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IGNORED

Schießsport an den Nagel hängen?


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Geschrieben

 Seit knappen 9 Jahren WBK Inhaber, Wiederladeschein, seit der Jugend Sportschütze. Aber das Interesse geht seit circa 1 Jahr gegen null. Ich würde es am liebsten einfach ruhen lassen, aber das ist ja nicht so einfach mit den "Pflichtterminen" für den Bedürfniserhalt (ich weiß nicht ob oder wann eine Prüfung hier stattfindet). Tatsächlich schlimm geregelt bei uns. Ich erwische mich immer öfter bei dem Gedanken einfach alles zu verkaufen. Wie handhabt ihr so eine Unlust? Wenn ich ehrlich bin glaube ich auch nicht das das "Feuer" so schnell wiederkommt. 

Eure Einschätzung würde mich interessieren. 

Geschrieben

.. für den Erhalt des Regelkontingents reicht es aus, 10 Jahre im Verein zu sein (und natürlich dort zu bleiben). Die 27er-Erlaubnis verlängern und innerhalb von 5 Jahren zumindest einmal nutzen.

Bei Aufgabe des Schießsports geht natürlich später alles von vorne los - nur die Waffensachkunde würde erhalten bleiben.

Nur: Wenn die Luft wirklich raus ist : Verkaufen (wobei derzeit die Preise ziemlich im Keller sind).

Evtl. gibt es im näheren Umkreis einen Verein mit den richtigen Leuten ??

 

Beste Grüße

sundance

 

 

Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb Mocca42:

Wie handhabt ihr so eine Unlust?

 

ich wette um viel Geld und schieße anschließend um die Wette...........Wettkampf

 

Spaß bei Seite, suche einen Trainingspartner und versuche ihm die Hosen auszuziehen.

Geschrieben

An deiner Stelle würde ich schauen, dass ich die Pflichttermine für den Bedürfniserhalt einhalte, erstmal abwarten und die Sachen noch behalten. 

 

Wenn die Waffen erstmal verkauft und die WBK zurückgegeben sind, wird es sehr umständlich,  wenn die Lust am Schießen irgendwann wiederkommt. 

 

Vielleicht würde ja auch ein Vereinswechsel, wie oben schon angesprochen,  wieder mehr Lust auf das Hobby machen?

Geschrieben (bearbeitet)

Mir erging es vor ca. 15 Jahren ähnlich, berufsbedingt (Versetzung ins Hauptwerk (1-1,5 Std einfacher Fahrweg) und dazu 4 Schichtig) keine Zeit mehr gehabt fürs Training.

Nachdem die Waffen über 1 Jahr unbenutzt im Tresor lagen komplett alles Verkauft, meine ganzen Schützenkollegen haben mich alle gewarnt „mach’s nicht, das wirst bereuen“

Hab damals auch meine Wiederladeausrüstung (unter anderem meine Dillon 650 mit 4 komplett ausgestatteten Wechselkopfplatten) verkauft.

 

Was soll ich sagen, hab vor paar Jahren wieder angefangen zu schießen und natürlich feststellen müssen „meine Kollegen hatten recht“

Hätte am besten alles behalten sollen, wobei das natürlich jetzt für mich gilt da ich wieder angefangen hab.

 

Die Frage ist halt: Wie sieht es bei Dir aus, nicht jeder fängt wieder an. 

 

Bearbeitet von KaySven
Geschrieben

N Abend, wie schon geschrieben, wäre ein Wechsel vlt ned verkehrt. Aber ein Verbandswechsel. In welchem Verband schießt Du denn? Wenns der DSB ist, kann ich das nachvollziehn. Das war mir auf Dauer auch zu öde.

Dann ab in den BDS, zB, oder die DSU....

Da gibts im Gegensatz zum DSB viel interessantere Disziplinen, auch für HA, die dazu auch noch Spaß machen.

Das soll kein DSB Bashing sein, aber die müßten halt auch mal mit der Zeit gehn..... Lasergewehre..... naja, aber wenn schon, dann Stormtrooperlike :grin:

Geschrieben

Ich hatte die Phase auch, ausgelöst durch bestimmte Vereinsmitglieder.

