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Balam

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  1. Eine gute erste Anlaufstelle wäre vielleicht das DSU Schießleistungszentrum schuetzenhaus-ruedersdorf.de, liegt fast neben Strausberg. Gutes Angebot, nette Leute, Preise moderat. Gastschützen sind nach Anmeldung willkommen, auch als Einzelperson (ohne dafür einen Gruppentarif löhnen zu müssen, wie es anderswo im Umkreis vorkommen soll...;) Über das Gastschießen kriegt man dann fast automatisch Kontakt zu den angeschlossenen Vereinen. Bei Interesse an Trap/Skeet ist scdianaberlin.de (Hoppegarten) empfehlenswert und nicht sehr weit weg. Die bieten auch Schnupperpakete für Gastschützen an, sehr nett und kompetent. So kenne ich beide zumindest von vor ein paar Jahren, als ich noch in der Gegend war.
  2. Es ging ja um die Aufbewahrung währenddessen - und die Frage war nicht als reine Frage gemeint, wie @ASE richtig durchschaut hat ...
  3. Widerspruchsfrei ist nun mal keine der beiden Ansichten. § 40 (5) Wer eine in Anlage 2 Abschnitt 1 bezeichnete Waffe als Erbe, Finder oder in ähnlicher Weise in Besitz nimmt, hat dies der zuständigen Behörde unverzüglich anzuzeigen. Die zuständige Behörde kann die Waffen oder Munition sicherstellen oder anordnen, dass innerhalb einer angemessenen Frist die Waffen oder Munition unbrauchbar gemacht, von Verbotsmerkmalen befreit oder einem nach diesem Gesetz Berechtigten überlassen werden, oder dass der Erwerber einen Antrag nach Absatz 4 stellt. Das Verbot des Umgangs mit Waffen oder Munition wird nicht wirksam, solange die Frist läuft oder eine ablehnende Entscheidung nach Absatz 4 dem Antragsteller noch nicht bekannt gegeben worden ist. Wenn die Amnestieregelung nicht die spezielle Aufbewahrungsvorschrift umfasst, wo lagert dann der Erbe ein aufgefundenes Magazin, bis die Rückmeldung der Behörde eintrifft? Erhält er als Antwort auf seine Fundanzeige dann automatisch eine Strafanzeige? Hätte er sich präventiv einen N/1 Schrank zulegen müssen, bevor er die Wohnung des Erblassers überhaupt betritt?
  4. Interessantes Detail! Die alte Version hatte ich nicht auf dem Schirm (heißt: war zu faul zum nachgucken), aber damit wird jetzt sogar schon wieder ein handfester Widerspruch aus der Sache! Für beausnahmte Nachtsichtler wie @MAHRS wohl eher unkritisch, da die individuelle Genehmigung jeweils mit Aufbewahrungsvorschriften oder -erleichterungen seitens des BKA daherkommt, die letztlich gelten. Gleiches für Magazine in den Varianten Neu-Alt und Ganz-Neu, da hat man ja auch immer einen konkreten Bescheid wo alles drinstehen sollte. Genau so siehts aus, bedeutet dann wohl dass zwischen den beiden Extremen A) Neu-Alt / Neu -> kein Bestandsschutz -> mindestens N1! und B) Alt-alt -> kein Verbot -> höchstens Sofaritze! für den Mittelweg N/0 erstmal gar kein Platz ist. Im Fall A) erscheint der Alt-B-Schrank als Alternative zu N/1 eher unsicher. Wer das auf eigene Faust so macht, kann von einer böswilligen Behörde einen Strick daraus gedreht kriegen. Gibt die jeweils verantwortliche Stelle schriftlich das O.K. dazu, spricht sicher nichts dagegen. Aber auch bei B) dürfte Schutz gegen Abhandenkommen nötig sein, weil es für den potentiellen Ansichnehmer dann doch verbotene Waffen sind. Bleiben hypothetisch zur Auswahl noch das verschlossene Behältnis, Schwenkriegelblechspind, oder eben N/0 analog zu sonstigem Verbotskram. So gesehen könnte die recht allgemeine BMI-Aussage "Mindestanforderung für verbotene Gegenstände ist ein Sicherheitsbehältnis, das mindestens der Norm DIN/EN 1143-1 Widerstandsgrad 0 [entspricht]" möglicherweise doch wieder Sinn machen in Bezug auf die zukünftige Praxis? Ich hoffe das fasst die wenigen halbwegs klaren Erkenntnispunkte so halbwegs zusammen?? Ja, wer sowieso einen Kauf plant ist mit N/1 zweifellos auf der sichereren Seite. ..bis dann in ein paar Jahren das ganze Solardach vom Haus muss, damit der AC700 Kran den neuen N-23 Schrank da rein.... "Erfüllungsaufwand für den Bürger nur 40 Stunden, wir konnten doch gar nicht anders als die EU-Vorgaben umzusetzen!"
