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cartridgemaster

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Beiträge von cartridgemaster

  1. Bei fehlendem subjektiven Rechtfertigungselement letztlich irrelevant...

    Ich vermute mal ganz stark, dass der Alte sich in der Einvernahme in Zuge der Ermittlungen seinerzeit selbst um Kopf und Kragen gesabbelt hat, denn als ausschlaggebendes Argument für die nun aktuelle Anklageerhebung nennt die StA den "fehlenden Verteidigungswillen" des Opfers bei der Schussabgabe und begründet damit den Straftatvorwurf des Totschlags.

    CM

  2. ... in seiner Situation wäre das Honorar für einen richtig guten Anwalt eine gute Investition....

    Insbesonder vor dem Hintergrund, dass der alte Herr wohl nicht am Hungertuch nagt, wenn man sich mal sein stattliches Anwesen betrachtet.

    urn-newsml-dpa-com-20090101-140422-99-07

    Manchmal ist Geiz eben nicht geil.

    CM

  3. Ich spreche ja keinem das Recht ab, sich illegal eine Schusswaffe zu besorgen, er muss halt nur damit rechnen, dafür per Gesetz bestraft zu werden. Und das empfinde ich als notwendiges Übel, ...

    Der Widersinn des Gesetzes besteht doch darin, dass die unerlaubt besessene Waffe im Fall einer gebotenen Notwehrhandlung zum erlaubten "Hilfsmittel der körperlichen Gewalt" (vergl. UZwG) wird und nach dem Wegfall der Notwehrsituation wieder in die Illegalität abwandert, allerdings dann zusammen mit ihrem Benutzer.

    CM

  4. Notwehr sollte straffrei bleiben, davon sollte aber eine Anzeige wegen unerlaubten Waffenbesitzes unberührt bleiben!

    Echt?

    Wenn Du mit einer illegal besessenen Schusswaffe einen Raubüberfall verübst, dann wird in der Strafverfolgung regelmässig nur der Raubüberfall bei der Strafzumessung berücksichtigt und der unerlaubte Waffenbesitz fällt unter den Tisch.

    Warum sollte es dann bei einer erlaubten Notwehrhandlung anders sein?

    CM :confused:

  5. Müssen wir über die Unvereinbarkeit von Alkoholkonsum und Schießsport überhaupt sprechen?

    Wieso?

    Alkoholkonsum und Schießsport sind seit Jahrhunderten untrennbar miteinander verbunden!

    Fahr einfach mal zum größten Schützenfest der Welt nach Hannover und begleite unsere Schützenelite während der "vier tollen Tage".

    Einige der hier versammelten moralinsauren Moralapostel bedürften nach einem solchen Wochenende wohl intensiver psychiologischer Betreuung.

    CM

  6. Sollte Strafe doch weniger als 60 TS betragen haben - was ich bei 2,0 Promille nicht annehme hättest Du in Punkto Zuverlässigkeit Glück gehabt.

    Auch falsch.

    Im Zusammenhang mit der Erteilung waffenrechtlicher Erlaubnisse wird die Trunkenheitsfahrt

    - immer als Vorsatzstraftat bewertet und

    - führt, unabhängig vom verhängten Strafmaß, regelmäßig zum Verlust der Zuverlässigkeit im waffenrechtlichen Sinne.

    CM

  7. Zu meinen beiden Tresoren mit elektronischem Schloss gibt es keine Schlüssel.

    Prima.

    Rekapitulieren wir noch mal:

    - Mechanik hat eine nahezu unbegrenzte Lebensdauer und fällt nicht aus,

    - Elektronik hat eine sehr begrenzte Lebensdauer und fällt aus - regelmäßig.

    Wenn also in absehbarer Zeit eines Deiner elektronischen Schlösser die Grätsche macht, wie bekommst Du dann Deinen Eisenspind wieder auf?

    CM :confused:

  8. ... und der sogenannte Henrystutzen, der für mich auch verschärft nach einer Winchester aussieht.