Also Verein den Rücken gekehrt, mit einer passenden Truppe einen neuen gegründet, dabei auch neue Disziplinen für mich entdeckt und damit auch wiederum einige neue Menschen und Gleichgesinnte kennengelernt und damit den Spaß wiedergefunden, wenn auch deutlich weniger auf dem Stand und Wettkampf als früher.

Von daher stimme ich diversen Vorrednern zu. Probiere es mit einem neuen Verein, ggf. auch Luft in einem anderen Verband schnuppern, neue Disziplinen ausprobieren.

Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb Mocca42:

Eure Einschätzung würde mich interessieren. 

Ist halt schwierig...
Es hängt sehr von den Umständen ab, warum man gerade so ein „Tief“ hat.
Sind es die Disziplinen? (Dann kann man andere wählen – teilweise drastisch.)
Sind es die Leute bzw. der Verein? (Dann kann man wechseln.)
Ist es der Mangel an freier Zeit, der einem die Lust raubt, „Pflichttermine“ wahrzunehmen? (Das kann sich ändern – oder auch nicht.)
Oder hat man tatsächlich endgültig das Interesse verloren?
 

Natürlich hängt es zusätzlich auch von der sonstigen Lebenssituation ab.
 

Ich kenne Leute, die haben schon vor 20 Jahren alles abgegeben und es bis heute nicht bereut – genauso wie ich Leute kenne, die schon ein paar Monate später jämmerlich geflucht haben.
Ich selbst hatte auch einige Jahre Auszeit. Beruflich und privat gab es eben andere Prioritäten.


Aber die 10-Jahres-Grenze wurde ja schon genannt. Da bist du jetzt kurz davor.

Ich an deiner Stelle (aber mit meinen Voraussetzungen) würde es jetzt eher so handhaben:

Die 10 Jahre würde ich vollmachen – das sind ja, je nachdem ob und wie weit du über dem Regelkontingent bist, gerade mal noch vier Pflichttermine.

In dieser Zeit würde ich mir überlegen, was dir am Sport noch mehr Spaß macht als anderes.
Wenn du über dem Regelkontingent bist, überlege dir, auf welche Waffen du eher oder definitiv verzichten kannst – und veräußere diese mit Geduld (für besseren finanziellen Outcome).

So hast du dann nächstes Jahr keine Pflichttermine mehr an der Backe, und jede Aktivität ist freiwillig.

Je nach regionalen Voraussetzungen und abhängig vom Verein könnte man selbst da noch hinsichtlich der Jahresgebühr optimieren – falls das überhaupt eine Rolle spielt. (Hier in der Region gibt es teilweise einen Faktor 4–5 Unterschied. Wobei da natürlich die Trainingsmöglichkeiten mit reinspielen: Bei manchen ist alles frei mit allen möglichen Bahnen, bei anderen ist alles inklusive, aber es gibt nur GK auf 25 m sowie KK50/LG10. Und bei manchen zahlt man für jedes Training einen kleinen Zusatzobolus.)

Dann würde ich einfach abwarten, wie es sich entwickelt.

Vielleicht kommt die Lust auf einem niedrigeren Niveau wieder und bleibt dann auch so – dann hast du genau die richtige Ausstattung und bist nicht völlig raus.
Vielleicht erwischt es dich auch wieder richtig – dann warst du nie wirklich weg und kannst sehr einfach und passend zu deinem Interesse wieder aufrüsten.
Falls dazu andere Ausrüstung als bisher sinnvoll ist, hast du sogar keinen Nachteil gegenüber „einfach alles behalten“.


Und falls du merkst, dass trotz des Fehlens jeglicher Verpflichtung auch nach zwei oder drei Jahren das Feuer nicht wiederkommt, dann verkleinerst du dich eben Schritt für Schritt, bis irgendwann nichts mehr da ist.
Dann hast du aber durch die Zeit – inklusive der „zwangfreien“ Phase – eine hohe Sicherheit, dass es wirklich nicht nur eine vorübergehende Phase war.

 

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