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IGNORED

Kriminalstatistik Legalwaffenbesitzer vs Otto-Normal-Bürger


joerg111

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Die Ängste in der "Normalbevölkerung" und der Politik laufen bei Waffenbesitzern ja immer auf einen möglichen Missbrauch hinaus. Aber wie sieht es eigentlich genau aus? Fangen wir mit der normalen Kriminalstatistik an.

Wie viele Straftaten kommen ganz allgemein auf 100.000 Legalwaffenbesitzer vs (ich nenne es jetzt einfach mal) Normalbürger? Wobei man bei der Betrachtung Säuglinge und Kleinkinder rausnehmen sollte, da diese in der Regel weder Straftaten begehen noch Waffenbesitzer sind (es sei den Daddy versteckt seine illegale Wumme im Kinderbett).

Wie viele Straftaten werden mit legalen Schusswaffen von deren Besitzern vs. Illegalen begangen? Wobei die geklaute Legalwaffe, die am Frankfurter Bahnhof erworben wurde, als illegal einzustufen wäre.

Wie hoch ist die Mordrate im Verhältnis legale/illegale Waffe?

Wie viele Straftaten von Legalwaffenbesitzern werden mit illegalen Waffen begangen? D.h. wenn ich ein krummes Ding drehen wollte (was ich sicher nicht will), würde ich niemals meine Legalwaffe benutzen, sondern wie jeder Kriminelle, mir eine besorgen.

Wie hoch ist die Suizidrate von Legalwaffenbesitzern vs Normalbürgern? Wie viele tun es mit der eigenen Waffe?

Ich weiß gar nicht ob man diese Fragen überhaupt alle beantworten könnte.

Viele Grüße

Jörg

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Fangen wir mit der normalen Kriminalstatistik an.
Die allerdings hierzu keine Angaben macht, und auch die Bundesregierung hat sich ausserstande gesehen im Rahmen einer kleinen Anfrage dazu dezidiert stellung zu nehmen.
Wie viele Straftaten kommen ganz allgemein auf 100.000 Legalwaffenbesitzer vs (ich nenne es jetzt einfach mal) Normalbürger?
Wohl deutlich weniger, denn die Sache mit dem Legalwaffenbesitz hört spätestens bei der 2. oder 3. Verurteilung auf, währned sie doch bei anderen dann erst anfängt statistisch relevant zu werden ("Intensivtäter2)
Wobei man bei der Betrachtung Säuglinge und Kleinkinder rausnehmen sollte, da diese in der Regel weder Straftaten begehen noch Waffenbesitzer sind (es sei den Daddy versteckt seine illegale Wumme im Kinderbett).
Es gibt anscheiennd erstaunlich viele minderjährige Erben von Schusswaffen...
Wie viele Straftaten werden mit legalen Schusswaffen von deren Besitzern vs. Illegalen begangen? Wobei die geklaute Legalwaffe, die am Frankfurter Bahnhof erworben wurde, als illegal einzustufen wäre.
s.o.
Wie hoch ist die Mordrate im Verhältnis legale/illegale Waffe?
S.o., allerdings ist sie deutlich zu hoch. Aber was so den Bereich "erweiterter Selbstmord" oder aber "Tötung auf (tatsächliches oder angenommenes) Verlangen" mittels der Legalwaffe anbelangt, gibt es auch hier im Forum verblüffend hohe Zustimmungsraten zu einem derartigen Verhalten
Wie viele Straftaten von Legalwaffenbesitzern werden mit illegalen Waffen begangen? D.h. wenn ich ein krummes Ding drehen wollte (was ich sicher nicht will), würde ich niemals meine Legalwaffe benutzen, sondern wie jeder Kriminelle, mir eine besorgen.
s.o.
Wie hoch ist die Suizidrate von Legalwaffenbesitzern vs Normalbürgern?
s.o.
Wie viele tun es mit der eigenen Waffe?
Die ist allerdings signifikant hoch,. ich meine jüngst gelesen zu haben dass in der Schweiz (ok, da sind in der Tat sehr viele Legalwaffenbesitzer unterwegs) sich 40% aller Suizidenten der Legalwaffe bedienen...

Gruß

Hanseat

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Ich weiß gar nicht ob man diese Fragen überhaupt alle beantworten könnte.

Mit etwas Mühe schon!

