Friedrich Gepperth
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Bundesverwaltungsgericht und Halbautomaten für Jäger
Friedrich Gepperth antwortete auf EkelAlfred's Thema in Waffenrecht
Vorne weg. Es ist so wie kolportiert. Der Supergau für Halbautomatenliebhaber unter der deutschen Jägerschaft, zu denen ich mich auch zähle. Allen Spekulanten hinsichtlich der These „alles Mumpitz“ sei gesagt, sie irren sich. Es ist sehr real und wahr. Unbestreitbar. Da hier nun auch die „Verbände“ angesprochen werden, werde ich versuchen, dazu etwas zu schreiben, da ich ja sicherlich zumindest für einen und ein wenig auch für den anderen Stellung nehmen darf bzw. sogar dafür zuständig bin. Für die Verbände hat sich die Lage bisher wie folgt dargestellt: Es gab offensichtlich für zwei Personen Probleme mit auf Jagdschein erworbenen Halbautomaten. Die Behörde will eine Magazinschränkung eintragen. Die Behörde hat nicht moniert, dass es sich um einen B Halbautomat mit herausnehmbarem Magazin handelt sondern sie hat nur verlangt, dass der Jagdscheininhaber in der Waffe nur 2-Schussmagazine verwenden darf. Überall, auch auf dem Schießstand. Diese Personen haben sich diese Beschränkung in der WBK nicht gefallen lassen und sind dagegen gerichtlich vorgegangen. Bei den Verbänden (zumindest soweit ich davon betroffen war) wurde folgende Überlegung angestellt. Uns sind außer den beiden vorgenannten Fällen bei über 360.000 Jahresjagdscheininhabern (JJS) kaum Fälle bekannt, wo es Stress mit den auf JJS erworbenen Selbstladern bei der Behörde gegeben hat. In Deutschland wurden Selbstlader bisher grundsätzlich als B-Halbautomaten (herausnehmbares Magazin) erworben und auch eingetragen. Wenn nun geklagt wird, gibt es ja den schönen Spruch „bei Gericht … hoher See usw. … Wenn man gewinnt, dann haben zwei Mann was gewonnen. Für die anderen über 360.000 ändert sich nichts, denn die haben ja auch jetzt schon keine Probleme. Wenn man verliert, können die zwei und alle anderen über 360.000 was verlieren. Und je nach Urteil abgestuft viel verlieren. Bei Verlieren gibt es unterschiedliche Abstufungen von schlecht (also immer noch viel schlechter als bisher) bis hin zu mega schlecht, d.h. eine ausgemachte Katastrophe. Der letztere Fall ist nach diesem Urteil augenscheinlich eingetreten. Wie kommt man angesichts dieses doch sicher unstreitigen Sachverhaltes zu der in meinen Augen idiotischen Auffassung, die Verbände hätten irgendetwas falsch gemacht. Wieso hätten die Verbände denn ein Spiel mit dem Feuer unterstützen sollen? Hallo? Geht’s noch? Verantwortliche Verbandsarbeit sieht anders aus. Zwei Mann haben geklagt, das ist ihr Recht. Das Risiko der Klage für uns alle war aber erheblich und es ist ganz offensichtlich nicht nur für diese Kläger schiefgegangen sondern für uns alle. Punktum. Nur um mich nicht irgendwelchen Angriffen auszusetzen, nur einer war wohl von dem Verfahren bei dem BuVerVG betroffen. Nicht zwei. Was mich unglaublich ankotzt, ist dass es auch hier wieder zu Angriffen und zwar auch teilweise völlig unterirdischen gegen die Verbände kommt. Die Verbände, allen voran das FWR waren weder für die Mordtaten in Erfurt in Winnenden, oder sonst noch für Fehlverhalten von Legalwaffenbesitzer verantwortlich. Noch können sie etwas für den Irrsinn der EU Kommission oder dem Verhalten des BMF in Sachen IPSC Gemeinnützigkeit! Aber wenn immer so etwas passiert, werden sie genau von der Klientel in teilweise infamster und unflätigster Weise angegriffen, für die sie sich ununterbrochen lang machen. Zur Sache selbst ist zu sagen, dass die deutsche Jägerschaft seit 1976 Halbautomaten mit herausnehmbaren Magazinen benutzt und zwar ohne dass es jemals irgendwelche Probleme gegeben hätte. Ein „Niedermähen“ von Wild ist mir nicht in einem einzigen Fall bekannt. Der C-Halbautomat bei den Büchsen (fest eingebautes 2-Schuss Magazin) ist auch deshalb vorgesehen, weil Kategorie C Waffen nach der noch bestehenden EU