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IGNORED

Die "Nichtwissenden Bürgern"


Luis777666

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Hallo Schützenfreunde!

Viele von euch kennen das bestimmt, diese ständigen, nervenzerreißenden Diskussionen bzgl. Thema "Aufbewahrung von Waffen in Privaträumen" oder allg. über das Sportschützenthema. Und ja, diesmal hatte ich das Vergnügen und musste zum ersten male unser hobby rechtfertigen.

Und zwar mit einer Person, die ich eigentlich als recht sachlich und intelligent in Erinnerung hatte. Als ich ihr davon erzählte, dass ich von nun an Sportschütze sei und meine Sachkunde machen wolle, war das erste, was aus ihrem Mund kam:

"Boa was Sportschütze? Stellt ihr euch da auch immer Menschen vor und die ihr dann abschießt, so wie dieser Schüler aus Winnenden?" :peinlich:

Da dacht ich, ich steh im Wald! Diese Person war wie gewandelt (Exorzismus?) und ich war ziemlich erschrocken über diese Reaktion. Selbst die Artikulation war eine komplett andere. Ich dachte nur "Herr lass Hirne regnen"! Es kann doch nicht angehen, dass nichtwissende Bürger, von den Medien so was von verblödet werden. Die denken ja gar nicht nach, sondern lassen sich durch die ganzen Medien-Darstellungen verleiten und erzählen dann so ein Stuss ohne sich vorher wirklich Gedanken zu machen.

Ich hab mich so was von aufgeregt.... ich konnte sagen was ich will. Die Antwort zu unserer Diskussion war und blieb "Nein Waffen gehören im vollen Umfang verboten und gehören nicht in Privaträume"....Nach langer Diskussion kam dann doch noch die Kehrwende, zwar mit einer Begrenzten Sichtweise, aber immerhin......

Aber bevor ich mich nun ganz vergesse (Ihr merkt schon ich bin außer Rand und Band), komme ich nun zu meiner eigentlichen Frage:

- Hätte vielleicht jemand eine Auflistung von Infos, oder Darstellungen für die "Nichtwissenden Bürgern" ?

Dort sollte beschrieben stehen, wie die Anzahl/Dimension wäre, wenn alle Schützen in BRD die Legalwaffen in Schützenvereine lagern müssten. Oder am besten einfach nur ein selbst-beantwortendes FAQ? Gibt es so etwas? Ich frage deshalb, weil ich selbst noch Anfänger bin und natürlich noch lernen muss. Da sind evntl. Falschaussagen durch nichtwissen vorprogrammiert. Sicher kann ich mich gut rechtfertigen; Ich Oute mich auch und habe kein Problem damit, wenn jemand weiß, dass ich ein Sportschütze bin. Trotzdem möchte ich etwas in der Hand haben, woran ich mich festhalten kann.

- Seid ihr auch schon solch "Nichtwissenden Bürgern" begegnet und hattet das Vergnügen?

Wie sind eure Erfahrungen? Erzählt doch mal!

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einen lesenswerten Artikel findet man unter

http://www.gaertner-online.de/index.html

Risse im Grünen Weltbild --> scrollen --> Darf Politik sich auf hypothetische Probleme konzentrieren.

Hier geht es zwar in erster Linie um das Klima, die dort gemachten Aussagen treffen teilweise aber auch auf die derzeitige LWB-Anlaßgesetzgebung zu.

Ansonsten eine lesenswerte - kritische - Seite

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Hallo Schützenfreunde!

Aber bevor ich mich nun ganz vergesse (Ihr merkt schon ich bin außer Rand und Band), komme ich nun zu meiner eigentlichen Frage:

- Hätte vielleicht jemand eine Auflistung von Infos, oder Darstellungen für die "Nichtwissenden Bürgern" ?

Eine ganz ausgezeichnete Betrachtung liefert das Wensing-Memorandum. Wenn du danach googelst, kannst du das PDF herunterladen.

Gruß

Histor

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Eine ganz ausgezeichnete Betrachtung liefert das Wensing-Memorandum.

Auch eine sehr gut ausgearbeite Zusammenfassung von Pro-LWB Argumenten! :eclipsee_gold_cup:

Weiß jemand, ob der Autor etwas gegen die Veröffentlichung oder Weitergabe (natürlich unverändert bzw. mit Quellennachweis) auf anderen Webseiten, Foren oder Blogs einzuwenden hat?

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Es kann doch nicht angehen, dass nichtwissende Bürger, von den Medien so was von verblödet werden. Die denken ja gar nicht nach, sondern lassen sich durch die ganzen Medien-Darstellungen verleiten und erzählen dann so ein Stuss ohne sich vorher wirklich Gedanken zu machen.

Genauso ist es aber leider! Ich hatte auch schon das Vergnügen mit solchen Leuten. Zitat: "Im Fernsehen wurde gesagt, dass es besser wäre, alle Waffen in privater Hand zu verbieten. Also bin ich auch für ein solches Verbot!"

