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IGNORED

Sicherheit an Schulen und öffentlichen Einrichtungen.


senior
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Ich glaube daß Sicherheit an Schulen und öffentlichen Einrichtungen auch durch eine Gewaltenteilung mit privaten Anbietern erreicht werden kann. Dies zeigt uns das Beispiel des US-amerikanischen Konzepts in Kriegsländer auch privat organisierte Sicherheitsfirmen einzusetzen. Das sich das bewährt hat sieht man deutlich an der weiteren Bereitschaft der Regierung trotz zu harten Vorgehens dieser Sicherheitsfirmen diese weiterhin zu beschäftigen.

Wir sollten endlich diese hinderliche Gewaltenteilung in unserer Gesellschaft verabschieden denn sie bringt für die innere Sicherheit inzwischen nur eine verschleierte Erfolgsquote. Nicht nur Stellenkürzungen sind das Übel sondern die Auswahlkriterien der Polizeianwärter gehört auf den Prüfstand. Die Reduzierung der Polizeireviere mit ihrer Bürgernähe führte auch zu einer nicht zu übersehenden Beeinträchtigung der Sicherheitslage. Sicherheit sollte man Firmen überlassen die etwas davon verstehen. Dies ist nicht automatisch die öffentliche Hand.

Mfg.Senior

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I Die Reduzierung der Polizeireviere mit ihrer Bürgernähe führte auch zu einer nicht zu übersehenden Beeinträchtigung der Sicherheitslage. Sicherheit sollte man Firmen überlassen die etwas davon verstehen. Dies ist nicht automatisch die öffentliche Hand.

Mfg.Senior

Durch die Reduzierung der Reviere ist aber schon der Weg weiter den dann Einsatzkräfte von anderen Revieren aufbringen

müssen um zum Tatort zu gelangen da können 10-15 Minuten über Leben und Tod entscheiden.

Und was willst du mit privaten Sicherheitsdiensten sagen? Diese gibt es seit langem und neben Wachschutzfirmen die Firmen

und Private Einrichtungen bewachen oder Dienstleistungen erfüllen zB. Geldtransport oder Ordnerdienste bei Rockkonzerten

auch solche die in öffentlichen Einrichtungen tätig sind.

Die Tätigkeiten sind meist festgelegt ähnlich wie bei manchen Handwerkern,Hausmeistern usw.

Aus deinem Beitrag könnte man entnehmen das du vielleicht eher sowas wie Söldner meinst da du von Kriegsgebieten schreibst.

Der Einsatz von Söldnern gegen die Zivilbevölkerung ist aber nicht vorgesehen.

Private Sicherheitsdienste hierzulande überprüfen auch Gefängnisse kontrollieren zB. bei Streifengängen ob die Anlagen,Zäune

Mauern noch intakt sind oder beschädigt worden sie bewachen aber keine Gefangenen weil das hoheitliche Aufgabe der angest.

JVA Beamten ist.

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Ich glaube daß Sicherheit an Schulen und öffentlichen Einrichtungen auch durch eine Gewaltenteilung mit privaten Anbietern erreicht werden kann.

...

Mfg.Senior

Brauchen wir überhaupt ein mehr an Sicherheit an Schulen und öffentlichen Einrichtungen? Ich wüsste nicht das sich jemand den ich kenne irgendwo fürchtet!

Zudem führt ein erhöhtes Maß an Sicherheit nicht wirklich zu mehr Sicherheit.. man kann natürlich eine Schule oder sonstige öffentliche Einrichtungen mit dem entsprechenden Aufwand in einen Hochsicherheitstrackt verwandeln und somit Täter abschrecken und evtl. sogar von der Tat abhalten!

Der Täter verlagert die Tat dann halt an einem anderen nicht gesicherten Ort wie Bushaltestellen, Spielplätze, Sportplätze usw. usw. aber einmal abgesehen davon ist das Risko einem Amokläufer zum Opfer zu fallen im Vergleich mit den Altagsrisiken sehr gering!

Gruß

Hunter

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Brauchen wir überhaupt ein mehr an Sicherheit an Schulen und öffentlichen Einrichtungen? Ich wüsste nicht das sich jemand den ich kenne irgendwo fürchtet!

Zudem führt ein erhöhtes Maß an Sicherheit nicht wirklich zu mehr Sicherheit.. man kann natürlich eine Schule oder sonstige öffentliche Einrichtungen mit dem entsprechenden Aufwand in einen Hochsicherheitstrackt verwandeln und somit Täter abschrecken und evtl. sogar von der Tat abhalten!

Der Täter verlagert die Tat dann halt an einem anderen nicht gesicherten Ort wie Bushaltestellen, Spielplätze, Sportplätze usw. usw. aber einmal abgesehen davon ist das Risko einem Amokläufer zum Opfer zu fallen im Vergleich mit den Altagsrisiken sehr gering!