Waffenrechtsrichtlinie eigentlich für den freien Verkauf vorgesehen und nur meldepflichtig sind. Der Erwerb von Kategorie B Waffen sind nach dieser Richtlinie mit einem nachzuweisenden Bedürfnis verknüpft. Deutsche Jagdscheininhaber haben dieses Bedürfnis unzweifelhaft und von daher gibt es aus Sicht der Waffenrechtsrichtlinie nicht den geringsten Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Erwerbs von Kategorie B Selbstladebüchsen durch deutsche Jäger. Es gibt auch Ausnahmen von der 2-Schiss-Beschränkung wie SC es bereits aufgeführt hat. Ebenso gibt es durchaus untere Jagdbehörden, die Fünf- Schussmagazine zur Schwarzwildbejagung erlauben. Neben der möglichen Korrektur des Urteils durch Karlsruhe – ich habe keine Ahnung wie das gehen soll – wäre es für die Politik kein Problem, die Sache in unserem Sinn zu regeln. Noch wird dieses Land nicht von Gerichten ohne demokratisches Mandat regiert, sondern von den gewählten Volksvertretern. Zu behaupten der Kategorie B-Halbautomat verstieße gegen das Grundgesetz ist schlichtweg Blödsinn. Es ist also machbar. Nur, da kommen als einzige Retter der DJV und das FWR in Frage. Eben genau die, die man so gerne mit Dreck bewirft. In diesem Zusammenhang erwähne ich noch das besonders hilfreiche Rumprotzen in den sozialen Medien – insbesondere auch durch Bilder und hier in WO – mit auf JJS erworbenen MSRs. Am besten gleich noch mit den AK Klonen mit dem 30er Magarzin. Denn das braucht der deutsche Jäger ja zur Jagd unbedingt. Das muss ja sein. Es genügt ja nicht, dass man diese Dinge – gegen die ich in den Händen eines Legalwaffenbesitzers nicht das Geringste habe - einfach hat und sich daran erfreuen kann. Man muss es ja gleich in die ganze Welt hinausposaunen. Das ist jetzt wo die Hütte wirklich lichterloh brennt, besonders hilfreich. Viele unsere Probleme haben hausgemachte Ursachen. Und eine ist, dass auch hier im Forum unvernünftiges Verhalten auch noch beklatscht und verteidigt wird, statt das man diesen Leuten klar die Rote Karte zeigt. Friedrich Gepperth -
Fritz Gepperth im TV und gleichzeitig Abstimmung
Friedrich Gepperth antwortete auf Putti's Thema in Allgemein
Eine Diskussion war sicherlich nicht geplant, sondern um es diplomatisch zu formulieren. ein öffentliches Vorführen oder an den Pranger stellen. Allerdings und das sei deutlich gesagt, man hat mich bei allen Unterbrechungen auch reden lassen - ich konnte das im Internet nochmals genau sehen - und wenn man diese teilweise geringe Zeit nutzt, um durch das Anführen von Tatsachen, die überhaupt nicht ins Konzept passen, Sand ins Getriebe der Show zu werfen, wird die Sache keinesfalls so einseitig, wie man von Seiten des Senders vor hat oder zumindest bereit ist, in Kauf zu nehmen. Frau Busch war keine neutrale Moderatorin sondern sie war Partei. Nur das muss man aber auch relativieren, es war auch kein kein richtiges Streitgespräch mit dem Vertreter des AAW und deshalb kann sie bzw. muss sie auch provozierende Fragen stellen, warum nicht. Was mich nach wie vor wurmt, ist die Tatsache, dass man mir am Vortag sagt, ich bin der einzige Gast, und man dann fünf Minuten vor der Sendung erfährt, da sitzt dann ein Vertreter des AAW. So was ist nicht gerade seriös. Friedrich Gepperth -
Fritz Gepperth im TV und gleichzeitig Abstimmung
Friedrich Gepperth antwortete auf Putti's Thema in Allgemein
Unter diesem Link kann man die Sendung jederzeit anschauen: http://www.n-tv.de/mediathek/sendungen/bus...cle1559071.html Beim Thema England habe ich es leider nicht mehr geschaft, auf den grvaierenden Anstieg der Schusswaffenkriminalität insbesondere mit Kurzwaffen nach dem Kurzwaffenverbot hinzuweisen. Es lag mir auf der Zunge, aber mir wurde dann das Wort abgeschnitten, die Sendung war halt zu Ende. Friedrich Gepperth -
Fritz Gepperth im TV und gleichzeitig Abstimmung
Friedrich Gepperth antwortete auf Putti's Thema in Allgemein
