-
Gesamte Inhalte
36.192 -
Benutzer seit
-
Letzter Besuch
Alle Inhalte von Mausebaer
-
Wobei ich mich noch nicht einmal des Eindrucks erwehren kann, dass viele dachten und denken, die "Dividende" käme aus so etwas wie einem Gewinn. Was soll denn auch anderes passieren, wenn der Masse der Bevölkerung vom administrativen Staat. Eigeninitiative praktisch verboten und eigene Verantwortung abgesprochen wird? Externalisieren ist eine normale Methode des Schutzes des eigenen Selbstwerts. Sie ist umso ausgeprägter, je mehr sich jemand als fremdbestimmt empfindet. Die Alternative wäre, dass die politischen Führer erkennen müssten, dass sie gar nicht so wichtig sind, wie sie sich empfinden. Gelernt ist gelernt. Naja, die Eigendynamik der Verwaltung ist hier nicht zu unterschätzen. Denn die Verwaltung profitiert - mehr Regeln, die zu überprüfen sind = mehr Stellen und mehr Budget, mehr Beförderungen für die Chefs und mehr Karriere-Karotten fürs Fußvolk; mehr Untergebene und mehr Budgetverantwortung = mehr Bedeutung = mehr empfundener Selbstwert. Viele Deutsche wissen gar nicht, was alles geregelt ist, und schon gar nicht wie es geregelt ist. Wie soll da der Wunsch bestehen, dass etwas geregelt wird, von dessen Existenz man gar nichts weiß? Politiker sind oft wie der "Zauberlehrling". Sie begreifen gar nicht, was sie anstoßen und wundern sich dann, dass sie selbst irgendwann darin gefangen werden und dass die dummen und aroganten Wahlbürger sie nicht lieb haben. Das WaffR ist nur eine Baustelle - aber eine der sinnlosesten. Selbst ohne jedes WaffR (was wegen der EU illusorisch ist) würde sich im Zusammenleben der Menschen in Deutschland praktisch nichts ändern - die Einen sind anständig und versuchen verantwortungsvoll und moralisch zu handeln, die Anderen weniger. Ich finde, dass sich an den politischen Rändern die gleichen Gestalten tummel - die Geometrie der Politik scheint ein Kreis zu sein. In der Mitte sitzen Profiteure, gewürzt mit ein paar sich schnell verbrauchenden Alibi-Idealisten (quasi vom Paulus zum Saulus). Wobei dabei neben den Vorschriften zum Arbeits-, Tier- und Umweltschutz auch die Tier-LMHV zu beachten wäre. Dein Mausebaer
-
Naja, dabei ist das nur eine der Facetten. Selbst wenn die politischen Entscheider - egal ob über Anreize oder über Zwangsmaßnahmen - die aktive Stärke und die Reserven der Bundeswehr deutlich erhöhen, bleibt das demografische Problem, dass man anders als bis in die 2000er Jahre hinein, nicht mehr aus dem Vollem schöpfen kann. Selbst wenn man körperliche und geistige Eignung außer Betracht lässt, werden die Soldaten, die "Aktiven" und die beorderten Reservisten, der zivilen Wirtschaft und zivilen Verwaltung mehr fehlen als früher. Der relative Fachkräftemangel ist bereits ohne eine personell vergrößerte Bundeswehr eine Herausforderung in vielen Bereichen. Im Kalten Krieg war Deutschland das voraussichtliche Schlachtfeld in einem Krieg. Heute wäre Deutschland, egal ob bei einer aktiven Beteiligung in einem Krieg in Europa oder in einer Einbindung in einem militärischen Konflikt im Fernen Osten (solange Russland und die VR China militärisch keine Verbündete sind, ist selbst der Weg von den USA nach Taiwan über Europa sinnvoller als über den Pazifik) eine wichtige Logistik-Drehscheibe. Dafür bräuchten wir sowohl eine andere Bundeswehr als auch eine andere Infrastruktur (technisch und organisatorisch) als im Kalten Krieg oder der Zeit der Friedenseuphorie. Die Infrastrukturmaßnahmen im Westen waren eher destruktiver Art (vgl. z.B. Wallmeister), wenn man von einigen Behelfsflugplätzen aus Autobahnabschnitten