Gruß

Hunter

Vollkommen richtig es heist ja auch wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen wird am Ende beides verlieren.

Wenn jemand weis das vor einem Gerichtsgebäude ein Metallscanner stehtnimmt er ebend ein Keramikmesser oder

er schießt sich den Weg kurzerhand frei.

Eine beängstigende Vorstellung vor jeden öffentlichen Gebäude Leibesvisitationen was ist das wenn nicht ein Polizeistaat?

Für jedes Schlafzimmer braucht man einen Beschluss zum durchsuchen wir lassen es zu das aber jeder an unseren Körper

womöglich an den intimsten Zonen rumtasten darf? Wollen wir das unsere kinder in Unfreiheit aufwachsen?

Wer so mit Bürgern umgeht wird ihnen auf kurz oder lang auch wieder die Meinungs,Rede und Pressefreiheit entziehen

alles schon dagewesen, den echten Kriminellen und Amokläufern interessiert es nicht die Bohne die nehmen sich auf

Teufel komm raus was sie wollen und lassen sich auch nicht durch mehr Kontrollen abschrecken im Gegenteil sie werden

noch agressiver und werden noch billigender den Tod von unbeteiligten und Sicherheitspersonal in Kauf nehmen-wetten?

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Ich glaube daß Sicherheit an Schulen und öffentlichen Einrichtungen auch durch eine Gewaltenteilung mit privaten Anbietern erreicht werden kann. Dies zeigt uns das Beispiel des US-amerikanischen Konzepts in Kriegsländer auch privat organisierte Sicherheitsfirmen einzusetzen. Das sich das bewährt hat sieht man deutlich an der weiteren Bereitschaft der Regierung trotz zu harten Vorgehens dieser Sicherheitsfirmen diese weiterhin zu beschäftigen.

ja hat vorzüglich funktioniert... besonders wenn diese bezahlten Killer dann marodierend nach Dienstschluss durch die Stadt geistern und wahllos auf Leute schießen...

wie oft hat sich BlackWater jetzt schon umgenannt, wegen 'schlechter Presse'...?

wenn der Staat anfängt die Sicherheit der Bevölkerung weg vom Volke hin zu nur unter Kontrakt stehenden Personen zu geben, dann nennt man das Faschismus und ist schlimmer als ein Poilzeistaat...

aber sicher wird dann alles sicherer... totsicher...

die Amis freuen sich ja schon, dass die Söldnerfirmen nun in den USA eingesetzt werden... ein US Soldat könnte Befehle gegen die Bevölkerung verweigern... er könnte sich an seinen Eid erinnern... der Staat könnte sich nicht erlauben so das Volk gegen das Volk zu verwenden...

ein Söldner hat keinen Eid... nur einen Vertrag... mit Bonuszahlungen für alles was jeder andere nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann... und kein Hahn kräht danach wenn ein Söldner drauf geht... hält die eigenen Verluste gering und beim Volk den Kriegswillen hoch...

und nicht zu vergessen ist es so viel lukrativer für den Military Industrial Complex... aber ich hatte ja schon auf den Faschismus aka Korporatismus hingewiesen...

Wir sollten endlich diese hinderliche Gewaltenteilung in unserer Gesellschaft verabschieden denn sie bringt für die innere Sicherheit inzwischen nur eine verschleierte Erfolgsquote.

genau, was wäre das auch für eine Diktatur, wo die Gewalt nicht zentralisiert ist... immer diese Einschränkungen gegen die absolute innere Staatssicherheit...

wir haben es ja bald geschaft... Exikutive hat ja schon lange die Judikative unter sich... jetzt muss sich die Exikutive nur noch der Legilative ermächtigen... vielleicht weil ein aussergewöhnliche Sicherheitsgefahr aufkommt... foreign or domestic... vielleicht auch als MIHOP...

die vierte Säule wurde ja auch schon von den Korporatisten gekauft und gleichgeschaltet... und erzählt dann gerne den Leuten, dass wir doch mehr Sicherheit durch Söldner brauchen... und die Leute glauben es...

schöne neue Welt...

Nicht nur Stellenkürzungen sind das Übel sondern die Auswahlkriterien der Polizeianwärter gehört auf den Prüfstand. Die Reduzierung der Polizeireviere mit ihrer Bürgernähe führte auch zu einer nicht zu übersehenden Beeinträchtigung der Sicherheitslage. Sicherheit sollte man Firmen überlassen die etwas davon verstehen. Dies ist nicht automatisch die öffentliche Hand.

schon mal dran gedacht, dass die von dir hier bemängelte Reduktion dazu dienen könnte deinen Wunschtraum von Söldnern die nur der Exikutive unterstehen beschleunigen könnte... ich meine sieh dich an... du merkst das die Reduktion der öffentlichen Sicherheitsorgane zu mehr Unsicherheit führt... und nun rufst du schon den Wunsch des totalitären Staates selber aus und forderst von ihm Söldner... der Staat kann dann seine Hände in Unschuld waschen, weil er dir ja nur das gib, was du glaubst haben zu wollen...