Das Problem ist, dass diese Frage garnicht beantwortet werden soll, jedenfalls nicht aus Sicht "politischer Gruppierungen"!

Für die ist es nämlich viel praktischer, gewisse Dinge einfach zu pauschalisieren:

Er/Sie hat eine Waffe, er/sie will Menschen töten... Punkt!

Nun ist es aber auch so, dass sich keine politische Gruppierung leisten kann, Waffen in irgendeiner Art und Weise zu befürworten, der Schrei aus dem Lager der Gutmenschen (und das ist Mehrheit im Volke) wäre bis zum Mars zum hören!

Waffen befürworten kostet Wählerstimmen, Waffen und deren Besitzer verdammen bringt Wählerstimmen... Ganz einfach!

Es besteht also von Seiten der Leute, die Umfragen und Untersuchungen einleiten könnten überhaupt kein Interesse daran, denn das Ergebnis dürfte jedem Depp schon im Voraus klar sein!

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Wie viele Straftaten werden mit legalen Schusswaffen von deren Besitzern vs. Illegalen begangen? Wobei die geklaute Legalwaffe, die am Frankfurter Bahnhof erworben wurde, als illegal einzustufen wäre.

Ganz wenige mit legalen Schusswaffen bzw. ihre legalen Besitzer. Dürfte sehr wahrscheinlich im Promilebereich aller Straftaten bewegen. Dies wissen Fachleute, Polizei Behörden und manche Politiker auch ganz genau, nur sagen sie das leider nicht. Wenn ich mir die Entwicklungen der letzten Jahre der EU und co. ansehe geht es eigentlich gar nicht so um legale Waffen/illegale Waffen und die damit verbundenen Sttraftaten. Meines Erachtens und mein dumpfes Gefühl sagt mir einfach, vielen Politikern ja der EU ist der legale Waffenbesitz ein gewaltiger Dorn im Auge. Ja so mutig bin ich das offen zu sagen, selbst wenn ich mich mit dieser AUssage jetzt völlig blamieren würde. Ich gehe sogar einen Schritt weiter.

Der EU und wohl einigen Parteien und Politiker wäre es am liebsten, es gebe gar keine legalen Waffen und deren Besitzer mehr. Sorry aber wenn ich mir die Entwürfe und Planungen der letzter Zeit und unglaublichen Massnahmen geegn legale Waffenbesitzer bzw. legale Waffen und deren geplante massiven Einschränkungen bis zum faktischen Waffenverbot ansehe, bleibt mit keine Schlussfolgerung mehr. Sind einmal alle legalen Waffenbesitzer entwaffnet bzw. gibt es keine legalen Waffen mehr ist die EU nicht mehr weit, zur Demokratur wo der Bürger nur Ja und Amen überspitzt sagen darf.

GB sollte eine eindringliche Warnung an alle Bürger sein bezüglich Waffenrecht und langsame Umwandlung in einen Polizeistaat. Bei einem faktischen Waffenverbot auf EU-Ebene, was mich überhaupt nicht mehr überaschen würde, wenn es käme, würde es wohl ähnlich kommen wie es derzeit vielfach in GB aussieht. Wie die Geschichte schon mehrmals gezeigt hat, ist es äussert gefährlich, wenn nur noch der Staat, oder irgend ein Institution Waffen hat, neben illegalen Waffen. Dies wurde leider zum Nachteil tausender Bürger schon dazu missbraucht Gewalt anzuwenden. Ich weiss nicht ob die EU so tickt ihre Büger in einer Art Sklavenhaltung zu halten bzw. zu treiben, jedoch könnte ich es mir derzeit durchaus vorstellen. Jedenfalls ist vorsicht angesagt.

Und jetzt entschuldige ich mich schon im Voraus dafür, für das abdriften des Themas. Jedoch war es mir wichtig auf die Hintergründe einzugehen, die ich derzeit vermute-leider.

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Mit etwas Mühe schon!

Das Problem ist, dass diese Frage garnicht beantwortet werden soll, jedenfalls nicht aus Sicht "politischer Gruppierungen"!

Für die ist es nämlich viel praktischer, gewisse Dinge einfach zu pauschalisieren:

Er/Sie hat eine Waffe, er/sie will Menschen töten... Punkt!