  5. Sicher? Die Alt-Tresor-Regelung § 36 (4) spricht doch nur von Schusswaffen und Munition. Die in den anderen Absätzen zusätzlich erwähnten "Verbotenen" fehlen hier! Ein umgangsverbotener Nachtsichtvorsatz ist aber keine Schusswaffe und keine Munition. Analog heißt es vom BMI auf S. 8 (zu Magazinen, sonst gleiche Thematik wie NSG): Q: D.h., dass ein Kunde, der nach der letzten Rechtsänderung Bestandsschutz auf seinen A- oder B-Schrank hat, nun doch einen Schrank mit Widerstandsgrad 0 oder 1 erwerben muss, um seine Bestandsmagazine zu verwahren? A: Richtig. Waffenspezifische Nachtsichtaufsätze, genau wie Verbotsmagazine, müssten also in jedem Fall mindesten in den N 0, die Alt-A/B Regelung gilt für beide nicht - Oder? --- Die Sache mit den A/B-Tresoren finde ich übrigens nur im FAQ vom DJV, stammt wohl nicht von BKA oder BKI. Wobei das Thema Dual-Use-Nachtsichtgeräte hier glaube ich sowieso auf ein ganz falsches Gleis führt. Da geht es doch im Prinzip um Fotozubehör u.ä., das bestimmungsfremd an eine Waffe angepasst werden könnte. Genau wie Dual-Use-Zielbeleuchter AKA normale Taschenlampen, die ebenfalls nicht unters WaffG fallen solange kein entsprechender Adapter vorhanden ist. Bei den im BKA-Merkblatt Nachtsicht wörtlich erwähnten "Montagevorrichtungen für Schussaffen" sind außerdem Artenschutzregelungen zu beachten.
  6. Woher willst du denn wissen ob der Follower überhaupt passt? Die Möglichkeit des verbotenen Zustands lässt sich gar nicht feststellen ohne ihn herbeizuführen. Wie bei Schrödingers Katzenkiste. Besser nicht anfassen oder zu genau hingucken, so ein Fluktuationszustand kann ganz schnell kippen und einen Riss im Raum-Zeit-Gefüge verursachen.
  7. DAS ist dann wirklich ein Problem, welches nach deutschem Recht wohl nicht lösbar ist! Kann man sich höchstens drauf berufen, die Gehäuse am spezifischen Ölgeruch oder ihrer spirituellen Aura auseinanderhalten zu können - und drauf setzen, das für die Behörde das Gegenteil nur schwer beweisbar sein dürfte!!
  8. Ist wohl leider sehr richtig. Aber geht es doch bei beiden Ansichten um Semantik!? Auch dann, wenn man den Begriff "verbotene Waffe" als alleinstehende Eigenschaft/Definition betrachtet, die dem Gegenstand unabhängig vom zugrundeliegenden Verbot anhaftet. Vielleicht könnte man beide Positionen so zusammenfassen: A) definitorische Einordnung als "Verbotene..." --> Umgangsverbot nach § 2 i.V.m. Anl. 2, und weitere Regelungen für "verbotene". - oder- B) grundlegendes Umgangsverbot nach § 2 i.V.m. Anl. 2 --> begriffliche Einordnung als "verbotene", und weitere Regelungen für §2A2er. Vor Gericht ist sicher beides und noch ganz anderes denkbar, und drauf wetten würde ich auch nicht.. Aber wäre rein logisch gesehen - gerade angesichts der gestzl. Systematik in diesem Fall - Variante B) nicht doch deutlich schlüssiger und widerspruchsfreier?