Problem, Reaction, Solution... der Hegelsche Dialekt... bei dir funktioniert er ausgezeichnet...

Der Täter verlagert die Tat dann halt an einem anderen nicht gesicherten Ort wie Bushaltestellen, Spielplätze, Sportplätze usw. usw. aber einmal abgesehen davon ist das Risko einem Amokläufer zum Opfer zu fallen im Vergleich mit den Altagsrisiken sehr gering!

was logischer Weise bedeuten müsste, dass alle potentiellen Opfer sich wehrhaft stellen können müssten...

gerade in Hinblick, dass wenn es auf Sekunden ankommt die Polizei dann bald Stunden entfernt ist...

aber das geht ja nicht... weil ja keiner in der Lage ist selber für sein Überleben zu sorgen... wir brauchen daher Bürgerlotzen an den Zebrastreifen... den normale Leute sind ja nich tin der Lage diese selber sicher zu nutzen...

ist dann auch ein super Staats-ABM...

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ja hat vorzüglich funktioniert... besonders wenn diese bezahlten Killer dann marodierend nach Dienstschluss durch die Stadt geistern und wahllos auf Leute schießen...

wie oft hat sich BlackWater jetzt schon umgenannt, wegen 'schlechter Presse'...?

wenn der Staat anfängt die Sicherheit der Bevölkerung weg vom Volke hin zu nur unter Kontrakt stehenden Personen zu geben, dann ...

Da hast du leider was falsch verstanden ich bin genauso gegen den Einsatz von Söldnern wie du.

Es gibt aber durchaus User hier die sich mit den Gedanken an Söldnern anfreunden können, daß finde ich schlimm!

Wer Söldner will, will den Rechtsstaat abschaffen den beides geht nicht zusammen.

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Wo ist eigentlich der prinzipielle Unterschied zwischen Söldnern auf der einen und Soldaten auf der anderen Seite, ausser dass bei letzteren der Eindruck vorherrscht, dass "das schon seine Richtigkeit hat", wenn die losgeschickt werden?

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Wo ist eigentlich der prinzipielle Unterschied zwischen Söldnern auf der einen und Soldaten auf der anderen Seite....

Wuerde sagen eine andere Ableitung des Stammwortes "Sold":

Bei den Söldnern liegt die Betonung eben auf der ersten Vorsilbe und damit auch eventuell auf dem Motiv fuer den Einsatz, beim Soldaten ist das eben nicht so offensichtlich da die Motivation durch eine andere Betonung verschleiert wird.

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Wo ist eigentlich der prinzipielle Unterschied zwischen Söldnern auf der einen und Soldaten auf der anderen Seite

Das man Soldaten -vielleicht- im Kriegsfall besser unter Kontrolle hat, was bezüglich,plündern,brandschatzen,vergewaltigen

und foltern betrifft-das sie sich an das Grundgesetz halten müssen und auch Befehle wenn sie diesem Gesetz entgegenstehen

verweigern können-das ist bei Söldnern nicht gegeben, dafür gibt es leider von der Antike bis in die Neuzeit genug Beispiele.

Die Wehrpflicht entstand im 18,Jh. auch deshalb weil man schlechte Erfahrungen mit dem Söldnertum im 30 jährigen Krieg

gemacht hat, der Begriff "Magdeburgisieren" sollte noch bekannt sein.

http://homepage.ruhr...s/magdeburg.htm

Auch "Kongo-Müller" wurde zum Synonym des Söldners schlechthin

http://de.wikipedia....i/Kongo_Müller

Nicht zuletzt durch den Film "Under Fire" wurde auch ein Bild vom Söldner geprägt das sich in die Köpfe eingebrannt hat.

Nicht immer stimmt aber leider auch nicht von der Hand zu weisen. ist.

Die meisten Söldner ziehen wegen der Kohle in den Krieg insbesondere aber in Bürgerkriegen von Drittweltländern.

Die politische Situation und die Befindlichkeiten der dort ansässigen Bevölkerung spielen meist für

ihre Entscheidung am Einsatz teilzunehmen eine eher untergeordnete Rolle.

Eher sind es Geld,Abenteuerlust,Machogehabe und auch eine gewisse Machtbessesenheit eine Rolle.

Man kann legal auf einen auserkorenen Feind schießen ohne dabei Gewissensbisse zu haben.

Und sicher man kann sich auch weitgehendst unbehelligt über Regelungen wie Völker und Menschenrechte hinwegsetzen.

Klar werden Menschen gefoltert wenn man diesen Informationen entlocken will.

Klar werden mitunter auch Frauen vergewaltigt, die wissen doch genau das es für die Betroffenen aussichtslos ist

dagegen vorzugehen, wer erinnert sich nicht an Chile,Vietnam,Kongo,Algerien,Kolumbien,Kenia usw?

