Hallo Herakles,
damit hast Du natürlich ganz und gar recht - statt den status quo aufrecht erhalten zu wollen, ist eine veritable Gegenoffensive erforderlich.
Vielleicht ist es dann auch an der Zeit, die ganzen nutz- und wertlosen Verbände einfach zu entsorgen... wenn der Staub über dieser Sache sich irgendwann nächstes Jahr mit entweder diesem oder jenem Ausgang (wobei uns allen dieser lieber wäre als jener) gelegt haben wird, wäre es dringend geboten, sich selbständig ganz neu aufgestellt zu haben.
Vordringlich wird dabei vor allem Arbeit "nach unten", bzw. "an der Basis" zu verrichten sein. In Anerkennung des Marxschen Diktums, daß das Sein das Bewußtsein bestimmt (und, das darf angefügt sein, eben umgekehrt auch das Bewußtsein das Sein) besteht die wahrhaft herkulische Aufgabe darin, daß dieser kleine Kreis von närrischen Schießwütigen Tropfen für Tropfen den doch arg kargen, trockenen Boden der deutschen (und europäischen) Waffenkultur wieder fruchtbar macht. So eine Art langfristiges grass roots-Unterfangen mit viele, viele Leute einfangen und Forderungen, die - wie erwähnt - über den bloßen Erhalt des status quo hinausgehen.
(Habe ich jetzt die x-te echt echtere, wahrere, besteste Waffenlobby gefordert?)