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IGNORED

Was Amokläufer antreibt


Knollo68

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Columbine und Blacksburg, Erfurt und Winnenden - sind Amokläufer stets killerspielsüchtige Außenseiter? US-Psychologe Peter Langman untersuchte zehn Fälle und warnt vor schlichten Erklärungen. Im Interview beschreibt er die Täter als psychisch schwer gestörte Jugendliche.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/...,654042,00.html

Ich denke die Antworten sind von US-Psychologe Peter Langman sind mir zu einfach.

Gruss Knollo68

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...

Ich denke die Antworten sind von US-Psychologe Peter Langman sind mir zu einfach.

Gruss Knollo68

Welche Antworten??? :confused:

  • "Amok" laufende Schüler und Studenten sind nicht anderes als meine, Deine, unsere Kinder
  • "Amok" laufende Schüler und Studenten stammen wie die Masse der Kinder aus guten Familien
  • "Amok" laufende Schüler und Studenten können an ihrem "Amok"-Lauf gehindert werden, in dem man sie bei den Vorbereitungen stört (na toll, wen wobei denn nicht?)
  • "Amok" laufende Schüler und Studenten dukomentieren wie fast alle anderen auch Gewaltvorstellungen
  • Erfolgreich "Amok" gelaufene Schüler und Studenten haben einen an der Waffel, aber nicht jeder der einen an der Waffel hat, lief "Amok"
  • werden "Amok" laufende Schüler und Studenten rechtzeitig und angemessen therapiert, dann laufen sie keinen "Amok" mehr

Wo bitte schön ist da eine Antwort? :confused:

Da wollen nur welche Profit mit dem westlichem Medien-Amok*) machen. Daher doch auch die "Helden-Galerie". :closedeyes:

*)Amok ist eine Raserei; das hier sind geplante Morde

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Welche Antworten??? :confused:

[*]werden "Amok" laufende Schüler und Studenten rechtzeitig und angemessen therapiert, dann laufen sie keinen "Amok"

Wie kann man erkennen, das Sie krank sind therapiert werden müssen??:confused:

*)Amok ist eine Raserei; das hier sind geplante Morde

Ich würde sagen es sind geplante und erweiterte Selbstmorde, ähnlich wie es Menschen gibt die ohne erkennbaren Grund Ihre Familie aus löschen und sich später selbst töten. :confused:

Nun bin ich kein Psychologe, oder Psychater und frage deshalb, wie kann ich etwas therapieren, was ich nicht erkennen kann, oder kann man es erkennen und wenn ja an welchen An- oder Vorzeichen?? :confused:

Gruss Knollo68

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Interessant ist der folgende Satz, der eigentlich unsere Thesen stützt. Bitte selbst nachlesen, ich möchte das hier lieber nicht wiederholen:

In seinem Tagebuch schrieb er davon, wie er <bla bla bla>, <bla bla bla> und damit <bla bla bla> angreift.

Leider gibt es viel zu viele Dummschwätzer von links, die glauben die GK Waffe sei schuld

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Wie kann man erkennen, das Sie krank sind therapiert werden müssen??:confused:

...

Gruss Knollo68

Genau damit hast Du das größte Problem der psychischen Erkrankungen angesprochen. ;)

Man kann sie weder wie eine Verletzung oder ein Geschwür sehen, noch lassen sich Krankheitserreger nachweisen.

In nur wenigen Fällen lassen sich physiologische Anhaltspunkte finden.

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Genau damit hast Du das größte Problem der psychischen Erkrankungen angesprochen. ;)

Man kann sie weder wie eine Verletzung oder ein Geschwür sehen, noch lassen sich Krankheitserreger nachweisen.

In nur wenigen Fällen lassen sich physiologische Anhaltspunkte finden.

Naja bei einige dieser Krankheiten lassen sich schon erkennen, wenn ich da zum Beispiel an Autismus und seine verschiedenen Formen denke.

http://de.wikipedia.org/wiki/Autismus

Gruss Knollo68

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Die schweren Formen der Erkrankungen sind selten ein Diagnoseproblem, aber auch so mancher Asperger- oder atypischer Autist wird unerkannt oder vielleicht noch als angeblicher Legastheniker unter uns leben, ohne, dass es einer merkt. Was ist noch einfache Niedergeschlagenheit und Antriebslosigkeit und was ist schon eine Depression? Es gibt i.d.R. keine Krank-Gesundgrenze - es ist Kontinium mit gleitenen Übergängen.

