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Schwarzseher

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Posts posted by Schwarzseher


  1.  

    Zufällig drübergestolpert: Midwest Industries haben Ende letzten Jahres fest angekündigt, mehrere Handschutz-Varianten für das ACR auf den Markt zu bringen (es sollte jetzt eigentlich schon so weit sein, verzögert sich jedoch offenbar) und der Chef deutet an, die Entscheidung dazu sei gefallen, da er Kontakt zu Insidern bei Bushmaster und Remington habe und von diesen erfahren konnte, dass dort tatsächlich Planungen laufen, das ACR stärker auf den Markt zu bringen, mittels "einigen coolen neuen Sachen". Er ist sich nicht sicher, glaubt aber, dass sich das ACR dieses Jahr deutlich entwickeln könnte, denn wenn Bushmaster / Remington das Projekt aufgeben wollten, hätte man es wohl schon längst getan; er aber habe Informationen, dass dort "einige große Dinge in Gang gebracht werden sollen", etwa die (ewig versprochenen) Kaliber-Wechselsätze.


  2. Bei Production Optic muss die Waffe bereits ab Werk mit einer Optikmontage ausgestattet sein, z.B. Glock MOS, oder? Eine normale Glock, deren Verschluss entsprechend gefräst wurde, ist demnach unzulässig?


  3. Das ACR gab / gibt es in der Ausführung Bushmaster ACR (zivil) und Remington ACR (behördlich). Vielleicht hat diese Pleite ja auch etwas Gutes. Vielleicht legt man das ganze ACR-Projekt zukünftig in einer Abteilung zusammen und versucht, dieses vielversprechende Konzept wieder aufleben zu lassen und am Markt zu etablieren. Die Entwicklung hat sehr lange gedauert und viel Geld verschlungen, daher wurde es schließlich nur zu vergleichsweise hohem Preis angeboten und brachte folglich nur ungenügende Verkaufszahlen. Die letzten Jahre wurde es zwar in den USA noch verkauft, die Kaliberwechselläufe sind jedoch nie auf dem Markt angekommen (nur von kleinen Fremdfirmen). Lediglich unterschiedliche Lauflängen in 5,56 wurden vor etwa zwei Jahren doch noch verfügbar. Die ganze Ersatzteilversorgung ist schwierig, vor allem außerhalb der USA.

    Unverständlich ist vielen, weshalb freie, kompatible Teile des Remington ACR nicht auch auf dem zivilen Markt für das Bushmaster ACR angeboten werden, z.B. der verbesserte Handschutz, für den manche sehr viel Geld zahlen würden. Hier hat man absichtlich auf Umsatz verzichtet.

    Weiß jemand mehr zu der Thematik rund um das ACR?

     

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  4. Gut vergleichbar mit dem Thema wären etwa Autorennen, beziehungsweise leistungsstarke Autos und Autotuning - zumeist auf öffentlichen Straßen unzulässig, gerade bei US-amerikanischen Tempolimits. Auch hier könnte man viele Videos löschen, damit niemand zu illegalem Tuning oder schnellem Fahren verleitet wird und keine Menschen durch Raser-Unfälle sterben. Dabei ist das Modifizieren eines Autos bzw. der reine Besitz und das Fahren auf Privatgelände (wie Rennstrecken) wohl in den allermeisten Ländern völlig legal. Die Unschuldsvermutung, dass Menschen sich nur interessehalber mit 'heiklen' Themen beschäftigen und das Wissen nur im Rahmen der lokalen Gesetze in verantwortungsvoller Weise umsetzen, wird hier total ausgehebelt.

     

    Praktisch alle von Youtube genannten Punkte sind völlig legal, jedenfalls in vielen Teilen der USA und in anderen Ländern der Welt. In den USA ist z.B. die eigenhändige Herstellung von Schusswaffen und wesentlichen Waffenteilen zum rein privaten Besitz weitestgehend ohne jegliche Genehmigung erlaubt (daher die ganzen "80%"-Teile). Magazinbegrenzungen gibt es nur in wenigen Bundesstaaten, dort jedoch zumeist 7 oder 10 Schuss; dass Youtube nun 30 Schuss festlegt, ist willkürlich.