Und da fängt es bei mir an zu haken. Wäre ich Politiker, könnte man mit so einem Zahlenwerk dem verängstigten Kunden (Wähler) entgegentreten und dieses Thema schnell aus der ganzen unangenehmen Diskussion rausnehmen. Dann könnte ich jedem beweisen, dass diese Ängste unbegründet sind und nur von einzelnen ausgenutzt werden um persönliche Ziele zu verfolgen. Die ganze Diskussion beruht für mich eh nur auf falschen bzw. fehlenden Informationen (diese werden dann flugs durch Horrormeldungen ersetzt). Das "gefühlte" Gefahrenpotential das von legalen Waffen ausgeht ist nun mal da und könnte durch solche Zahlen relativiert werden.

Jörg

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Wäre ich Politiker, könnte man mit so einem Zahlenwerk dem verängstigten Kunden (Wähler) entgegentreten und dieses Thema schnell aus der ganzen unangenehmen Diskussion rausnehmen....

Jörg

Diese Meinung teile ich und viele andere vielleicht auch, aber als "Politiker" hat man damit wenig bis gar keine "Überlebenschancen".

Unser System filtert unbequeme Meinungen systematisch aus, permanente Kompromisse lassen eigene Vorstellungen verblassen so daß bald nur noch die

"offizielle" Parteimeinung übrig ist.

Wer dagegen aufmuckt kann seine Parteikarriere in den Wind schreiben.

Gruss,

Pickett

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Wie hoch ist die Suizidrate von Legalwaffenbesitzern vs Normalbürgern? Wie viele tun es mit der eigenen Waffe?

Suizid wird begangen, unabhängig vom Mittel das dazu gewählt wird. Jemand der sich für den Freitod entscheidet zieht das durch, wenn er zufällig eine Waffe besitzt wird die unter Umständen herhalten müssen (bei Frauen übrigens meistens Gift, bei Männern führt der Strick). Gibt's keine Waffe wird ein anderes Mittel gewählt. Dem Suizidgefährdeten die Waffe zu nehmen bewirkt also nur, dass derjenige sich eines anderen Mittels bedienen muss. Z.B. auch eines Autos das er in den Gegenverkehr lenkt. Bei solchen Persönlichkeiten wünsche ich mir oft jemand hätte ihnen eine Waffe auf den Tisch gelegt, denn beim Suizid mit Waffe kommt zumindest kein unschuldiger Dritter zu Schaden.

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Es ist davon auszugehen dass die Kriminalitätsrate beim legalen Waffenbesitzer deutlich niedriger ist als beim Bürger ohne Waffen. Dieses vermeintliche Argument hält der kritischen Betrachtung aber leider nicht Stand.

Es ist doch logisch dass jemand der viel zu verlieren hat wesentlich vorsichtiger bei Gesetzesübertretungen ist als jemand der nichts zu verlieren hat.

Ein Jäger, womöglich Jagdpächter mit entsprechend langfristigen Verträgen und evtl. Besitzer von Jagdwaffen im Wert von mehreren tsd Euro wird sich dreimal überlegen ob er besoffen Auto fährt, Steuern hinterzieht, jemandem einen Stinkefinger zeigt oder seinem Nebenbuhler aufs Maul haut.

Also mal provozierend gefragt:

Sind also LEGALE Waffenbesitzer- jedweder Art- gesetzlich zu Duckmäusern, mit gebücktem Gang und gesenktem Haupt, als Folge der Gesetzgebung umfunktioniert worden?

Ich lasse mal bewußt alle angeführten Beispiele relevanten Fehlverhaltens außer Acht (es geht mir nicht um freizügiges Saufen und Autofahren usw.!).

ABER, ich kenne auch aus meinem Schützenkreis Etliche, die es schamhaft vermeiden, PRO-gun Gespräche mit ihren Nachbarn zu führen, bewußt jede Möglichkeit zur persönlichen Zuordnung als Waffenfreund (fast wäre mir das Wort "Narr" aus der Tastatur gesprungen!) zu outen, sei es mit einer cap mit einem Waffensymbol beim Rasenmähen im Schrebergarten- oder beim Einkaufen!!!

Durchaus gestalterisch schicke Waffen-Logos auf dem eigenen Auto? Bloß nicht!!

Ich habe tatsächlich mal den Satz von einem wirklichen Schützenfreund gehört:

"Wir sollten doch froh und zufrieden sein, daß wir noch unserem (Schieß)-Hobby nachgehen dürfen!

