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Wechselsysteme und Eintragung


Tyr13

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Hallo alle !

ich hoffe auf Euren Sachverstand und Eure Erfahrungen zurückgreifen zu können. Ich stehe nun kurz vor der Beantragung einer grünen WBK für einen Revolver, eine Pistole eine Flinte.

Ich werde vorsichtshalber mal dem FWR beitreten und eine spezielle RS-Versicherung abschließen. :gutidee:

Im übrigen kam ich ins Grübeln wegen Wechselsystemen. Wenn ich für die Pistole ein Magazin, einen Schlitten mit Visierung und einen Lauf in anderem (kleineren) Kaliber haben wollte, und mir das erst später überlege, geht das einzutragen ? (auf die grüne WBK)

Wenn ich mir einen gezogenen Lauf für Slugs zulege, kann ich dann meine VS-Rep-Flinte auf eine gelbe WBK eintragen ? Was ist dann mit dem Schrot-Lauf ? (dies wäre eine theoretische Überlegung)

Wenn ich etwas mehr Langwaffe schießen will, macht dann eine gelbe WBK Sinn ?

Sollte ich die gelbe generell vorsichtshalber mal direkt beantragen ? Die grüne reicht doch für das was ich haben will generell mal aus... (bisher ^_^ )

Wenn ich eine Waffe verschrotten will, und natürlich Ersatz brauche, wie funktioniert das am besten? Volles Programm, also Waffe beim BüMa verhökern, alten Eintrag in WBK streichen lassen, Bedürfnisantrag für Neue beim Verband stellen, genehmigt bekommen, bei der Behörde neuen Voreintrags-Antrag stellen ? Dann wäre es doch sinnvoller, die alte Waffe zu behalten..... (Fördert der Gesetz-Geber so die Anhäufung von Waffen ? :pro: )

Was ist wenn wesentliche Teile einer Waffe Ihren Geist aufgeben (Lauf). Wie sieht dann der Irrgarten der Genehmigungen aus ?

Herzlichen Dank im Voraus für alle Antworten

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:huh: ...alles so neu im Antwortfenster?!

dann meine VS-Rep-Flinte auf eine gelbe WBK eintragen ? Was ist dann mit dem Schrot-Lauf ? (dies wäre eine theoretische Überlegung)
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alten Eintrag in WBK streichen lassen, Bedürfnisantrag für Neue beim Verband stellen

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Ich stehe nun kurz vor der Beantragung einer grünen WBK für einen Revolver, eine Pistole eine Flinte.

Im übrigen kam ich ins Grübeln wegen Wechselsystemen.

...WS und Erwerbsstreckungsgebot versuchst Du mal? :lol:

Wenn ich etwas mehr Langwaffe schießen will, macht dann eine gelbe WBK Sinn ?

Wer soll Dir das Beantworten? Sind doch Deine Vorlieben...

Gruß Gromit

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Thanx Gromit für den schnellen Post !

Werd' jetz beim nächstenmal die Suchfunktion ausprobieren bevor ich wilde neue Threads anfange. Bin halt'n Newb.

Generell herrscht insgesamt Verwirrung, wenn ich die alten Threads so verfolge. Das Beste wird sowieso sein, daß ich da mal mit meinem für mich zugeordneten SB rede. Erstmal die ersten zwei Geräte organisieren, die Pistole hat eh Lieferzeit. Und das mit den WS schaun wer dann mal.

Überhaupt glaube ich daß bei vielen im Forum alles universell und endgültig geklärt sein muss. Nachfragen in wirklicher Welt ersetzt dann sowieso die Theorie, und wenn einem die Antwort des SB nicht passt, kann man ja noch vor die Richterbank ziehen.

