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JoergS

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  1. Moment mal, warst DU nicht der. der versucht hat, TDs Video löschen zu lassen und ein Problem damit hast, wenn jemand Deine öffentlich geposteten Texte zitiert? Oder habe ich das falsch in Erinnerung? Und ich bleibe dabei: Wenn Fankonia sofort vorgeschlagen hätte, die Patronen alle zur DEVA zu schicken - DANN hätten sie alles richtig gemacht. So bleibt ein Geschmäckle. Keine große Sache im Vergleich mit dem heftigen QS-Versagen bei CBC. Aber dennoch erwähnenswert.
  2. Ich betreibe maximale Transparenz bezüglich der Produkte, die ich anbiete mit der Fa, GoGun. Es gibt sogar ein eigenes Forum mit immerhin fast 10.000 Mitgliedern. Wir helfen unseren Kunden aktiv, wenn sie in Schwierigkeiten geraten mit unseren Produkten. Jüngst haben wir einem jungen Mann geholfen, der seinen geladenen Scuba Ringer nicht nur mit in den Eisenbahnzug genommen hat, sondern obendrein den ganzen Rucksack mitsamt Scuba Ringer im Wagon vergessen hat. Daraufhin hat man ein Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet. Wir haben auf unsere Kosten Michael Winkler eingeschaltet, der eine vollkommen straffreie Einstellung des Verfahrens erwirken konnte. Kein Waffenhändler kann absolute Rechtssicherheit gerantieren für die Produkte, die er vertreibt. Jedes Messer kann so oder so eingestuft werden und auch ein BKA Feststellungsbescheid bindet keinen Richter. Unser Waffengesetz ist dermaßen konfus, in sich widersprüchlich und undurchschaubar, dass jeder, der im Besitz von potentiell gefährlichen Gegenständen ist, jederzeit ungewollt und oft auch ohne Kenntnis zum Straftäter werden kann. Zudem wird das Gesetz andauernd geändert, und das durch oftmals nicht gerade kompetente Mitarbeiter in den Ministerien. Ein heute noch legaler Gegenstand kann schon morgen komplett verboten sein. Jeder Waffenhändler muss einen Weg finden, trotz der hohen rechtlichen Auflagen und der schwierigen Gesetzeslage einen Gewinn zu erzielen. Ich habe mich entschieden, hier mutiger zu sein als viele Konkurrenten. Bislang geht mein Konzept auf, ich kann meinen Gesellschaftern regelmäßig Umsatz- und Gewinnsteigerungen melden. Es ist also alles in Ordnung. Es ist aber bezeichnend, dass ein Thread über Qualitätsprobleme bei einem Munitionshersteller ruck-zuck zu persönlichen Angriffen auf meine Wenigkeit und Tactical Dad wird. Das spricht einerseits für die Verbohrtheit unserer Hater und andererseits für ein argumentatives Schachmatt - wer persönlich wird, der hat die Diskussion verloren. Was Frankonia falsch gemacht hat? Nicht viel. Aber sie haben definitiv versucht, die Beweismittel (die leere Patrone) in ihren Besitz zu bringen, anstelle sie gleich einer unabhängigen Prüfung unterziehen zu lassen. Was damit passiert wäre, wenn TD die Patronen herausgegeben hätte, darüber kann nur spekuliert werden. Es bleibt ein "Geschmäckle". Wer wirklich etwas falsch gemacht hat ist natürlich CBC/Magtech. Eine bodenlose und gefährliche Schlamperei bei der Herstellung und dann noch (verbrämte) Drohungen dem gegenüber, der auf die mangelhafte Ware hingewiesen hat - das gehört sich einfach nicht. Shit happens, ja OK. Aber dann erwarte ich maximale Transparenz und keinen billigen Versuch des Unter-den-Teppich-Kehrens.
  3. Unser Rechtsanwalt Michael Winkler ist einer der versiertesten Waffenrechtsexperten Deutschlands und sieht gute Chancen vor Gericht. Das BKA betreibt im Moment eine plumpe Blockadestrategie und geht juristisch dabei auf extrem dünnem Eis. Damit lasse ich sie nicht durchkommen. Was mir nun gut zu Gesicht steht und was nicht, das entscheide ich höchstselbst und höre dabei höchstens auf meine Ehefrau. Die „Ratschläge“ seitens der „vorauseilend Gehorsamen“ Bückbürger-LWBs sind mir, mit Verlaub, schnurz.