Die Sendung wird wohl heute um 23.10 Uhr wiederholt. Der Hinweis mit dem Ordner, den man parat haben sollte, ist wirklich herzerfrischend lustig. In so einer Sendung muss man alles im Kopf haben und zwar blitzartig. Vorher gab es nicht den geringsten Hinweis was Frau Busch fragt. Gestern als ich eingeladen wurde, war auch überhaupt nicht von einem Studiogast vom AAW die Rede. Das erfährt man unmittelbar vor der Sendung. Wenn natürlich ein erfolgreicher Sportschütze zur Zentrallagerung zunächst mit einem gedehnten "Jein" rüberkommt, sitzt man schon ein wenig doof da. Die Zusammenstellung des Moderators kurz vor Ende der Sendung - eine einzige Ansammlung von Unsinnigkeiten und Unwahrheiten - wird samt Richtigstellung noch veröffentlicht. Allen denen, die sagen, es sei ein Kampf gegen die Windmühlenflügel, also vergebens, sage ich: Wer nicht kämpft, hat schon verloren. Und so schnell lassen wir uns nicht kleinkriegen. Wir sind die Guten! Wird uns eine öffentliche Plattform geboten - insbesondere live- werden wir sie nutzen. Was sonst? Friedrich Gepperth -
Ebenfalls vielen Dank für die sachlichen und vernünftigen Worte in dem eher "schwierigen" Interview. Meine Hochachtung!
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Schönen Dank für Ihren Beitrag, der wo gestern am 26. März im Fernsehen gekommen ist. Sie sind ein echter Schützenpräsident und reden nicht so einen Schmarrn daher wie einige Andere.
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Jeder schießt in der Einzelwaffenwertung natürlich in seiner Division. Diese Einzelwaffenwertung ist aber bei einem 3-Gun Match von sehr untergeordneter Bedeutung. 3-Gun ist auch für die IPSC Neuland. Ich habe bezüglich der Möglichkeit der Einteilung und der 3-Gun Zusammenfassung der Divisions nachgefragt und man hat mir gesagt, das geht so, wie ich das vorhabe. Es macht auch Sinn. Offene Visierung bei Büchsen ist ein bißchen überholt. Bei den Parcours,wie wir sie schießen (ohne sehr sehr kurze Entferungen) ist man im allgemeinen mit einem variablen Glas mit der Möglicvhkeit hoher Vergrößerung eindeutig im Vorteil. Deshalb die Schnittstelle unter 2f-fach. Eigentlich sollte es heißen "nichtvergrößernde Optik". Es haben aber sehr viele Schützen Gläser mit 1,5 oder 1 3/4 facher Vergrößerung. Gegenüber einer nichjtvergrößernden Point Visierung ist das kein Vorteil. Wir probieren es aus und wenn es klappt machen wir es wieder, wenn nicht dann in Zukunft eben anders. Friedrich Gepperth
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Hi oliver, diese Gläser sind zugelassen, das ist die Idee. Sie müssen aber bei e i n e r Vergrößerung bis max 1 3/4 arretiert sein z.B. mit Klebeband. Größerdrehen ist Open. Wer ein Variables Glas variable nutzen will ist Open. Friedrich Gepperth
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Mehrere Waffen auf einer Stage nennt man Multi-Gun. Die Amis bei der USPSA machen dass schon. Meistens irgendwo in der Wüste oder der Wildnis. Scheint recht lustig zu sein. In jedem Fall nichts für Schwächlinge. Selbst Philippsburg ist dafür ein bisschen eng. Bei uns ist das derzeit noch nicht drin. Eine deutsche Meisterschaft müssen wir natürlich nach der genehmigten Sportordnung schießen. Im Klartext: pro Stage eine Knarre. Apropos Knarre: Beim Büchsenschießen sollte man vielleicht daran denken, das IPSC Büchse keine dieser völlig degenerierten Gewehrdisziplinen ist, bei der sich die Leute hinlegen, die Knarre vorne und teilweise auch noch hinten auflegen und dann auch noch eine halbe Ewigkeit Zeit haben um ein paar läppische Schüßchen abzugeben. Das IPSC Büchsenschießen ist Schieß s p o r t pur. D.h. im Zweifel ca. 35 -40 Schuß in 1-1 1/5 Minuten in welchselnden Schießpositionen, unterschiedlichen Anschlagsarten und in Zukunft auch noch auf bewegliche Ziele. Dazu kommt noch das Nachladen. Flott sein bringt auch noch was. In meinen Augen ist das wirklich Sport! Deshalb an alle die sich mit dem Gedanken tragen, bei der Formel 1 des Büchsenschießens einzusteigen, mein Rat: Der Schießprügel sollte nicht zu s c h w e r sein. Eher ist an eine gute Mündungsbremse zu denken. Friedrich Gepperth