     

    Ich glaube, das ist ein bedeutsamer Einschnitt hinsichtlich Meinungsfreiheit und Wissensvermittlung, zumal die freie Rede in den USA historisch einen sehr hohen Stellenwert hat. Wenn Google jetzt ohne gesetzliche Notwendigkeit völlig legale Wissensvermittlung zu vielerorts völlig legalen Dingen und Tätigkeiten unterbindet, an denen sich lediglich eine kleine Gruppe fanatischer Waffengegner stört, dann muss man befürchten, dass in Zukunft noch viel mehr aus allen Lebensbereichen gelöscht wird.

    • Like 5
    • Important 1

  5. Ich habe die hier:

    https://www.brownells-deutschland.de/Chamber-Safety-Flags-AR-15-Chamber-Safety-Flag-MTM-Flo-Yellow-22-Caliber-223-224-749000170

    hier als 3er-Pack:

    https://www.brownells-deutschland.de/AR-15-CHAMBER-SAFETY-FLAG-Chamber-Flag-3-Pack-SINCLAIR-INTERNATIONAL-Flo-Yellow-22-Caliber-223-224-988004001

     

    Lässt sich auch relativ gut bei Pistolen verwenden.

     

    Wie heiß sind eigentlich Lauf und Patronenlager nach den typischen Schusszahlen von IPSC-Stages - besteht die Gefahr, dass der Kunststoff schmilzt, wenn man die Fahne sofort nach dem Schießen einführt? Ist das schon jemandem passiert?


  6. Es hieß mal, dass Youtube ohne Prüfung jedem die hinterlegten Account-Daten (Name, Adresse, E-Mail) zumailt, wenn jemand eine Meldung macht, dass er angeblich sein Urheberrecht durch das Video verletzt sieht.

    Denkbar wäre auch eine Falschbezichtigung bei Behörden, bis hin zum "swatting" (z.B. durch irgendwelche Behauptungen, die das Video in einem anderen Licht erscheinen lassen).

    Ich weiß nicht, ob es das in Deutschland schon bei 'normalen' Waffenvideos gegeben hat, aber von der Jagdgegner-Szene finden sich auf Youtube einige Inhalte, die auf ein hinreichendes Aggressionspotential, respektive kriminelle Energie schließen lassen. Außerdem gibt es natürlich die "besorgten Bürger". Aus Deutschland ist mir nur diese Geschichte im Gedächtnis: https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/955515/polizeieinsatz-bei-osnabruecker-kreispolitiker-wegen-dieses-fotos

    In jedem Fall würde ich damit rechnen, dass Waffengegner das Meldeformular (unangebrachter Inhalt) anklicken und Youtube aufgrund zu oberflächlicher Prüfung das Video oder den Account sperrt.

    In den USA ist die Situation für Waffen-Youtuber in jüngster Zeit jedenfalls schwieriger geworden, selbst große Channels haben Probleme, weil Youtube die massenhaften Meldevorgänge der Waffengegner anscheinend nicht mehr korrekt bearbeiten kann und die Mitarbeiter nach Gutdünken Videos und Accounts sperren oder die Monetarisierung (Werbeeinnahmen) entziehen.

    • Like 1

  7. Ich habe nun endgültig genug von Frankonia - NIE MEHR! NIE NIE MEHR!

     

    Ich habe die Mahnung, die mir per E-Mail zuging, noch am gleichen Tag per E-Mail beantwortet und den ganzen Vorgang ausführlichst dargelegt; habe auch eine automatische Eingangbestätigung erhalten.

    Mittlerweile sind jedoch über zwei Wochen vergangen, ohne dass eine Beantwortung erfolgte; stattdessen ging mir diese Woche noch eine Mahnung per Post zu (datiert 10 Tage nach den E-Mails)!

