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IGNORED

Was ist los, wo ist der Mut ?


Zwerg

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Aus verschiedenen Gründen war ich hier im Forum nicht aktiv, leider blieb mir auch nur wenig Zeit hier regelmäßig mitzulesen.

Was ich jedoch jetzt so lese erfüllt mich mit Entsetzen und Erschrecken. Ich kann mich noch gut an geheimbündlerische Zeiten (General, DTS u. viele andere) Kameradem) erinnern, in denen wir einem Herrn B. aus B. und verschiedenen Politikern einer bestimmter Couleur das Leben schwer gemacht und mehrmals nachhaltig den Tag versaut haben.

So und jetzt kriegen bestimmte politische Kräfte sang und klanglos einen Gesetztesentwurf über die Bühne, ohne das es raucht im Karton. Wo sind denn die "Aktivisten" oder vielmehr warum hat sie niemand aktiviert. Da war von Geheimdiplomatie die Rede, das Ergebnis sehen wir. Da ist ein FWR Mitglied, dass eine etwas merkwürdige Rolle im Zusmamenhang mit Sicherungssystemen spielt, die mir noch nicht so ganz klar ist. Ja und dann die Geheimnsikrämerei und die Hintergrundgespräche, die angeblich soviel bringen sollten. Jeder der die Aktionen hinsichtlich des letzten Gesetzes mitgemacht hat und damals hinter die Kulissen blicken konnte, weiß, dass nur durch den Staub den wir aufgewirbelt haben, selbst nach Erfurt, Schlimmeres verhindert werden konnte.

Wir müssen wachsam sein und wissen, dass uns betsimte politische Kräfte ans Leder wollen. Daher müssen wir einen Widerstand formieren, der auch diesen Begriff verdient. Wir können es, dies wissen wir vom letzten Mal und es bringt etwas. Und was wir auch müssen, wir müssen unseren Interessenvetrtretern klar machne, dass ihre gezeigte Leistung, vorsichtig gesagt um mit den Worten unsere Altkanzlers und jetzzigen Gazprom - Aufsichtsratsmitglieds zu reden, subotimal war. Der einfach strukturierte Jäger, Sportschütze oder Waffensammeler würde sagen, det war nüscht.

So liebe Kameraden, macht euch mal Gedanken und vor allen Dingen, sagt den Herrschaften Hintergrundgesprächsführer und Interessenvertrtetern was ihr von ihrer Arbeit halte. Ich habs getan.

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Erstmal vielen Dank für die Zustimmung zu meiner Meinung, die ich per PN reichlich bekommen habe. Ich vermisse einen Kommentar der Hintergrundgesprächsführer, die bekannterweise hier auch mitlesen. Ich habe so den Eindruck, dass diese Herrschaften von uns als Basis genauso entfernt sind, wie die etablierten Politiker und nach dem Motto: " Was schert es eine deutsche Eiche, wenn sich ein Wildschwein an ihr kratzt" verfahren. Das Traurige ist, dass meine Meinung, die ich immer von diesen Herrschaften hatte, leider mehr oder minder bestätigt hatte.

Ich kenne die ganze Geschichte "Waffengesetzänderung" seit 1992, ja ihr habt richtig gelesen, seit 92 war die Sache schon in der Schwebe. Da hat auch eine kleine Gruppe, Internet gab es damals in der heutigen Form noch nicht, die Zeichen der Zeit erkannt und ganz klare und sichere Informationen gehabt. Da hat einer der heutigen Hintergrundgesprächsführer uns für unglaubwürdig gehalten, weil ein gewisser Herr B. aus B. ihm versichert hatte, dass es keinen Gesetzesentwurf gebe. Dies war an Blauäugigkeit und Gutgläubigkeit nicht mehr zu überbieten. Dann war igrdenwann die Katze aus dem Sack und ich habe gedacht, er hat etwas dazu gelernt, denn der Mensch als solches sollte lernfähig sein, nein, weit gefehlt, er ist wieder der Politik und den Ministerialen auf den Leim gekrochen. Ich verstehe es nicht, wie man sich so verladen lassen kann. Jou und das Beste, jetzt glänzen diese Leute mit Schweigen, keine Stellungnahmen keine Entgegenungen, nichts, einfach nur still ruht der See.