Man kann soweit wie möglich alles tun was ansonsten in einer zivilisierten Gesellschaft tabu ist.

Wie meinte Simon Phoenix in "Demolition Man" zu seinen Kumpanen lasst uns die Dinge tun die uns auch in der Vergangenheit

Spass gemacht haben brandschatzen,morden,rauben,vergewaltigen....Trifft auch im Krieg zu und der Übergang von einem vorsorgenden Familievater zu einem Raubtier oft fließend, die Leute tun dann Sachen die sie zu Hause nicht machen würden,und

für deren sich ihre Frauen und Kinder schämen würden.

Edited by monkel
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...

Ich hatte nach den prinzipiellen Unterschieden zu Soldaten gefragt, nicht nach den Übereinstimmungen.

Ausser dass sich Soldaten in der Antike angeblich ans Grundgesetz gehalten hätten (Gelächter, schallendes) habe ich in deinem Beitrag nicht viel in der Richtung entdecken können.

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I

Ausser dass sich Soldaten in der Antike angeblich ans Grundgesetz gehalten hätten

Du sagst es, nicht nur Antike, die vielen geschändeten Frauen übrigens nicht während sondern unmittelbar nach dem

II.Weltkrieg sind der Beleg dafür, daß reguläre Armeen auch recht wenig um die Unversehrtheit der Zivilbevölkerung

scheren.

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...

die vielen geschändeten Frauen übrigens nicht während sondern unmittelbar nach dem

II.Weltkrieg sind der Beleg dafür, daß reguläre Armeen auch recht wenig um die Unversehrtheit der Zivilbevölkerung

scheren.

Besonders positiv fallen Armeen auch in der heutigen Zeit nicht auf.. die Vorfälle in Irak und Afghanistan haben es deutlch gezeigt!

Gruß

Hunter

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Besonders positiv fallen Armeen auch in der heutigen Zeit nicht auf.. die Vorfälle in Irak und Afghanistan haben es deutlch gezeigt!

Gruß

Hunter

Da hast du selbstverständlich recht, besonders das urinieren auf Gefangene und Leichen und auch das spielen mit Totenköpfen

bleibt unschön in Erinnerung auch die Vorfälle auf der Gorch Fock.

Oft sind nicht nur Gegner von solchen Eskarpaten betroffen sondern auch Militärangehörige selbst wie es wohl auf dem

Segelschulschiff gewesen sein soll, auch eine Äquatortaufe mag sie für den ein oder anderen Gaudi sein.

Zart beseideten Gemütern ist es ein Graus in einer Wanne mit Fischabfällen und erbrochenen getaucht zu werden und hinterher

den mit Trauerand versehenen Nagel des Großen Zehs vom Neptun abzuschlecken Dschungelcamp lässt grüßen.

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Da hast du selbstverständlich recht, besonders das urinieren auf Gefangene und Leichen und auch das spielen mit Totenköpfen

bleibt unschön in Erinnerung auch die Vorfälle auf der Gorch Fock.

...

Wobei vermutlich nur ein kleiner Prozentsatz an das Licht der Öffentlichkeit kommt.. das meiste wird vertuscht werden!

Gruß

Hunter

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Wo ist eigentlich der prinzipielle Unterschied zwischen Söldnern auf der einen und Soldaten auf der anderen Seite, ausser dass bei letzteren der Eindruck vorherrscht, dass "das schon seine Richtigkeit hat", wenn die losgeschickt werden?

Von der Definition her ist der Unterschied Sdt/Söldner im möglichen Auftraggeber zu suchen. Ein Sdt wird von einem Stadt angestellt und befehligt ein Söldner von jedem der genug zahlen kann. Insofern untergräbt das vorhanden Sein von Söldnern das Staatliche Gewaltmonopol und dessen Kontrolle durch den Bürger.

Dann gibt es einen anderen Unterschied zwischen Miliz Soldaten und Berufssoldaten/Söldnern.

Sowohl Berufssoldaten und Söldner sind Vollamtlich eingestellt und leben in einem geschlossenen Kreis der nicht mehr in der Gesellschaft eingebettet ist.

Wie es ein Freund der Berufssoldat ist ausdrückt, am Schluss wenn man uns befehligen würde Jesus Christus wieder aufs Kreuz zu nageln würden wir es tun.

Ein Milizsoldat hingegen wegen seiner Bindung in der Gesellschaft wird üblicherweise mehr Hemmungen haben sich gegen seine Landsleute zu richten. Die Geschichte ist natürlich voll von Gräuletaten und Aktionen von Milizsoldaten gegen die eigene Bevölkerung aber es bleibt eine Hemmschwelle.

Noch wichtiger in der heutigen Zeit, verhindert das Milizsystem wenn konsequent angewendet Kriegerische Auseinandersetzungen. Am Schluss ist eine Diktatur wie die Udssr am Afghanistan Krieg zu Grunde gegangen und ohne Briefsoldaten gäbe es heute niemand in Afghanistan.

joker

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Von der Definition her ist der Unterschied Sdt/Söldner im möglichen Auftraggeber zu suchen.