    ... was wahrscheinlich auch daran liegt, dass Benjamin Tyler Henry im Auftrag von Oliver F. Winchester die Volcanic-Konstruktion weiter entwickelte, die Patrone .44 Henry Flat patentierte und mit der Henry Rifle das erste funktionierende Unterhebel-Repetiergewehr mit unter dem Lauf liegenden Röhrenmagazin in größerer Stückzahl erfolgreich auf dem amerikanischen Markt etablierte.

    CM :)

  9. Multitools gleich Einhandmesser!

    Diese Ausage wäre eine unzulässige Versimplifizierung des tatsächlichen Sachverhalts, denn gemäß der Abbildung im obigen Infoblatt beträfe die Definition nur solche Multifunktionswerkzeuge, bei denen eine Klinge nicht nur außen angebracht, sondern zusätzlich auch mit einer technischen Vorrichtung (Pin, Daumenloch, etc.) zum einhändigen Öffnen ausgestattet ist.

    CM

  10. Wenn ich solche Beiträge lese, weiß ich immer nicht, ob ich herzhaft lachen oder heulen soll.

    Da hat einer so einen Hirnfurz mit 'ner 1000m-Anlage und 10 andere springen mit ihren dilettantischen technischen Vorstellungen und ebenso abenteuerlichen Vorschlägen darauf an.

    Über das völlige Fehlen jeglicher ballistischen Kenntnisse kann man nur den Kopf schütteln.

    Halle? Wie soll die aussehen? 1100m lang, 100m breit mit einer Deckenhöhe von 50m?

    Anlage im Freien mit Seitenwällen und 30 Hochblenden? Wo es doch diverse Künstler schon bei 300m schaffen, regelmäßig in die Blenden zu ballern.

    Schon mal in die schießstandbaulichen Richtlinien rein geschaut?

    Dort sind Schießstände mit einer Zielentfernung von mehr als 300m gar nicht vorgesehen.

    Aber man kann ja mal ein bischen rumspinnen.

    Jungs, egal was ihr raucht, nehmt weniger, es bekommt Euch nicht.

    btw. der Mitbenutzungsvertrag für Europas modernste 900m-Anlage mit elektronischer Trefferanzeige wurde zum 1. Juli dieses Jahres nicht mehr verlängert.

    Meine Empfehlung, damit hier wenigstens etwas konstruktives steht:

    Macht 2 x im Jahr eine Woche Schießurlaub in Bisley. Fun-Faktor 100.000!

    CM

  11. Es stimmt in diesem Fall bzw. bei diesem internationalen Vertragswerk aber schlicht nicht, und taugt somit nicht als Grundlage.

    Das beweist mir mit erschreckender Deutlichkeit, dass Du weder Sinn und Inhalt meines Beitrages noch die politische Systematik, die hinter allem steht, verstanden hast.

    Niemand von den betroffenen Bürgern kennt den Inhalt des UN ATT, deshalb kann ich als regierende politische Kraft öffentlich jeden Cheyz behaupten und jede beliebige Gesetzesverschärfung damit begründen und niemand wird es nachprüfen. Soweit zu meiner Aussage im ersten Satz meines Beitrages.

    Denn das ATT verweist für den privaten, legalen Waffenbesitz eindeutig auf die nationalen Regelungen.

    Richtig - und stellt damit den unterzeichnenden Staaten einen Freifahrtschein für jedwede verschärfende gesetzliche Regulierung auf nationaler Ebene aus, welche dann mit Verweis auf das UN ATT legitimiert wird.

    ... gut und deutlich nochmals in Beitrag Nr. 99

    Der Beitrag ist weder gut noch deutlich. Er zeigt lediglich, dass der Verfasser, ebenso wie Du, das System immer noch nicht verstanden hat, was ich für sehr bedenklich halte, denn es zeigt mir auch, dass das System, so wie es ist, bestens funktioniert.

    CM

  12. ..., glaubt hier wirklich irgend jemand, dass die Regierung so ein Dokument wie den UN-ATT braucht, um uns langsam zu entwaffnen?