absieht. Heute bräuchten wir für Produktion, Läger, Transport, Energie, sonstige Ver- und Entsorgung sowie Kommunikation eine dezentralisierte, mehrfach redundante Infrastruktur, die Angriffen standhielte und leicht repariert werden kann. Alleine die Flusssysteme zwischen Frankreich und Polen sind da auch heute noch schon Horror. Neben Kampfeinheiten im Ausland, die einen Angriff am Boden verzögerten, damit der Nachschub anlaufen kann, würde außer jeder Menge Nachschub auch massenhaft Pioniere (zum Reparieren), Cyber-, Luft- und Orbitale Abwehr sowie Objektschutz zum Reduzieren von Infrastrukturschäden benötigt. Darüber hinaus wäre bei einer längerfristigen Planung auch notwendig, Seewege besser schützen zu können, damit der Nachschub nicht nur kurzfristig rollt. Angesichts dessen, kann man bezüglich dem, was man über die Medien i.w.S. über Maßnahmen zum Anwachsen der Bundeswehr und die Entwicklung der Infrastrktur(en) in Deutschland mitkommt, schon an einen Scherz oder Ver(_._)ung denken. Euer Mausebaer
-
De-Banking betrifft jetzt auch Waffenhändler und Schützenvereine
Mausebaer antwortete auf chief wiggum's Thema in Allgemein
Das zeigt, dass Du die Giralgeldschöpfung nicht verstanden hast. Nicht bei einer Bank wird Giralgeld geschöpft, im ganzen System wird es geschöpft. Das Giralgeld wird geschöpft, weil Banken Zentralbankgeld zur Nutzung überlassen wird und die Überlasser sowie auch die Kreditnehmer der Banken auch nicht über das ihnen im Gegenzug übertragene Giralgeld so verfügen, dass es das System verlässt. Bank 1 erhält 1000 Einheiten Zentralbankgeld (ZB), der Überlasser erhält dafür 1000 Einheiten Giralgeld (GG) => es bestehen jetzt 1000 ZB und 1000 GG also 2000 Einheiten Geld. Bank1 gewährt aus den 1000 ZB 990 ZB Kredit und muss 10 ZB Mindestreserve halten. Der Kreditnehmer bezahlt mit den 990 ZB Einkäufe. Die Verkäufer überlassen die 990 ZB ihren Banken zur Nutzung und erhalten dafür 990 GG =>=> 990 ZB bei den Banken der Verkäufer (BdV1), 10 ZB bei Bank 1, 1000 GG als Einlagen bei Bank 1 und 990 GG als Einlagen bei BdV1 also 2990 Einheiten Geld. BdV1 gewährt von den erhaltenen 990 ZB 980,10 Kredit und hält 9,90 ZB Mindestreserve. Die Kreditnehmer von BdV1 kaufen mit dem Kredit ein und die Verkäufer überlassen die 980,10 ZB ihren Banken (BdV2) und erhalten dafür 980,10 GG =>=>=> also jetzt insgesamt 3970,10 Einheiten Geld BdV2 vergibt von den überlassenen 980,10 wieder herum 970,29 Kredit und hält 9,81 ZB Mindestreserve. Die Kreditnehmer von BdV2 kaufen mit dem Kredit ... usw. usf. ... Bei einer Einlagenbasierten Mindestreserve, muss die Mindestreserve bereits bei Erhalt der Einlagen und nicht erst bei der Vergabe des Kredits gehalten werden. Das Ganze ist so jedoch erst einmal ein idealisiertes Modell. Die Einlagen und Kredite sind i.d.R. nicht 100% fristenkongruent. Es können daher i.d.R. auch ohne Mindestreserve bereits nur Kredite vergeben werden, die insgesamt kleiner als die Passiva sind, da über die Einlagen verfügt werden könnte (Bodensatzkonzept). Dazu kann auch GG von den Einlegern und Kreditnehmern zwischen den Banken transferiert werden. Zum Ausgleich solcher Verschiebungen bedarf es Kredite zwischen den Banken. Kredittilgungen führen zu Rückgängen der des geschöpften Giralgelds. Durch die Giralgeldschöpfung kann ein Vielfaches der ursprünglichen Zentralbankgeldmenge an Nachfrage bezahlt werden als mit dem Zentralbankgeld alleine. Ob neben den Überlassern, Kreditnehmern und Verkäufern auch die Banken an der Giralgeldschöpfung verdienen, liegt an den Zinskonditionen, den Kreditausfällen und den Aufwänden des