Nein, die Auftraggeber sind nicht der Unterschied. Der Unterschied liegt zwischen einem Sklaven (Wehrpflichtiger) und einem Berufstätigen (Söldner/Berufssoldat). Alles andere ist Augenwischerei. Die Wehrpflicht wurde eingeführt, um aus Sicht der Machthaber billiger und länger Krieg führen zu können.

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Sowohl Berufssoldaten und Söldner sind Vollamtlich eingestellt und leben in einem geschlossenen Kreis der nicht mehr in der Gesellschaft eingebettet ist.

Wie es ein Freund der Berufssoldat ist ausdrückt, am Schluss wenn man uns befehligen würde Jesus Christus wieder aufs Kreuz zu nageln würden wir es tun.

Das gleiche Problem haben Zimmerleute und Schmiede auch. Die sind auch nur in der Werkstatt unter sich und machen gegen Geld auch alles - sogar Kreuze und Nägel für die Kreuzigung herstellen.

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Nein, die Auftraggeber sind nicht der Unterschied. Der Unterschied liegt zwischen einem Sklaven (Wehrpflichtiger) und einem Berufstätigen (Söldner/Berufssoldat). Alles andere ist Augenwischerei. Die Wehrpflicht wurde eingeführt, um aus Sicht der Machthaber billiger und länger Krieg führen zu können.

Ach ja es stimmt die Zustände während des 30 Jährigen Krieg waren paradiesisch und Somalien ein Beispiel für wie wir es machen könnten.

Das lustige an dieser ideologischen Einstellung des libertarianen ist das am Schluss er sich der gleichen Argumentation bedienst wie unser GSOA

Unnötiger Zwang

Die Wehrpflicht ist unsinnig, teuer und vor allem eine massive Freiheitsberaubung für junge Männer. Es ist Zeit, diesen alten Zopf abzuschneiden! Die GSoA lanciert deshalb eine Initiative zur Aufhebung der Wehrpflicht. Der Zivildienst soll auf freiwilliger Basis weitergeführt werden.

Im Gegensatz zu dir aber hat die GSOA eine klare Linie für die umkrempelung der Gesellschaft nämlich bis zu dem Fall der Mauer die Einführung des Kommunismus und seitdem die Auflösung der Schweiz in der EUdssr. Und der Weg dahin ist die Abschaffung der Armee, weiter Schritte sind dann die Abschaffung der direkten Demokratie usw...

Ich fühle komischerweise bedeutend mehr versklavt wenn ich von Januar bis Mai zwangsweise für den Staat arbeite als wenn ich die Uniform anziehe,

Bin für eine Steuer Bezahlung auf freiwilliger Basis...

Klingt doch gut, komisch das das niemand verlangt.

Joker

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Ach ja es stimmt die Zustände während des 30 Jährigen Krieg waren paradiesisch und Somalien ein Beispiel für wie wir es machen könnten.

In Ländern wie Somalia führt die Reduktion bzw. der Wegfall staatlicher Struktur zu Chaos. Deine Schlussfolgerung ist, dass die Reduktion bzw. der Wegfall staatlicher Struktur nicht funktioniert und zu Chaos führt.

In Ländern wie Afghanistan imuss der Versuch der Einführung der Demokratie, wie wir sie kennen, scheitern. Bedeutet das jetzt auch, dass Demokratie nicht funktioniert und die Schweiz am besten wieder zu Stammesstrukturen und Warlords zurückkehren sollte, um so etwas wie öffentliche Ordnung zu gewährleisten?

Oder zeigt uns dieses Beispiel vielleicht nur, dass es auf den Entwicklungsstand des jeweiligen Landes ankommt, wenn es um die Frage geht, wie viel Freiheit möglich ist, ohne im Chaos zu versinken? Solche Beispiele als Totschlagargumente aus dem Ärmel zu ziehen ist nicht viel seriöser als der schlichte Verweis der Waffenverbieter auf die Korrelation von Waffenbesitz und Mordrate in den USA. Aber da wissen wir ja alle, dass man das differenzierter betrachten muss.

Das lustige an dieser ideologischen Einstellung des libertarianen ist das am Schluss er sich der gleichen Argumentation bedienst wie unser GSOA

Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn. Wobei es schon einen erheblichen Unterschied macht, ob man die Abschaffung des Zwangs zur Verteidigung mit der Abschaffung des Rechts zur Verteidigung verbindet oder nicht.

Im Gegensatz zu dir aber hat die GSOA eine klare Linie für die umkrempelung der Gesellschaft nämlich bis zu dem Fall der Mauer die Einführung des Kommunismus und seitdem die Auflösung der Schweiz in der EUdssr. Und der Weg dahin ist die Abschaffung der Armee, weiter Schritte sind dann die Abschaffung der direkten Demokratie usw...