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Heute laufen so viele Durchgeknallte rum, man kann sich garnicht um jeden kümmern! Vor allem weil weit weniger als 1% von denen dann vielleicht Amok laufen. Wir sollten uns einfach damit abfinden, daß solche Taten nicht zu verhindern sind, es sind die Kolateralschäden einer durchgeknallten (Spaß)-Gesellschaft.

Es gibt so viele Dinge die in unserer Gesellschaft nicht in Ordnung sind, eigentlich ist es eher verwunderlich, daß nicht viel mehr Amok gelaufen wird! Wir sind vom Irrsinn umgeben, und mogeln uns so gut wie möglich durch!

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...

Wir sollten uns einfach damit abfinden, daß solche Taten nicht zu verhindern sind, es sind die Kolateralschäden einer durchgeknallten (Spaß)-Gesellschaft.

...

Bis jetzt habe ich noch von keinem westlichen "Amok"-Läufer gehört oder gelesen, dessen Opfer allesamt wirksam bewaffnet und effizient an ihrer Bewaffnung ausgebildet waren. :bud:

Während die Antis sich das Argument, man müsse alle Einwohner entwaffnen, damit kein "Amok"-Läufer noch die Mittel bekommen könnte, "Amok" zu laufen, zu nutze machen, wagt kaum einer die Wahrheit zu schreiben. Ohne wehrlose Opfer kann es keine Massaker geben.

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Toll ist auch die Fotostrecke. Alle "Helden" vereint. Und der Tim Kretschmer ist mit einem Kinderfoto verewigt. Die lernen es nie.

So ist es! Ich glaube allmählich, die legen es drauf an. Hat man ja in Ansbach gesehen. Der Täter dort hatte sich die Kaline aus St. Augustin zum großen Vorbild erkoren!

Die kennen wohl die Studie des LKA NRW nicht, wollen sie nicht kennen oder ignorieren sie andersartig.

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Bis jetzt habe ich noch von keinem westlichen "Amok"-Läufer gehört oder gelesen, dessen Opfer allesamt wirksam bewaffnet und effizient an ihrer Bewaffnung ausgebildet waren. :bud:

Während die Antis sich das Argument, man müsse alle Einwohner entwaffnen, damit kein "Amok"-Läufer noch die Mittel bekommen könnte, "Amok" zu laufen, zu nutze machen, wagt kaum einer die Wahrheit zu schreiben. Ohne wehrlose Opfer kann es keine Massaker geben.

Dann lies mal hier unter Wikipedia zu dem in dem Spiegel-Artikel genannten Kip Kinkel:

Der 17-jährige Jake Ryker, dem in den Unterleib geschossen wurde, hatte Erfahrungen mit Gewehren. Er kannte das Geräusch eines leeren Gewehres. Als er bemerkte, dass der Amokschütze vorübergehend keine Munition mehr hatte, griff er ihn an, bevor dieser nachladen konnte. Sein 14-jähriger Bruder Josh Ryker und die Mitschüler Adam Walburger, Doug und David Ure halfen ihm, Kinkel zu überwältigen, bis die Einsatzkräfte eintrafen.

Er kannte das Geräusch eines leeeren Gewehres. Sieh an! Hat wohl doch auch was für sich, wenn man seine Kinder an Waffen "ausbildet", die Herr Schober es immer so unzutreffend nennt und kritisiert.

Ohne das beherzte Eingreifen des jungen Ryker, der das Geräusch eines leeren Gewehres wohl nicht aus Hollywood-Schinken kannte, wäre wohl noch mehr passiert.

Der ganze Artikel hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Kip_Kinkel

Dem Spiegel habe ich eine garstige Mail zukommen lassen.

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Heute laufen so viele Durchgeknallte rum, man kann sich garnicht um jeden kümmern! Vor allem weil weit weniger als 1% von denen dann vielleicht Amok laufen. Wir sollten uns einfach damit abfinden, daß solche Taten nicht zu verhindern sind, es sind die Kolateralschäden einer durchgeknallten (Spaß)-Gesellschaft.

