peng peng
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@Hasenklage grundsätzlich gilt: 60% od. 70% der Gesamtkraft aus der Führhand, nur 30% bis 40% aus der Schusshand. Was @Wheel-Gunner meint ist schon richtig. Je mehr Kraft die Schusshand hält, desto weniger frei ist der Abzugsfinger. Man kann allerdings mit dem kleinen Finger der Schusshand sehr fest zugreifen ohne den Abzugsfinger zu blockieren. Er liegt weit genug weg vom Abzugsfinger und übt unten am Griff die meiste Hebelkraft auf die Waffe aus, um den Hochschlag zu vermeiden. Der Hauptanteil der Kraft kommt aus der Führhand. Soviel zur Theorie. Ich glaube, einen Split von 0,12 oder 0,13 anzustreben ist für einen Anfänger eh utopisch. Man sollte den Schwerpunkt seines Trainings lieber auf Präzision, Schritttechnik, Transitions oder Stage-Strategie legen. Da holt man am Ende mehr bei von raus.
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Solange in dem "Film" auch alles richtig abläuft, ist ja alles ok. Wer aber "wie im Film" Fehler macht, ist sich derer ganz nicht bewusst und kann sie folglich auch nicht abstellen. Sogenannte "antrainierte Fehler". Insofern ist es ab und zu sehr hilfreich, mal wieder feedback "von außen" zu bekommen. Übung macht den Meister. Ich versuche mir bei jedem Schuss anzugewöhnen, den Abzug nur bis zu Triggerreset loszulassen. Das schult mein Gefühl dafür und hilft mir ganz nebenbei auch noch, das Nachhalten nicht zu vergessen, solange ich den Focus auf meine Abzugstechnik gelegt habe. Noch ist das bewusstes Handeln, aber irgendwann geht es ins Unterbewusstsein über. Ich bin ja lernfähig... Beim Präzisionstraining versuche ich mir immer die 4 Grundfertigkeiten der Schussabgabe zu verinnerlichen. Befolgt man sie, muss der Schuss ins Ziel gehen! 1. korrektes Visierbild aufbauen 2. Visierbild im Halteraum halten. 3. korrekte Abzugskontrolle 4. Nachhalten
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Das stimmt ohne Frage. Aber es gibt auch Anfänger, die das noch nicht 100%ig im Muskelgedächnis haben und trotzdem schon Matches schiessen (müssen) wg. SuRT-Erhalt.
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Vlt habe ich mich oben auch falsch ausgedrückt. Bewusst auf den Triggerreset zu warten ist natürlich Quatsch. Für Anfänger gilt es jedoch zuerst einmal ihren Abzug kennen zu lernen und vorallem, ihn zu erspühren. Wo genau liegt der Druckpunkt? Wieviel Kraft bedarf es, ihn zu überwinden. Wie lange ist der Vorweg? Wo liegt der Triggerrset, usw. Mit der Zeit geht das natürlich in Fleisch und Blut über und ins Muskelgedächnis. Dann bedarf es hierfür keinerlei bewusstes Handeln mehr. Wer aber bei schnellen Schusskadenzen den Abzug immer vollens bis zum Nullpunkt loslässt und nicht nur bis zum Triggerreset, läuft Gefahr, den Abzug durchzureissen. BTW Der größte Anfängerfehler ist der Abzugsfehler. Unabhänig vom Reset.
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na ja, wer nach dem Reset noch weiter den Finger löst, läuft beim anschließenden Wiederabziehen bis zum Druckpunkt und dann darüber hinaus immer Gefahr ins Reissen zu kommen. Wenn man die Zeiten von Fallplattenprofis sieht, sind diese wohl nur mit Reset zu erreichen. 5 x eine 10tel Sekunde, um wieder zurück bis zum Resetpunkt zu kommen macht eine ganze halbe Sekunde aus. Und das ist bei den Pros schon viel. Und die schiessen noch nicht mal keine Doubletten. So viel zur Theorie. Ich wäre froh ich könnte das in der Praxis auch umsetzten. Ich weiß gar nicht, ob ich nur bis zum Reset loslasse oder sogar über den Druckpunkt hinaus. Ich habe noch auf so viel anderes zu achten, dass ich das gar nicht merke. Noch nicht...