Bankgeschäfts. Ein bekanntes und extremes Beispiel, wo dieses nicht funktionierte, war die Depfa Ireland, die über eine starke Patronatserklärung auch die HRE in den Abgrund zog. Die Zinskonditionen hatten sich anders entwickelt, als die Depfa Ireland und die HRE erwartet hatten und die Bankaufsichtsbehörden von Deutschland und Irland hatten sich jeweils auf die Behörde des anderen Landes verlassen (Neben den Risiken der Adressenausfälle und anderer Wertveränderungen bis hin zu Reputationsrisiken werden auch Zinsänderungsrisiken bankaufsichtlich überwacht). Dein Mausebaer -
De-Banking betrifft jetzt auch Waffenhändler und Schützenvereine
Mausebaer antwortete auf chief wiggum's Thema in Allgemein
Nein, wenn weder Kunden noch die Währungsbehörde dem Banksystem Geld zur Nutzung überlassen haben, geht nichts. ... und was passiert, wenn Du Dir das Geld auszahlen lässt oder auf ein Konto bei der Währungsbehörde transferierts? ... und was ist, wenn keiner kommt, der einen Kredit haben will? Btw., auch wenn jemand, an dem Du das Geld, das Du als Kredit aufgenommen hast, transferierst hast, z.B. um etwas zu bezahlen, einen Kredit tilgt, sinkt die Menge des geschöpften Giralgeld wieder. Also nicht "die Banken" sondern deren Kunden schöpfen das Giralgeld, in dem sie "den Banken" Zentralbankgeld überlassen und Kredite, deren Beträge sie in Giralgeld belassen, aufnehmen. Das Bankensystem ist nur, wo die Giralgeldschöpfung stattfindet. Jein. Niemand muss Giralgeld annehmen Im Fall der Zahlungsunfähigkeit Deiner Bank, will auch keiner mehr das Giralgeld Deiner Bank. Im Normalfall, ist das jedoch nicht relevant. Daher muss die Giralgeldmenge bei der Steuerung der Geldmengen zur Steuerung eines Wirtschaftswachstums bei relativer Preisstabilität berücksichtigt und manipuliert werden. Die Manipulation erfolgt Durch die Bereitstellung von Zentralbankgeld (Menge, Preis, sonst. Konditionen) und durch die Mindestreserve (Zwangsbetrag in Relation zum Volumen der Einlagen oder der Kredite, der in Zentralbankgeld gehalten werden muss). Die Giralgeldschöpfung funktioniert sogar ohne Eigenkapital. "Eigenmittel" (das ist sogar mehr als nur Eigenkapital. Auch nachrangiges Fremdkapital und nicht realisierte Gewinne können zu den Eigenmitteln gerechnet werden) brauchen Finanzstute für das externe Risikomanagement. Dummerweise wurden durch BASEL das externe Risikomanagement der Finanzinstitute faktisch auf Vale at Risk (V@R, VaR, VAR) - Konzepte gleichgeschaltet. V@R basiert auf der empirischen Verteilung von Tagesergebnissen (Wert am Vortag minus Wert am Folgetag zum Bewertungsstichpunkt) über die Zeit. Dieses führt dazu, dass sich Risiken in V@R erst zeigen, wenn sie nicht mehr bestehen, weil sie zu Verlusten geworden sind. Viele V@R nutzen zusätzlich eine historische Gewichtung, damit zeitlich weit zurückliegende Tagesergebnisse niedriger gewertet werden als aktuellere und eine zusätzliche Zufallsgewichtung, um die Möglichkeit von vollständigen Microhedges (extrem spezifische Absicherungsgeschäfte, um einzelne, extreme Tagesverluste zu kompensieren) mit denen gezielt das rechnerische "Risiko" nach V@R reduziert werden könnte zu verhindern. In Deutschland wird dann der Wert der Verteilung, zu dem 99 % der Tagesergebnisse besser als dieser Wert sind, genommen und mit einem Zeitfaktor multipliziert, der für die Zeit bis zur möglichen Änderung der Positionen steht. Dieser Wert wird dann in Relation zur Summe der Eigenmittel gesetzt. ... und ja, ich halte die faktische Gleichschaltung auf V@R für eine der zentralen Ursachen für die Finanzkrise von 2007/08. Das ist kein Privileg und Du darfst das auch und dieses anders als "die Banken" sogar ohne Mindestreservepflicht und externes Risikomanagement. Erst wenn Du dafür einen eingerichteten Geschäftsbetrieb benötigst, brauchst Du eine finanzaufsichtliche Erlaubnis. Das ist auch die Regelung, die die Bekämpfung des Hawala-Bankings in Deutschland erschwert. Solange die Hawaldaren für ihren Zahlungsverkehr keinen eingerichteten Geschäftsbetrieb brauchen, brauchen sie dafür auch keine Erlaubnis. §§ 38 ff. ZKG Dein Mausebaer -
