JoergS
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Wenn’s mal nachvollziehbare Regeln geben würde. Angst eher nicht. Aber der wirtschaftliche Schaden wird beachtlich sein. Die Kosten des Rückrufs plus der Imageschaden.
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Ich habe auch schon einige Strikes kassiert für Videos, die wirklich rein gar nichts gezeigt haben, das auch nur ansatzweise gegen die Regeln verstößt. Die KIs drehen frei bei YouTube.
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Erstmal macht er nur neue Spotify Videos, erst wenn die "No upload" Wartezeit rum ist (in einer Woche oder so) beginnt er mit neuen Uploads auf dem Zweitkanal. Der Erstkanal wird erst wieder aufleben wenn die 3 Monate vorbei sind.
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Tja, und von den 8000 hat ausgerechnet Tactical Dad 500 Schuss gekauft... Pech gehabt, Frankonia, MagTech und CBC.
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Es gibt etwas neues in der Causa Magtech - "Tactical Dad" hat es aufgedeckt und MagTech musste tatsächlich handeln. Ich gratuliere Tactical Dad für diese beispiellose Arbeit. Ein kleiner YouTuber aus Deutschland hat einen der größten Munitionshersteller der Welt zu einer internationalen Rückrufaktion gezwungen. Wow. https://open.spotify.com/episode/2vh9gSOUQpQaZlUFFJlcAF?si=JKookl8sS5CGZ-uq6XSm5Q
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Ja ja, der Johannes… er kürzt gerade einen BFR Revolver in 45-70 auf 5“ für mich. Kann es kaum erwarten bis das Ding aus Mellrichstadt zurück kommt.
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Paragraf 27 Abs. 2 WaffG, der angemeldete Erprobungsschießstand des Inhabers einer roten Waffenbesitzkarte für Sachverständige (Paragraf 18 WaffG).
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Ich habe nie etwas anderes behauptet.
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Die Munitionshersteller werden „gerne“ den Schaden übernehmen? Das soll wohl ein Witz sein. Fandest Du mein Video denn „aufgeregt“? Ich habe mir eigentlich Mühe gegeben, ziemlich sachlich an das Thema heranzugehen. Den Schaden am gezeigten Lauf kann man übrigens sehr gut mit der Schiebelehre feststellen. Da hat die Glock in meinem Test einfach besser abgeschnitten. Obwohl die ganze Waffe nichtmal 300€ gekostet hat.
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Also in diesem Video hier ist eine Glock jedenfalls bei einem sehr ähnlichen Versuchsaufbau deutlich beschädigt worden.
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Hier ging es ja um die Magtech Munition, die eben KEINE Magnum Zündhütchen verwendet. Wie ich sagte, mein Test ist sehr spezifisch und hat keine GENERELLE Bedeutung. Erst recht ist sie nicht repräsentativ. Es ist eine Einzelfallbetrachtung, nicht mehr und nicht weniger. Sie zeigt, dass ein solcher Unfall auch weitgehend folgenlos bleiben KANN. Jedenfalls hat der Test das auf Video dokumentierte Geschehen bei Tactical Dad bestätigt - das Geschoss drang auch bei ihm nicht tief genug ein, um eine neue Patrone zündfähig nachladen zu können. Der Kugelfang ist ein Krale-Produkt und besteht aus 3mm Stahlplatten, die Prallwand weist sogar 4mm Stärke auf und es gibt eine zweite 3mm Rückwand. Der Hersteller spezfiziert sie mit "bis 600 Joule problemlos". Da sind wir auf der sicheren Seite. In meinem Test des Kugelfangs hat das Ding sogar ein Flintenlaufgeschoss Kaliber 12/67 verdaut. Angesichts der vielen Bilder, Videos und Berichte über Glocks, die durch solche Unfälle zerstört worden sind, finde ich mein Testergebnis allerdings doch recht überraschend. Ich hatte (wie man in diesem Thread nachlesen kann) auf eine moderate Laufaufbauchung mit verklemmter Waffe getippt. Diese ist nicht eingetreten.
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Egal welche Geschosse ich verwendet hätte - es hätte immer jemanden gegeben, der sich andere Geschosse gewünscht hätte. Wie ich im Video sagte - mein Test lässt KEINE generelle Aussage über die Folgen solcher Unfälle zu. Er zeigt nur, dass mit DIESER Waffe und den von mir verwendeten Patronen in DIESEM Einzelfall keine oder nur geringe Schäden enstanden sind, und das auch nur bei oberflächlicher Betrachtung. Es kann sehr gut sein, dass ein Test mit nur geringen Abweichungen den Lauf zerstört hätte. Für eine generelle Aussage wären sehr viel umfangreichere Versuche notwendig.
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Nein, das überlasse ich dem voll informierten und berechtigten Käufer. Der Kaufvertrag wird entsprechende Klauseln beinhalten. Möglicherweise lässt er sie ja auch erneut amtlich beschießen. Es gibt aber auch Videos, die selbst bei Glocks bei Verwendung von Fabrikmunition bei solchen Versuchen wie dem meinen Laufaufbauchungen und Risse zeigen. Glock hat wohl bei den 5 Waffen sowohl den Härtungsprozess als auch das Laufinnenprofil verändert. Darüber hinaus wurde auch die Formgebung der Kammer geändert. Ob dies geschah, (auch) um die Läufe stabiler zu machen, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber meine Ergebnisse deuten darauf hin, dass Gen 5 Läufe möglicherweise solche Unfälle besser überstehen als Gen 3 Läufe.