Mit solchen Menschen kann man sich meist nicht auf eine vernünftige Diskussion einlassen. Ich kenne Menschen, die vor über 20 Jahren irgendeine Unwahrheit in Radio gehört haben und noch immer fest daran glauben, obwohl diese Aussagen schon seit Jahren wissenschaftlich widerlegt sind.

Das ist vergleichbar mit den sogenannten "Traditionswählern". Wer nicht weiss, was er wählen soll, der sucht sich eine Partei aus und wählt diese ein Leben lang mit voller Überzeugung, ohne sich darüber zu informieren, was die gewählte Partei in vielen Jahren überhaupt macht.

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Guten Abend!

Als interessierter, waffenloser Leser habe ich an dieser Stelle schon einiges mitbekommen. Meine frühere Ansicht (im Zusammenhang mit "Erfurt"), daß Waffen nicht in Privathände gehören, wurde überdacht.

Ein kleiner Hinweis bezüglich Ihrer Außenwirkung vielleicht: Die Bezeichnung Legalwaffenbesitzer klingt meines Erachtens nicht gut, ähnlich vielleicht wie Versteuerte - Zigaretten - Raucher oder Ungestohlene - Hühnereier - Esser. Die Absicht dahinter ist mir schon klar, doch Sie wissen ja: Das Gegenteil von gut ist gut gemeint.

Meine, von Sachkenntnis ungetrübte Idee: Warum keine griffige, einfache und verständliche Bezeichnung, zum Beispiel Schützen o.ä.?

Gruß

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Meine, von Sachkenntnis ungetrübte Idee: Warum keine griffige, einfache und verständliche Bezeichnung, zum Beispiel Schützen o.ä.?

Gruß

Z.B.: weil "Schützen" besser "Sportschützen" benannt würden und DANN z.B. die "Jäger" und "Waffensammler" nicht mitgemeint sind.

Desswegen ist manchmal ein langer treffender (alles umfassender) Name besser.

Zudem gibt es dann noch die Möglichkeit der Abkürzung "LWB", um Tipparbeit oder/und Tinte bzw. Platz zu sparen. ;)

So wie heute fast jeder Elektronikgeräte-Anwender etwas mit LAN (WLAN, GPS) anfangen kann, (oder nicht?) ist es durchaus denkbar,

dass nach entsprechendem Aufwand und entsprechender Zeit, auch der gebildete Mensch der Zukunft (im Textzusammenhang) weiss,

was mit LWB gemeit ist.

In guten Texten liest man zudem bei der Erstverwendung eines ungeläufigen Namens oder Kürzels in Klammern deren Bedeutung.

Ich für meinen Teil, danke Dir für Deine, vom Grundsatz her, kluge Anregung!

Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten. Ich hoffe meine Antwort war nicht dumm. :)

Edit: manno, ich hätte schneller absenden sollen. ;)

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Genauso ist es aber leider! Ich hatte auch schon das Vergnügen mit solchen Leuten. Zitat: "Im Fernsehen wurde gesagt, dass es besser wäre, alle Waffen in privater Hand zu verbieten. Also bin ich auch für ein solches Verbot!"

Mit solchen Menschen kann man sich meist nicht auf eine vernünftige Diskussion einlassen. Ich kenne Menschen, die vor über 20 Jahren irgendeine Unwahrheit in Radio gehört haben und noch immer fest daran glauben, obwohl diese Aussagen schon seit Jahren wissenschaftlich widerlegt sind.

Das ist vergleichbar mit den sogenannten "Traditionswählern". Wer nicht weiss, was er wählen soll, der sucht sich eine Partei aus und wählt diese ein Leben lang mit voller Überzeugung, ohne sich darüber zu informieren, was die gewählte Partei in vielen Jahren überhaupt macht.

:appl:

so ist es leider und für Waffen interessieren sich hierzulande einfach zu wenig, weil Jagd ist Sache des Jägers und

Schutz vor Kriminellen Sache der Polizei wozu brauche ich als Bürger da eine Waffe??!

Habe ich leider selbst schon so oder ähnl. gehört :confused:

Fehlt eigentlich nur noch wozu brauche ich ein Gehirn der Staat und die Politiker denken ja schon für mich!

So wie heute fast jeder Elektronikgeräte-Anwender etwas mit LAN (WLAN, GPS) anfangen kann, (oder nicht?) ist es durchaus denkbar,

Na ja vielleicht nutzen, die meisten haben ihren WLAN noch nicht mal verschlüsselt/geschützt :huh:

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Meine, von Sachkenntnis ungetrübte Idee: Warum keine griffige, einfache und verständliche Bezeichnung, zum Beispiel Schützen o.ä.?

Leider können viele Mitmenschen den Begriff "Schützen" nur mit negativen Assoziationen in Verbindung bringen. Diese Leute denken, wenn sie "Schütze(n)" hören, nur an Heckenschütze(n), Amokschütze(n), Todesschütze(n) usw und nicht an Sportschütze(n).

In dieser Zeit, wo die Politiker einem das Wort im Munde herumdrehen, ist es Mode geworden, jedes Wort auf die Goldwaage zu legen. Dadurch bekommen viele Begriffe unverdient einen negativen Beigeschmack.

Gruß

Jens

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