Besten Dank, Frage ausführlich beantwortet

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@Tesching

Gibt zwei Arten von Slugs: klassisches Brenneke Geschoss, ist "Pfeilstabilisiert" d.h. die schrägen Rillen an der Geschoss-Außenseite versetzen das Geschoss in (langsame) Drehung, so daß es nicht (oder wenig) in anderen Achsen als "um Flugrichtung" taumelt. Diese Slugs gehen aus glatten Läufen am besten. Am besten kein Choke ! (Geht aber wohl mit den kleinsten Chokes)

Dann gibt es Slugs mit Führungshülse (Sabot) meist aus Plastik. Die werden wirklich drallstabilisiert wenn sie aus gezogenen Läufen verschossen werden, genau wie ein Kugel-geschoss. In Amerika sehr beliebt für Jagd auf Rehe. Schließen den Gasdruck sehr gut ab und kommen ohne Pfropfen aus. Angeblich gibt es auch gezogene, einschraubbare Choke-Einsätze, die ebenfalls dann Sabot Slugs stabilisieren. Hab' ich aber noch nicht gesehen, Austauschlauf wäre wohl besser.

Varianten drücken dann beim Abschuss noch einen Plastik-Ball in einen hohlen Geschossboden (Wie bei einem Minie-Geschoss (VL)) , verformen das Geschoss so bis zur Gasdichtigkeit im Lauf. Das geht auch am besten mit glatten Läufen.

Ist also wie immer in Waffentechnik: Es gibt nichts was es nicht gibt.

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Gibt zwei Arten von Slugs: klassisches Brenneke Geschoss, ist "Pfeilstabilisiert" d.h. die schrägen Rillen an der Geschoss-Außenseite versetzen das Geschoss in (langsame) Drehung, so daß es nicht (oder wenig) in anderen Achsen als "um Flugrichtung" taumelt. Diese Slugs gehen aus glatten Läufen am besten. Am besten kein Choke ! (Geht aber wohl mit den kleinsten Chokes)
Quark!

Die Rippen am klassischen BRENNEKE-Flintenlaufgeschoss haben nur eine einzige Funktion, nämlich den Verschuss dieser FLG's aus eng gebohrten Läufen zu ermöglichen und durch die Verformbarkeit dieser Rippen die Belastung des Flintenlaufs im Mündungsbereich (Chokebohrung) zu reduzieren. Das FLG wird auch durch die schräge Anordnung dieser Rippen nicht in Rotation versetzt.

Und entgegen der landläufigen Meinung schiessen gerade BRENNEKE-FLG aus engen Choke-Bohrungen (3/4, 7/8, Voll) mit der grösstmöglichen Präzision (Langenhagener Norm).

CM

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Korrekt.

Kudos CM, ich lag da verwirrt neben der Wahrheit :peinlich:

Das Brenneke hat die Rillen tatsächlich nur zum Ausschlüpfen aus dem Choke. Die Pfeilstabilisierung, die ich meine soll so funktionieren, das der Filzpfropfen an dem Bleibatzen dranhängt und so dafür sorgt, daß die Vorderseite auch nach vorne bleibt.

Sorry für die Verwirrung, hatte einen Artikel falsch im Gedächtnis

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In dem Link Oben von Gromit auf den Thread mit dem Wechsellauf für VSRF'n gab's auch Diskussion was denn jetzt Flinte und was Büchse ist. Unter anderem wäre Schrotflinte ein Pleonasmus (Doppelnennung, wie Weißschimmel-> Pferd !, nicht Pilz!) Kugelbüchse sagt ja eigentlich auch keiner....

Da mich das mit Begriffen auch immer juckt werd' ich mal die Suchfunktion anhauen.

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  • 2 weeks later...
Die Rippen am klassischen BRENNEKE-Flintenlaufgeschoss haben nur eine einzige Funktion, nämlich den Verschuss dieser FLG's aus eng gebohrten Läufen zu ermöglichen und durch die Verformbarkeit dieser Rippen die Belastung des Flintenlaufs im Mündungsbereich (Chokebohrung) zu reduzieren. Das FLG wird auch durch die schräge Anordnung dieser Rippen nicht in Rotation versetzt.

[...]

CM

Korrekt - die schräge Anordnung soll lediglich die Wirkungsrichtung der Kräfte optimieren, die auf die Rippen beim Durchpressen durch Chokes auftreten. Die Verformungskräfte wirken jetzt leicht quer zu den Rippen, wodurch diese sozusagen "ein wenig wegklappen" können.

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