    Offenbar ist Frankonia nicht in der Lage, E-Mails zu lesen, verlangt aber, dass der Kunde das macht, denn die postalische Mahnung wird bereits als "Mahnstufe 2" mit doppelter Gebühr dargestellt.

    Das Problem ist, dass eine unwidersprochene Forderung bei zweiter Mahnung an die Auskunfteien (Schufa) gegeben werden kann, und mein Widerspruch wird ja eben nicht zur Kenntnis genommen.

    Ich sehe mich jetzt gezwungen, den ganzen Mist noch mal per Einschreiben zu schicken und dann später vorsichtshalber eine Selbstauskunft einzuholen (habe ich noch nie gebraucht). Sollte etwas vorliegen, muss wohl, wie hier im Thread schon jemand geschrieben hat, mit Strafanzeige und Schadenersatzklage vorgegangen werden. Es macht mich fassungslos, was sich diese Firma leistet und wie viel Ärger man sich mit einer einzigen Bestellung dort einhandeln kann.

    • Important 1

  8. Mein Drama nimmt kein Ende. Wie manche hier schon prophezeit haben, hatten alle meine Hinweise - Brief, Mail, Überweisungstext - keinen Erfolg. Den Vorgang hat offenbar immer noch niemand korrekt im System eingetragen, denn Frankonia hat mir jetzt trotzdem per E-Mail eine Mahnung über den Betrag (+ 2,50 € Mahngebühr) geschickt, den ich als Bonusguthaben schließlich selbst von der Rechnungssumme abgezogen hatte (ganz so, wie es mir der Kundenservice ja auch mal in einer der vorherigen E-Mails aufgetragen bzw. erlaubt hatte) ... :shout:


  9. Hallo Leute!

     

    Sachlage: ein Waffenhändler hat ein Drittanbieter-Wechselsystem für Glock über einen Importeur aus den USA bestellt. Es hat keine Beschusszeichen und keine Seriennummer. Laut Händler muss nun eine beliebige Nummer eingraviert und das System zum Beschussamt geschickt werden.

    Bevor ich dazu den Auftrag gebe, habe ich noch ein paar Fragen:

    Muss dem Beschussamt ein passendes Griffstück mitgeliefert werden, oder wie wird der Beschuss sonst durchgeführt?

     

    Ich möchte eventuell das Wechselsystem als komplette Waffe, also mitsamt einem neuen Griffstück erwerben. Glock verkauft Griffstücke nicht separat, der Händler hat aber welche von ausgeschlachteten Glocks übrig, bei denen er den Originalverschluss bereits als Wechselsystem veräußert hat. Diese Griffstücke haben also schon eine Seriennummer. Wenn nun das US-Wechselsystem mit so einem Griffstück als Komplettwaffe zum Beschuss geschickt wird (und mir später so verkauft würde), müsste dann trotzdem auch noch eine Nummer auf dem Verschluss angebracht werden?

     

    Muss die Nummer auf dem Verschluss von außen sichtbar sein? Wie viele Ziffern muss sie haben - könnte man auch nur einstellig eine "1" oder "Nr 1" irgendwo klein einschlagen? Muss der Lauf ebenfalls nummeriert werden?

     

    Welches Beschussamt bietet sich aktuell an, wo ist die Wartezeit am kürzesten? Mit welcher Zeitspanne muss ich mindestens rechnen?

    Gibt es für den gewerblichen Versand zwischen Händler und Amt eine billigere Versandmöglichkeit als Overnite?

    Mir wurden für die gesamte Abwicklung insgesamt etwa 75 Euro in Aussicht gestellt.