  4. Es gibt derzeit keinen einzigen rechtskräftigen BKA-Bescheid, der Produkte meines Unternehmens (die GoGun GmbH) als verboten einstuft. Deshalb gibt es auch keine entsprechenden Rückrufe und/oder Strafverfolgungen. In der Tat laufen einige Klagen vor Verwaltungsgerichten, die wir angestrengt haben. Hier hat das BKA uns verbindlich mitgeteilt, dass die betroffenen Produkte solange als legal gelten, bis ein rechtskräftiges Urteil etwas anderes besagt. Denn wenn das BKA einen Antrag auf ein Feststellungsverfahren annimmt, dann räumt es ein, dass die rechtliche Einstufung des betroffenen Gegenstands zweifelhaft ist - und um Zweifel muss FÜR den Angeklagten bzw. Verdächtigen entschieden werden. Aufgrund er hohen Auslastung der Verwaltungsgerichte (u.a. wegen der Vielzahl an Prozessen im Bereich der Migration) dauern solche Verfahren oft viele Jahre. Wahrscheinlich werde ich bis zum Beginn meines Ruhestands in einigen Jahren noch kein EINZIGES entsprechendes Urteil auf den Tisch bekommen.
  5. Ach ja, was wäre die Welt ohne Hater.
  6. Das Ausmaß an Missgunst und Neid in diesem Forum ist wirklich bemerkenswert. Da stößt ein deutscher Waffen-YouTuber auf ein gravierendes Problem bei einer extrem beliebten Munitionssorte und erreicht am Ende einen internationalen Rückruf - und das wird als "Klickerzeugung" und "Breittreten" abgetan? Tactical Dad ist einer der erfolgreichsten und seriösesten Waffen-YouTuber Deutschlands. Offensichtlich interessieren sich ziemlich viele Zuschauer für seine Inhalte und mögen auch seine Spielzeugsammlung.
  7. Wenn TD seine Fans um Hilfe bitten würde, dann könnte er sicher auch einen sehr teuren (langjährigen) gerichtlichen Streit bezahlen. Aber er will wohl keinen Ärger.
  8. Manchmal haben kleine Hobby-YouTuber einfach nur Angst, von großen Unternehmen verklagt zu werden.
  9. Wenn TD das Schreiben veröffentlichen möchte, dann wird er das sicher tun. Bis dahin wahre ich selbstverständlich Diskretion. Aber er hat sein Video sicher nicht aus Lust und Laune neu geschnitten.
  10. Dann solltest Du mal das Schreiben von Magtech lesen, aufgrund dessen TD sein Video gekürzt hat. Das hört sich nicht nach „kein Schaden zu befürchten“ an.
  11. Niemals die Power von Google unterschätzen. Diese Rückrufaktion wird auch in 10 Jahren noch in jeder entsprechenden Suche auftauchen. Wie ich sagte, MagTech wird dadurch nicht untergehen. Aber ein Schaden ist entstanden und zwar ein durchaus signifikanter. Ich weiß wovon spreche, wir hatten auch schon Rückrufe (gerade eben wieder bei der neuen Evanix). Das ist teuer und wird die Absatzzahlen der Waffe dauerhaft beschädigen.
  12. Eine "Kaspergeschichte", die ein Weltunternehmen zu einer Rückrufaktion gebracht hat? Das kann man sicher anders sehen.
  13. Übrigens hat Tactical Dad sein Video (derzeit nur auf Spotify) gekürzt, als Reaktion auf ein Schreiben von MagTech. Nuff said. https://open.spotify.com/episode/5asMsL7CJMP1sJxfm83DwS?si=B8q-O2AyRXq3Svhn7C6_kg
