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IGNORED

Sachkundeprüfung?


battarie150

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moin,

wird dann aber ne kurze nacht.... ;)

im groben kannst du mit ca. (!) 16 - 20 unterrichtsstunden (á 45 min) rechnen.

sachkunde für sportschützen, sicherheitsunternehmen ist länger.

im gesetz steht darüber nichts, soll wohl in die vwv rein.

cu klaus

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Ja - das ist so`ne Sache. Das WaffG spricht nur von einer Sachkunde, kennt keine unterschiedlichen. Die Zeit ist dort auch nicht vorgegeben. Aber durch den Entwurf der VwV der zwar nicht offiziell in Kraft gestezt ist, aber nichtsdestotrotz von (meines Wissens) allen Länder IM zur Anwendung "empfohlen" wurde, stellen sich die Dinge etwas anders dar.

Nach diesem Entwurf ist ganz klar die Sachkunde der Sportschützen nicht geeignet, die SK für das Bewachungsgewerbe nachzuweisen. Die Zeiten werden dort in der Ziffer 7.5.1 mit 16 Vollstunden (ohne Prüfung!) bzw. 22 UE vorausgesetzt. Unterschreitungen sind nur in bezeichneten Ausnahmefällen möglich.

Demgegenüber ist für das Bewachungsgewerbe wg. der besonderen Anforderungen eine Dauer von 24 Vollstunden oder 32 UE Voraussetzung.

Hinzu kommen die nachzuweisenden "hohen" Schießfertigkeiten, wobei diese nicht näher definiert sind.

Wenn also die zuständige Ordnuingsbehörde nach diesem Entwurf verfährt und man sich nicht daran gehalten hat, können, wie bereits geschehen, die abgenommenen Prüfungen auch rückwirkend für ungültig erklärt werden.

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Ähhm...

Also ich wurde nur innerhalb des Vereins geprüft, Fragebogen, 60 Fragen, ca. 50 min.

Alle Antworten richtig.

Edit: Multiple Choice

wann?

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meine Sachkunde ist schon nach der 22 UE Regel gelaufen

Dienstag von 19:00 bis 22:00Uhr

Samstag ab 9:00 bis 18:00 Uhr

Sonntag ab 9:00 bis 15:00 Uhr

so oder ähnl. dürfte das in Zukunft nur noch laufen......

gruß

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Hi,

also was schreibt der Gesetzgeber vor, wie lange muss ein Sachkundelehrgang gehen? 1Tag?

Danke

Hi

es gibt noch keine feste Vorgabe für die Anzahl an Unterrichtsstunden.

Wenn wir im Verein die Sachkundeprüfung durchführen, sind es 3 Samstage ( 09:00 - ca. 17:00 Uhr)

Mit weniger Stunden ist es nicht zu schaffen. Da bei uns auch intensiv mit

allen Arten von Waffen geschossen wird.

Am 3. Samstag ist dann ab 12:00 Uhr Prüfung.

:rolleyes:

Shooterfjb

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hier z.B. dauer sie nur einen Tag. :00000733:

Ja, weil die Unterlagen vorher zum Selbsstudium verschickt werden und 2 Ausbilder den Kurs durchziehen. Sozusagen ein Intensivtraining.

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wenn Eure Behörde damit einverstanden ist sei es Euch auch gegönnt.

Nur das LRA-AIC z.B. besteht jetzt auf einen dreitägigen Kurs. Da werden die Kosten in Richtung 250 Euro steigen.

Hier kocht mal wieder jede Behörde Ihr eigenes Süppchen, das finde ich schlicht und ergreifend zum ........... :bad:

Gruß

alea

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wenn Eure Behörde damit einverstanden ist sei es Euch auch gegönnt.

Nur das LRA-AIC z.B. besteht jetzt auf einen dreitägigen Kurs. Da werden die Kosten in Richtung 250 Euro steigen.

Hier kocht mal wieder jede Behörde Ihr eigenes Süppchen, das finde ich schlicht und ergreifend zum ........... :bad:

Gruß

alea

Ich denke, es halten sich einfach bereits die meisten Behörden an die "Empfehlungen" der MdI. Macht ja eigendlich auch Sinn, auch wenn jetzt alle aufschreien.