     

    Gruß,

     

    Schwarzseher


  10. Die Anforderungen nach Waffengesetz sind dieselben, daher sollte die Überprüfung auch identisch sein. Das dürften größtenteils automatisierte Abfragen bei den im Gesetz genannten Stellen und Datenbanken sein, die keine 'Light'-Variante zulassen:

     

    Zitat

    Waffengesetz

    (5) Die zuständige Behörde hat im Rahmen der Zuverlässigkeitsprüfung folgende Erkundigungen einzuholen:

    1.
    die unbeschränkte Auskunft aus dem Bundeszentralregister;
    2.
    die Auskunft aus dem zentralen staatsanwaltschaftlichen Verfahrensregister hinsichtlich der in Absatz 2 Nr. 1 genannten Straftaten;
    3.
    die Stellungnahme der örtlichen Polizeidienststelle, ob Tatsachen bekannt sind, die Bedenken gegen die Zuverlässigkeit begründen; die örtliche Polizeidienststelle schließt in ihre Stellungnahme das Ergebnis der von ihr vorzunehmenden Prüfung nach Absatz 2 Nr. 4 ein.*
     

     


  11. Zu meinem Debakel: Das fehlendes Paket kam schließlich erst am 29.12.! Einen Tag zuvor war es plötzlich im Hermes-Tracking wieder aufgetaucht, nachdem ich eine Meldung an den Hermes-Kundenservice geschrieben hatte.

    Das Paket muss heruntergefallen sein, jedenfalls war eine Kante aufgerissen und rundum wieder verklebt worden. Ein paar der Munitionsschachteln sind etwas geknautscht, ansonsten ist aber kein Schaden entstanden.

    Die Rechnung fand ich auch in einem der Pakete - die 30 Euro Nachlass waren berücksichtigt, allerdings nicht mein Bonusguthaben. Dies habe ich nun bei der Zahlung selbst abgezogen. Hoffentlich gibt das nicht neue Probleme.

    Übrigens hätte man im Kundenaccount doch von Anfang an alle fünf Pakete bzw. Sendungsnummern verfolgen können. Das konnte ich aber nicht wissen - ich hatte nur die Versandbestätigungs-E-Mail gelesen und in dieser war lediglich ein Paket (eine Sendungsnummer) für die Bestellung aufgeführt.


  12. Heute kam der Hermes Bote - brachte aber nur vier von fünf Munitionspaketen. Frankonia hat sie auch nicht umverpackt, sondern nur die Aufschriften weitgehend überklebt. Der Hersteller ist trotzdem gut lesbar, und wenn man genauer hinschaut, auch Kaliber und Stückzahl. Daher habe ich befürchtet, dass womöglich ein Paket entwendet wurde und habe gleich die Hermes-Hotline (20 Cent pro Anruf, keine Wartezeit) kontaktiert. Dort konnte nachvollzogen werden, dass es sich nicht um eine Sendung bestehend aus mehreren Packstücken handelt, sondern dass unter der Sendungsnummer, die ich von Frankonia erhalten habe, nur eins der Pakete aufgegeben wurde. Die anderen Pakete wurden alle mit eigener Sendungsnummer verschickt, diese Nummern wurden mir von Frankonia aber nicht mitgeteilt. Somit konnte ich nicht erkennen, dass das fünfte Paket zumindest eigenständig im System erfasst und separat verfolgbar ist. Aktuell soll es sich noch auf dem Weg zum Verteilzentrum befinden.

    Warum die fünf Pakete nicht zusammengeblieben sind, weiß ich nicht. Die Hotline-Mitarbeiterin meinte, das eine wäre später eingeliefert worden, laut den mir ersichtlichen Trackingdaten wurde es aber sogar fünf Minuten eher im Logistikzentrum erfasst als die aus der heutigen Lieferung, es kann also auch an Hermes liegen. Ich hoffe nur, dass es nun morgen nachträglich zugestellt wird und nicht doch verschollen ist. Ein zusätzliches Ärgernis ist es in jedem Fall.


  13. Viele meinen auch, dass die weicheren Materialien wie Messing, Bronze und Aluminium feine Teilchen aufnehmen, die darin eingebettet werden. Etwa Stahlabrieb der Waffenmechanik und kleinste Sandpartikel, die im Zellulose-Ausgangsmaterial der Pulverherstellung enthalten sind. Nach dem Schießen befinden sich solche Partikel im Lauf und sollen sich durch Druck / Reibung beispielsweise in einen Putzstock aus Messing einlagern können, sodass dieser zu einem Schleifmittel wird. Ähnlich wie moderne Trenn- und Schleifscheiben, bei denen Diamantpulver in einer metallischen Schicht eingeschmolzen wurde. Deshalb schwören einige auf kunststoffummantelte Putzstäbe, die nach jedem Durchgang abgewischt werden und trotzdem möglichst nicht mit dem Lauf, vor allem nicht mit der Mündung, in Berührung kommen sollen.