Jetzt frage ich mich wozu bezahlen wir diese Leute. Wenn ich für etwas beszahle, dann möchte ich Leistung und ggf. Rechenschaft sehen. Für mich ist die Katze den Baum rauf, das Ding jetzt ist rum, aber wir müssen uns auf die Zukunft vorbereiten, die zweifelsfrei kommt und uns neu aufstellen.

Ich hoffe, dass die Vorstandschaft des FWR sich besinnt und sich zu einem Neunanfang mit den richtigen Leuten an der richtigen Stelle durchringt. Manchmal sind auch schmerzhafte Operationen notwendig um eine Gesundung herbeiführen zu können.

So liebe Kameraden, haut in die Tasten und schreibt an das FWR bzw.die Vorstandschaft und am Besten an alle Vorstandsmitglieder direkt, dass auf dem Postweg nichts in Verstoss gerät, denn die heutigen Postanbieter sind dann und wann doch nicht so zuverlässig, wie man es von früher kennt.

Verfahrt so, wie wir es schon mal gemacht haben und teilt dem FWR, hier, und auch direkt eure Meinung mit. SO geht es nicht mehr weiter.

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Also mein Entschluss steht jetzt definitiv fest: ich bin raus aus'm Förderverein. :diablo:

Zwerg hat es auf den Punkt gebracht: "Wenn ich für etwas bezahle, dann möchte ich Leistung und ggf. Rechenschaft sehen." So sieht's aus!! :appl: Vera....schen kann ich mich selbst und nachdem ja die Vorstandschaft mit dem Gebahren und der Vorgehensweise ihrer Gallionsfiguren einverstanden ist/war, sollen die ihre Nummer zukünftig halt ohne mich machen.

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Damit es keiner falsch versteht, das FWR ist vom Grunde her eine gute Sache, aber nicht sowie es sich zur Zeit darstellt. Wir brauchen das FWR, aber es muss von innen heraus dringend renoviert werden und zwar gründlich. Jetzt liegt es an uns, die Herrschaften wach zu rütteln.

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Damit es keiner falsch versteht, das FWR ist vom Grunde her eine gute Sache, aber nicht sowie es sich zur Zeit darstellt. Wir brauchen das FWR, aber es muss von innen heraus dringend renoviert werden und zwar gründlich. Jetzt liegt es an uns, die Herrschaften wach zu rütteln.

...daher Austritt.

Nur der Entzug der finanziellen Mittel schmerzt; leider kein Bitten, Betteln um personelle Neuaufstellung!

Sollte dieser glaubwürdige Personenwechsel vollzogen sein, stell ich gern wieder meinen Mitgliedsbeitrag durch Wiedereintritt zur Verfügung.

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Den Ausführungen von Zwerg ist nicht hinzuzufügen, außer:" Recht so!". An eine Reformierung des FWR von innen glaube ich nicht. Krusten lassen sich nicht reformieren. Besser was neues, daher reini unterstützen mit seiner Partei, oder ben andere Interessenverbände, die schon nachweislich etwas bewegt haben.

Kirrmeister

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Ich habe den Herren auch eine Mail geschickt, in der ich nach der Reaktion des FWR auf die jüngsten Verschärfungsphantasien fragte. Ich bin gespannt, ob ich da eine Antwort erhalte. Wenn schon Geheimdiplomatie, dann sollten sie wenigstens die (Förder-)Mitglieder einigermaßen auf dem Laufenden halten. Die jetzige Situation ist jedenfalls unerträglich. Ich fühle mich wie das Kaninchen, das vor der Schlange sitzt - und da bin ich vermutlich nicht der einzige. Sollte sich in nächster Zeit beim FWR und vor allem dessen Informationspolitik nichts verbessern, sehe ich mich leider ebenfalls gezwungen, auszutreten. Es täte mir zwar um die aufrechten und verdienten "Kämpfer" für unsere Sache Leid (wie z.B. F.Gepperth), aber wenn sich offensichtlich nichts zum Positiven bewegt, ist ein Austritt über kurz oder lang unumgänglich.