Da hast Du die Unterschiede zwischen der kollektivistischen und der freiheitlichen Herangehensweise doch schon schön herausgearbeitet. Und so lange das Recht zur Verteidigung erhalten bleibt, ist die Umsetzung obiger Phantasien doch erheblich erschwert.

Ich fühle komischerweise bedeutend mehr versklavt wenn ich von Januar bis Mai zwangsweise für den Staat arbeite als wenn ich die Uniform anziehe, ...

Das könnte damit zusammenhängen, dass der Dienst an der Waffe eben nicht nur eine reine Abgabe von Ressourcen ist, sondern auch die eigenen Rechte (bzw. die Möglichkeit zu deren Durchsetzung) stärkt, insbesondere bei einer Milizarmee wie bei euch in der Schweiz.

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In Ländern wie Somalia führt die Reduktion bzw. der Wegfall staatlicher Struktur zu Chaos. Deine Schlussfolgerung ist, dass die Reduktion bzw. der Wegfall staatlicher Struktur nicht funktioniert und zu Chaos führt.

In Ländern wie Afghanistan imuss der Versuch der Einführung der Demokratie, wie wir sie kennen, scheitern. Bedeutet das jetzt auch, dass Demokratie nicht funktioniert und die Schweiz am besten wieder zu Stammesstrukturen und Warlords zurückkehren sollte, um so etwas wie öffentliche Ordnung zu gewährleisten?

Oder zeigt uns dieses Beispiel vielleicht nur, dass es auf den Entwicklungsstand des jeweiligen Landes ankommt, wenn es um die Frage geht, wie viel Freiheit möglich ist, ohne im Chaos zu versinken? Solche Beispiele als Totschlagargumente aus dem Ärmel zu ziehen ist nicht viel seriöser als der schlichte Verweis der Waffenverbieter auf die Korrelation von Waffenbesitz und Mordrate in den USA. Aber da wissen wir ja alle, dass man das differenzierter betrachten muss.

Dem Fettgeschriebenen stimme ich zu.

Aber die Frage ist ja in wie weit kann man an dem Gewaltmonopol des Staates rumschrauben ohne das man im Chaos versinkt. Nicht sehr viel, denn dort wo sich ein Gewaltvaakum auftut bildet sich eine andere Gewaltmacht, die meistens sehr unschön ist.

Der 30 jährige Krieg war die Zeit der Söldner und des abschlachten und endete zur Erleichterung der Bevölkerung im Westfälischen Frieden. Interessanterweise werden heute die Grundsätze die dort verhandelt wurden wieder in Frage gestellt.

In dieser Beziehung ist schon interessant die Untertöne in der recht aussergewöhnlichen Ansprache unseres Verteidigungsminister und Bundespräsidenten Ueli Maurer anlässlich des Empfanges des Bundespräsidenten für das Diplomatische Corps vom 9. Januar 2013 in Bern.

http://www.vbs.admin....47393.nsb.html

In dem heutigen schleichenden Zerfall des Staates wie wir in gekannt haben passt auch wunderbar wieder das aufkommen der Söldner Kompanien und die weltweite Abschaffung des obligatorischen Wehrdienstes und dessen Ersatz durch professionellen Armeen und Söldnern.

Wir stehen nur am Anfang einer ich denke sehr unheilvollen Entwickelung. Schon heute werden Kriege im Ausland geführt die mit einer Milizarmee nicht denkbar währen. Nicht weil es nicht möglich wäre sondern weil ganz einfach die Völker nicht mitmachen würden.

Müssten heute deutsche Sdt gezwungen nach Afghanistan zu gehen gäbe es diesen Einsatz gar nicht. Das gleiche gilt für die USA die schlussendlich den Vietnam Krieg verloren haben weil es eine Wehrpflichtarmee war die dort eingesetzt wurde gegen den Widerstand der Bevölkerung.

In ein paar Jahrzehnten werden wir bewaffnete Gruppierungen haben deren Bezug zu dem Land inexistent sein werden. Schon heute finden die Länder die ihre Armeen auf Berufssoldaten umgestellt haben keine Landsleute mehr und müssen diese aus dem Ausland importieren, der Unterschied zum Söldner ist dann wirklich nur noch der Auftraggeber. Das Gleiche blüht auch Deutschland die paar Hansel die sich Freiwillig melden, werden nie aussreichen um eine schlagkräftige BW zu haben.

Und es kommt noch ein anderer Punkt dazu, der Zwang zum Militärdienst garantiert das auch diejenigen einbezogen werden die keinen Bock aufs militärische haben und genau diese Leute braucht es damit die Armee auch das Volk vertritt und nicht nur die Obrigkeit.

Da hast Du die Unterschiede zwischen der kollektivistischen und der freiheitlichen Herangehensweise doch schon schön herausgearbeitet. Und so lange das Recht zur Verteidigung erhalten bleibt, ist die Umsetzung obiger Phantasien doch erheblich erschwert.