Es gibt so viele Dinge die in unserer Gesellschaft nicht in Ordnung sind, eigentlich ist es eher verwunderlich, daß nicht viel mehr Amok gelaufen wird! Wir sind vom Irrsinn umgeben, und mogeln uns so gut wie möglich durch!

Da hast Du wirklich die reine Wahrheit ausgesprochen.

Die Amokläufe werden mit Sicherheit weiter zunehmen in dieser Welt voller Bekloppter. Und keiner kann sie aufhalten oder bis zuletzt kontrollieren.

Nur gut für die heuchlerischen Politiker, daß Sportschützen und Jäger Waffen besitzen. Auf denen kann man so richtig die Schuld abwälzen. Und der große Teil der Bevölkerung glaubt diesen Schwindel.

Wen würde man die Schuld an Amokläufen geben, wenn es keine Legalwaffenbesitzer gäbe ?

Die Amokläufe beweisen den Abwärtstrend des Niveaus der gesellschaftlichen Entwicklung. Egal ob Amokläufe in Schulen, Vergewaltigungen von Kindern oder Morden aus niedrigen Beweggründen. Das Schlimme ist, die Politik steuert nicht intelligent gegen, Haftstrafen sind zu mild oder werden zur Halbzeit aufgehoben.

Das ist doch Ansporn genug für das Verbrechen.

Da ist man in den USA schon viel weiter. Und Fakt ist, wir kommen auch noch runter auf amerikanisches Niveau.

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Servus

Ich kann den ganzen Mist langsam nicht mehr hören. Immer wenn etwas schief geht, ein Verbrechen geschieht, dann liegt das an einem Trauma in der Kindheit, der bösen und kalten Gesellschaft oder einer nicht erkannten und therapierten psychischen Erkrankung.

Kann es nicht auch einfach einmal daran liegen, dass bei der Vergabe von Hirn dem Kind einfach nur heiße Luft statt Verstand eingegeben wurde oder die Eltern einfach irgendwo einen ganz großen Mist in ihrer Erziehung gemacht haben...?

Mäusebär hat recht, ohne wehrlose Opfer gibt es keine Massaker. Aber unsere Volksvertreter sehen uns lieber als Lämmer oder zahnlose Tiger.

Grüße falcman

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@ falcman

Der Mix macht's.

Das Problem mit den Methoden, mit denen man versucht die Aufteilung zwischen genetischen Anteil und dem Einfluß der Umwelt z.B. für die psychologischen "Big Five" der Persönlichkeit (Neurozitismus, Extraversion, Offenheit für Erfahrungen, Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit) zu untersuchen, ergeben z.B. auch eine genetischische Dispositionen zur Befürwortung oder Ablehnung der Todesstrafe. :huh:

Also wirklich was Genaues weiß man nicht. Nur an der genetischen Disposition eines bereits lebenden MEnschen läßt sich nichts ändern, an den Folgen der Umwelteinflüsse schon noch.

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... und warum soll ich das lesen? :confused:

Bin ich für Dich etwa ein Anti?

Nein, natürlich nicht. Soll lediglich der allg. Information dienen. Vielleicht aber bedienen sich die hier mitlesenden Antis auch mal der Möglichkeiten, die wir ihnen bieten.

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...Vielleicht aber bedienen sich die hier mitlesenden Antis auch mal der Möglichkeiten, die wir ihnen bieten.

Einstellungen sind hartnäckig. Die lassen sich i.d.R. nur langfristig oder durch extreme emotionale Erlebnisse ändern. Deshalb fühlen sich viele Antis auch gleich persönlich angegriffen, wenn man deren haltlose Scheinargumente zerpflückt.

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So ist es! Ich glaube allmählich, die legen es drauf an. Hat man ja in Ansbach gesehen. Der Täter dort hatte sich die Kaline aus St. Augustin zum großen Vorbild erkoren!

Die kennen wohl die Studie des LKA NRW nicht, wollen sie nicht kennen oder ignorieren sie andersartig.

Gut möglich, denn SPON macht natürlich wie viele andere Medienunternehmen Profit mit den Schulmassakern aka westliche Medien-"Amok"-Läufen. :huh:

Warum sollten die nicht bemüht sein, die Anzahl der Schulmassaker zu erhöhen, wenn es sich für sie doch rechnet? :hi:

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Kennt Ihr DEN hier?