De-Banking betrifft jetzt auch Waffenhändler und Schützenvereine
Mausebaer antwortete auf chief wiggum's Thema in Allgemein
Bis auf die zig-tausendmal, die das bankarbeitstagtäglich geschieht. So bringen z.B. die Werttransportunternehmen die Gelder, die sie z.B. bei Supermärkten und Discountern abholen, nicht zu den Geschäftsbanken, bei denen die Supermärkte und Discountern ihre Konten führen lassen. Wenn die Werttransportunternehmen keine eigenen (Bar)Geldbearbeitung vor Ort haben, bringen sie die Gelder zur Bundesbank und zahlen die dort zu Gunsten der Supermärkte und Discounter auf die Zentralbankkonten der Geschäftsbanken ein, bei denen die Supermärkte und Discounter ihre Konten führen lassen. Für Werttransportunternehmen kann es sich bei entsprechenden Bargeldvolumen rechnen, lokal eigene Geldbearbeitungen aufzubauen, weil die Politik bereits vor Jahrzehnten sich dafür entschieden hat, dass die Bundesbank für Zahlungsverkehrsdienstleistungen Entgelte zu erheben habe. Für Supermärkte und Discounter kann es sich je nach den von ihnen verhandelten Zahlungsverkehrsentgelten rechnen, ihren Kunden "Bargeld auszuzahlen", wenn es so für sie billiger ist, Bargeld von den Kunden aus den Märkten tragen zu lassen, als dass es von Werttransportunternehmen gegen Entgelt abgeholt wird. Dein Mausebaer -
De-Banking betrifft jetzt auch Waffenhändler und Schützenvereine
Mausebaer antwortete auf chief wiggum's Thema in Allgemein
Es steht Dir frei, zur nächsten Niederlassung der Deutschen Bundesbank zu gehen, und Bargeld zu Gunsten Deines Zahlungsempfängers auf ein Zentralbankkonto einzuzahlen, wenn dieser keine Barzahlung akzeptiert. Dein Mausebaer -
De-Banking betrifft jetzt auch Waffenhändler und Schützenvereine
Mausebaer antwortete auf chief wiggum's Thema in Allgemein
Mit dem Zahlungskontengesetz (ZKG) wurde die EU-Richtlinie 2014/92/EU (Zahlungskontenrichtlinie ZKRL) in nationales Recht umgesetzt und es ist veröffentlicht. Schaue es Dir doch an! Dass das offensichtlich viele Menschen in Deutschland nie gemacht haben, sieht man u.a. auch daran, dass viele Kreditinstitute hier mit Leistungen, zu denen sie durch das ZKG verpflichtet sind, als Dienstleistung gegenüber ihren Kunden werben. Dein Mausebaer -
De-Banking betrifft jetzt auch Waffenhändler und Schützenvereine
Mausebaer antwortete auf chief wiggum's Thema in Allgemein
Gut möglich. Neben "Gutmenschentum" (auch ökonomisch motiviert) ist auch der zusätzliche nationale und internationale Verwaltungsaufwand für gebietsfremde Kunden erheblich. Auch ohne politische Sanktionen sind da gerade Kunden in den USA seit Jahrzehnten wirtschaftlich einfach der Horror. Man könnte meinen, die USA wollen Finanzbeziehungen zwischen ihren Einwohnern und Organisationen (auch Unternehmen) außerhalb den USA verhindern, ohne sie ihnen zu verbieten. Dein Mausebaer -
De-Banking betrifft jetzt auch Waffenhändler und Schützenvereine
Mausebaer antwortete auf chief wiggum's Thema in Allgemein