    Der Mündungsfeuerdämpfer schützt zwar mechanisch beim Putzen, allerdings kann auch Reinigungsmittel darunter laufen und dann lange auf den empfindlichen Mündungsbereich einwirken. Meines Wissens können ammoniakhaltige Mittel zu Korrosion führen, wenn sie nicht neutralisiert werden und zusammen mit Sauerstoff und Luftfeuchtigkeit lange einwirken.

    • Like 1

  14. Auf der deutschen Frankonia-FAQ-Seite steht, man solle Alters- und EWB-Nachweise bitte an die Postfachadresse in Würzburg senden. Auf der österreichischen Seite wird an gleicher Stelle dagegen der Firmensitz in Rottendorf als Postadresse angegeben.

    https://www.frankonia.de/service/bestellung-und-lieferung/erwerbsberechtigung.html

    https://www.frankonia.at/service/bestellung-und-lieferung/erwerbsberechtigung.html

     

    Ich habe gestern eine beglaubigte Kopie an das Postfach geschickt, vorsichtshalber per Einwurf-Einschreiben. Außerdem habe ich eine schriftliche Erläuterung des ganzen Vorgangs beigelegt. Vorhin kam eine E-Mail zur Eingangsbestätigung und eine zur Versandvorbereitung. :clapping:


  15. Am 16.12.2017 um 22:33 schrieb P22:

    Kein Thema, kommt direkt am nächsten Tag per Einwurfeinschreiben zurück. 

    Schickt man das an die Würzburger Postfachadresse, oder besser an die Anschrift in Rottendorf?

     

    Man bekommt zwar zwei Seiten mit Erläuterungen per E-Mail zugeschickt und auf der Webseite findet sich ein EWB-Konfigurator, aber wo genau man die EWB hinschicken soll, wird natürlich nicht explizit erwähnt.


  16. vor 15 Stunden schrieb GunsRus:

    Dann kann meine Pufferpatrone wohl nicht zählen. ;)

    Die 9x19mm hat locker 1000 Abschläge hinter sich und funktioniert immer noch tadellos.

    Auf dem Stempel sieht man den Eindruck vom Schlagbolzen, aber da ist nichts geweitet oder klemmt gar.

     

    "Man sieht den Eindruck vom Schlagbolzen" eben, und wie tief ist der Eindruck? Bei mir sehr schnell genau so tief, wie der Schlagbolzen überhaupt maximal eintritt, sodass die Pufferpatrone keine Wirkung mehr hat. Ich habe diesen Typ in 9x19 mit der Glock und in .308Win mit der SIG 716 ausprobiert, wobei die SIG eine relativ abgerundete, dicke Schlagbolzenspitze hat - selbst damit ist ganz schnell eine ganz tiefe Delle im Stempel der Pufferpatrone entstanden.

     

    vor 6 Stunden schrieb Dentist:

    Nochmal zum Sinn der Pufferpatronen: Ist den jemanden ein Fall bekannt, wo durch Abschlagen der Waffe ohne Patrone der Schlagbolzen gebrochen ist?

    Bei Glocks bricht irgendwann nach Tausenden Wiederholungen der ganze Stoßboden von hinten durch, weil der Schlagbolzen immer ungebremst auf die Rückseite des Stoßbodens aufschlägt. Glock selbst empfiehlt bei intensivem Trockentraining die Verwendung von Pufferpatronen (FAQ US-Website). Das Thema gab es auch hier im Forum bereits.

    https://www.glocktalk.com/threads/snap-caps-or-just-dry-fire.1307272/page-2#post-16702319

    http://www.glockforum.net/forum/glock-talk-discussion/2779-dry-fire.html

     

    vor 59 Minuten schrieb TriPlex:

    Welches Material als Puffer?

