüsse geht, einen Pfeifanfall. Der lässt sich aber auch mit ignoranz wunderbar kontrollieren. Beim Schießen hats mich bisher noch nicht gestört und es ist auch durch den Schußlärm keine Veränderung eingetreten. Ich benutze keinen besonderen Gehörschutz,also normaler Standard-Schnickschnack.

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@ Mr.White,

zum Thema Tinitus nur so viel:

So schnell wie möglich eine Spezialklinik aufsuchen, denn Tinitus ist fast immer heilbar, wenn man weiß, wie es geht. Ein TIP von mir aus persönlicher Erfahrung:

http://ayurveda-klinik.de/

Wichtig ist: Je früher Du behandelt wirst, umso größer ist die Chance auf 100%ige Heilung. Ich kenne die Klinik aus persönlicher Erfahrung. SEHR EMPFEHLENSWERT!

Bezüglich Gehörschutz beim Schießen:

Ohrschützer tragen die auch den Bereich unmittelbar HINTER der Ohrmuschel schützen, ganz wichtig! Alles andere ist nur der halbe Schutz und entsprechend effektiv!

ach so, noch eines am Rande: Es stimmt auf keinen Fall, dass man mit einem Tinitus geräuschvolle Umgebung meiden soll, eher im Gegenteil. Ruf in Kassel an und Du wirst sehr viel über dieses Thema lernen!

Gute Besserung

Michael Stukenkemper

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Guest Harlekin

Tinitus?

Meint Ihr dieses Hirn-Betriebsgeräusch, welches ich ständig als hohen singenden Ton wahrnehme?

Mal im Ernst: habe seit ca. 30 Jahren einen Tinitus. Damals waren die Behandlungsmethoden nicht so fortschrittlich wie heute. Habe mich daran gewöhnt und nehme es heute nur noch in ruhiger Umgebung wahr. Z.B. beim Schießen, wenn ich meinen Peltor Tactical übergestülpt habe. Dann wird es ganz ruhig um mich herum.

Ich schieße schon länger als ich den Tinitus habe und er ist durch das Schießen auch nicht schlimmer geworden.

Ein guter Gehörschutz ist eh' immer anzuraten - ob nun Tinitus oder nicht!

Harlekin

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Guest Daytona

seit 6 monaten bin ich auch dabei. tongue.gif

angefangen hat´s nach viel stress, da war es dann, das kleine piepen im rechten ohr.

was hat geholfen ?

an medikamenten gingko-extrakt.

und der verzicht auf 20 tassen kaffe pro tag crying.gif

am besten hat mir jedoch geholfen, zu erfahren, dass mein hno-arzt seit 20 jahren chrisgrinst.gif und mein orthopäde seit 10 jahren chrisgrinst.gif einen tinnitus haben.

nachdem beide übereinstimmend gesagt haben, damit müsse man leben, und wenn man sich nicht darauf konzentriert, dann hört man auch nix.

so ist es, aber jetzt, wo ich das schreibe, da isser wieder gaga.gif

und beim schießen: peltor und gut.

keinesfalls verschlechtert sich das ganze beim schießen.

ich kann eher feststellen, dass es aufgrund der konzentration besser wird.

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Guest klausp

tja, bin auch dabei.....

hab ihn seit ca. 1 1/2 jahren.

obs von einer damals verschleppten grippe oder von damals ziemlich belastenden beruflichen problemen kam, ist nicht sicher.

kann auch mit ebenfalls vorhandenen bandscheiben-problemen oder nem alten trommelfellriß zusammenhängen. wer weiß.

als behandlung hab ich damals infusionen bekommen - gebracht haben sie nichts. "heilungschancen sehr gering" war die übereinstimmende aussage der ärzte.

es pfeift mal lauter und mal leiser, inwieweit das reaktionen auf irgendwas ist, konnte ich noch nicht ergründen. man lernt damit zu leben und ihn zu ignorieren.

beim schießen stört er mich nicht, bzw. ich laß mich au ned stören.

da waren die taubheitsgefühle damals in den pfoten, eben durch die bandscheibenprobleme, wesentlich lästiger.

als gehörschutz nehm ich in geschlossenen räumen auch nen peltor und im freien ohrstöpsel.

die frage "bei dir piepts wohl?" kann ich auf alle fälle mal ned verneinen. grlaugh.gif

cu

klausp

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In fruehen medizinischen Anfaengen hat man bei extrem geschaedigten Patienten den Hoernerv durchgeschnitten, weil man glaubte, das Problem damit beseitigen zu koennen.