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@MB69 Ich war vor zwei Wochen auf einem speziellen IPSC-Basic Lehrgang. Da wurde uns beigebracht, dass es beim IPSC 3 Abzugstechniken gäbe. 1. Das klassische saubere Abziehen 2. Das Reißen innerhalb des Triggers 3. Das Reißen außerhalb, wenn der Abzugsfinger noch hoch und lang ist, einfach sehr schnell runter, rein und druchreissen. Es hänge von der Entfernung ab. Je näher das Ziel, desto ungenauer, dafür aber schneller soll ich abziehen. Das selbe gilt ja fürs Zielen. Sehr nahe Ziele nur grob über den Lauf peilen. Den Trigger nach dem Reset nicht komplett loszulassen, sondern dort zu halten sei vor allem für schnelle Schusskadenzen wichtig. Als Anfänger sollte man natürlich zuerst mal das saubere Abziehen üben, sonst gewöhnt man sich das Reissen grundsätzlich an. Der Coach hat uns gesagt, dass fürs schnelle Abziehen hintereinander ganz wichtig sei, den Rhytmus herauszufinden, in dem unsere Waffe hochschlägt und wieder "runter kommt". Wenn man den kennt, ist es leichter das Visierbild neu aufzubauen. Das solle man üben, indem man schnelle 5 oder 6 Schuss abfeuert, um den Rhythmus herauszufinden. Kennt man ihn, könne man anfangen Doubletten zu üben.
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Gestern Abend die Ergebnisse geschaut. Bin doch seehr überrascht. Bei der Plazierung war ich in 2 von insg. 8 Stages sogar im Mittelfeld. In meiner Altersgruppe "Supersenior" stehe ich sogar auf dem Treppchen: 3. Platz! O.k., dass es nur 4 Super Senioren gab, verschweige ich jetzt mal galant. Dritter hört sich halt besser an als Vorletzter. Overall bin ich irgendwo weit hinten gelandet. Somit habe ich auch mein zweites Ziel erreicht, neben keinem DQ auch nicht Letzter zu werden. Bin zufrieden, hatte Spaß und muss jetzt nur noch 3 Matchen bis nächstes Jahr ohne DQ bestehen, dann ist der Druck auch raus. Meine Lernaufgabe: Bessere Treffer. Meine Zeiten sind ok. Meine Präzision nicht Konzentration ließ irgendwann auch nach. Hatte zwischen durch sogar zwei Metalplats einfach vergessen zu Schiessen. Die waren natürlich teuer Und Miss sollte es künftig auch keine mehr geben.
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Habe am Wochenende mein erstes Match geschossen. "Thunder in Patadise" in Friedrichshafen. War super interessant. Die hatten tolle Stages aufgebaut. Start im Liegen mit Waffe und Mag daneben. Oder mit einen Basketball in beiden Händen. Lässt man ihn fallen, löst er zwei Ziele aus, die von links nach rechts fahren. Man musste recht schnell ziehen, zielen und schiessen. Überschaubare Squad mit max 6 Schützen. Alle sehr nett und hilfreich einem Newbe gegenüber. Fragt bitte nicht nach dem Ergebnis. Liegt noch nicht vor, gibt's erst heute Abend und ist mir auch ziemlich schnuppe. Soviel vorne weg. Auf dem Treppchen werde ich wohl nicht landen. Mein Ziel, kein DQ zu kassieren habe ich erreicht. Der RO i d letzten Stage sagte, dass das bei ihm anders war. Habe viel gelernt von den Chraks, die mir auch gute Tipps gegeben haben. Alle wirklich super nett. Aber gleich meine allererste Stage war der Horror. Ich habe gefühlt eine halbe Stunde dafür gebraucht. Nach dem vierten oder fünften Schuss hatte ich gleich eine komplexe Waffenstörung. Einen Doublefeed, der das Mag so verklemmte, dass ich es partout nicht raus bekommen hatte. Nach einer Ewigkeit gelang es mir dann. Erst wollte ich aufgeben, dann bin ich den Rest der Stage doch noch gemütlich abgegangen und habe fertig geschossen. Der RO sagte daraufhin nur: "Gut gemacht. Keine Nullwertung." Und wieder hatte ich was gelernt. Immer zu Ende schiessen!