    Hartgummi (woher, wie passend machen), Heißkleber (wird wohl nicht allzu lange halten, ist aber leicht zu erneuern), sugru (selbsthärtendes Silikongummi), ...

    Bei meinem Versuch mit Heißkleber hielt er keine zwei Einschläge aus (Glock). Ich könnte mir vorstellen, dass z.B. ein Stift aus dem festen Gummi von Sommerreifen ausreichend haltbar wäre.


  17. Die Plastik-Pufferpatronen mit Messingboden und gefedertem Messingstempel sehen zwar hochwertig aus, sind aber leider schon nach spätestens 100 Betätigungen ausgeschlagen. Die Federung nützt nichts, der harte Schlagbolzen schlägt mit so starkem Impuls auf, dass Messing abgetragen und der Stempel geweitet wird, manchmal bis er sich festklemmt. Es finden sich stets sehr viele Messingpartikel in der Waffe und bald ist so viel ausgeschlagen - die Vertiefung so groß- , dass keinerlei Pufferung mehr möglich ist.

     

    Die A-Zoom sind wesentlich besser. Bei feinen, spitzen Schlagbolzen wie z.B. der Glock ist zwar auch nach spätestens 200 Betätigungen ein Loch im Gummipuffer, allerdings kann man diesen thermoplastischen Gummi einfach z.B. mit einem schwach eingestellten Lötkolben wieder zurecht schmelzen und die Patrone dann immer wieder benutzen. Bei größeren, abgerundeten Schlagbolzen (in meinem Fall in .308Win), konnte ich bisher überhaupt keine Abnutzung feststellen.

     

    Zu weit heraus standen die Puffer bei meinen A-Zoom nicht, eher waren sie bei den 9mmLuger ein wenig zu kurz. Der Gummi lässt sich aber, wie gesagt, mit ein wenig Hitze gut nachbearbeiten, ohne seine Eigenschaften zu verlieren.

     

    Ich dachte auch erst, dass die aufwendige Konstruktion mit Messing und Federung besser sein müsste, dem war aber nicht so. Nur wenn man die Patronen ausschließlich für Nachladeübungen ohne Abschlagen verwendet, ist ein Patronenrand aus Messing wahrscheinlich ein wenig haltbarer als der aus Aluminium.

     


  18. Ich habe heute noch mal 45 Minuten in der Warteschleife der Filiale verbracht, ohne Erfolg. Der gestern im Telefonsystem angeforderte Rückruf kam auch nicht.

    Bei der 20-Cent Hotline der Zentrale ging nach 10 Minuten jemand dran; der Mitarbeiter war zwar sehr freundlich, konnte mir aber auch nur sagen, dass zur Erwerbsberechtigung nichts aus der Filiale vorliegen würde, außerdem wären ja nun über zwei Wochen vergangen, sodass der EWB-Nachweis von damals ohnehin nicht mehr akzeptiert werden könnte. Ich wurde gebeten, es nicht weiter über die Filiale zu versuchen, sondern ihnen die Original-WBK oder eine beglaubigte Kopie direkt an die Zentraladresse zu schicken. Andere Händler haben bisher eine von meiner örtlichen Polizei mit dem Adressstempel abgestempelte, unterschriebene Kopie akzeptiert, der Frankonia-Mitarbeiter sagte aber, sie würden nur eine Beglaubigung mit richtigem Dienstsiegel akzeptieren. Mal sehen, wo ich die auftreiben kann; mein Original will ich ihnen nach dem bisherigen Chaos nicht schicken.

    Für die Unannehmlichkeiten wurde mir ein Nachlass von 30 Euro angeboten. Wenn es ab jetzt reibungslos läuft, kann ich damit leben.

    Ich hoffe nur, dass der Betrag bei der Rechnungsstellung später tatsächlich so ausgewiesen wird. Im Online-Kundenmenü kann ich sehen, dass die Bestellung nun ein zweites Mal angelegt wurde, wobei jedoch der reguläre Preis angezeigt wird und meine ursprünglich Bestellung auch noch auf 'offen' steht. Hoffentlich kommt dann nicht die doppelte Menge ...