Tja dafür gibt es zweiten Zusatz Artikel in den USA und gab es die Bundesverfassung von 1874 die leider 1999 durch eine neue ersetzt hier die damaligen relevanten Artikel

Art. 13

1 Der Bund ist nicht berechtigt, stehende Truppen zu halten.

2 Ohne Bewilligung der Bundesbehörde darf kein Kanton oder in geteilten Kantonen

kein Landesteil mehr als 300 Mann stehende Truppen halten, die Landjägerkorps

nicht inbegriffen.

Art. 18

1 Jeder Schweizer ist wehrpflichtig. Das Gesetz sieht einen zivilen Ersatzdienst vor.5

2 Wehrmänner, welche infolge des eidgenössischen Militärdienstes ihr Leben verlieren

oder dauernden Schaden an ihrer Gesundheit erleiden, haben für sich oder ihre

Familien im Falle des Bedürfnisses Anspruch auf Unterstützung des Bundes.

3 Die Wehrmänner sollen ihre erste Ausrüstung, Bekleidung und Bewaffnung unentgeltlich

erhalten. Die Waffe bleibt unter den durch die Bundesgesetzgebung aufzustellenden

Bedingungen in den Händen des Wehrmannes.

Das zeigt das unsere Vorfahren genau wussten was sie taten so wie es die Gründerväter der USA wussten. Leider sind genau diese relevanten Stellen gestrichen worden in der neuen Verfassung von 1999. Der neue totalitäre Geist weht auch bei uns, nur das damals niemand wirklich die Tragweite dieser Änderungen überblickt hat.

Das könnte damit zusammenhängen, dass der Dienst an der Waffe eben nicht nur eine reine Abgabe von Ressourcen ist, sondern auch die eigenen Rechte (bzw. die Möglichkeit zu deren Durchsetzung) stärkt, insbesondere bei einer Milizarmee wie bei euch in der Schweiz.

Es ist eben nicht getan mit einem Gesetz das einem erlaubt Waffen zu besitzen wie es die Amerikaner meinen. Gegen eine Tyrannei verteidigt man sich mit Waffen, aber man muss wissen wie. Und genau die Kombination von obligatorischem Militärdienst und einer Kriegstauglichen Waffe zu Hause mit Munition garantiert dies.

Ob wir es schaffen in der Schweiz den alten Geist wieder auf leben zu lassen ist leider fraglich.

Joker

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Interessanterweise werden heute die Grundsätze die dort verhandelt wurden wieder in Frage gestellt.

Weil sie sich für den einzelnen Menschen nicht bewährt haben und in Zeiten des totalen Krieges, in dem es nicht direkt um Beute sondern um Ideologie geht, nie eingehalten wurden. Vielmehr haben wir durch die Prinzipien des Westfälischen Friedens allmächtigen Staaten, im Nachgang der frz. Revolution mit gepressten Wehrpflichtarmeen, Europa und später andere Teile des Planeten noch mehrfach verwüstet.

Schon heute werden Kriege im Ausland geführt die mit einer Milizarmee nicht denkbar währen. Nicht weil es nicht möglich wäre sondern weil ganz einfach die Völker nicht mitmachen würden.

Ja und? Diese Kriege sind aber automatisch durch den hohen Resourcenverbrauch begrenzt. Nur durch die Wehrpflicht und die Heimatfront sind Auswüchse wie der WK1 und WK2 möglich. Im Übrigen hat so gut wie kein Staat ein wirkliches Milizsystem im Sinne der Volksbewaffnung - vllt. mit Ausnahme der Schweiz. Und ihr habt eure Munition auch nicht mehr zuhause.

Und es kommt noch ein anderer Punkt dazu, der Zwang zum Militärdienst garantiert das auch diejenigen einbezogen werden die keinen Bock aufs militärische haben und genau diese Leute braucht es damit die Armee auch das Volk vertritt und nicht nur die Obrigkeit.

Das ist mit das Absurdeste, was ich jemals gelesen habe. Wenn es wirklich eine Art FDGO gibt, so muß ich niemanden erst zum Sklaven machen, damit er anschließend darauf hinwirken kann, daß er vllt. nicht mehr ganz so versklavt wird.

Gegen eine Tyrannei verteidigt man sich mit Waffen, aber man muss wissen wie. Und genau die Kombination von obligatorischem Militärdienst und einer Kriegstauglichen Waffe zu Hause mit Munition garantiert dies.

Dazu muß ich man Waffen haben, die nicht registriert sind. Dies ist bei euch nicht der Fall. Die Munition habt ihr auch nicht mehr zuhause. Und vor allem muß ich dazu nicht zum Wehrdienst versklavt werden. Wenn mir der Punkt wichtig ist, dann hole ich mir Training. Wenn nicht, dann lasse ich es. Aber aus logisch/moralischer Sicht kann ich dazu niemanden versklaven. Hier bedarf es der freiwilligen Volksbewaffnung.