Das Wort heißt "dürfen" und sagt leider schon sehr viel über die nickende und erduldende Einstellung mancher Waffenfreunde gegenüber "unserer" Gesetzgebung.

Und deshalb sachliche Zustimmung zu zitiertem comment:

Es IST LOGISCH, daß -pauschal- WIR uns so verhalten (müssen).

MfG!

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ABER, ich kenne auch aus meinem Schützenkreis Etliche, die es schamhaft vermeiden, PRO-gun Gespräche mit ihren Nachbarn zu führen, bewußt jede Möglichkeit zur persönlichen Zuordnung als Waffenfreund (fast wäre mir das Wort "Narr" aus der Tastatur gesprungen!) zu outen, sei es mit einer cap mit einem Waffensymbol beim Rasenmähen im Schrebergarten- oder beim Einkaufen!!!

Durchaus gestalterisch schicke Waffen-Logos auf dem eigenen Auto? Bloß nicht!!

Ich mag da eine Ausnahme sein, aber das trifft auf mich ganz und gar nicht zu!

Im Gegenteil ich suche das Gespräch mit Nicht-Waffenbesitzern und Nicht-Jägern, bevor sie Opfer der Anti-Waffen Mafia werden. Wie sonst sollen diese Leute den unseren Standpunkt und die tatsächlichen Sachverhalte kennen lernen?

Und glaubt mir, es hat mich noch nie einer deswegen angemacht, angefeindet, mich beschimpft oder sich sonst negativ geäußert. Machen ist es schlicht egal, die wollen keine Waffen, so wie ich kein Fahrrad will. Aber mindestens die Hälfte zeigt sich stets interessiert und wird nachdenklich. Manchmal nehme ich Leute aus meinem Bekanntenkreis mit auf den Schießstand. Das ist jedes mal ein voller Erfolg, besonders wenn ich die Damen mit meinem .357Mag Revolver schießen lasse.

Auf diese Weise hat unser Vereins schon ein paar neue Mitglieder bekommen.

Sich seines Hobby zu schämen und den Schwanz einziehen, ist ganz bestimmt der falsche Weg!

---

Tom

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Wo kämen wir denn da hin ?

Die von Dir geforderte nüchterne und wissenschaftliche Betrachtung eines gesellschaftlichen Problems auf der Grundlage von verlässlichen Zahlen, die findet sich bei keinem politischen Problem. Das ist ja gerade die Crux des Apparates. Der Politiker versucht normalerweise in Parlamenten Gesetze zu machen, die das Übel in der Welt abschaffen, die Regierung führt dann die Geschäfte und vertritt die Wähler nach außen. Soweit das Konzept.

Keiner der Parlamentarier hat die umfassende Ahnung. Um brauchbare Ahnung herzustellen haben sie Referenten, die die Recherche übernehmen sollen. Die verwenden dann unter Zeitdruck im Regelfall das, was sich leicht finden lässt, nicht die relevanten und richtig aufbereiteten Informationen. Bei "Waffen" findet man also in aller Regel die Initiative der UN gegen Kleinwaffen mit den zugehörigen Statistiken der Entwaffner. Dann hat man was und kann zum Thema Stellung beziehen. Und das zählt, nicht richtig oder falsch.

Ich weiß nicht, ob Du Dir die Kriminalstatistik des BKA schon mal angeschaut hast. Da kann man auch recht schnell "färben". Auf den Seiten 52-54 geht es um die Verwendung von Schusswaffen bei Straftaten.

Für mich interessant ist die Statistik: "Mit Schusswaffe geschossen" als Anteil an Straftaten. Bei Straftaten gegen das Leben (Mord, Totschlag, Tötung auf Verlangen) ist von 2.408 Taten bei 198 oder in 7,9% der Fälle geschossen worden. Das heißt, in ca. jedem 13. Fall. Das heißt für mich, daß Schusswaffen ohnehin einen geringen Anteil an genau den Straftaten haben, bei denen man sie erwarten würde. Davon dann noch den Vergleich legal/illegal (den gibt es in der Polizeistatistik nicht!) machen und man merkt, daß Schusswaffen eigentlich gar kein Problem in D-Land sind.

