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SPON-Artikel: Deutschland-Bild in den USA


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Aufgefallen: Die Reporterin im Video schien mir ein bisschen arg jung zu sein. Hätte sie sich vielleicht mal etwas mehr und gründlicher informiert, hätte sie sich viele Fragen ersparen können. Da fehlten einfach ihr einfach landestypische Kenntnisse. In den USA gibt es nun leider einmal Gegenden, da ist meilenweit keine Polizei und/oder es ist so gefährlich in bestimmten Bezirken, dass es dort regelmässig zu Schiesserein kommt. Die USA sind nicht Deutschland und das ist auch gut so.

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2 Philosophien, die aufeinandertreffen? Ja!

USA: "Das Recht der Leute, Waffen zu besitzen und zu tragen, soll nicht eingeschränkt werden". (Bill of Rights)

Deutschland: "Waffen sind demnach Gegenstände, die dazu bestimmt sind, zur Befolgung der Gesetze gegen die Bevölkerung eingesetzt zu werden" (Begründung der Waffenrechtsverschärfung von 2002)

Hier treffen nicht nur 2 völlig unterschiedliche Philosophien aufeinander, sondern hier trifft die Philosophie von Freiheit und Selbstbestimmung mal wieder auf das absolut Böse!

Viele Deutsche haben absolut nichts aus der Vergangenheit gelernt!

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Blickt man auf die USA, sieht man ein Land der Extreme. Das ist beim Waffenbesitz nicht anders, daher sind die USA weit davon entfernt, ein repräsentatives Beispiel an Waffenkultur zu sein. Ich sage das hier ganz bewußt und im Wissen, daß etliche Verteidiger des Waffenbesitzes in Deutschland ("Generation 2.0") massiv von der amerikanischen Waffenkultur beeinflußt worden sind.

Waffen sind aber nur ein bestimmter Teil von Kultur und Geschichte. Sie allein begründen keine Mentalität und können gewachsene Unterschiede zwischen Kulturen nicht begründen. Von den Medien ist man mittlerweile gewöhnt, daß sie nur sehr oberflächlich recherchieren - allerdings sind in diesem Punkt manche Waffenbesitzer hierzulande auch nicht besser, wenn z.B. einfach behaupten "Dort, wo es mehr Freiheiten bzgl. Waffen gibt, ist die Kultur besser -> siehe USA."

Ich für meinen Teil möchte auf keinen Fall in den USA leben; die dortigen Probleme lassen sich nicht mit Waffen lösen, auch wenn manch Einheimischer das so sehen mag.

Für die dort vorherrschende gesellschaftliche Paranoia sind die Waffengesetze in den USA tatsächlich überraschend schwach. In Deutschland wiederum sind die Waffengesetze strenger als sie sein müßten, obwohl die Deutschen nicht halb so paranoid sind wie die Amerikaner - und einem latent paranoiden würde ich auch keine Waffen in die Hand geben. (Ob man tatsächlich so paranoid sein muß, um sich im Ernstfall effektiv verteidigen zu können, ist eine andere Frage...)

In Deutschland dagegen haben wir grundsätzlich eine friedliche Kultur, in welcher man nicht unmittelbar verteidigungsbereit sein muß. Also werden in Deutschland Waffen auch grundsätzlich für friedliche Zwecke verwendet (Notwehr mal ausgenommen). Von daher finde ich es schon bedenklich, wenn amerikanisch beeinflußte LWB in Deutschland einerseits mehr Freiheit fordern (was ich unterstütze), andererseits aber den Eindruck machen, als seien sie adrenalinmäßig im Zivilleben nicht ausgelastet. <_< Ok, jeder so, wie er mag - aber dann bitte nicht wundern, daß so etwas hierzulande auffällt...

Bezüglich Waffenbesitz gibt gerade in Europa viele Länder, die liberaler sind und uns auch kulturell näherstehen. Über die hört man in den Medien so gut wie gar nichts, obwohl es viel interessanter wäre und auch die Chance bestünde, daß der deutsche "Normalbürger" den Waffenbesitz etwas entspannter sieht, wenn er merkt, daß es anderswo in Europa auch problemlos klappt.

Mit Amerika verschreckt man die Leute - zu recht! :rolleyes:

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Hier könnt ihr euch das Dokument nochmal als PDF herunterladen.

Was man gar nicht oft genug empfehlen kann! Schon alleine weil das Dokument weder beim Innenministerium noch bei den Bundestags- / Bundesratsdrucksachen zu finden ist, sollte man seiner Verantwortung für die Nachwelt gerecht werden und das Dokument zu sichern. Nicht dass es am Ende noch zur Korrektur der Geschichtsschreibung kommt. Soll ja vorkommen.

bye knight

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