Edited by Guest
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Ich fühle komischerweise bedeutend mehr versklavt wenn ich von Januar bis Mai zwangsweise für den Staat arbeite als wenn ich die Uniform anziehe,

Bin für eine Steuer Bezahlung auf freiwilliger Basis...

Klingt doch gut, komisch das das niemand verlangt.

So langsam setzt dein Erkenntnisprozess ein. Und wer sagt, daß niemand etwas ähnliches verlangt? Es verlangt tatsächlich niemand die freiwillige Zahlung von Steuern, aber es verlangen genug Menschen die Abschaffung von Steuern und deren Ersatz durch Gebühren im Rahmen freier und freiwilliger Vertragsvereinbarung mit genau definierten Gegenleistungen.

Edited by Guest
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Dem Fettgeschriebenen stimme ich zu.

Dann versuch mal einen Perspektivwechsel.

Du als Schweizer siehst bei der Abschaffung der verpflichtenden Miliz die Welt untergehen. Wenn man in Deutschland jemandem vorschlägt, eine Milizarmee aufzubauen und jedem erwachsenen Mann ein Sturmgewehr mit nach Hause zu geben, dann sehen die Leute hier auch die Welt untergehen. Und wenn man in Saudi-Arabien leise anmerkt, dass Frauen vielleicht doch alleine Auto fahren sollen dürften, dann zückt der Mullah den Krummsäbel. Alle tun das mit mehr oder weniger der selben moralischen Entrüstung und der Überzeugung, dass ihr gegenwärtiges System die perfekte Balance von Freiheit und Zwang ist, und dass man daran bloß nicht rütteln darf. Können wirklich alle gleichzeitig recht haben?

Und wenn nicht alle rechtzeitig recht haben können, woher weiss man dann, dass es selbst in der Schweiz (die in Bezug auf Freiheitsrechte und das Verhältnis von Staat und Bürger sicher eines der positivsten Beispiele ist) nicht noch besser laufen könnte?

Die einseitige Abschaffung der Milizarmee wäre dabei ganz sicher nicht der sinnvolle erste Schritt, sondern einer der letzten. Zuerst müssten nämlich z.B. die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden, dass die Menschen den von den erwähnten Kommunisten geplanten Ausverkauf an die EU eben nicht einfach hinnehmen müssten. Das ist ja kein Naturgesetz, dass sowas passieren muss, und ich denke nicht, dass man es lediglich durch Zwangsdienst an der Waffe verhindern kann.

Der eigentliche Punkt aber bleibt: Wehrdienst ist Zwang, Söldner kämpfen freiwillig. In der Wahrnehmung wird dieser Unterschied dann dahingehend verzerrt, dass die Untaten von Söldnern den Söldnern zugerechnet werden, die der Wehrpflichtigen aber nicht mit der gleichen Inbrunst dem jeweiligen Staat. Die Krönung des ganzen ist dann, dass man dem Staat zwar einerseits nicht über den Weg traut, weshalb man sich Wehrpflichtige wünscht, die nicht jeden Befehl ausführen, andererseit aber den Söldnern vorhält, dass sie ihre Befehle ausführen, ohne dabei den Elefanten im Raum zu beachten, nämlich den Staat, der in beiden Fällen den unmoralischen Befehl überhaupt erst gegeben hat. Der Söldner zieht also die Verachtung für die Ausführung eines Befehles auf sich, während der Befehlsgeber ungeschoren davonkommt, und der Wehrpflichtige kommt sowieso ungeschoren davon, weil er entweder (selten) den Befehl verweigert, oder grundsätzlich gar nicht freiwillig mitgemacht hat. Man sieht das sehr schön in diesem Thread, wo Untaten von Söldnern aufgezählt werden, die von Wehrpflichtigen aber nicht, und die eigentliche Verantwortung der befehlsgebenden Staaten komplett unter den Tisch fällt.

Und nein, ich will immer noch nicht eure schweizer Miliz abschaffen. ;) Ich halte es aber immer für wichtig, auch das kleinere Übel noch als ein Übel zu erkennen, um auf mögliche Verbesserungen hinarbeiten zu können.

Edited by Senne
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... weil ja keiner in der Lage ist selber für sein Überleben zu sorgen... wir brauchen daher Bürgerlotzen an den Zebrastreifen... den normale Leute sind ja nich tin der Lage diese selber sicher zu nutzen...

Seh ich regelmäßig auf unseren Straßen. Erwachsene die auf den Knopf der Fußgängerampel drücken, obwohl weit und breit kein Auto, kein Kind! und auch kein Polizist zu sehen ist, und dann auf grün warten um die Straße zu überqueren. Die schreien doch nach Gesetzen und Regeln durch den Staat die ihnen eigenständiges denken abnehmen. :fool:

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