Da muss man aber ziemlich tief einsteigen, wie Du siehst. Und die Mühe machen sich eben die Referenten nicht. Oder sie finden eine "Boah, Ey !" Zahl viel besser: "In 2006 wurden bei mehr als 13.000 Straftaten Schusswaffen verwendet."

Da muss man doch was tun ! Und wir tun was....

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Sich seines Hobby zu schämen und den Schwanz einziehen, ist ganz bestimmt der falsche Weg!

---

Tom

:icon14:

Das sollte man sich wirklich mal vor Augen führen, so ab und an. Ist sicher ungewohnt, wenn die Schützen am Montag auf Arbeit zum Frühstück Ihre Sport und Jagdwaffen, Ergebnisse oder Jagderfolge diskutieren wie andere das letzte Fussballspiel :rolleyes: . Es war wirklich interessant zu erfahren, wer hier bei uns im Ort alles Sportschütze und oder Jäger ist, denn erst wenn man sich in entsprechenden Kreisen bewegt, erfährt man von derartigen Beschäftigungen der Nachbarn. Das finde ich sehr sehr schade. Zeigt doch dieser Umstand, das der nächste Waffenbesitzer vielleicht seit eh und jeh schon nur eine Tür weiter wohnt. Waffen sind allgegenwärtig, das mag erst einmal erschreckend klingen , ist aber eigentlich und ZUM GLÜCK, ganz normal (aber leider noch nicht für jeden).

Also machen wir doch aus einer Selbstverständlichkeit bitte nicht länger ein Geheimnis. Selbstbewusst und Verantwortungsvoll, so sollte sich der Sportfreund oder Jäger jederzeit präsentieren. << Das ist ein Weg ......

xcalibur

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Ganz wenige mit legalen Schusswaffen bzw. ihre legalen Besitzer. Dürfte sehr wahrscheinlich im Promilebereich aller Straftaten bewegen. Dies wissen Fachleute, Polizei Behörden und manche Politiker auch ganz genau, nur sagen sie das leider nicht. Wenn ich mir die Entwicklungen der letzten Jahre der EU und co. ansehe geht es eigentlich gar nicht so um legale Waffen/illegale Waffen und die damit verbundenen Sttraftaten. Meines Erachtens und mein dumpfes Gefühl sagt mir einfach, vielen Politikern ja der EU ist der legale Waffenbesitz ein gewaltiger Dorn im Auge. Ja so mutig bin ich das offen zu sagen, selbst wenn ich mich mit dieser AUssage jetzt völlig blamieren würde. Ich gehe sogar einen Schritt weiter.

Der EU und wohl einigen Parteien und Politiker wäre es am liebsten, es gebe gar keine legalen Waffen und deren Besitzer mehr. Sorry aber wenn ich mir die Entwürfe und Planungen der letzter Zeit und unglaublichen Massnahmen geegn legale Waffenbesitzer bzw. legale Waffen und deren geplante massiven Einschränkungen bis zum faktischen Waffenverbot ansehe, bleibt mit keine Schlussfolgerung mehr. Sind einmal alle legalen Waffenbesitzer entwaffnet bzw. gibt es keine legalen Waffen mehr ist die EU nicht mehr weit, zur Demokratur wo der Bürger nur Ja und Amen überspitzt sagen darf.

GB sollte eine eindringliche Warnung an alle Bürger sein bezüglich Waffenrecht und langsame Umwandlung in einen Polizeistaat. Bei einem faktischen Waffenverbot auf EU-Ebene, was mich überhaupt nicht mehr überaschen würde, wenn es käme, würde es wohl ähnlich kommen wie es derzeit vielfach in GB aussieht. Wie die Geschichte schon mehrmals gezeigt hat, ist es äussert gefährlich, wenn nur noch der Staat, oder irgend ein Institution Waffen hat, neben illegalen Waffen. Dies wurde leider zum Nachteil tausender Bürger schon dazu missbraucht Gewalt anzuwenden. Ich weiss nicht ob die EU so tickt ihre Büger in einer Art Sklavenhaltung zu halten bzw. zu treiben, jedoch könnte ich es mir derzeit durchaus vorstellen. Jedenfalls ist vorsicht angesagt.

Und jetzt entschuldige ich mich schon im Voraus dafür, für das abdriften des Themas. Jedoch war es mir wichtig auf die Hintergründe einzugehen, die ich derzeit vermute-leider.