  9. In dem Fall erstaunlicherweise mal nicht, da zählt lt. Gesetz die "Angabe des Herstellers". Optimalerweise im Gehäuse eingeschlagen oder -gegossen. Wenn ab Werk 450 BM draufsteht, dann spielt die bloße Möglichkeit eines Followertauschs offenbar keine Rolle. Tatsächlich machen würde man das vorsichtshalber wohl eher nicht... Theoretisches Problem ist eher ein (z.B..) 450 BM Magazin *ohne* jegliche Beschriftung. Der leicht wechselbare Follower alleine beweist nicht viel. Es könnte dann im schlimmsten Fall unklar sein, was das Gehäuse eigentlich ist oder ursprünglich war.
  10. Ja, ich glaube das ist genau die alte Geschichte die ich meinte. Wo er fragt: warum hast du so einen kleinen Kopf? Sie fragt zurück: warum hast du so eine breite Schulter? Und er antwortet: Damit auf keinen Fall mehr als 10 von uns in Großmutters Haus passen! Oder so ähnlich. Mit Märchen hab ichs nicht wirklich, war nur ein Nebengedanke...
  11. Macht die Mitlesenden doch nicht absichtlich noch durcheinanderer Frage von @Lemmi war zwar genaugenommen, ob Magazinkörper als Magazin gilt. Rechtlich nicht, weil es ohne Anbauteile gar keine Patronen aufnehmen kann. Nur hat man eben einen inhaltsgleichen Paragraphen draufgesetzt, wo es nur um das Gehäuse/Körper geht. Mit den gleichen zahlenmäßigen Begrenzungen. (Obwohl das leere Gehäuse zwar erst recht keine Patronen aufnehmen kann, die ganze Definition unscharf ist usw., aber mit dieser Spitzfindigkeit wird man vor keinem Gericht der Welt durchkommen.) Das Gehäuse alleine ist genauso schlimm wie das ganze Magazin. Problem in der Praxis wird höchstens das "kleinste nach Herstellerangabe verwendbare Kaliber" sein. Die Gehäuse sind in vielen Fällen ähnlich oder gleich. Gerade bei spärlich beschrifteten Spezialkaliber-Blechkästchen sollte man schon aufpassen, dass die ursprünglich vom Hersteller eingeschlagene Kaliberbezeichnung niemals duch Rost oder Lackierung unkenntlich wird. Ansonsten könnte es später fatale behördliche Fehleinschätzungen geben, wem dieser Körper eigentlich gehört und wie gefräßig er ist. Sokommt es bekanntlich auch bei der kleinen Walküre und dem Beowolf, oder wie heißen die korrekt?
  12. Ok, bzgl. Glock war meine Schreibe etwas unpräzise. • Du meinst gerade die "großen" Glock-Magazine, also Ü20. Die sind meldepflichtig. • Was ich meinte sind deine NORMALEN Glockmagazine bis 20, die bleiben meldefrei wie bisher. [Und v.a. bei denen kann es eben das Problem geben, dass sie bei zukünftigem Erwerb bestimmter Karabiner zu LW-Magazinen mutieren. Damit sinkt die Freigrenze auf 10 Schuss, alle zuvor freien/ungemeldeten 17er für die Pistole sind plötzlich verboten, und eine Nachmeldung ist ab September nicht mehr möglich. Wie sich selbiges auf "große" & so gemeldete KW-Magazine auswirken würde, ist dann schon Sonder-Sonderfall. Falls keine konkreten Pläne zur Anschaffung eines betroffenen 9mm-LW-Modells bestehen, würde ich mir um die ganze Karabinerei erstmal keinen Kopf machen...] • Die AR-Magazine sind, zumindest praktisch betrachtet & in deiner Situation, maximal böse LW>10 und meldepflichtig. Egal ob und wann eine LW vorhanden ist. Eine noch weitere "Verbösung" gibt es nicht, egal welche Waffe du irgendwann dazu kaufst. Steht soweit auch alles in Anl. 2...