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Oha ihr lieben, na da habe ich ja was angestoßen. Meine Frage, ob man da als Anfänger nicht ausgelacht wird, war auch nicht wirklich wörtlich gemeint, sondern eher dahinghend: Ich unterscheide natürlich zwischen begrechtigter Kritik, die ich sogar sehr gut finde und "dissen". Gerade als Anfänger bin ich mir dessen bewusst, dass ich Fehler mache. Ich bin mir aber nicht jeden einzelnen Fehler bewusst. Klingt wie ein Widerspruch, soll aber meinen, dass mir selbst bestimmt viele Fehler gar nicht auffallen. Also Kritik? Ja, unbedingt, her damit. Nur durch sie kann ich lernen. Muss den Fehler erstmal erkennen, um ihn auszumerzen. Nicht durch Erfolge lernt man, sondern durch Fehler, Krisen, Mißerfolge. Das gilt mMn ganz grundsätzlich im Leben. Was ich aber doof fände, wäre wenn ich schräg angeschaut werden würde oder sogar hinter meinem Rücken hergezogen würde. Das meine ich mit "dissen". So nach dem Motto: "Was will denn der hier, der soll doch erst mal schiessen lernen." Was mich ganz persönlich so an IPSC fasziniert, dass es eben nicht nur um Schiessen geht, sondern auch und vorallem, um einen sicheren Umgang nit der Waffe. (sollte man als Schütze immer haben. Hat aber nicht jeder Schütze. Die meinste IPSC-Schützen schon) Es fasziniert mich die Körperlichkeit und damit verbundene Schnelligkeit und auch sehr die strategischen Gesichtspunkte, wie ich eine Stage lese und dann letztendlich auch schiesse. Das hat alles erst mal überhaupt nichts mit Schiessen zu tun. IPSC verbindet aber alles zusammen. Ich habe als Anfänger zwei Ansprüche. Keinen DG und bitte nicht unbedingt Letzter werden. Ob mir das gelingt? ...ich werde es sehen! In jeder (oder sagen wir mal in den meisten) Sprortarten gibt es Leistungsklassen. Ich bin auf die obige Frage durch die Level I / II / III / IV / V Diskussion zuvor gekommen. Du würdest als Fußaballer ja auch nicht gleich in der Bundesliga anfangen!!! Beim IPSC könnte das ein Anfänger schon. Und jetzt käme noch die persönliche Kränkung hinzu. Wenn ich Letzter werden würde oder disqualifiziert, würde ich mich nicht nur ärgern, sondern vlt. auch ein bisschen schämen. Klar, es ist noch nie ein Meister vom Himmel gefallen. Aber egal wer, ob Meister oder Lehrling, keiner will es. War jetzt ein bisschen ausführlicher, sorry. Aber ich glaube ihr versteht jetzt besser, was ich mit "auslachen" gemeint habe. Kritik ja, unbedingt, her damit. Aber bitte so, dass sie auch als solche ankommt und nicht als Kränkung. BTW Nein, ich bin kein Mimöschen. Und kann schon was einstecken. Lege auch nicht jedes Wort auf die Goldwaage. @all Schönen Sonntag + gut Schuss DVC
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@HeavyGauss 29 Schuss pro Magazin plus ein 2. Magazin!!!??? 😯 Ein Long Course hat doch max nur 32 Schuss. D.h. rein rechnerisch würde man spätesten nach 16 Schuss nen Magwechsel machen können. Da bleiben aber viele Reserveschüsse pro Mag übrig. Das ist ja klasse. Ich plane meine Magwechsel i d Produktion immer so, dass ich von den 15 mindestens 3, besser vier in Reserve behalte. Leider lässt meine Präzision weniger noch nicht zu. Da mache ich lieber einen Magwechsel mehr als im Optimalfall nötig wäre und schmeise dafür lieber ein Mag mit noch 4 Patronen auf den Boden, falls es doch mal optimal laufen sollte. BTW die 29 Schuss klappen auch nur im Ausland.😉
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@Sonntag Hmm! Danke für die Infos
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@HeavyGauss jaa, wer googeln kann ist klar im Vorteil. Habe mal was rausgepickt: Sieh dir dieses Video zu „ipsc extreme euro open“ an https://share.google/hd5aqIg5dvROkYF2S Wird man da als Anfänger nicht ausgelacht? Ich mein ja nur, wenn da die ganze Weltelite anreist.
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Level V sind doch auch überwiegend nur EM's und WM's, oder? Nach Wiechlice fahre ich demnächst auch hin. Bin mal sehr gespannt. Allerdings nicht zum IPSC, sondern für ein Longrange Training. Schiesse selber zwar nur Kurzwaffe, darf aber als Beobachter gratis eine ganze Woche lang dabei sein. Gibt aber auch genügend Gelegenheit, Pistole zu schiessen und es werden vlt sogar IPSC-Übungen aufgebaut. Mal sehen. Bin gespannt wie ein Flitzebogen und freue mich wie ein Kind. Den ganzen Tag ourdoor schiessen. Hoffentlich spielt das Wetter mit. BTW @HeavyGauss Was kann ich mir denn unter "Extreme Euro Open" vorstellen?
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@Isekai Was ist unter Pkt. 20 mit "rounds" gemeint? Was ist eine Runde? 40 / 80 / 150 Stages können es wohl kaum sein. Schuss? Oder Ziele???