:icon14: Wie die Faust aufs Auge paßt das :icon14:

:hi: Christian

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Es ist davon auszugehen dass die Kriminalitätsrate beim legalen Waffenbesitzer deutlich niedriger ist als beim Bürger ohne Waffen. Dieses vermeintliche Argument hält der kritischen Betrachtung aber leider nicht Stand.

Es ist doch logisch dass jemand der viel zu verlieren hat wesentlich vorsichtiger bei Gesetzesübertretungen ist als jemand der nichts zu verlieren hat.

Ein Jäger, womöglich Jagdpächter mit entsprechend langfristigen Verträgen und evtl. Besitzer von Jagdwaffen im Wert von mehreren tsd Euro wird sich dreimal überlegen ob er besoffen Auto fährt, Steuern hinterzieht, jemandem einen Stinkefinger zeigt oder seinem Nebenbuhler aufs Maul haut.

Ein vergleichbarer Angler geht da vielleicht etwas leichtfertiger vor.

Dieser Vergleich gilt sinngemäß natürlich auch für Schützen oder Waffensammler.

Insofern kann man das Argument vom ach so gesetzestreuen Waffenbesitzer nutzen um sich selber auf die Schulter zu klopfen oder die Gegenseite zu blenden. Aber wie gesagt, einer kritischen Betrachtung hält es nicht Stand.

Wenn ich Deine Argumentation zu Grunde lege kann ich jede Form von positivem Verhalten negieren.

Ganzeinfach indem ich das Verhalten eines Menschen gegen ein „Bedürfnis“ stelle das Derjenige hat.

Ich unterstelle ihm einfach daß er (wie in Deinem Beispiel) sich nur an geltende Gesetze hält weil er etwas zu verlieren hat.

Dann setze ich es in einen negativen Kontext in dem ich ihm indirekt ein hohes Maß an krimineller Energie unterstelle (…Er macht das ja nur nicht weil er Etwas zu verlieren hat…).

Wichtiger ist die Frage, woher bei nicht waffenbesitzenden Bürgern eine Ablehnung gegenüber Waffenbesitz überhaupt kommt. Dass das alles „Gutmenschen“ sind, möchte ich bezweifeln.

Dies kann man nur im Gespräch feststellen.

Leider hat man als Vertreter der Pro-Seite es schwer mit seinen Argumenten in die Öffentlichkeit zu gelangen.

Ich behaupte, dass bei nicht waffenbesitzenden Bürgern ein großer Teil ( 30-40% ) selber gerne Waffen besitzen würde, aber nur deshalb keine besitzt weil man schlicht die Hürden und den Aufwand scheut.

Da hast Du meine uneingeschränkte Zustimmung!

Und auch unter dieser Gruppe werden Waffengegner produziert. „Was ich nicht haben darf, sollen andere auch nicht haben dürfen“.

Wenn der Mensch es gänzlich geschafft hat in Frieden und Respekt miteinander zu leben, ist es unerheblich ob Jemand Waffen besitzt.

Denn der „gesunde Menschenverstand“ ist in der Lage alle Entscheidungen so zu treffen das ich die Würde eines Anderen nicht verletze, ihn übervorteile oder ihm in sonst einer Form Schaden zufüge.

D.h., dem einfach gestrickten, entscheidungstragenden Politiker muss man nur suggerieren dass er mit dem gnädigen Privileg Waffenbesitz viel großzügiger sein soll um so viel mehr Privilegierte zu schaffen denen man mit Privilegsentzug drohen kann.

Und dem Waffenliebhaber, der aus Frust weil er keine Waffen besitzen darf zum Waffengegner wurde, muss man nur den Waffenbesitz in Aussicht stellen.

So schafft man sich Mehrheiten. Man muss es nur verkaufen können.

Traurig aber war!

Doch sollte man sich nicht darauf konzentrieren den Politikern -und allen anderen Menschen- zu zeigen das man dies nicht möchte.

Es soll nicht um Privilegien sondern um Rechte gehen!

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Wie hoch ist die Mordrate im Verhältnis legale Waffe?

Wie viele Straftaten von Legalwaffenbesitzern werden mit illegalen Waffen begangen?