Es ist schon unglaublich, da gibt es Millionen von gesetzestreuen Waffenbesitzern und trotzdem kriegen wir keine schlagkräftige Lobby auf die Beine. Sicher, einen solchen Einfluss wie die NRA werden wir wohl kaum erreichen können, aber es sollte doch zumindest soweit funktionieren, dass man uns nicht einfach aus einer (schlechten) Laune heraus nach Belieben in die Suppe spucken kann. Schließlich sind wir die Guten! Die Kriminellen wälzen sich doch vor Lachen auf dem Boden, wenn sie sehen, mit welchem Hin- und Her hier am Gesetz gebastelt wird, welches am Ende nur die falschen Leute trifft und unnötig einschränkt. Da kann man sich doch nur noch mit der flachen Hand vor den Kopf schlagen!

Und wenn die Verbotsfetischisten noch weiter ihr Unwesen treiben, wird dies nur dazu führen, dass der Schwarzmarkt blüht. Wollen die das tatsächlich, oder sind sie nicht in der Lage, einfache Zusammenhänge zu erkennen ? Ich erinnere nur an die Prohibitionszeit in Amerika. Trotz eines Verbots war es damals kein wirkliches Problem, an Alkohol zu kommen. Und die Mafia hat sich gefreut. Es ist mir einfach nicht begreiflich, dass die Politik scheinbar langfristig darauf hinarbeitet, ein ähnliches Klima hinsichtlich des privaten Waffenbesitzes zu erschaffen. Wohin das führt, kann man auch gut an den "englischen Verhältnissen" sehen.

Es geht mir gewaltig auf den Keks, dass ich mich als "einzelner" recht hilflos fühle. Etwas praktikableres, als diverse Poliker anzuschreiben, fällt mir aber leider nicht ein.

Mit kopfschüttelnden Grüßen,

P99

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Hallo P99,

das Politikeranschreiben ist ein gangbarer Weg, der eigentlich viel bewirken kann, wenn es jeder machen würde von den legalen Waffenbesitzern. Aber leider ist ein nicht unerheblicher Teil davon ja garnicht darüber informiert was läuft, oder steckt den Kopf in den Sand. Getreu dem Motto, dass es schon nicht so schlimm werden wird und wenn, dann fühlt man sich nicht betroffen, weil im Moment eine andere Wafffenbesitzergruppe gegängelt wird (Sportschützen mit Halbautomaten, Sammler, 4mm Waffenbesitzer, etc). Da kommt beim Deutschen Michel eben das Verhalten des Biedermeier durch. Anstatt endlich die Kräfte zu bündeln und unsere berechtigten Interessen offensiv zu vertreten, steht man da, wartet ab und hofft auf ein Wunder oder auf die "Anderen". So geht es von Reform zu Reform.

Gruss

Kirrmeister

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Kirrmeister schreibt da von anderen Interessenverbänden, welche nachweislich schon etwas bewegt haben. Sollte da eine Relevanz zum Thema Waffenrecht bestehen, wäre vielleicht eine namentliche Aufzählung dieser Verbände von Interesse.

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Kirrmeister schreibt da von anderen Interessenverbänden, welche nachweislich schon etwas bewegt haben. Sollte da eine Relevanz zum Thema Waffenrecht bestehen, wäre vielleicht eine namentliche Aufzählung dieser Verbände von Interesse.

Hallo,

ich denke hier an die SPI- Schwarzpulverinitiative.