Das wären hier Euro, in der Form von Zentralbankbuchgeld. Euro-Banknoten und Euro-Münzen müssen nur in begrenzenden Mengen als Zahlungsmittel akzeptiert werden, wobei aus organisatorischen Gründen die Annahme von Bargeld sogar ganz ausgeschlossen werden kann. Daher gibt es ja auch das ZKG mit der Pflicht zum Basiskonto. Warum haben Dir das nicht gleich Deine Anwälte (er)klären können? Dafür braucht man nicht vor Gericht zu ziehen. Um das zu ändern, bräuchte es den politischen Gestaltungswillen der Legislative auf EU-Ebene. Dein Mausebaer -
De-Banking betrifft jetzt auch Waffenhändler und Schützenvereine
Mausebaer antwortete auf chief wiggum's Thema in Allgemein
Das kann nur die EZB. Was Du meinst, ist vermutlich die Giralgeldschöpfung. Nur ist das Giralgeld kein gesetzliches Zahlungsmittel, sondern es kann vertraglich an Zahlung statt akzeptiert werden, und dessen Schöpfung geschieht nicht aus dem Nichts, sondern durch Kreditvergabe aus nicht genutzten Zahlungsmitteln. Nicht "würde". Das ZKG mit der Pflicht zum Bereitstellen eines Basiskontos besteht seit 2016. Dein Mausebaer -
De-Banking betrifft jetzt auch Waffenhändler und Schützenvereine
Mausebaer antwortete auf chief wiggum's Thema in Allgemein
Welche denn? Kreditinstitute sind derart massiver stattlicher Regelungen und Beschränkungen unterworfen, dass das Jammern von Industrie und Handel wegen des staatlich indizierten Verwaltungsaufwands wie ein schlechter Witz klingt. Du kriegst deutlich leichter eine WHL als eine Banklizenz - selbst leichter als 'ne Teilbanklizenz. Scherzkeks! Wie lange bleibt wohl 'ne Banklizenz trotz der grundsätzlich schnarmützlich agierenden BAFin bestehen, bei nachweislich vorsätzlichen Verstößen der Lizenzinhaber gegen das ZKG? Das hat mal nichts Direktes mit dem administrativen Staat zu tun. Das ist gelebtes Gutmenschentum. Kredite, Einlangen und Bankdienstleistungen sind nun einmal bereits von ihrer Natur her vegan und nachhaltige Ausbeutung von Kleinbauern, Umwelt u.a. á la Fair Trade geht auch nicht. Wer da seinen Kunden etwas für ihr gutes Gewissen berechnen will, muss das mit anderen Mitteln versuchen, zu begründen. Dein Mausebaer -
Nein, z.B. "natürlich vorkommende " Gifte bzw. Giftmischungen sind sehr komplex. zum Sport zum Umwelt- und Naturschutz (Förster setzen ihre Schusswaffen nicht nur zum Töten ein) zum nicht getötet werden zum Erzielen von Profit zum Ausdrücken von Kunst und Handwerk zum Schaffen/Festhalten vom Erinnerung sowie aus all denen und auch Deinen Gründen, zur Dokumentation der geschichtlichen und technisch-wissenschaftlichen Entwicklungen Du unterschätzt die Natur (i.S. von ohne die Kultur von Menschen). Selbst Pflanzen können schießen. Eher sind unser menschengemachten Maschinen das "Primitive" und wir Menschen können/müssen noch viel von ihr lernen. Dein Mausebaer
-
Ja, das Problem ist, dass auch User mitlesen könnten, die nicht ganz so gut mit Begriffen, Regeln und Funktionen vertraut sind. Wenn man dann nicht stimmende Äußerungen unbeantwortet stehen lässt, könnten jene diese für richtig oder sogar für absolut halten. Dein Mausebaer
-
Sie ist nicht natürlich und wurde durch den Willen von Menschen geschaffen. Ein anderer Wille hätte auch zu einer anderen Definition führen können. Dein Mausebaer
-