Wer bescheinigt die UE beim Selbststudium daheim? Wer übernimmt mit seiner Unterschrift anschließend die Verantwortung? Über die Haftungsdinge müssen wir gar nicht reden, wurde bereits ausgekaut. Habe gerade eine Verhandlung verfolgt, da wurde der SB einer Behörde "eingestampft", weil er Genehmigungen erteilt hatte, bevor die Auskunft aus dem BZR vorlag. Die Richter waren der Meinung, dass wenn (wie hir der Fall) das BZR für Monate nicht auskunftsfähig ist, die Antragsteller eben warten müssen! PUNKT!

Ich jedenfalls unterschreibe keine Prüfungsbescheinigung, wenn ich den Unterricht nicht mit meinen behördlich genehmigten Referenten selbst abgehalten (jede Stunde) und die für jede Prüfung neu zusammengestellten Prüfungsfragebogen (nach dem Katalog des BVA) auch entsprechend mit erforderlicher Punktzahl versehen werden konnten ohne sie bereits bei Lehrgangsbeginn auszuteilen. Die Unterlagen bekommt jeder mit Erklärungen vorher zugesandt, dann weiß ich, dass sie jeder hat. Die vorgegebenen Std. werden eingehalten, zusätzlich stehen an 2 Tagen zwei Telefonnummern (1x rechtlich/1x technisch) den Lehrgangsteilnehmern zur Verfügung. Wer dann die Prüfung nicht schafft, kann sie ja wiederholen. Es weiß doch jeder, dass die Zeiten mit einem Abend im Verein nach dem Schießen und dann Bescheinigung seit Jahren vorbei sind.

Es muß sich auch niemand wundern, wenn bei Billiganbietern die Prüfungen anschließend wegen irgendwelcher Mängel nicht anerkannt werden.

Wer viel Geld (bei der Waffe/Munition nur das beste oder das was gefällt, zusätzlich dann noch die Ausrüstung) )für seinen Sport/Beruf aufwendet, kann doch nicht ernsthaft der Meinung sein, ein über diese Anzahl von Std. laufender und mit entsprechend qualifizierten Referenten durchgeführter Lehrgang mit den Behördengängen (Anmeldung, Benennung der vorgegebenen Voraussetzungen und Räumlichkeiten, Protokollierung, wieder Behörde und der damit verbundenen Archivierung, Genehmigungsverfahren für die Anerkennung usw.) sei für 100,- zu realisieren.

Jeder Kaufmann (und im Gespräch auch einige Verbände) sagen einem, ein Preis unter wesentlich mehr als 200,-, je nach Qualität der Unterlagen usw. auch ein vielfaches, sei nicht realisierbar.

Unsere Unterlagen (farbig) z.B. kosten allein beim drucken inkl. gutem Ordner über 30,- . Pro Stück wohlgemerkt. Fahrtkosten, Telefon usw summieren sich ebenfalls.

Auch darauf, dass sich jemand den BVA Katalog aus dem Netz runterläd und ausdrucken läßt, weder ich mich nicht verlassen, er bekommt ihn ausgehändigt. Dann bin ich sicher, dass er zumindest mal reinschaut.

Im Beruf kann auch niemand eine Qualifizierung (nichts anderes ist eine Sachkundeprüfung) mal so eben nebenher erwerben.

Ich will hier keine neue Disskusion lostreten, sondern nur mal zum Nachdenken anregen. Jeder der z.B. einen DVD-Player kaufen will, vergleicht die Preise mehrerer Anbieter und erwirbt dann auch nicht unbeding das billigste, sondern das preisgünstigste Modell.

Eine Ausnahme sehen ich nur in der ehrenamtlichen Durchführung innerhalb einiger Vereine. Dort finden sich evtl. entsprechend motivierte Sportkollegen, die auf eigene Kosten kopieren, die Fahrten selbst bezahlen und ihre Freizeit opfern. Und dann auch noch durch ihre Unterschrift die Verantwortung übernehmen.

Denn: Wenn mal was passiert, wird jeder auf die Frage, ob er dieses Thema denn nicht in der Sachkunde beigebracht bekommen hätte, "kann mich nicht erinnern, nee- nie!" o.Ä. aussagen.