  13. Richtig, im Formular ist das alles einheitlich "LW-Magazin über 10 Schuss", wieviel genau darüber interessiert nicht (*). Ganz egal ob PMAG20 oder 100er-Trommel. Erst die nächste Ausbaustufe: ..wäre laut Gesetz wieder völlig frei! Bestätigt auch das BKA. Für Standard-Glockmagazine ist keine Aktion erforderlich. Nur falls über 20 Schuss: Meldung "KW-Magazin über 20 Schuss". Erstaunlich einfach... ...AUSSER du willst später mal einen 9mm-Karabiner haben, in den die Glock-Magazine reinpassen ;( ---- (*) Die Kapazitätsangabe, falls vorhanden, gehört genaugenommen ins Feld "Beschriftung, falls vorhanden". Ob man wohl auch Patentnummern und alle sonstigen aufgeprägten Zahlen und Buchstaben eintragen muss? Natürlich in alphanumerischer Sortierung, damit alles seine Ordnung hat? -> Oder besser vorher präventiv alles mit Schleifpapier blankmachen, damit nicht irgendwann/irgendwie der Vorwurf einer Falschangabe im Formular konstruiert werden könnte?! (Je mehr ich darüber nachdenke, desto ernstgemeinter erscheint mir der letzte Satz...)
  14. Geht nicht womöglich um Frankonia? Hast schon bei der Behörde nachgefragt, ob die verlängern? Manche machen das wohl. (Meine zwar nicht, obwohl sonst sehr kooperativ. Habe das gleiche Teil dann aber bei einem kleinen Händler über VDB-Waffen gefunden, Aufpreis war vernachlässigbar im Vergl. zu Zeit + Kosten einer Neubewilligung. Ansonsten, bei Verfall, geht die ganze Prozedur nämlich wieder komplett von Null los...)
  15. @ASE Danke für die ausführlichen Erklärungen. Ich war bisher fälschlich davon ausgegangen, die Magazine wären in § 13 einfach vergessen worden. Habe dabei völlig übersehen, dass sie unter der letzen Nummer dann doch aufgeführt sind. Die Schlinge zieht sich also enger. Trotzdem erschließt sich mir der Punkt "bleibt immer ein verbotener Gegenstand" in dieser Auslegung noch nicht ganz. Zum Beispiel steht in einer BKA-Ausnahmegenehmigung für Neuen Altbesitz ja nicht: "Das Verbot wird für den Anstragsteller nicht wirksam". Sondern es steht sinngemäß drin: Der Antragsteller erhält einige bestimmte, widerrufliche Sondererlaubnisse zum Umgang mit der (nach wie vor, auch für ihn) eigentlich verbotenen Waffe. Bei Echt-Altbesitz wird dagegen "das Verbot nicht wirksam". Wie auch immer man das interpretieren mag. Besteht da nicht doch ein grundlegender Unterschied? Es wird hier ja nicht ein bestehendes Verbot durch eine Ausnahmegenehmigung "überlagert", sondern das Verbot tritt für diese Person gar nicht erst in Kraft. Frage dazu: Was ist eigentlich eine Verbotene Waffe? Der Begriff selber ist gar nicht genauer definiert, sondern dient nur als Überschrift/Sammelbezeichnung für die in Anlage 2 Abschn. 1 aufgeführten Gegenstände. Da heißt es: "Der Umgang [...] mit folgenden Waffen und Munition ist verboten:", dann folgen die technischen Definitionen. Also: eine sog. "verbotene Waffe" definiert sich offenbar alleine dadurch, dass der Umgang mir ihr lt. Anlage 2 verboten ist. Wird dieses Umgangsverbot aber von vorneherein nicht wirksam, dann ist - unabhängig von den materiellen Eigenschaften - der betreffende Gegenstand eben keine verbotene Waffe!!? Zumindest so lange wie er nicht den Besitzer wechselt. Unbenommen anderer denkbarer Pflichten (Abhandenkommen), die @lrn im Nachbarthread ausgeführt hat... Aber wie kann die spezielle Lagerungsvorschrift N/1 gelten, die sich nur auf [nach] Nummer 1.1 bis 1.4.4 verbotene Waffen bezieht, wenn der betreffende Gegenstand im derzeitigen Besitzstand gar nicht erst zur verbotenen Waffe geworden ist? (Trotz technischer Übereinstimmung: die Aufbewahrungsvorschrift beschränkt sich wörtlich auf verbotene Waffen. Eine explizite Zusatzregelung, wie z.B. Anzeige- und Eintragungspflichten bei Einsteckläufen, gibt es hier nicht.) Oder salopp gesagt: wie kann, in dieser Besitzkonstellation, ein Verbot dem Grunde nach nicht bestehen, aber gleichzeitig Folgen nach sich ziehen, die sich nur aus einem bestehenden Verbot herleiten ließen? ------ Obiges ist bitte nicht als Behauptung zu verstehen (ich weiß es wirklich nicht!), sondern nur eine Überlegung / Denkansatz...
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