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Es könnten weitere, unsichtbare Schäden entstanden sein, auch am Rahmen zum Beispiel. Ich würde die Waffe niemanden als schussbereit anbieten, lediglich als Sammlerstück. Im übrigen bin ich nicht sicher ob das überhaupt wirtschaftlich ist, gebrauchte Glock 17 Gen 5 sind wirklich nicht teuer.
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Ich habe ja jetzt festgestellt: Ohne Pulver kann man keine Folgepatrone zünden und selbst mit wenig Pulver wird das Geschoss nicht tief in den Lauf getrieben. Man braucht eine beachtliche Menge Pulver, um ein Geschoss fast bis nach vorne zu treiben. Das ist dann kein Squib mehr, das merkt man. Deshalb belasse ich es dabei, will ja auch nicht herumreiten auf der Sache. Die Glock ist bereits verkauft an einen Sammler, wird nie mehr geschossen werden.
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Von durch Squibs zerstörten Glocks gibt es jede Menge Bilder und Videos. Aber alles ältere Generationen. Ab Gen 4/5 hat Glock das angeblich verbessert, durch andere Härtung, Laufprofil und Kammerdesign. Da Brandy mir kurzfristig eine Gen5 anbieten konnte, sehr sehr günstig, habe ich zugeschlagen. Die Etchelon ist ja auch im Vergleich nicht sehr verbreitet. Die Glock Gen 5 ist dagegen sowas wie der Gold Standard.
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Meine Tests sind abgeschlossen, mit durchaus unerwarteten Resultaten. Ich poste ja keine Links zu meinen eigenen Videos, aber wer will kann gern bei mir reinschauen (auf dem Sachverständigem-Kanal).
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Die größte Gefahr ist vielleicht die aus dem Schaden resultierende Störung, weil der Verschluss sicher klemmen wird und die Waffe ohne umfangreichere Maßnahmen NICHT mehr schießen wird. Für Sportschützen nicht so schlimm, für Berufswaffenträger schon eher. Aber greifen wir nicht vor. Ich baue heute die Halterung für die Glock.
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Das Geschoss wird man nicht sehen, aber die Bewegungen der Waffe. Glaube mir, von Videoproduktion verstehe ich was. Mache das nicht erst seit gestern.
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So, die Glock "Huddel" ist da (eigentlich eine echt schöne Pistole, Gen3 und in gutem Zustand - echt billig zu haben so ein älteres Modell). Aus der Hand "meines" Wiederladers "leere" Patronen (nur mit Zünder und Geschoss) sowie Patronen mit sehr wenig Treibmittel. Alle Tests eingespannt und mit Fernauslöser. Im ersten Step werde ich testen, ob und ggf. wie weit sich das Geschoss nur durch den Zünder in den Lauf schiebt. Dann werde ich testen, wieviel bzw. wie wenig Pulver nötig ist, um das Geschoss so weit in den Lauf zu treiben, dass eine neue Patrone vollständig zugeführt werden kann. Dabei wurde BEWUSST auf "Füllmaterial" verzichtet, weil dies eine Simulation eines Fehlers im Fertigungsprozess ist und kein Test absichtlich schwach gehaltener Ladungen. Da es zu Überdruckeffekten kommen könnte erfolgen auch diese Tests mit Fernauslöser. Abschließend werde ich dann den fatalen Effekt testen - ein Geschoss steckt im Lauf und eine zweite, scharfe Patrone wird abgefeuert. Wir werden in der HighSpeed-Aufnahme (2500 Bilder/Sekunde) sehen, was passiert. Ihr dürft gern raten - meine Erwartung: Deutliche Laufaufbauchung, Abheben des Schlittens und Verklemmung aber keine unmittelbare Gefahr für den Schützen. Aber ich kann mich irren!
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Das stimmt - aber Null ist das Risiko auch bei statischen Disziplinen nicht.
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Die Gefahr besteht eben darin, dass viele Schützen denken, es handelt sich einfach nur um einen kompletten Blindgänger. Ritsch, ratsch, alte Patrone (die nur eine Hülse ist) fliegt raus, neue Patrone rein, bumm und es fliegen die Fetzen.
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Das mag alles sein. Aber es entschuldigt die Schlamperei bei Magtech in keiner Weise, denn die Gefahren sind einfach ZU groß und die Zahl der Squibs bei dieser Marke in den letzten Jahren ist viel zu hoch.
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Genau das ist der Plan. Ich werde erstmal testen, ob nur das Zündhütchen überhaupt ausreicht um das Geschoss von der Hülse zu schieben oder ob dazu ein wenig Pulver nötig ist. Danach werde ich einen richtigen Schuss hinterhersetzen, per Fernauslöser und alles mit der HighSpeed Cam aufzeichnen.
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Vielleicht kannst Du ja auch Deinen Monitor so fest zucrimpen, dass keine Videos mehr angezeigt werden.