Gerade hat ein Gericht bei über 20 leuten die Sachkunde penibel hinterfragt, auch, ob denn auch die Möglichkeit bestanden habe durchzufallen. Nachdem dies von mehreren "Durchfallern" in ersten Anlauf bestätigt wurde und alle einhellig die überdurchschnittlich gute, auch von der Behörde so bezeichnete SK-Ausbildung beschrieben, war man zufrieden und das Thema vom Tisch.

Ich warne davor, die zu erfüllenden Voraussetzungen auf die leichte Schulter zu nehmen, bei den sonstigen Vorschriften wird oft sogar übertrieben, weil bekannt ist, wie sich Versäumnisse auswirken.

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Bei uns im Schützenkreis ( leider nur DSB für alle Kritiker ) finden die Unterrichte unter der Woche statt 4 x 2 Zeitstunden und an einem Samstag Prüfung. Zunächst Schriftliche und alle zwischen 50 +x % und 60 % noch in die mündliche.

Unsere zuständige Kreisordnungsbehörde war im Vorfeld bei der Konzeption eingebunden und bei der ersten Durchführung anwesend.

Danach nur schriftliche Ankündigung und hat sich.

Tommy Danger

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Die im BW vom WSB bei Sachkundeprüfungen verwendeten Unterlagen, sind in Zusammenarbeit von WSB und den Genehmigungsbehörden entstanden.

Die Unterlagen werden aktuell nach Anmeldungen vom WSB gekauft, sind also immer Up to Date. Die Prüfungen werden aus den entsprechenden Vorlagen zusammengestellt. Die Ausbilder waren auf einem Kurs und sind berechtigt die Prüfung abzunehmen d.h. haben auch ein Zertifikat. Übrigens waren bei den Kursen auch Teilnehmer von BDS und BDMP aus BW dabei. Und ja, es gibt Leute die es nicht schaffen. Und ja, wir machen das Ehrenamtlich.

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Die im BW vom WSB bei Sachkundeprüfungen verwendeten Unterlagen, sind in Zusammenarbeit von WSB und den Genehmigungsbehörden entstanden.

Die Unterlagen werden aktuell nach Anmeldungen vom WSB gekauft, sind also immer Up to Date. Die Prüfungen werden aus den entsprechenden Vorlagen zusammengestellt. Die Ausbilder waren auf einem Kurs und sind berechtigt die Prüfung abzunehmen d.h. haben auch ein Zertifikat. Übrigens waren bei den Kursen auch Teilnehmer von BDS und BDMP aus BW dabei. Und ja, es gibt Leute die es nicht schaffen. Und ja, wir machen das Ehrenamtlich.

und stellt dann anschliessend ne Urkunde über die Sachkunde aus, OHNE Einschränkungen ?

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und stellt dann anschliessend ne Urkunde über die Sachkunde aus, OHNE Einschränkungen ?

Entsprechend den Vorschriften, die Sachkunde wird auch vom BDS und BDMP in BW (darüberhinaus kann ich nichts def. sagen) anerkannt. Es werden aber alle von den Verbänden verwendeten Waffen besprochen.

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Entsprechend den Vorschriften, die Sachkunde wird auch vom BDS und BDMP in BW (darüberhinaus kann ich nichts def. sagen) anerkannt. Es werden aber alle von den Verbänden verwendeten Waffen besprochen.

:icon14::icon14::icon14:

So soll es sein!!

Die Sachkundebescheinigungen für " Waffen die im DSB" geschossen werden sollte es auch nicht mehr geben........

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hallo

ich habe letzen november meine sachkunde gemacht.der kurs ging 2 tage (1x10,1x 12std.)am wochenende.bezahlt habe ich 300,00 euro inkl.allem.von 10 teilnehmern sind 2 durchgefallen.es gab eine theoretische,eine mündliche und eine praktische prüfung.geschossen wurde mit pistolen,revolvern,repertierlangwaffen,flinten und mit halbautomaten.es wurde sehr intensiv gelehrt.gemacht habe ich die prüfung hier:

http://www.waffen-sachkunde.com/Produkte/S...achkunde_1.html

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Das ist ja klar, aber hier gings doch darum, dass eine früher bereits behördlich anerkannte Sachkunde plötzlich nicht mehr ausreichend sein soll, weil sich die Prüfungsmaßstäbe geändert haben.

