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Schlafsack zum 2.


Solo

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Hallöle!

Warum soll man eigentlich ohne Klamotten in den Schlafsack?

Das müßte doch eigentlich nochmal etwas wärmer sein mit Klamotten.

Ist es aber wohl nicht.

Aber warum?

Wenn ich z.B. noch einen Fleece-Pillover anhabe, dann kann ich mir nicht vorstellen daß das dann

kälter ist als wenn ich ohne Fleece-Pullover in den Schlafsack gehe.

Kann mir das jemand erklären? :confused:

Greets

Solo

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...

Das müßte doch eigentlich nochmal etwas wärmer sein mit Klamotten.

Ist es aber wohl nicht.

...

Greets

Solo

Doch ist es.

... und genau dass kann ein Problem werden.

  1. Dein Temperaturempfinden adaptiert z.T. an die Umgebungstempteratur und damit auch die Temperaturregelung Deines Körpers. Wenn Du die Wärmeisolierung um Deinen Körper so wählst, dass die resultierende Temperatur ausreichend aber möglichst gleichmäßig ist, ist das weniger belastend als sich im Schlafsack halbtot zu schwitzen und sich dann nachher den (_._) ab zu frieren.
  2. Womit wir auch schon beim nächsten Problem sind - Feuchte. Feuchte vermindert die wärmeisolierende Wirkung. Wenn Du nun Schlafsack und Kleidung über Nacht vollschwitzt ...

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Guest solideogloria

Weiterhin ist es extrem unangenehm, wenns im Schlafsack grenzwertig kalt aber noch erträglich ist und man dann am nächsten, kalten morgen aufsteht. Dann kannst du nichts mehr anziehen um warm zu bleiben. Du kühlst noch weiter aus und der Tag wird nicht mehr dein Freund.

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Hallöle!

Warum soll man eigentlich ohne Klamotten in den Schlafsack?

Kann mir das jemand erklären? :confused:

Greets

Solo

Der Schlafsack reflektiert keine Wärme sondern konserviert sie.

Der Schlafsack soll isolieren. Das tut in erster Linie die eingeschlossene Luft in der Füllung.

Kleidung ist wesentlich kompakter als die Schlafsackfüllung, besitzt mehr Materie und weniger Luftfüllung, und ist daher ein schlechterer Wärmeisolator und braucht mehr Energie, um "auf Körpertemperatur" gebracht zu werden.

Zu wenig Kleidung führt zum Auskühlen des Körpers, eine direkte Isolationsschicht um den Körper herum ist wichtig!

Zuviel Kleidung ist, wie immer, auch wiederum schlecht. Das kann im Zweifelsfall zum Schwitzen führen, Schwitzen --> Durchnässung der Kleidung, ggf. des Schlafsacks --> Kälte transport.

Außerdem gibt es noch so etwas wie Verdunstungskälte, die aber nur in aller letzter Instanz eine Rolle spielt.

Eine den Witterungen angepasste Schlafkleidung ist damit das Ideal:

Wenn der Schlafsack warm genug ist, dann tut's wahrscheinlich eine 'einfache' Schlafmontur.

Wenn man auf Hike / Tour / in Alaska ist, dann sollte man auf Funktionsunterwäsche / -schlafsachen setzen, und ggf. noch anderen, natürlich NiCHT feuchten, Kram darüber ziehen.

Die Wahrheit ligt wohl irgenwo dazwischen.

Fakt ist, dass jedes Kleidungsstück isoliert. Die Fage ist nur ob es mehr Energie braucht dieses aufzuwährmen oder ob die Isolatinseigenschaften mehr Enegrie(Wärem) zurückhalten.

mfg

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Warum soll man eigentlich ohne Klamotten in den Schlafsack?

Das müßte doch eigentlich nochmal etwas wärmer sein mit Klamotten.

Klamotten ausziehen und in den Schlafsack zu den Füßen legen. Dann Kannst Du nach dem Aufstehen gleich in die warme Kutte schlüpfen.

Alter Trappertrick. Von der Bundeswehr lediglich übernommen. :rolleyes:

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Kleidung ist wesentlich kompakter als die Schlafsackfüllung, besitzt mehr Materie und weniger Luftfüllung, und ist daher ein schlechterer Wärmeisolator und braucht mehr Energie, um "auf Körpertemperatur" gebracht zu werden.

Fakt ist, dass jedes Kleidungsstück isoliert. Die Fage ist nur ob es mehr Energie braucht dieses aufzuwährmen oder ob die Isolatinseigenschaften mehr Enegrie(Wärem) zurückhalten.

Entschuldigung, dies ist schlicht falsch. Die "Energie" die Du brauchst um einen Pulover "aufzuwärmen" ist praktisch NICHTS. Der Isolationswert ist GOLD wert. Wenn Du es nicht glaubst, denke an Tauchen. Man zieht einen Naßtauchanzug an, in den WASSER eindringt, dessen Wärmekapazität um Potenzen höher liegt als die von Wolle und trotzdem dauert es wenige Sekunden, bis sich der Anzug warm anfühlt.

