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J.D.

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  1. Stell' dir einfach Sonneborns PARTEI mit besseren Anzügen und schlechteren Pointen vor.
  2. Und zwar mit völlig unbedeutenden Trivialpunkten. Schon gelesen? Die Kontrolle des Verwahrzwangs soll beispielsweise nach den Vorstellungen dieses unlustigen Debattierclübchens künftig sogar gebührenfrei erfolgen. Ernsthaft, was stellen die sich vor, wie die Leute ticken? "Wie, die ständig schwebende Hausdurchsuchung ist künftig gratis? Auf zum nächsten Wahllokal!"
  3. Da steht: Kategorie B7 beinhaltet: 1. Nachbauten von Kriegswaffen und an diese angelehnte Modelle unter der Voraussetzung, daß diese nicht die Auslösegerätschaften [sic] der originalen Waffe enthalten; 2. Halbautomatische Waffen, die zwei oder mehr der folgenden Charakteristika aufweisen: a) einklappbarer oder einschiebbarer Hinterschaft; b) Waffengriff (vermtl. ist ein Pistolengriff gemeint) [1] c) Vorhandensein von zwei oder mehr Optikmontagemöglichkeiten (Picatinny-Schiene); d) Bayonettaufnahme oder festmontiertes Bayonett; e) Waffen mit einer Gesamtlänge unter 830 mm[2]; 3. Waffen mit einer Rohrlänge unter 450 mm[3]; 4. Halbautomatische Waffen, aus denen die gleiche Munition wie aus Kriegswaffen verschossen werden kann, die eines oder mehrere der unter obigem Punkt 2) aufgeführten Merkmale aufweisen[4] [1] Lochschäfte werden nicht als Pistolengriffe angesehen [2] Die Länge wird mit geschlossenem (eingeschoebenem?) Hinterschaft und ohne Mündungsfeuerdämpfer gemessen [3] Rohrlänge gemessen ohne Anbauten wie Mündungsfeuerdämpfer, Mündungsbremsen, Kompensatoren; [4] Nachfolgend eine nicht abschließende Liste der verbreiteteren Kaliber passend für Kriegsmunition [sic]: z.B. 5.45 mm x 36; 7.62 mm x 39; 7.62 mm x 54; .223 Remington; .308 Winchester; .30-06 Leider kenne ich das italienische Waffengesetz nicht und bin auch der Sprache nicht hinreichend mächtig, so daß ich obige Vermutung nicht verifizieren kann.
  4. Für mich hört sich der Ausschnitt, den du da gepostet hast, zunächst einfach nur an wie die derzeit gültige italienische Definition von Kat. B7. Wir erinnern uns, wurde hier im Thread ja mehrfach angesprochen - die Italiener stufen bei sich alle bösen black rifles als B7 ein. Wenn also Italien nicht plötzlich drauf und dran ist, der Kommission diesen Brauch als "europatauglich" schmackhaft zu machen, würde ich die Kirche erst einmal im Dorf lassen. Vielleicht hat Tendas anhand der Liste ja einfach nur noch einmal erläutert, was der Kommissionsvorschlag, so wie wir ihn bislang hier kennengelernt haben, für die Italiener bedeuten würde? Das könnte möglicherweise also nur ein Mißverständnis sein. Für mich halt schwierig rauszufinden, da Social Network-Abstinenzler.
  5. Reichlich bizarr. Genaue Quelle?
  6. Kann die Aufregung nicht verstehen, Die NPD wird doch vom Bundesamt für Verfassungsschutz an straffer Leine geführt, wieso sollte also ausgerechnet eine Mitgliedschaft in selbigem Debattierclübchen eine waffenrechtliche Unzuverlässigkeit begründen? SCNR
  7. Den Trick haben sie sich von den Amerikanern abgeguckt. Da wird ja, um den Zwoten zu umgehen, auch immer mit der Interstate Commerce Clause hantiert.
  8. Das halte ich ohne weiteres für möglich. Schließlich sind EU-Richtlinien ja nur Mindeststandards. Kat. D könnte man diesen zufolge auch in teutschen Landen, so man denn wollte, derzeit WBK-frei gestalten...
