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SPD-Fraktion dringt auf Evaluierung der Auswirkungen des neuen Waffenrechts


Michel
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http://www.bundestag.de/presse/hib/2012_07/2012_333/01.html

Inneres/Antrag - 05.07.2012

Berlin: (hib/STO) Die Bundesregierung soll nach dem Willen der SPD-Fraktion „die Wirksamkeit der getroffenen Regelungen im Waffenrecht zur sicheren Aufbewahrung und zum Schutz vor unberechtigtem Zugriff“ unverzüglich evaluieren und den Evaluierungsbericht dem Bundestag bis zum 31. Dezember dieses Jahres vorlegen. Die Evaluierung soll unter Einbeziehung wissenschaftlichen Sachverstandes im Einvernehmen mit dem Parlament vorgenommen werden, fordert die Fraktion in einem Antrag (17/10114). http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/101/1710114.pdf

Zur Begründung verweist sie darauf, dass der Bundestag bei der Verabschiedung neuer Regelungen zur Verschärfung des Waffenrechts am 18. Juni 2009 mit den Stimmen der CDU/CSU- und der SPD-Fraktion eine Entschließung (16/13423) gefasst hatte, in der die Bundesregierung aufgefordert wurde, „die Wirksamkeit der getroffenen Regelungen zur sicheren Aufbewahrung und zum Schutz vor unberechtigtem Zugriff bis Ende 2011 zu evaluieren“. Dem sei die Bundesregierung bis heute nicht nachgekommen, heißt es in der Begründung des Antrags weiter

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Die Evaluierung ist doch recht einfach. Bei der geringen Häufigkeit braucht man größerer Zeiträume um eine vernünftige Stichprobe zu bekommen.

Sagen wir mal die Fälle der letzten 10 Jahre vor Gesetzesänderung zu ermitteln, sollte reichen.

Dann wartet man wieder bis die gleiche Anzahl von Fällen eingetreten sind.

Wenn das dann länger als 10 Jahre dauert, ist es besser als vorher. Wenn es schneller geht, war es weniger wirksam.

Man könnte auch die Illegalen bitten ein paar Daten zu liefern. Da die sich nicht an das Gesetz halten, hätte man auch noch eine Vergleichsgruppe.

Wir brauchen also Geduld...

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Eigentlich ein Witz, dass die "Evaluierung" nun so nachdrücklich von der SPD eingefordert wird. Eigentlich hätte ich das von der FDP-Bundestags-Fraktion erwartet.

Wobei es natürlich sein kann, dass die SPD mit anderem Erwartungshorizont fragt, als es die FDP tun würde...

Einerlei. Ich denke, vor den Fakten zum legalen Waffenbesitz brauchen wir uns nicht zu fürchten.

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..... Einerlei. Ich denke, vor den Fakten zum legalen Waffenbesitz brauchen wir uns nicht zu fürchten.

Da wäre ich vorsichtig. Bei den einseitigen Ansichten vieler dort, erwarte ich eine gewisse Autosuggesion bei der Interpretation des Ergebnisses. Und wenn es dann erwartungsgemäss heisst, die Verschärfung 2009 hat nichts gebracht, würden wohl viele daraus den Schluss folgern, dann muss halt weiter verschärft werden, bis es irgendwann messbar etwas bringt.

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Sorgen bereitet mir die Statistik zu den Aufbewahrungskontrollen. Es wird mit der "enormen" Zahl der Verstöße argumentiert werden. Weder werden diese nachvollziehbar aufgeschlüsselt werden, noch auf Richtigkeit geprüft sein.

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Eigentlich wäre es eine nette Idee sich massenhaft zu freiwilligen Kontrollen zu melden. Damit könnte man Kritiker zum verstummen bringen und ggf. nebenbei die Ordnungsämter vorführen.

Edited by machletz
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die sollen erst mal Ihrer "Kontroll-Pficht" nachkommen um eine brauchbare Statistik zu erzeugen

im unserem Verein wurden meines Wissens bisher 2 Schützen kontrolliert

Es gibt keine Kontrollpflicht

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Es gibt keine Kontrollpflicht

:scare: 100%ige Zustimmung.

Wie konnte das nur passieren? ;)

Interessant wäre, wie sich die Kanzlerin hier verhält. Eine Diskussion auf Grundlage von Fakten und Tatsachen über das Waffen- und Sprengstoffrecht wollte sie lt. SPON nicht. :rolleyes:

Dein

Mausebar

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Wo bleibt da der Statistiker.

Die Zahlen zu Kontrollen bieten doch keine Vorher-Nachher Daten.

Verhältnis von

(n*Kontrolle / n*nix im Tresor) nach WaffG zu (n*Kontrolle / n*nix im Tresor) vor WaffG

Und was passiert wenn man im Taschenrechner durch 0 teilt?

Das ist wie mit dem Unschied von einer Krähe.

Da gibts keinen. Beide Beine sind gleich lang. Besonders das Linke.

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