Was blieb, war das Pfeif-Geraeusch alleine-und sonst nichts!!!

Das machte einen dann natuerlich erst recht wahnsinnig...

Wie glaube ich falcon schon schrieb, liegt das Problem in einer "Endlosschleife" im Gehirn, die sich wenn man Pech hat, immer mehr selbst verstaerkt.

Also am besten dem Pfeifen keine Aufmerksamkeit schenken.

Gruss IMI

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Also, ich gehöre auch dazu. Habe Tinnitus auf beiden Ohren.

Nach meiner Erfahrung hat Tinnitus mit Gehörschaden durch Lautstärke (Knalltrauma) nicht unbedingt zu tuen.

Als ich noch jung war (lang ist's her) da schoss kein Mensch mit Gehöhrschutz (haben wir in Russland auch nicht gehabt, sagten die alten Knacker). Da habe ich oft tagelang pfeifen und brummen gahabt. Nach einiger Zeit war es dann wieder weg. Was ich mir dabei aber eingehandelt hab, war ein Hochtonabfall, d.h. ich kann die hohen Töne nicht mehr hören.

Der Tinnitus kamm durch beruflichen Stress zu einer Zeit als ich aus Zeitgründen garnicht mehr geschossen habe.

Jetzt bin ich durch eine danebengegangene Operation rechts taub. Der Tinnitus ist aber geblieben.

Ich kann ihn auch verdrängen. Einige haben aber einen solchen Geräuschpegel im Ohr, der läßt sich nicht mehr verdrängen. Da "hilft" nur noch Selbsttötung. Gibt leider auch genug solche Fälle.

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Ich bin mir da nicht so ganz sicher. Eine Freundin leidet ebenfalls seit ein paar Jahren darunter - sie hat ihn nach einem sehr lauten Konzert (zu nahe an den Boxen gestanden) bekommen. Anfangs war es bei ihr so stark daß sie z.B. nicht mehr telefonieren konnte, weil sie einfach ständig ein Düsenflugzeug im Ohr hatte!

Auch habe ich von jemandem gehört, dem mal eine Pistole wenige cm neben dem linken Ohr abgefeuert wurde - seitdem Tinitus auf diesem Ohr.

Es hat mich einerseits sehr verwundert aber anderseits habe ich doch gewissen Trost erfahren, als es mir bewusst wurde daß eigentlich recht viele Menschen davon betroffen sind.

Ich kann auch nur zustimmen, daß man besser sein Gehör beim Schießen, oder bei anderen lauten Tätigkeiten schützt, sich aber nicht von diesem Tinitus sein leben bestimmen lassen sollte!

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@ Old Hand:

Tinnitus kann sicher ganz verschiedene Ursachen haben und die Medizin tappt da noch ordentlich im Dunkeln. 100% sicher ist allerdings, dass eine starke Lärmbelastung zu einem Tinnitus führen kann. Der Schußknall ist hier die ideale Lärmquelle, da extrem hohe Schalldrucke erreicht werden. Ich kenne z.B. Leute, die in ihrem Leben ein einziges mal auf einem Schießstand waren und sich dabei (als Zuschauer, Gehörschutz waren in die Ohren gesteckte Patronenhülsen) einen Tinnitus fürs Leben geholt haben. Ein junger Vereinskollege von mir schoß gerne ohne Kapselschützer, nur mit Stöpseln Kleinkaliber. Das hat er dann aber schnell aufgegeben, da ihm wiedeholt die Ohren gepfiffen haben.

Ein K 98 erreicht in einem geschlossnen Stand Spitzenpegel von 160 dB(A), eine .357 Magnum 167 dB(A), das ist mehr als viermal soviel wie der 98 er!!