  9. Ich bin zwar kein Österreicher, habe aber einen waffennärrischen Bekannten dort. Der sieht - genau wie Herr Dr. Zakrajsek, der Vorsitzender der dortigen Legalwaffenvertretung IWÖ - rabenschwarz. Man beachte, daß im Gegensatz zu DE, wo die Pläne der Kommission "nur" eine abnorme inkrementelle Verschärfung der jetzigen, bereits untragbaren Verhältnisse zur Folge hätten, Österreich vor einem veritablen Erdbeben in Sachen Waffengesetz stünde - immens verschärfter "Bedürfnis"zwang, Kategorie D wäre ja ab sofort dem WBK-Zwang unterworfen, teure Idiotentest alle fünf Jahre, befristete Erlaubnisse für jedes noch so entfernt waffenähnlich aussehnde Stück Zinngußschrott... Herrn und Frau Österreicher ginge es bezogen auf die momentanen Verhältnisse noch ärger ans Leder als unsereinem. Die dortigen Grünen denken schon einen Schritt weiter und fordern ein Totalverbot von "Scharfschützengewehren" (was immer das auch sein mag). Nach Einschätzung eingeborener, gelernter Österreicher würde Wien im Zweifelsfall also alles genau so umsetzen, wie Brüssel es diktiert, egal wie grundstürzend die Änderungen auch sein mögen.
  10. Morgen wird die Vorstellung wird vor einem - eingedenk der Tatsache, daß es nicht einmal eine halbe Stunde ein Montag Nachmittag in der Vorweihnachtszeit ist - vermutlich doch eher dürftig besetzten Binnenmarktausschuß des Europaparlaments stattfinden. Zu Wortmeldungen, Debatten oder sonstigem wird es also nicht kommen. Ich bezweifle ernsthaft, daß diese Frau überhaupt auch nur den Hauch einer Ahnung hat, was für eine richtig große Nummer sich da gerade unter ihren Fittichen abspielt. Die Waffengeschichte hat sie von Malmström, Marini und deren "ständigen Expertenausschüssen" geerbt und dürfte sich insgesamt nicht groß für die Sache interessieren.
  11. Prima facie mag eine Richtlinie aus Brüssel nicht bindend sein und lediglich eine "Empfehlung" darstellen - das Bindende wird ja durch die eigentliche Gesetzesverabschiedung in den jeweiligen nationalen Parlamenten hergestellt.
  12. Das ist letztlich völlig irrelevant. Wenn KW in dieser Runde nicht drankommen, dann in zwei Jahren oder so in der nächsten. Was vielen nicht klar sein dürfte: Das, was im aktuellen Richtlinienentwurf der Kommission steht und hier jetzt diskutiert wird, ist nur eine kleine Auswahl dessen, was Brüssel bereits im Oktober 2013 im sogenannten white paper zum Thema "Schußwaffen und innere Sicherheit in der EU" alles an furchtbaren Absichtserklärungen gegen unsereiner vom Stapel gelassen hat. Alles, was darin steht, werden die auch unter Garantie scheibchenweise umsetzen, wenn sich der Kommission* heute niemand entgegenstellt. *In der Hauptsache federführend bei der ganzen Geschichte sind letztlich nur zwei (!) Personen, nämlich die ehemalige Kommissarin für Inneres Cecilia Malmström und ihr Wasserträger namens Fabio Marini, der in seiner Funktion als "Leiter der Task Force gegen Feuerwaffenschmuggel" die Untersuchungsergebnisse seiner eigenen (!!) Expertengruppen, denen zufolge Feuerwaffen kriminalitätsstatistisch kein Problem darstellen, bewußt so zurechtlügt, daß unsere Enteignung letztlich wie ein Akt der Gnade an den unter todbringender Anarchie und kanonenschwingendem Vigilantentum ächzenden Völkern Europas aussehen soll.