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Wie wechselt man den Verband? Z.B. DSB > BDS
Friedrich Gepperth antwortete auf Flintograf's Thema in Waffenrecht
Hallo Flintograf, in den meisten BDS Landesverbänden ist 7 eine magische Zahl. Zu 7 kann man eine Gruppe bilden und wie ein e.V. dem jeweiligen BDS Landesverband zu den gleichen Konditionen wie ein Verein beitreten. Man muss sich in der Gruppe nur eine Satzung geben (Sitz, Vorstand und ein paar andere Kleinigkeiten). In Bayern ist der Jahresbeitrag pro Vereins- bzw. Gruppenmitglied nach meinem Kenntnisstand €25 p.a. Für die Gruppe tutti kompletto als € 175. Ich bin mir nicht ganz sicher aber dort kostet der Einzelmitgliedsbeitrag €100 p.a.. Von den 7 Leutschen müssen ja auch nicht alle schießen oder Schießeisen haben. Man kann dann natürlich auch munter weiter in seinem DSchB Verein weiterschiessen. Warum den nicht? Friedrich Gepperth -
Albert Wessels in Production ist auch schon mit dem ganzen Match durch. Er könnte aber am Ende etwas weiter vorne mit dabei sein.
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Bei den von Oliver aufgeführten Listen sind leute drin, die schon das ganze Match geschossen haben (Pre-Match). Das ist Kees bei Revolver und Damijan bei Production. Beide werden am Ende sicherlich weit weg von den Medallienrängen zu liegen kommen. Nach vier Tagen bin ich in Production auch noch bester Deutscher. aber nur weil ich 7 stages mehr in der Wertung habe als Heri, Patric und Jörg.
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Man braucht keine 10 Schuss-Magazine, man darf eben nur 10 Schuss reinladen. Sicherlich ist beim Laden etwas Konzentration erforderlich, aber das haben wir im Standard-Kurz und Langwaffenschießen auch. Wir haben sogar 10 Schuss-Disziplinen beim Halbautomaten-Schießen mit vorgeschriebenem Magazinwechsel. Da darf man sich auch nicht verzählen. Auch der R.O. oder besser der Helfer oder Assist-R.O. haben verschiedende Kontrollmöglichkeiten. Es geht sicherlich bei gutem Willen. Solange Produktion Division jedoch noch vergleichsweise klein ist, muss man fragen, wozu der Aufwand. Allerdings setze ich doch einige Hoffnung in Produktion gerade in dem Bereich, der immer mehr ausfranzt. Ich meine jene Schützen, die einen Sicherheits- und Regeltest haben, dann jedoch aus den unterschiedlichsten Gründen wenig IPSC schießen bzw. überhaupt wenig schießen, aber oft eine Produktion-Waffe haben. Durch die billige Fabrikmunition und den sehr beherrschbaren Rückstoß ist die Hemmschwelle mitzuschießen auch ohne voll in Saft und Kraft (Training) zu stehen ungleich geringer als vergleichsweise in Standard. Sorgen bereitet uns nämlich die Tatsache, dass nun über die Jahre es sich bei mehr als 75% der Teilnehmer vieler Matches immer um die gleichen Namen handelt. Auch sollte man meinen, dass unsere DM´s dreifach überbucht sein müßten. Den Leuten wird ja wirklich was geboten. Jedesmal ein logistischer Kraftakt des Veranstalter und in D bei den verlangten Startgeldern von bisher ca. DM 150,- nur mit Subventionen durchzuführen. Leider ist es jedoch nicht so mit der Nachfrage. IPSC Schießen muß unter allen Umständen bezahlbar bleiben. Produktion ist ein Versuch, unter anderen, dies zu erreichen. Friedrich Gepperth
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Mein letztes Posting ist kein Angriff gegen AP. Friedrich Gepperth
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Dann kommt es mehr auf den Mann (oder die Frau) und weniger auf die richtige Kanone (bzw. das Modell mit dem größten Magazin) an. Klassen bei denen man sich mit dem größten Tank einen gewissen Vorteil verschaffen kann haben wir doch genug: Open, Standard, Modified. Warum nicht auch eine mit gleicher Kapazität für alle und mit wesentlich mehr wettbewerbsfähigen Waffenmodellen (weitere Begründungen siehe oben). Bitte vielleicht einmal alle Argumente unvoreingenommen prüfen. Ich weiss, Schlagworte und coole Sprüche sind schöner. Aber nicht immer richtiger (oder recht oft nicht). Friedrich Gepperth