    Ja, unbedingt, denn der Berufspolitiker, und hier der deutsche im Besonderen, ist nicht nur ein notorischer Lügner, sondern auch ein erbärmlicher Feigling.

    Er hat weder die Eier noch den Ar.ch in der Hose, um dem medial verblödeten Wahlvolk die unbequeme Wahrheit offen ins Gesicht zu sagen.

    Also wird alle politische Kraft darauf verwendet die tatsächlichen politischen Ziele dieses Staates zu vernebeln, zu verschleiern und zu vertuschen.

    Deutsche Regierungen trachten seit jeher danach Zwangsmaßnahmen gegen das eigene Volk über Umwege zu lancieren, um vor der nationalen Öffentlichkeit eine "weiße Weste" zu behalten.

    Da sind die internationalen Instanzen wie EU-Kommissionen oder die Vereinten Nationen willkommene Erfüllungsgehilfen bei der Durchsetzung einer perfiden Machtpolitik gegen das eigene Volk.

    Wer hat doch gleich die schnellstmögliche Ratifizierung dieses UN ATT bei der UN massivst gepusht?

    So kann man sich später immer breitbrüstig vor die laufenden Kameras stellen und sagen: "Wir setzen hier nur internationale vertragliche Verpflichtungen der Bundesrepublik in nationales Recht um."

    CM

  13. Vollautos, Handgranaten etc. sind ganz sicher nicht meine Sportgeräte.

    Entweder kannst Du kein Englisch oder Du verharrst sturköpfig in Deiner kognitiven Verweigerungshaltung.

    Lesen und verstehen:

    In order to separate legitimate trade in military equipment from illicit

    trafficking, states had to agree on a binding treaty.

    Hier geht es ausdrücklich um den Bereich jeglicher Handfeuerwaffen, abgetrennt vom legitimierten Handel mit militärischer Ausrüstung!

    Und der UN ATT bezieht sich ausdrücklich nicht auf den Waffenhandel von Staaten untereinander, Stichwort "non state actors"!

    Was ist daran so schwierig zu verstehen?

    CM

  14. ... Menschen mit unterschiedlichen ... Befindlichkeiten ...

    "Befindlichkeiten" haben kleine Mädchen.

    Von einem PVB erwarte ich, dass er seinen Job vorurteils- und wertfrei macht, sein Handeln sich an objektiven Gesichtspunkten ausrichtet und nicht danach, ob ihm gerade ein Furz quer sitzt oder seine Alte ihn am Vorabend nicht rangelassen hat.

    CM

  15. Erwartet der Bürger tatsächlich von jedem Polizisten sämtliche Rechtsnormen auswendig zu kennen ...

    Natürlich, mindestens die Rechtsnormen, die in seinem unmittelbaren Tätigkeitsbereich zur Anwendung kommen, denn dafür wird der Beamte von meinen Steuern fürstlich bezahlt. Wenn ich im Bereich der Verkehrsüberwachung mit Polizeivollzugsbeamten (PVB) mit sicher mehr als 15 Dienstjahren im Rang eines Polizeioberkommissars (POK) oder -hauptkommisars (PHK) konfrontiert werde, die noch nicht einmal die wesentlichen Regeln der Straßenverkehrsordnung (StVO) oder Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) kennen, dann ist das für mich ein Fall einer groben Dienstpflichtverletzung. Zu den Dienstpflichten dieser Staatsdiener gehört es nämlich auch, sich ständig, nötigenfalls auch in ihrer Freizeit, für eine korrekte und fehlerfreie Aufgabenwahrnehmung weiterzubilden.

    ... dann können wir uns ja ... den halben Justizapparat sparen.

    Richtig.

    CM

  16. Außerdem lassen hier einige Beträge erkennen, dass User erheblich die fachlichen Kompetenzen der SB's unterschätzen!

    Nun, Deine Beiträge lassen dagegen das völlige Fehlen jeglicher Kompetenz erkennen und bestätigen vollumfänglich meine Einlassung zum Punkt "Beratungsresitenz", weshalb ich mich jetzt hier mal ausklinke.

    CM

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