  13. Ich war bei mir im Landkreis vor vielen, vielen Monden einmal interessehalber bei einer Veranstaltung der AfD zugegen. Anlaß war damals (noch zu Lucke-Zeiten, ganz frisch nach der Gründung) die Vorstellung der Bewerber für die Direktkandidatenschaft für "meinen" Wahlkreis. Als es zu den Publikumsfragen kam (wir saßen in gemütlicher Runde in einem Wirtshaus zusammen), machte ich mir einen Spaß daraus, die Kandidaten zu ihrer "allgemeinen Haltung zum privaten Waffenbesitz" zu fragen. Ich erntete nichts als höfliche Verwirrung. Einer aus dem Publikum meinte erklärend: "Ja, die Jäger und Sportschützen meint der jetzt", woraufhin ich sofort klarstellte, daß es mir eben nicht um die üblichen Jägersportschützensammler, sondern dringlichst um alle anderen ginge. Ehrlicherweise erhielt ich darauf (immerhin ehrlicherweise) die Erwiderung, daß sich beide dazu in Ermangelung tieferer Kenntnisse leider nicht äußern könnten. Fast forward zu heute - in unregelmäßigen Abständen kreuzen sich die Wege der einen Kandidatin von damals mit den meinen. Ihr Kenntnisstand hat sich in bemerkenswerter Art und Weise verbessert, ihre Möglichkeiten in der Post-Lucke-AfD sich vermehrt. Generell habe ich den Eindruck, daß trotz der unmittelbar angedrohten Repressalien sich im Hintergrund etwas atmosphärisch in Sachen Knallbumm ändert. Langsam, sicher nicht schnell genug, aber anders als früher. Daß ausgerechnet in einer Partei sich im fortgeschrittenen Verfallsstadium der Gegenwartspolitik anno 2015 hierfür ebenfalls zarte Symptome aufblühen, ist in der Tat ungewöhnlich.
  14. Die steht üblicherweise im Feststellungsbescheid im Abschnitt "Ergebnis der waffenrechtlichen Prüfung", Punkt 5.
  15. Da fällt mir ein, daß ich da schon aus Prinzip ja halbjährlich einen Auszug anfordern wollte, seitdem ich gesehen habe, daß die "Kreispolizeibehörde Ennepe-Ruhr" mal meine Daten abgefagt hat. Ich wohne da nicht mal ansatzweise und habe auch noch nie mit jemandem aus der Gegend Handel getrieben...
  16. Ich werde heute nach Dienstschluß mal beim Büro für Reise- und Besuchsangelegenheiten ein Antragsformular auf Korrespondenzgewährung mit jemandem in Kakanien ausfüllen. Eventuell darf ich nachfragen, was bei denen läuft.
  17. Der Punkt ist, daß diese Aussagen auf der Q&A-Seite schlichtweg falsch sind - im Richtlinienentwurf steht nämlich noch "etwas" mehr als nur B7.
  18. Eric und Chad greifen das Thema in ihrem aktuellen Gun Gripe auf (Folge 106):
  19. Ja, ist bekannt. Wer immer das die Q&A zusammengeschrieben hat, lügt außerdem buchstäblich wie gedruckt. Denn B7 ist bekanntermaßen nicht das einzige, worauf gezielt wird. "Hohe Magazinkapazität" und "sieht aus wie militärischer Vollautomat" wird hier geflissentlich verschwiegen. EDIT: joker_ch war schneller.
  20. Schießen die "gefährlichsten" halbautomatischen Waffen einen im Zweifel ganz besonders tot? Und in welchem unbekannten Wunderland gibt es Sammler, die nicht nur keine "Privatpersonen" sind, sondern auch nebenher Feuerwaffen "ohne jegliche Kontrolle" kaufen können? Sollen also am Ende Militärs und Behörden dem WBK-Zwang unterworfen werden? Fragen über Fragen...
  21. Also ich wäre bereit, für einen etwaigen späteren Musterprozeß in dieser Sache Geld für eine solidarische Kriegskasse beizusteuern...
  22. Mit dem Unterschied, daß die Waffengesetze in der Türkei meines Wissens nicht annährend so drakonisch sind wie in DE (zweite Hand-Wissen).
  23. Von Evelyne Gebhardt (SPD), MdEP habe ich ebenfalls die SPD-Standardantwort erhalten. Die fand ich übrigens wesentlich gehaltvoller als die von "meinem" Direktkandidaten aus dem Landkreis, der inngemäß meinte "Ach, das geht Deutschland doch alles nix an, bloß nicht aufregen". An Frau Gebhardt meine (ausführliche) Antwort hier wiedergegeben:
  24. Der Gedanke kam mir auch schon. Ich muß gestehen, daß ich auch nicht groß international (außer zu einigen Schützenkameraden nach Österreich) vernetzt bin. In Sachen "gescheite NRA bei uns" sollte man, wenn wir das angehen, im Hinterkopf behalten, daß man direkten Kontakt (nix Verbände - da wird nur gefiltert und weichgespült ohne Ende!) zu den konkreten Personen und lokalen Vereinen vor Ort in anderen Ländern pflegen sollte. Freundschaftswettkämpfe organisieren, zwei- und mehrsprachige "Schnittstellenpartner" als ständige Relais zur Aufrechterhaltung des Nachrichtenflußes platzieren, das Netz auf der untersten Ebene dicht knüpfen.
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