Wenn 66 der Messerstiche den Angreifer nicht dazu gebracht haben, von seinem rechtswidrigen Angriff abzulassen, sondern dieses erst mit dem 67. Stich erfolgte, dann war der 67. Stich notwendig. Es erscheint mir so, dass wir nicht das Gleiche meinen. Z.B.: ein rechtswidriger Angriff findet statt, in dem der Angreifer mit einer großkalibrigen Feuerwaffe auf das Opfer schießt. Mit einer Feuerwaffe auf den Angreifer zu schießen, um diesen so zum Abbruch seines rechtswidrigen Angriffs zu bewegen, wäre verhältnismäßig. Wenn der Angreifer jedoch infolge einer lautstarken Aufforderung wie z.B. "Hau' ab!" seinen Angriff abbricht und verschwindet, ist es nicht notwendig auf den Angreifer zu schießen. Du packst gerade Deine Sachen für den Schießstand und siehst, wie Deine Nachbarin in ihrem Garten von ihrem bekannt gewalttätigen Ex-Partner mit einem großen Stein auf den Kopf geschlagen wird. Auf Ansprache/Anrufe reagiert der Angreifer nicht und Du schießt eine schnelle Dublette aus FLG aus Deiner BF, um ihn zu stoppen. Stein in der Hand vs. FLG aus BF ist nicht verhältnismäßig, war aber notwendig, um die Nachbarin vor dem Angriff ihres Ex zu retten. "Verhältnismäßig" und "notwendig" kann zusammenfallen, es muss aber nicht. Dein Mausebaer
-
Selbst dann, ist es fraglich, ob die Evolution Waffen nur dazu erfunden hat. Waffen, selbst als Gegenstände, sind keine Erfindung des Menschen. Dein Mausebaer
-
Da ist man im deutschen Strafrecht anderer Ansicht. Du beziehst Dich nur auf die willkürliche Definition des deutschen Waffenrechts. Dein Mausebaer
-
"Wer die Grenzen der Notwehr überschreitet ..." Bei der Notwehr geht es um "die Verteidigung, die notwendig ist ..." Diese muss nicht zwingend verhältnismäßig sein, aber notwendig. Eine Verteidigung, die verhältnismäßig, aber nicht notwendig ist, ist ein Überschreiten der Grenzen der Notwehr. Dein Mausebaer
-
Es sind formal nicht die Personen entscheidend, sondern das Vorliegen eines gegenwärtigen, rechtswidrigen Angriffs. Situationen, bei denen Rechtsgüter ohne das Vorliegen eines rechtswidrigen Angriffs gefährdet sind, fallen unter die Regelungen des Notstands (§§ 34f. StGB und 228, 904 BGB). Dein Mausebaer
-
Das kann es ja auch ruhig sein. Aber in faktisch aller Welt entscheiden, zumindest formal, Gesetze, Staatsanwälte und ggf. Gerichte, darüber. Dein Mausebaer
-
Ich finde es nachvollziehbar, dass auch die Bundeswehr, auch dort Werbung i.w.S. macht, wo sie viele Menschen direkt und persönlich erreichen kann. Dass das im Kontext mit Weihnachten von manchen abgelehnt wird, ist für mich auch nachvollziehbar. Da wo uns über Jahrzehnte unsere Politiker, NGOs und Meinung kreierende Medienschaffende hin haben wollten. Nur ist Teilen von diesen inzwischen bewusst geworden, dass manches von dem für sie auch suboptimal sein könnte und wollen uns jetzt - auch gerade mit solchen Werbeaktionen - zu einem kleinen Teil wieder da weg bekommen, wo sie uns über Jahrzehnte konzertiert hingebracht haben. Aber bitte nicht ganz. Du hast die Wahl zwischen Unfähigkeit, Vorsatz und einem Mix daraus. Gerade in relativen Demokratien sind Polizeien, unabhängig von ihrer effektiven Nutzung durch die jeweiligen Regierenden, Teilnehmer im Verteilungkampf um staatliche Ressourcen. Polizeien, die die Masse nicht meint zubrauchen, haben es schwerer staatliche Ressourcen zu erhalten, als Polizeien, bei denen die Masse die staalichen Entscheider feiert, wenn sie den Polizeien mehr staatliche Ressourcen zu teilt. Ich gehe von einem Mix mit einem Anteil an interessengesteuerten Vorsätzen aus. Dein Mausebaer
-
Es war für manche vielleicht mal so, wobei "Waffe" eine Definitionsfrage ist. Vieles, was als "Waffe" definiert wird, sind normale Alltagsgegenstände. Wenn man dem genauer nachgeht, kommt man zur Verwendung, was "Waffe" ist und zu willkürlichen Festsetzungen, was eine "Waffe" sei. Auch sind "Waffen" keine menschlichen Erfindungen. Am ältesten dürften evolutionär entwickelte Waffen sein. Ob diese sich entwickelten, um zu jagen, um zu erschweren, zur Beute zu werden oder um gegen andere seiner eigenen Art zu kämpfen, weiß ich nicht. Auch beim Nutzen von Gegenständen und sogar von Werkzeugen (optimierten Gegenständen) als Waffen haben wir Menschen kein Monopol. Unsere Wissenschaft und unsere Medien waren auch hierbei nur lange zu ignorant gegenüber anderen Lebewesen (wobei gerade Menschengruppen, die viel mit Tieren zu tun haben, diesen im Deutschen schon lange sprachlich "Waffen" zugestanden haben ) Dein Mausebaer