Weiterhin ist es extrem unangenehm, wenns im Schlafsack grenzwertig kalt aber noch erträglich ist und man dann am nächsten, kalten morgen aufsteht. Dann kannst du nichts mehr anziehen um warm zu bleiben. Du kühlst noch weiter aus und der Tag wird nicht mehr dein Freund.

Auch das ist falsch. Jede Sekunde, die Du den Körper wärmer halten kannst, kann lebensrettend sein. Selbst bei nassen Klamotten sollte man so viel anhaben, wie es nur geht und jede Isolation nutzen, die nur irgendwoher zu bekommen ist. Wenn Du schon Nachts im Schlafsack frierst kann es sein, daß Du Dir keine Gedanken mehr darüber machen mußt, was Du Morgen anziehst, das machen dann andere für Dich.

Generell gilt für jede Situation: solange Isolationsschichten übereinanderlegen, bis es angenehm warm ist, ganz besonders im Schlaf oder bei Tätigkeiten ohne Bewegung (Ansitz, Tauchen, etc.). Zu viel ist es erst, wenn man schwitzt, das ist dann tatsächlich kontraproduktiv.

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Wennste was dünnes im Schlafsack anhast, brauchst Du ihn auch nicht so häufig waschen. Für viele ist die fast immer verwendete Kunstfaser auf der Haut auch unangenehm - dieses Problem hat man dann mit Baumwollklamotten nebenbei auch noch gelöst.

Zusätzlich dünne Söckchen find ich ebenfalls sehr angenehm.

Gruß,

André

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BTW; zur Zeit ist's geniale Testzeit für Winterschlafsäcke - einfach raus auf den Balkon und Guat's Nächtle! :gutidee:

:rofl: Genau das ist eine gute Idee. Wir haben gerade -25 grad. Das dürfte in D. auch nicht mehr lange dauer bis die richtigen Testtemperaturen erreicht sind. :00000733:

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Klamotten ausziehen und in den Schlafsack zu den Füßen legen. Dann Kannst Du nach dem Aufstehen gleich in die warme Kutte schlüpfen.

Alter Trappertrick. Von der Bundeswehr lediglich übernommen. :rolleyes:

Mach ich genau so! Hat sich schon beim Bund und in Skandinavien mehrfach bewährt!

Außerdem schaden eine Mütze und ein paar dickere Socken (z.B. Trekkingsocken) nicht. Die sollte man allerdings situationsangepasst schon früher anziehen, denn kalte Füße warm zu bekommen ist nicht so einfach.

Ansonsten trage ich persönlich je nach Jahreszeit lange oder kurze Funktionsunterwäsche im Schlafsack. Hat sich bei mir persönlich ebenfalls sehr bewährt.

Das sind meine persönlichen Erfahrungen und die müssen nicht unbedingt der neuesten wissenschaftlichen Forschung oder irgendwelchen Tests in den diversen Outdoor-Magazinen entsprechen.

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Ich habe jetzt mein neues Projekt fast abgeschlossen. Eine handgenähte Bedroll im Stil der Zeit der Rindertrecks aus festem Windmühlensegeltuch. Die teste ich dann im Frühjahr langsam an. Von der Konstruktion her könnte ich mich aber auch direkt auf die Wiese in den Schnee packen.

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du bist ja immer auf der Flucht, da isses eh blöt wenn du nichts anhast. Die Klamotten für würde ich unter den Rücken legen. Hose weg

en Gürtel eingerollt.

Aber:

bevor du in den Sack kriechst, erst was warmes Essen, waschen, zumindest Füsse waschen, frische Socken an, verhindert Schwitzwasser im Fußbereich, auch Öffnung im Fussbereich ne Weile offen lassen, Toilettengang, Nachtwachen einteilen ( die nicht einschlafen ), hinhauen bis du dran bist,

morgens kalt waschen, solange Schlafsack lüften

das ist die Luxusausführung, wenn du auf der Flucht bist .....

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Generell gilt für jede Situation: solange Isolationsschichten übereinanderlegen, bis es angenehm warm ist, ganz besonders im Schlaf oder bei Tätigkeiten ohne Bewegung (Ansitz, Tauchen, etc.). Zu viel ist es erst, wenn man schwitzt, das ist dann tatsächlich kontraproduktiv.

Beste und zutreffenste Antwort bis jetzt...

Wer was anderes schreibt, dem wars noch nie wirklich kalt.

BTW; zur Zeit ist's geniale Testzeit für Winterschlafsäcke - einfach raus auf den Balkon und Guat's Nächtle! :gutidee:

Hier hat es gerade mal -14 Grad und da willst du doch nicht wirklich Winterschlafsäcke testen - oder?

Edit: Dreckfuhler

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  • 2 years later...

Schuhe bei unter 0 nicht ausziehen! Sondern in den Schlafsack nehmen.

Bei deutlich unter 0 am Lager-/Schlafort sollte man Schuhe nicht aussziehen bevor man in den Schlafsack geht. Gleiches gilt möglicherweise für Handschuhe etc.

Je nach Temperatur eventuell solo in den Schlafsack stellen und nicht anlassen.

Stehen die Sachen draussen, die Restfeuchtigkeit im Schuh gefrier und am nächsten Morgen muss man die Eis-Schuhe erst mal über einem Feuer auftauen.

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