Das trifft auch auf unser Land zu.
Trump ist ein Spieler. Er beherrscht (aus dem Bauch) sehr gut die Spieltheorie. Viel zu viel fordern, den Verhandlungspartner in die Ecke treiben und erpressen - und dann nonchalant ein klein wenig zurückrudern. Das ist kein europäischer Verhandlungsstil, eher passend zu einem Bazar in Bagdad - aber es funktioniert (zumindest teilweise) für ihn und sein Land: "Make America great again" - Trump vertritt 100% amerikanische Interessen (nämlich die seiner Geldgeber und dann die seiner Wähler) - was UNSERE führenden Politiker eben NICHT tun.
Aus unserer Sicht ist Trump ein böser Wolf - aus amerikanischer Sicht ein etwas ungehobelter Schäferhund, der sein Territorium verteidigt, koste es, was es wolle.
Definitiv. Und da sehe ich keinen Unterschied, ob "demokratisch" oder "republikanisch". Was alle diese Präsidenten einte, ist das Wissen um eine große Wahrheit: "Staaten haben keine Freunde, sondern Interessen".
Die deutschen Nachkriegsregierungen - in Ost und in West - lebten von der Gnade ihrer Besatzungsherren. Das ging (im Westen) solange gut, wie es den Siegermächten nutzte, ein Besser-Deutschland gegen die bolschewistischen Horden aufzubauen. Der Bolschewismus dankte ab - man braucht nun kein starkes Deutschland mehr.
Und für diese - ausländischen !!! - Interessen arbeiten unsere Regierungen schon seit einigen Jahren nach der Wende. Deutschland wird zur Ader gelassen, die Organe werden entnommen und auf dem Organmarkt verkauft - und dem Patienten wird erzählt, es sei doch alles nur zu seinem Guten.
Das finde ich auch.