-
@Sal-Peter kommt dem schon näher, fasst es aber auch noch zu eng. Neben politischen Interesse kann es wirtschaftliches Interesse sein oder auch im Interesse der Verbreitung einer gesellschaftlichen Ideologie, einer religiösen Anschauung (einer "Religion" wäre auch zu eng) oder wenn auch noch oft im kleineren Maß einfach um Macht zu erleben. Und natürlich auch ein Mix aus verschiedenen Interessensanteilen. Es können Organisationen, Einzelpersonen oder heute auch schon eher unorganisierte Gruppen sein. I.d.R. sind es Politiker und Parteien, Medienschaffende und NGOs sowie auch (_o_)er, die gerne andere herabwürdigen. Dein Mausebaer
-
Wie das? Unser WaffG ist schließlich auch ein Orwellsches Animal-Farm-Gesetz. Else: Fakten, Moral etc. sind das Eine. Aber das entschiedene Andere ist, die Masse der Massen im eigenen Interesse zu beeinflussen. Dein Mausebaer
-
Naja, ich bin der gerichtliche Betreuer meines 91jährigen Vaters. Es ist noch keine 2 Wochen her, dass er schon wieder und da gleich drei falsche Kostenbescheide für Liegendtransporte und einen Notfalleinsatz bekam. Die Antwort auf meine Widersprüche war für mich reinster Hohn. Mein Vater ist quasi Stammkunde und da ist es inzwischen klar, wo welches Fahrzeug (Kennzeichen) herkommt und wie groß der Landkreis ist, kann man auch nachschauen. Weil die Krankenversicherung die falschen Bescheide dann erstattet hat, habe ich das auf sich beruhen lassen. OK, moralisch sicherlich fragwürdig, weil so die Beiträge der Versicherten unnötig mehr steigen, aber irgendwann kann man einfach nicht mehr und muss sich auf noch Wichtigeres konzentrieren. Ich denke, jeder, der nicht blöd oder schlafend durch die deutsche Verwaltung wandelt, kennt solche Gesetzesverstöße von Staatsdienern mehr als zur Genüge. Alleine, wenn ich an die Einkommensteuerbescheide denke ... Nein, Notwehr. Manche Straftäter werden das auch. Die sind ja nicht wirklich alle blöd. Das ist klassische Risikobewertung vs. Chancenbewertung. Die klassische Bewertung eines Risikos ist Schadenshöhe mal Eintrittswahrscheinlichkeit (eigentlich über ein Integral, da verschiedene Schadenshöhen natürlich auch unterschiedliche Eintrittswahrscheinlichkeiten haben). Die Strafandrohung (potenzielle Schadenshöhe) kann noch so hoch sein, wenn die Eintrittswahrscheinlichkeit als gegen Null strebend empfunden wird, wird auch das Risiko als gegen Null strebend empfunden. Strenge Gesetze nützen gegen Straftäter wenig, wenn deren individuelle Vollzugswahrscheinlichkeit als niedrig empfunden wird. Auch jetzt kann ein Straftäter beim Begehen seiner Gewaltstraftat einem wirksam bewaffneten Opfer (egal ob legal bewaffnet oder illegal bewaffnet) begegnen, nur in Deutschland wird bei rechtschaffenden Menschen als Opfer die Wahrscheinlichkeit dafür offenbar als sehr gering empfunden. Bei einem Opfer, dass z.B. als Mitglied der sog. Clan-Kriminalität gilt, dürfte die Einschätzung anders ausfallen und die Chancenbewertung müsste entsprechen gut sein, um das Risiko einzugehen. Bei der berühmten, betagten Witwe eines Bahnbeamten reicht da vielleicht schon die Aussicht auf etwas Kleingeld in der Handtasche als Chance. Dein Mausebaer