Nein das tut es nicht, es wird auch in Zukunft mit dem Schießsport weitergehen, nur anders.
Unser Verein boomt ohne Ende, wir können uns vor Mitgliedschaftsanfragen kaum retten. Luftpistole / Luftgewehr, Kleinkalibergewehr (3 Stellung/50 & 100m) sind als Disziplin tot, Sportpistole läuft noch und GK Kurzwaffe Präzision sowie Mehrdistanz/IPSC sind randvoll besetzt. Als Verein kann man solche langfristigen Entwicklungen erkennen und sich entsprechend aufstellen.
Die Zeiten in denen man im Kreis und Bezirk in ewig langen, wie langweiligen Sitzungen die Meisterschaften geplant und durchgesprochen hat sind längst vorbei.
Die Kreismeisterschaft muss komplett digital organisiert werden und die Kollegen die vor Ort den Wettkampf betreuen müssen wenigstens Mindestlohn für ihre Zeit bekommen. Dementsprechend steigen die Startgelder, alles andere funktioniert nicht oder der Wettkampf hat keine Qualität.
Rechenbeispiel Sportpistole 2.40:
25m Schießstand mit 8 Ständen, Schießstandmiete 8 Euro pro Stunde und Bahn, 56 Starts.
3 Betreuer zu 14 Euro/h, 8 Stunden Einsatz.
= Gesamtkosten 784 Euro, ergibt pro Teilnehmer Startgeld 14 Euro.
Jetziges Startgeld sind 5.50 Euro pro Wettkampf und Teilnehmer (bei uns im Kreis)
Und die ü70 Fraktion will partout nicht an den Startgeldern schrauben. Für den Tageseinsatz einer verantwortlichen Aufsicht gibt es 15 Euro.
Für den Schießstandbetreiber pro Tag 50 Euro.
Unter solchen Voraussetzungen DARF man nicht Kreissportleiter werden. Niemals.