Dann müsste ja z.B. auch jeder nochmal die Führerschein-Theorie machen, der damals noch keine Umweltbögen bei der Fahrprüfung ausfüllen musste oder sich da Änderungen (und das sind eine ganze Menge) ergeben haben.

Einfach nur hammerhart. Ich brauch erst mal einen Espresso !

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Wenn man das so liest, kann man nur noch den Kopf schuetteln. Da kostet eine laecherliche Sachkunde schon mehr, als eine illegale Schwarzmarktwaffe, vom Zeitaufwand mal ganz abgesehen. Und das reicht manchen immer noch nicht, klar, weil sie in den ins Absurde gesteigerten Auflagen eine Gelddrucklizenz sehen.

Wie schafft es das Ausland nur, mit weit weniger Aufwand, Kosten und Gaengelei genausoviel "innere Sicherheit" zu produzieren?

Dass die Sachkunde im Bereich Jagd etwas umfassender sein sollte, ist klar, immerhin gehts da auf Lebewesen in der Natur.

Aber warum ein Sportler, der auf Staenden Pappe lochen will, das nicht innerhalb von 2x4 Stunden mit anschliessender Pruefung von 2x1 Stunde nicht hinkriegen sollte, uebersteigt meine Vorstellungskraft.

Was muss der wissen? Ein paar Basics in Waffenkunde fuer LW und KW, ein bisschen Recht, dann die Handhabung mit Schwerpunkt Sicherheit und dann sollte er die Scheibe treffen, ohne dabei den Stand zu zerlegen. Fertig. Aber nein, man macht da ein Zinnober, dass es nur so brummt.

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Wenn man das so liest, kann man nur noch den Kopf schuetteln. Da kostet eine laecherliche Sachkunde schon mehr, als eine illegale Schwarzmarktwaffe, vom Zeitaufwand mal ganz abgesehen. Und das reicht manchen immer noch nicht, klar, weil sie in den ins Absurde gesteigerten Auflagen eine Gelddrucklizenz sehen.

Wie schafft es das Ausland nur, mit weit weniger Aufwand, Kosten und Gaengelei genausoviel "innere Sicherheit" zu produzieren?

Dass die Sachkunde im Bereich Jagd etwas umfassender sein sollte, ist klar, immerhin gehts da auf Lebewesen in der Natur.

Aber warum ein Sportler, der auf Staenden Pappe lochen will, das nicht innerhalb von 2x4 Stunden mit anschliessender Pruefung von 2x1 Stunde nicht hinkriegen sollte, uebersteigt meine Vorstellungskraft.

Was muss der wissen? Ein paar Basics in Waffenkunde fuer LW und KW, ein bisschen Recht, dann die Handhabung mit Schwerpunkt Sicherheit und dann sollte er die Scheibe treffen, ohne dabei den Stand zu zerlegen. Fertig. Aber nein, man macht da ein Zinnober, dass es nur so brummt.

Davon mal abgesehen find ich einige Inhalte der Sachkunde mehr als schwachsinnig. Wozu zB das ganze Notwehr Gedoens ? Wann hat schonmal ein Sportschuetze in einer Notwehrsituation eine geladene Waffe zur Hand? Meine ist entweder im Waffenschrank oder getrennt von Munition in einem verschlossenen Behaelter.

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Achtung IRONIE:

MAMI, meine zweite - oder war es die dritte??? - Sachkundeprüfung dauerte 20 min. Dann war alles erledigt. ^_^

Nun gut, ist schon 15 Jahre her.

Da war es ja noch gaaaaaanz anders...

Urkunde mit Siegel hab ich auch gekriegt.

Die taugt dann wohl nichts mehr?! :o

Zumal diese ja nur vor der Prüfungskommision eines RPs stattfand und die ja heute bekanntermaßen nicht mehr prüfen...

ist die überhaupt dann jemals behördlich anerkannt gewesen, da ja die Behörde selber geprüft hatte... ;)

oder muß die nun oberbehördlich anerkannt werden :lol:

Oder hab ich jetzt Bestandsschutz :wub:

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