Wie hoch ist die Suizidrate von Legalwaffenbesitzern

Viele Grüße

Jörg

Hi,

du meinst jetzt auch die unter Verschluß gehaltenen aber in die Statistik mit einfließenden Selbstmorde bei dere Polizei, Morde von Polizisten

( Beziehungsdramen ) und abhanden kommen von Schusswaffen bei Polizei und Bundeswehr ?

Alaskamann

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.......

GB sollte eine eindringliche Warnung an alle Bürger sein bezüglich Waffenrecht und langsame Umwandlung in einen Polizeistaat. Bei einem faktischen Waffenverbot auf EU-Ebene, was mich überhaupt nicht mehr überaschen würde, wenn es käme, würde es wohl ähnlich kommen wie es derzeit vielfach in GB aussieht. Wie die Geschichte schon mehrmals gezeigt hat, ist es äussert gefährlich, wenn nur noch der Staat, oder irgend ein Institution Waffen hat, neben illegalen Waffen. Dies wurde leider zum Nachteil tausender Bürger schon dazu missbraucht Gewalt anzuwenden. Ich weiss nicht ob die EU so tickt ihre Büger in einer Art Sklavenhaltung zu halten bzw. zu treiben, jedoch könnte ich es mir derzeit durchaus vorstellen. Jedenfalls ist vorsicht angesagt.

Und jetzt entschuldige ich mich schon im Voraus dafür, für das abdriften des Themas. Jedoch war es mir wichtig auf die Hintergründe einzugehen, die ich derzeit vermute-leider.

Du brauchst Dich nicht zu entschuldigen!

Denn darauf läuft es hinaus.

Bin ganz Deiner Meinung!

:icon14:

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Hi,

du meinst jetzt auch die unter Verschluß gehaltenen aber in die Statistik mit einfließenden Selbstmorde bei dere Polizei, Morde von Polizisten

( Beziehungsdramen ) und abhanden kommen von Schusswaffen bei Polizei und Bundeswehr ?

Alaskamann

Ich meine alles, was mir einen vernünftigen und beweisbaren Überblick über das "Gefahrenpotential" von Legalwaffen gibt. Da kannst Du rein nehmen was Du möchtest. Ich würde nämlich gerne mit ein paar Fakten in die Diskussion mit, sagen wir mal Skeptikern, gehen. Ich habe festgestellt, dass viele Leute einfach ein undefiniertes Unwohlsein beim Gedanken an Waffen im Privatbesitz haben. Den richtigen Gegnern kommt man eh auch nicht mit Argumenten bei. Da gilt mein Motto unten in der Signatur.

Und die Diskussion über den gesetzestreuen "Bückling", der dies nur tut um Waffen haben zu können, halte ich auch für abwegig. Ich glaube nicht, dass ich mein Verhalten ohne Waffen im Schrank ändern würde. Ich habe erst vor drei Jahren mit diesem Hobby angefangen und war da auch schon ganz lange kein Teenie mehr ;-)

Grüße aus der badischen Provinz

Jörg

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Gibt es eigentlich Zahlen wie viele Personen jedes Jahr den Freitod mittels öffentlicehr Verkehrsmittel suchen?

eventuell muss man die Abschaffung der Straßenbahnen andenken, ebenso Bahn im allgemeinen und ICE im speziellen

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Es gibt in Deutschland etwas mehr als 300.000 Jagdscheininhaber und ungefähr genauso viele Polizisten. Entgegen den Aussagen unserer Politiker ist die Polizei in den letzten Jahren nicht verstärkt worden, es könnten heute auch etwas weniger als 300.000 sein. Sportschützen gibt es mehr als eine Million. Davon sind aber viele im DSB und sind nur aus Familientradition Mitglied, also keine aktive Schützen. Viele haben nur erlaubnisfreie Luftdruckwaffen. Eine nicht bekannte Anzahl dieser Sportschützen ist gleichzeitig Jäger oder Polizist., wie auch einige Polizisten Jäger sind. Mit diesen Angaben ist die Zahl der Legalwaffenbesitzer also nicht feststellbar. Die Zahl ist jedoch zweifelsfrei groß genug, um statistische Aussagen ableiten zu können.