Sie ist zwar eher was für VL und SP-Schützen, aber mittlerweile auch für Reenactor und Jäger. Durch die SPI wurde die Einführung des § 27 Ia im SprengG initiiert, also das für den vom Erlaubnisinhaber gefertigte Mun. die Erlaubnis auch als Besitzberechtigung gilt. Die Änderung hierzu im WaffG ist ebenfalls eine Folge daraus.

Ferner wurde auf Anfrage beim Ministerium klargestellt, dass Reenactor keine Bedürfnisbescheinigung für die Erlaubnis nach 27 SprengG benötigen und auch nicht 6 Monate schießen müssen. Eine Mitgliedsbescheinigung und Versicherungsbestätigung des Verbandes/Vereins ist ausreichend.

Eine Initiative zur EWB-Freiheit von Inlinevorderladern ist in Vorbereitung, da Recherchen ergeben haben, dass es Inline-Modelle bereits seit ca. 1780 gegeben hat für Steinschlosszündung und seit 18008 auch für Perkussion. Somit liegen Modelle vor dem 01.01.1871 vor.

Durch entsprechende Anschreiben konnte mitverhindert werden, dass VL für die Jagd in D verboten werden und das nach dem Amoklauf von Emsdetten die geplante EWB-pflicht für einschüssige freie VL eingeführt wird.

Für einen Verband, den es erst seit 5 Jahren gibt, ist das doch schon einiges. Ferner bietet die SPI auch für Ihre Mitglieder etliche Vorteile.

Es wäre schön, wenn man diesen Initiativen und Bestrebungen durch Beitritt Rechnung tragen würde.

Leider ist der deutsche Michel aber sehr träge!

Gruss

Kirrmeister

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Hallo,

ich denke hier an die SPI- Schwarzpulverinitiative.

Sie ist zwar eher was für VL und SP-Schützen, aber mittlerweile auch für Reenactor und Jäger. Durch die SPI wurde die Einführung des § 27 Ia im SprengG initiiert, also das für den vom Erlaubnisinhaber gefertigte Mun. die Erlaubnis auch als Besitzberechtigung gilt. Die Änderung hierzu im WaffG ist ebenfalls eine Folge daraus.

Ferner wurde auf Anfrage beim Ministerium klargestellt, dass Reenactor keine Bedürfnisbescheinigung für die Erlaubnis nach 27 SprengG benötigen und auch nicht 6 Monate schießen müssen. Eine Mitgliedsbescheinigung und Versicherungsbestätigung des Verbandes/Vereins ist ausreichend.

Eine Initiative zur EWB-Freiheit von Inlinevorderladern ist in Vorbereitung, da Recherchen ergeben haben, dass es Inline-Modelle bereits seit ca. 1780 gegeben hat für Steinschlosszündung und seit 18008 auch für Perkussion. Somit liegen Modelle vor dem 01.01.1871 vor.

Durch entsprechende Anschreiben konnte mitverhindert werden, dass VL für die Jagd in D verboten werden und das nach dem Amoklauf von Emsdetten die geplante EWB-pflicht für einschüssige freie VL eingeführt wird.

Für einen Verband, den es erst seit 5 Jahren gibt, ist das doch schon einiges. Ferner bietet die SPI auch für Ihre Mitglieder etliche Vorteile.

Es wäre schön, wenn man diesen Initiativen und Bestrebungen durch Beitritt Rechnung tragen würde.

Leider ist der deutsche Michel aber sehr träge!

Gruss

Kirrmeister

vielleicht wäre es noch erwähnenswert, das die SPI sich für 500 Gramm Schwarzpulvergebinde stark gemacht hat und diese mittlerweile in den gängigen Körnungen erhältlich sind. Für viele SP Schützen ist das eine echte Bereicherung so das sie nun auch verschiedene Pulversorten im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Höchstlagermenge erwerben und lagern können.

Hier der Link zur SPI: SPI

Nur mal so zum sagen.

Gruß

Michael

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