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Hinsichtlich der Regeln für Magazine wurde leider nicht nur der deutsche Ursprungstext bzw. die Idee übersetzt, sondern es wurde auch noch was dazu geschrieben, was der Sache etwas die Schlüssigkeit nimmt. Allerdings wird die Angelegenheit in der Matchpraxis doch so gehandhabt, wie mir das vorschwebte (es sei denn die Matchoffiziellen wollen gar nicht wissen, wie es gemeint ist, weil sie eh alles selber besserwissen, was vorkommt): das Originalmagazin, das üblicherweise (eben nicht nur gerade bei einer Sondereinheit oder auf einem völlig unbedeutenden Markt) zum Führen der Waffe mit ausgeliefert wird, ist der Ausgangspunkt. Dieses Magazin ist der Standard. Magazine anderer Hersteller sind erlaubt, solange sie nicht länger als dieses Originalmagazin sind. Was im Magazin (egal ob Original oder Kopie) gemacht wird, ist wurscht. Das gilt für Zubringer, Feder, Bodenplatte und was es möglicherweise sonst noch gibt, von dem ich nix weis, was ja sein kann. Ich will aber nicht verhehlen, dass ich über die Materialschlacht in Produktion (bezüglich der Mag-Kapazität) sehr unglücklich bin. Produktion war als Plattform gedacht, eine Vielzahl von Modellen, Pistolenbesitzer, Hersteller und Händler an das IPSC Schießen heranzubringen. Wenn sich nun nur ganz wenige Modelle wegen der höheren Magazinkapzität durchsetzen, so ist das Ziel verfehlt. Denn bei dem geringen Rückstoss der kleinkalibrigen 9x19 lassen sich ja sehr viele Pistolen - auch sehr leichte und preisgünstige Plastikmodelle wie Glock, Steyr M9, Walther P99, die Kroatenkanone u. a. - sehr gut und sehr angenehm schießen, auch für Frauen und Jugendliche. Dazu kommt die konkurrenzlos billige Fabrikmunition in 9x19. Wenn die Amerikaner im IPSC Weltverband in der Vergangenheit nicht noch viel dappiger und arroganter aufgetreten wären, wie in der großen Politik, dann hätten sie ihren an sich nicht unvernünftigen 10 Schuß Magazinladebeschränkung für Produktion (im Gegensatz zur weiteren Freigabe in allen anderen Pistolendivisions) auch durchgekriegt. Jedoch, wenn die Amis halt nur an sich denken, dann macht dies der Rest der Welt auch. Und noch gilt: one country, one vote. Friedrich Gepperth
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Eure Meinung zu Vollautomaten ist gefragt!
Friedrich Gepperth antwortete auf Peter40's Thema in Allgemein
Wieso "gegen den Wegfall des §37 könnte man reden." Man kann doch nur dafür reden, dass der Unsinn wegfällt. Im übrigen sind leider mit dem Wegfall des §37 nicht alle Probleme gelöst. Leider falle viele Halbautomaten unter das KWKG. Wenigstens von den präzisen Armeehalbautomaten wie HK91 et al, halbautomatisches FAL et al, M1A und Norinco M305, sowie SIG PE90,AR 15 et al bräuchten wir vernünftige Versionen. Alle Jagdhalbautomaten (vielleicht mit Ausnahme des neuen HK) sind überhaupt nicht für die Schusserien des sportlichen Schiessens ausgelegt oder sie sind chronische Gießkannen , wie nahezu alle zivilen Abarten des AK47 oder AKMs. Was nützt eine 100% Zuverlässigkeit, wenn die Knarre auf 100m nach wenigen Schüssen nur rumstreut. Das HK SL 8 ist übrigens nicht KWKG und kann bei Wegfall des §37 mit einem vernünftigen Gehäuse angeboten werden. Vollautomaten sind in den Augen unserer Bürokraten und der Polizeiführung in der gleichen Kategorie wie Kinderschändung, radioaktive Anschläge usw. Jede Frage danach bei offiziellen Stellen wird dort die Frage nach der geistigen Zurechnungsfähigkeit des Fragestellers auslösen. Und doch mal ehrlich: ein Vollautomat ist auch viel, viel, viel gefährlicher als ein Halbautomat! Deshalb Vollautomat: nein jedoch Halbautomat: ja, aber bitte das ist doch wohl selbstverständlich Friedrich Gepperth