     

    vor 6 Minuten schrieb Lanzelot50:

    Die entscheidende Frage ist : Wann und ob überhaupt kommt die Munition. Vielleicht berichtest du ja, wenn alles gelaufen ist. Oder nicht. 

    Genau, darum geht es. Damals in der Filiale klang es für mich auch gut und es sah so aus, als würde der Mitarbeiter alles erledigen.

     

    vor 6 Minuten schrieb ~Axel~:

    Tja, umständlicher gehts immer. Man hatte ja schon meine WBK und man hat ein Kundenkonto angelegt. Mit nem mordernen System

    könnte der beratende Verkäufer

    Ja, die EDV zwischen Filiale und Zentrale ist offenbar verbesserungsfähig.

    Wie viel zahlst du nun für den Versand?

    Mir wurde in der Filiale bezüglich der Anrechnung des Bonusguthabens nämlich gesagt, dass es ihnen nicht möglich wäre, meine Munitionsbestellung über die Zentrale neu anzulegen, sodass es per Hermes für 9,95 Euro versendet wird - sie könnten nur Ware in die Filiale bestellen und diese im Einzelfall zu weit höheren Lieferkosten, beispielsweise per DPD/Overnight an Kunden weiterschicken. 

    Eine andere Mitarbeiterin sagte mir, dass sie nur den aktuellen Guthabenstand abfragen, es jedoch nicht auf bereits angelegte Online-Bestellungen anwenden kann. Solche Änderungen gingen nur über die Hotline der Zentrale.


  19. Ich bin dermaßen unzufrieden mit Frankonia. Ich habe Mitte November online eine Munitionsbestellung über 1000 Euro aufgegeben und dann ein paar Tage später meine WBK in der Filiale vorgelegt. Seitdem warte ich auf die Lieferung - die Ware sollte sofort verfügbar sein, jetzt verschiebt sich der im Kundenaccount angezeigte Termin aber laufend um eine Woche, ohne Erklärung.

    In der Filiale hatte ich die Bestellung außerdem noch um einen Artikel erweitern lassen, dieser war dann im Kundenmenü aber nicht ersichtlich. Also habe ich es noch mal über die Hotline geklärt (20 Cent / Anruf) und außerdem mein Bonusguthaben über gut 26 Euro und einen Gutschein anrechnen lassen, das war nämlich bei der Onlinebestellung nicht geschehen bzw. über die Webseite und in der Filiale technisch nicht möglich. Der Zusatzartikel wurde schließlich vorab geliefert, auf der beiliegenden Teilrechnung war aber doch keinerlei Anrechnung von Gutschein und Bonusguthaben erfolgt. Also habe ich dem Kundenservice eine Mail geschrieben. Die Antwort kam erst eine knappe Woche später, ich solle den Betrag selbst bei der Zahlung abziehen, und es hieß nun auf einmal, dass ihnen die Erwerbsberechtigung zur Munition nicht vorliegen würde!

    Zur Klärung wollte ich in der Filiale anrufen, nach 10 Minuten in der Warteschleife habe ich aber lieber eine E-Mail an die Filialadresse geschrieben und gebeten, dass sie nachschauen, wo der Vorgang abgeblieben ist, schließlich hatte der Mitarbeiter eine Kopie gemacht und wollte die Sache weiterleiten. Nun sind weitere drei Tage vergangen und ich habe immer noch keine Antwort erhalten. Telefonisch ist auch kein Durchkommen, seit einer halben Stunde hänge ich in der Warteschleife. :bump:

    • Like 1

  20. Bezüglich Angeln habe ich in dem Beitrag nichts gesehen. Der Mann sagt, dass sie es halt dabei hätten, wenn sie unterwegs 'on the road' sind, für Sandwiches zum Beispiel.