DEN finde ich weitaus besser.

Warum?

Es geht um das selbe Buch.

Vor allem ist das Untersuchungs"material" besser:

Nö,

der bezieht sich auf das selbe Buch.

... und das sind nur die, die auch behandelt wurden

http://de.statista.com/statistik/daten/stu...mit-behandlung/

über 60% der Bevölkerung leidet jährlich einer psychischen Störung, die als Erkrankung klassifiziert werden kann. :huh:

Aber viele werden auch einfach wieder von alleine gesund. :AZZANGEL:

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Kann es nicht auch einfach einmal daran liegen, dass bei der Vergabe von Hirn dem Kind einfach nur heiße Luft statt Verstand eingegeben wurde oder die Eltern einfach irgendwo einen ganz großen Mist in ihrer Erziehung gemacht haben...?

Grüße falcman

An Verstand hat den meisten Typen sicher nicht gefehlt.

Wohl aber an ethischen Werten.

Und die wiederum werden nicht ausschliesslich von den Eltern sondern zu einem wesentlich grösseren Anteil von der Gesellschaft/Umgebung vermittelt und vorgelebt. (oder auch nicht)

Wir haben die Welt geschaffen in der unsere Kinder aufwachsen müssen !

Da sind alle mit gemeint, nicht nur die Eltern.

Gruss,

Pickett

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Wir haben die Welt geschaffen in der unsere Kinder aufwachsen müssen !

Da sind alle mit gemeint, nicht nur die Eltern.

Bitte nicht wieder den Kollektiv-Verantwortungs-Unsinn. Dieses "die Gesellschaft ist schuld" Mantra ist genau das Zeichen für eine kranke Gesellschaft. Verantwortung ist immer individuell. Denn hat jeder die Verantwortung für etwas, dann hat sie in Wirklichkeit keiner.

Trenck

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[...]

Es gibt i.d.R. keine Krank-Gesundgrenze - es ist Kontinium mit gleitenen Übergängen.

Da hast Du den Nagel auf den Kopf getroffen.

Die Festlegung erfolgt rein willkürlich nach sozial akzeptabel (Man

könnte boshafterweise auch sagen, politisch korrekt).

Es gab vor nicht allzu langer Zeit Gesellschaftsformen, in denen

die übelste physische Gewalt untereinander nicht nur toleriert,

sondern sogar noch unterstützt wurde. Es ergab immerhin starke,

gefürchtete Krieger. Auch die jüngere, deutsche Geschichte zeigt

deutlich, wie willkürlich und vor allem veränderlich diese Grenze

gezogen wird. Ich meine damit nicht nur die ausgelebten Allmachts-

phantasien im Dritten Reich. Auch die Geschichte des § 175 StGB

spricht da Bände.

Heutzutage erlebt man in westlichen Kulturen eine "gepflegtere",

hauptsächlich psychische Form der Gewalt. Wer damit nicht klar

kommt, erlebt einen langen Leidensweg, der fast immer selbst-

zerstörerische Tendenzen mit sich bringt.

Interessanterweise schaffen sich die Lauten, Unangepassten

ein Ventil, um mit diesem Druck fertig zu werden.

Dummerweise sind es die Leisen, Angepaßten, die mit dem

Druck irgendwann nicht mehr fertig werden und dann die

sozialen Normen verlassen. Auf welche Art auch immer.

Das alles macht es natürlich keinem leichter, zukünftige

"Austicker" zu lokalisieren.

Es gibt aber eine Menge Spielraum, um auf Nebenschauplätzen

zu schwätzen und, z.B. Schußwaffen, feststehende Messer, sog.

Killercomputerspiele oder das Abfüllen von Benzin in Flaschen

verbieten zu wollen.

Auch eine Art von Frustrationsbewältigung, aber eben auf

Expertenniveau.

Solange möglichst spektakuläre Aktionen dem Mediendschungel

zu höheren Auflagen verhelfen und den kleinen Zivilversagern

ein (mediales) Denkmal setzen, werden wir noch viele solcher

Aktionen erleben.

Liebe Grüße

fa

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