Als Tinnutis-Eigentümer beobachte ich gerne was mein Umfeld so als Gehörschutz trägt und da ist es einfach oft lächerlich in welchem Verhältnis Waffe und Gehörschutz stehen. Top Revolver, Gehörschutz aus dem Kaugummi-Automat. Ich finde da kann man einfach nicht vorsichtig genug sein.

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Thema behelfsmässiger Gehörschutz, mich hat mal einer gefragt, ob er denn von mir zwei VFG-Filze haben kann von der .45-er, als ich gesehen hab wofür er sie verwenden wollte, hab ich ihm richtige Stopfen gegeben, die zufällig auch dabei hatte. Man stelle sich dass mal vor, die Filze im Ohr, das Loch genau an der richtigen Stelle. Ich selber schiesse mit Kapselschützern.

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Ja man erlebt da oft die abenteuerlichsten Sachen....

Erst gestern wieder habe ich einen Schützen getroffen der sich blos Oropax, also leicht gefettete Watte, in die Ohren stopft. eek2.gif

Bei einem Bewerb war auch mal ein Opa der immer nur "was?" und "wie bitte?" fragte obwohl man ihn eh schon anschrie - später bemerkte ich das er sich beim Schießen nur 9Para Hülsen in die Ohren steckte gr1.gif

Verstehe solche Leute nicht die Waffen um tausende Euros haben aber sich bloß solchen unzureichenden Schmodder in die Ohren stopfen confused.gif

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In Antwort auf:

So schnell wie möglich eine Spezialklinik aufsuchen, denn Tinitus ist fast immer heilbar, wenn man weiß, wie es geht. Ein TIP von mir aus persönlicher Erfahrung:

Wichtig ist: Je früher Du behandelt wirst, umso größer ist die Chance auf 100%ige Heilung.


Wow......

Wenn Du anscheinend der einzige in der Geschichte der HNO-Medizin bist, der eine fast 100%ige Heilmethode bei Tinnitus kennt, würde ich mich an Deiner Stelle schon mal auf die nächsten Briefmarken drucken lassen. Ansonsten würde ich mal die Lektüre eines HNO-Buches empfehlen und den Begriff "Heilungschancen" nachschlagen.

Harry

(Der auch schon 2x Tinnitus hatte, welcher aber jedesmal nach Infusionen wieder wegging (Bis auf das leise Grundpfeifen.))

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@ HC,

erspare mir Deine Weisheiten bitte.

Ich rede von meinen persönlichen Erfahrungen mit dieser Krankheit. Und Fakt ist: Je früher Tinitus behandelt wird, umso größer ist die Chance auf Heilung - und zwar 100%.

Fakt ist außerdem, ich hatte einen beidseitigen Tinitus - und bin 100% geheilt. Der behandelnde Arzt sagte mir damals: "Je früher die Behandlung beginnt umso besser. Das Problem liegt oftmals daran, dass der Patient selber die Gefahr nicht erkennt und erst Wochen oder Monate später einen Arzt aufsucht. Dann ist es zu spät!"

MFG

Michael Stukenkemper

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Richtig.

Ich Depp habs zwei Monate pfeifen lassen, erst dann sagte ich mir - von selber gehts also scheinbar nicht weg confused.gif.

Der doc sagte dann zu mir: Wären Sie gleich gekommen, hätte ich Ihnen helfen können.

Seit dem pfeifts aus dem letzten Loch, aber nur - wenn ich dran denk smirk.gif

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In Antwort auf:

Und Fakt ist: Je früher Tinitus behandelt wird, umso größer ist die Chance auf Heilung - und zwar 100%.


Wenn sich die 100% auf die Aussage bezieht, daß eine frühere Therapie die Heilungschancen verbessert - OK.

Wenn Du mit 100% die Heilungschancen bei rechtzeitiger Therapie meinst - B.S. !!!

Auch ich kann sagen, daß eine ordentliche Therapie mir in 100% der Fälle geholfen hat. Mehr aber auch nicht.

Ich kann aber gerne morgen meinen Patienten mit therapieresistentem T. sagen, sie hätten nur rechtzeitig kommen müssen, dann wären ihre Heilungschancen 100% gewesen.

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