    Ich glaube nicht, dass der Gesetzgeber das als "anerkannten Zweck" im Sinn hatte, sonst könnte sich jeder darauf berufen, der irgendwie auf Reisen oder länger als ein paar Minuten von zu Hause weg ist. Die Auslegung ist aber dem Richter überlassen.

    Das Messer war anscheinend in einer offen in den Kofferraum gelegten Jacke enthalten. Ein Auto wird normalerweise nicht als verschlossenes Behältnis anerkannt (außer beispielsweise ein extra abgeschlossenes Handschuhfach), also liegt tatsächlich ein Führen vor, das nicht die Ausnahme des Transports in einem verschlossenen Behältnis erfüllt.

    Es gab aber mal ein Urteil zu einem Messer, das weit unten in einem vollgepackten, verschlossenen Rucksack gefunden wurde. In dem speziellen Fall war das Gericht der Ansicht, dass dies einem verschlossenen Behältnis gleich käme, da ein schneller Zugriff nicht gegeben sei. Wie umständlich das Messer im Auto verstaut war, könnte also eine Rolle spielen.

    Im Übrigen hätte keiner aus der Gruppe sich als der Besitzer outen und damit selbst überführen müssen :secret:

    In dem Zusammenschnitt fehlt aber auch die polizeiliche Belehrung zum Schweigerecht.

    Außerdem sagt der Polizist später, dass er die Aussage nicht anzweifelt, dass sie das Messer zur Zubereitung von Mahlzeiten benutzen, und es ihm nur um die missbräuchliche Verwendbarkeit in anderen Situationen geht.

    Hier gibt meiner Ansicht nach der § 42a aber keinen Eingriff her, denn dafür ist es erforderlich, dass eben gerade kein berechtigtes Interesse erkannt wird. Er hätte also umgekehrt die Aussage anzweifeln und das eigentliche Interesse zum Führen im Missbrauch verorten müssen. Das nur mal als meine absolute Laienmeinung dazu.

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  21. Jede einzelne Seite lädt gewaltige 500 KB an Stylesheet-Dateien, die etwa 5000 Regeln enthalten, und ca. 1 MB an Javascript in den Browser. Das muss erst mal alles geladen, geparst und gerendert werden. Selbst auf modernen Rechnern dauert die Verarbeitung dieses enorm aufgeblasenen Codes so lange, dass man offenbar kurzzeitig die reine HTML-Version sieht, bevor der Browser die Stylesheets endlich ausführt. Bei langsamen Systemen oder schlechter Verbindung, dauert das entsprechend länger.

    Mit optimiertem Code dürfte das Forum dagegen mit geschätzt 10% der Last auskommen.


  22. Telefonisch ist meine Behörde praktisch nicht erreichbar - dass sich der Händler so seine Rückversicherung holt, kann ich vergessen. Dafür stempelt die örtliche Polizei mir WBK-Kopien kostenlos ab.

     

    vor 9 Stunden schrieb Fyodor:

    Laut Verwaltungsvorschrift hat man ein Anrecht darauf, jede Waffe in eine eigene WBK eintragen zu lassen, sofern mich meine Erinnerung nicht trügt.

    Darauf habe ich mal meinen Sachbearbeiter angesprochen. Es ist möglich, aber wenn keine Notwendigkeit bzw. gute Begründung dafür vorliege, würde er jeweils Gebühren wie für eine WBK-Erstausstellung berechnen. Inwieweit das zulässig ist, habe ich nicht weiter geprüft.

    Am 29.11.2017 um 13:34 schrieb Sachbearbeiter:

    Zur WBK-Zustellung gibt's aber keinen ersichtlichen Grund, warum diese per Einschreiben zugestellt werden sollte. Selbst wenn diese in Verlust gerät, kann kein anderer damit was anfangen, weil sie ein rein personenbezogenes Dokument ist und dann auf Antrag halt eine Ersatzausfertigung ausgestellt wird.

    Auch mit einer WBK alleine könnte ein Unberechtigter durchaus etwas anfangen - jedenfalls macht es die Sache deutlich leichter, entsprechende kriminelle Energie vorausgesetzt.

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