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Polygonlauf für Langwaffen?


Mark Pfennig

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Guest sammler

Polygonlauf bei Langwaffen: Ja, natürlich, z.B. bei Heckler&Koch, SL6 & 7.

Nachteile bei Präzision: Wieso soll ein Polygonlauf Nachteile bei der Präzision bringen?

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prima!!! Da ist mal eine überaus interessante Frage aufgetaucht laugh.gif

kann ich mir nicht vorstellen, habe selbst HK Expert - und ist "nur" ne Kurze, dafür aber mächtig präzise wink.gif(wäre ich auch gerne)!!!!

...kann bei einer Langwaffe nicht schlechter sein, oder??

!!!!! Sind alles erstmal Vermutungen !!!!!

wer weiss was?????

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na ja,

also werksseitig wurden in den 80ern ja wahre Wunderdinge über den Poligonlauf des PSG1 verbreitet. Ob's stimmt? -Leider keine Ahnung. confused.gif

Meine neuesten Gerüchte in Punkto Poligonläufe für Langwaffen besagen, dass die Bundeswehr nur noch Rohre mit Poligonprofil für's MG3 verwendet. Wäre zu schön, um wahr zu sein.

Euer

Mausebaer

brasco3-100x89.jpg

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In Antwort auf:

Meine neuesten Gerüchte in Punkto Poligonläufe für Langwaffen besagen, dass die Bundeswehr nur noch Rohre mit Poligonprofil für's MG3 verwendet. Wäre zu schön, um wahr zu sein.


Das mit den Polygonläufen für die MG3´s stimmt so schon, imho ist das aber kein Hinweis auf das größer Präzisionspotenzial, da hier wohl einzig der geringere Verschleiß und das leichtere Reinigen im Vordergrund gestanden haben.

Komischerweise hat sich die Bundeswehr sowohl bei der Pistole P8 (alias USP) als auch beim G36 für ein Zug-Feld-Profil entschieden (auch das Accuracy AW /G22 hat einen Zug-Feld-Lauf). Wenn Polygonläufe in allen Bereichen überlegen wären, warum fällt man also dann bei der Beschaffung der P8/des G36 wieder auf die Zug-Feld-Profile zurück?

Wäre nun die Vermutung,daß ein Zug-Feld-Lauf günstiger im Einkauf ist (bzw. den Preis pro Waffe senkt). Das wäre eine Erklärung, warum man sich für das "billigere" Profil entschieden haben könnte, aber wie gesagt alles eine Vermutung.

Imho sollte man aber einfach mal zu den PSG-Gewehren schauen(besonders zu den sportlich eingesetzten), da wird mit wilden Kalibern, Drall und Lauflängen experimentiert um noch mehr Präzision und weniger Windempfindlichkeit zu erzielen, aber einen Polygonlauf baut da meines Wissens absolut niemand ein! Wenn´s also um größte Präzision geht, scheint Polygon keine Alternative zu sein.

Gruß

Bounty

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Ich hatte erst im Herbst ein längeres Telefonat mit einem HK-Mitarbeiter, in dem es u.A. auch um Polygonläufe ging.

Laut seiner Aussage wurden die Polygonläufe aus der Forderung nach einer deutlichen Anhebung der Lebensdauer von MG-Läufen geboren. Diese wurde erreicht, aber man hatte anfangs Schwierigkeiten, eine vernünftige Präzision zu erreichen. Schließlich merkte man, daß der Polygonlauf nur mit speziell abgestimmter Munition (Geschoßlänge, Geschwindigkeit) präzise schoß. Fazit: mit entsprechender Munition langlebig und Präzise, mit anderer Munition wegen des auftretenden Schlupfes (Geschoß folgt dem Drall verzögert) nicht unbedingt ein Höchstmaß an Präzision. Aus diesem GRunde hat man angeblich auch bei den jagdlichen Rollenverschluß-Selbstladern im Gegensatz zu SL6/7 Läufe mit Feld- Zugprofil verbaut (da jagdlich doch eine recht große Auswahl an Geschossen und LAborierungen vorliegt- die Reservistenwaffe SL6 und SL7 dagegen waren für Militärpatronen bzw. deren Nachbauten ausgelegt).

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In Antwort auf:

Aus diesem GRunde hat man angeblich auch bei den jagdlichen Rollenverschluß-Selbstladern im Gegensatz zu SL6/7 Läufe mit Feld- Zugprofil verbaut (da jagdlich doch eine recht große Auswahl an Geschossen und LAborierungen vorliegt- die Reservistenwaffe SL6 und SL7 dagegen waren für Militärpatronen bzw. deren Nachbauten ausgelegt).


Äh?

Warum hat man dann beim G36 wiederum keinen Polygonlauf verwendet? Probleme mit zuviel verschiedenen Geschosssorten und Laborierungen dürften bei der Bundeswehr eigentlich nicht das Problem sein!

Oder doch die Kostenfrage? Wobei, wenn der Lauf dann wieder länger hält, wird´s zum Rechenexempel.

Gruß

Bounty

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Du fragst Sachen...wie ich dem Gespräch entnahm, war der Polygonlauf wohl außer der Verschleißfestigkeit nicht so der Bringer (G3 hatte ja auch keinen). Zudem weiß ich nicht, was sich die BW für die neue Standardwaffe wünschte. Immerhin hat ja die P8 auch ein Feld/Zugprofil, obwohl die Zivilvariante USP ein Polygonrohr aufweist.

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Die Polygonläufe haben und hatten ihre Mucken. Das Problem war die Munitionsverträglichkeit. Zu meiner BW-Zeit prangte auf den Munitionskisten des öfteren der Aufkleber "nicht aus Polygonläufen zu verschiessen" oder so ähnlich. Grund war, dass der Polygonlauf im Vergleich zum herkömmlichen Feld-Zug-Lauf, eine kleinere Querschnittsfläche hat. Dadurch kann es zu Gasdrucksteigerungen kommen. Deshalb und aus Gründen der Austauschbarkeit der Munition unter den Bündnispartnern hat sich die Bundeswehr wohl dazu entschieden in den allermeisten Bereichen den Polygonlauf nicht einzusetzen. Bei der P8 war das möglicherweise der teurere Weg, da der Polygonlauf eigentlich der Standardlauf ist. Die meist bessere Präzision aus dem Feld-Zug-Lauf ist wohl der andere Grund. Bei den Jagdwaffen kam es bei Polygonläufen zu Gasdrucksteigerungen insbesondre bei Verwendung von Geschossen "ohne" Bleikern, damals das ABC Geschoss von Hirtenberger, deshalb ist HK recht bald wieder auf den FZL zumindest bei den Jagdgewehren umgestiegen.

hawkeye

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