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Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb HangMan69:

Aussage vom Schiessleiter/Vertreter:

"es findet kein Schiessbetrieb statt, ohne das ein Schiessleiter vor Ort ist. Unabhängig ob eine Standaufsicht da ist.

Das ist eine Vorschrift des DSB"!

Wie schon @ChrissVector schrieb:

vor 5 Stunden schrieb ChrissVector:

Es wird aber nirgends explizit gefordert, dass ein (Trainings-)Schießen nur in Anwesenheit eines Schießleiters erfolgen dürfe. 

 

Um einen Trainings-Schießbetrieb aufrecht zu erhalten, benötigt man eine oder mehrere "verantwortliche Aufsichtspersonen" vulgo Standaufsichten - deren Qualifikation durch den Standbetreiber geprüft wurde, die als solche beim Standbetreiber registriert und beauftragt worden sind. Ggf. auch bei der zuständigen Behörde als solche gemeldet worden sind - und die im konkreten Fall die Beauftragung angenommen haben - also in der Regel selbst nicht schießen, sondern die Aufsicht übernehmen.

 

"Schießleiter" oder "Schießsportleiter" sind verbandsinterne Qualifikationen, die in der Regel auch die "vAP" mit abdecken, aber den Fokus auf der jeweiligen Sportordnung des ausstellenden Verbandes haben und nicht direkt auf die Sicherheit des Schießbetriebes. "Schießleiter" und "Schießsportleiter" sollen - nach den Regeln des ausstellenden Verbandes - Wettkämpfe organisieren und durchführen können. Nicht mehr und nicht weniger. Beim DSB ist es die Vorstufenqualifikation für so ziemlich alle anderen Lizenzen (Trainer, Kampfrichter...). Beim BDS ist der "geprüfte Schießleiter" nur bei der Deutschen Meisterschaft zwingend erforderlich, bei Wettkämpfen darunter nur empfohlen.

 

Ältere Sportschützen und Funktionäre haben einfach im Kopf vollkommen falsche Definitionen davon. Das wird voraussichtlich nur biologisch aussterben. Stichwort: Altersstarrsinn.

Geschrieben (bearbeitet)

Es geht doch nicht allein darum, den Sachverhalt zu beherrschen. Ja die Standaufsichtprüfung ist kein Hexenwerk. Sondern als Standaufsicht muss ich auch das Auge für gefährliche Situationen haben. Und zwar möglichst kurz bevor sie eintreten. Und dafür bedarf es nun mal auch Erfahrung, um dann schnell aber nicht hastig und korrekt und nicht irgendwie eingreifen zu können.

 

Autofahren ist auch kein Hexenwerk. Aber ich glaube nicht, dass ein Führerscheinneuling auch gleich Fahrlehrer werden sollte.

Bearbeitet von peng peng
Geschrieben

Als noch relativer Neuling (3 Jahre) sehe ich es auch so, dass eine Standaufsicht schon einige Erfahrung mitbringen muss. Es geht ja nicht nur darum, den Schießbetrieb zu steuern, sondern auch bei Problemen zu helfen und gefährliche Handlungsweisen und Situationen schnell zu erkennen. Gerade die Hilfe bei technischen Problemen ist etwas, wo ich mir mangels Erfahrung mit verschiedenen Waffen nicht so sicher wäre, dass ich da am richtigen Platz wäre.

Geschrieben
vor 17 Minuten schrieb msk:

sondern auch bei Problemen zu helfen

 

vor 17 Minuten schrieb msk:

Gerade die Hilfe bei technischen Problemen 

 

Es ist nicht Aufgabe der Standaufsicht, technische Probleme zu lösen.  Dafür ist der Schütze selbst zuständig.  Die Aufsicht muss nur sicherstellen,  dass durch die Störung keine Gefahr entsteht. 

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