Statistisch gibt es bei diesen Größen keinen Grund, weshalb die Grundgesamtgesamtheiten der Waffenbesitzer, Jäger, Polizisten sich anders verhalten sollte als die Gesamtbevölkerung. Straftaten aller Art und Selbstmorde sollten also bei den Waffenbesitzern, gleich ob Polizist. Jäger oder Sportschütze, ungefähr so verteilt sein wie in der Gesamtbevölkerung.

Wenn dem nicht so ist, dann liegt das an Verzerrungen bezüglich der Merkmale Straffälligkeit, Neigung zu Gewalttaten, Selbstmordanfälligkeit. Dafür gibt es eine Reihe von Gründen, die offensichtlich sind. Die Liste kann jeder aus seiner Erfahrung ergänzen.

1. Waffen und der Schießsport kosten Geld. Waffenbesitzer sind also meistens sozial besser gestellt, haben regelmäßige Einkommen. Sie kommen aus der Mitte der Gesellschaft und sind keine Randexistenzen.

2. Für Polizisten gilt das in besonderem Maße. Sie sind durch Ausbildung und Selbstverständnis und Beruf das Gegenteil eines Gesetzesbrechers, eben ein Gesetzeshüter.

3. Die Waffenbesitzer sind älter als der Bevölkerungsdurchschnitt. Das gilt besonders für Jäger. Kriminalität, insbesondere Gewaltkriminalität, kommt bei jungen Menschen häufiger vor als bei älteren.

4. Es fehlen bei den Waffenbesitzern Gruppen, die eine höhere Kriminalitätsrate aufweisen. Ich nenne nur einmal Drogenkonsumenten.

Dennoch können alle Arten von Verbrechen auch von Sportschützen, Jägern und Polizisten begangen werden.

Es stehen jedes Jahr auch einige Polizisten vor Gericht. Der einzige mir bekannte Mord mit einer legalen Waffe beging General Bastian mit einer Dienstwaffe, worüber in letzter Zeit wieder berichtet wurde. Alte Herren und junge Frauen waren schon immer eine gefährliche Mischung.

Daß legale Waffen bei Straftaten eine geringe Rolle spielen, liegt natürlich auch daran, daß der Waffenbesitz streng reguliert ist. Vorbestrafte, sonst wie Auffällige kommen eben nicht zu einer waffenrechtlichen Erlaubnis. Jungen Leuten ist der Erwerb mit der letzten Waffenrechtsnovellierung erschwert worden. Man kann die geringe Zahl von Straftaten mit legalen Waffen ebenso als Beweis für den Nutzen strenger Waffengesetze nehmen.

Ich halte demgemäß das Argument, legale Waffen spielen eine geringe Rolle bei Straftaten, für ein zweischneidiges Schwert. Natürlich können sie auch mißbräuchlich verwendet werden und dies kommt auch immer wieder vor.

Für ein vollständiges Bild muß man aber auch entgegensetzen, wieviel Straftaten verhindert werden können oder könnten. man muß in diesem Zusammenhang also über Notwehr spechen.

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Das Problem in Deutschland ist aber wohl, dass niemanden Saistitiken interessieren und noch weniger Leute sich um wirkliche Gefahren kümmern wollen.

Gerade bei uns wird halt immer der grösste Wirbel um eingebildete und nur irgendwie mögliche Gefahr gemacht.

Beste Beispiele dafür sind Vogelgrippe, Handystrahlen, Atomkraft... und zu guter letzt der legale Waffenbesitz.

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Das Problem in Deutschland ist aber wohl, dass niemanden Saistitiken interessieren und noch weniger Leute sich um wirkliche Gefahren kümmern wollen.

Gerade bei uns wird halt immer der grösste Wirbel um eingebildete und nur irgendwie mögliche Gefahr gemacht.

Beste Beispiele dafür sind Vogelgrippe, Handystrahlen, Atomkraft... und zu guter letzt der legale Waffenbesitz.

NICHT zu guter Letzt: Es fehlen noch die Autofahrer!

Verbietet alle Waffen, und wir haben den Frieden auf Erden-

verbietet das Autofahren und die Klimakat (KAT?)astrophe ist ein für alle mal abgewendet!

-überspitzt, aber typisch politisch, vereinfacht ausgedrückt.-

Politikerjargon: "Wir tun doch was! Also bitte: Her mit eurer Wählerstimme!"

Und das Erstaunliche: "SIE" bekommen sie auch!

Muß wohl am entsprechend niedrigen IQ des Wahlvolks liegen-

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