  14. Das hat TD doch so berichtet und ich habe keine Zweifel an seiner Glaubwürdigkeit.
  15. Wer hat denn hier etwas von einer Verschwörung postuliert?
  16. MagTech hat Mist gebaut. und nicht zum ersten Mal. Es wurden 9mm Patronen gefertigt, von denen einige kein Treibmittel enthalten. Das ist nun Fakt, bewiesen, unabhängig festgestellt und vom Hersteller eingeräumt. Ein relativ kleiner deutscher YouTuber hat das entdeckt und die Steine ins Rollen gebracht. Nun ruft der Hersteller 500.000 Patronen wieder zurück, international. Ist dies nun der Weltuntergang und treibt der Rückruf MagTech in die Insolvenz? Weder noch. Sind spektakuläre Waffensprengungen nun wahrscheinlich? Nein, eher nicht. Die Patronen haben kein sehr hohes Energiepotential und 9mm Waffen sind recht robust. Meine eigenen Tests mit einer Glock 17 Gen 5 haben die Waffe nicht einmal beschädigt (zumindest nicht sichtbar oder mit Amateur-Messtechnik erkennbar). Ist das deshalb eine Kleinigkeit und akzeptabel? Keinesfalls. Es handelt sich um einen (weiteren) Hinweis auf mangelhafte Prozesse beim Hersteller hin. Der Hersteller bietet sehr viele verschiedene Munitionssorten an, bis hin zu .50 BMG. Es bleibt zu hoffen, dass mindestens für die erheblich energetischeren Sorten eine bessere Qualitätssicherung zum Einsatz kommt - sicher ist das jedoch keineswegs und selbst wenn, dann würde dies eigentlich ein noch schlechteres Licht auf das Geschäftsgebahren werfen. Haben Frankonia und Magtech/CBC nun alles richtig gemacht? Es sieht so aus, ja. Prüfung durch ein unabhängiges Institut, breit angelegter Rückruf. So gehört sich das. Aber was bleibt ist die Frage: Was wäre geschehen, wenn Tactical Dad NICHT zu MagTech gegriffen, sondern sich bei einem anderen Hersteller bedient hätte? Dann hätte es den "Sturm im Wasserglas" nicht gegeben. Es ist nicht sicher, aber es erscheint zumindest möglich, dass man das "Problem" dann still und leise unter den Teppich gekehrt hätte. Immerhin berichtet Tactical Dad, dass man verucht hat, die betroffene Munition von ihm zurück zu bekommen. Die Einschaltung eines unabhängigen Prüfinstituts war NICHT der initiale Wunsch seitens der Anbieter, sondern ein Kompromiss (wenn ich das richtig verstanden habe). Ich finde es bemerkenswert, was Tactical Dad hier durch gründliche Vorgehensweise und mutige Veröffentlichung erreicht hat. Immerhin hat er ein hohes Risiko auf sich genommen. Es bestand jederzeit die Gefahr, dass MagTech ihn wegen angeblicher Rufschädigung und unrichtigen Vorwürfen verklagen würde. Seine Kanäle sind nicht monetarisiert und es gibt auch kein Sponsoring. Sämtliche Kosten wären bei ihm "hängen geblieben". Das wird ihm ohne Frage bewusst gewesen sein. Umso mehr freut mich sein Erfolg, zu dem ich ihm übrigens aus vollem Herzen gratulieren möchte. Was sollte nun geschehen? Nun, eigentlich müsste MagTech erklären, wie es zu dieser Panne gekommen ist. MagTech sollte weiterhin erläutern, was man in Zukunft tun wird, um solche Mängel sicher zu vermeiden. Ob man das tun wird? Ich bin nicht optimistisch. Eines ist jedenfalls klar: Sollten noch weitere solcher Pannen öffentlich bekannt werden (die Wahrscheinlichkeit dafür besteht), dann wird der Druck auf den Hersteller wachsen - bis sich etwas ändert. Wir werden sehen.
  17. Nein, betroffen sind weltweit ca. 1,5 Mio. Schuss. Frankonia hat nur 8000 davon bekommen.
  18. Wenn’s mal nachvollziehbare Regeln geben würde. Angst eher nicht. Aber der wirtschaftliche Schaden wird beachtlich sein. Die Kosten des Rückrufs plus der Imageschaden.
  19. Ich habe auch schon einige Strikes kassiert für Videos, die wirklich rein gar nichts gezeigt haben, das auch nur ansatzweise gegen die Regeln verstößt. Die KIs drehen frei bei YouTube.
  20. Erstmal macht er nur neue Spotify Videos, erst wenn die "No upload" Wartezeit rum ist (in einer Woche oder so) beginnt er mit neuen Uploads auf dem Zweitkanal. Der Erstkanal wird erst wieder aufleben wenn die 3 Monate vorbei sind.
  21. Tja, und von den 8000 hat ausgerechnet Tactical Dad 500 Schuss gekauft... Pech gehabt, Frankonia, MagTech und CBC.
  22. Es gibt etwas neues in der Causa Magtech - "Tactical Dad" hat es aufgedeckt und MagTech musste tatsächlich handeln. Ich gratuliere Tactical Dad für diese beispiellose Arbeit. Ein kleiner YouTuber aus Deutschland hat einen der größten Munitionshersteller der Welt zu einer internationalen Rückrufaktion gezwungen. Wow. https://open.spotify.com/episode/2vh9gSOUQpQaZlUFFJlcAF?si=JKookl8sS5CGZ-uq6XSm5Q
  23. JoergS

    Wer hat Eier?

    Ja ja, der Johannes… er kürzt gerade einen BFR Revolver in 45-70 auf 5“ für mich. Kann es kaum erwarten bis das Ding aus Mellrichstadt zurück kommt.
  24. Paragraf 27 Abs. 2 WaffG, der angemeldete Erprobungsschießstand des Inhabers einer roten Waffenbesitzkarte für Sachverständige (Paragraf 18 WaffG).
  25. Ich habe nie etwas anderes behauptet.
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