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IGNORED

Budischowsky / Korriphila


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Geschrieben

Hallo ich möchte noch was zu den TP70 Pistolen beisteuern, der Schlitten und das Griffstück sind definitiv im Feingussverfahren hergestellt und von den HSP 701 wurden exakt 250 Stück in diversen Kalibern mit den unterschiedlichsten Ser. Nr. auch auf Kundenwunsch hergestellt.

Liebe Grüße 

Christian 

 

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  • 3 Monate später...
Geschrieben

Jetzt hat Luxus Capital also die Katze aus dem Sack gelassen: es soll eine limitierte Neuauflage der HSP 701 geben, die von Korth hergestellt werden wird.

 

Nach der "Lic. by Intertex" also eine zweite Serie, allerdings diesmal ohne Aufsicht von Budischowsky, nur mit der von ihm auferlegten Verpflichtung auf exzellente Qualität.

 

Bin gespannt, ob ausreichend Reservierungen zusammenkommen, damit die Produktion gestartet wird.

  • 4 Monate später...
Geschrieben

Sorry, dass ich das Thema nochmals aufgreife: Aus dem "Heidelberger Umfeld" kam die Info, Edgar Budischowsky sei Ende 2025 im Alter von 85 verstorben? Dazu fand ich nur einen eventuell nur namensgleichen Nachruf und eine Fussball-Karriere und hoffe, dass Totgesagte länger leben, wie das Sprichwort meint...
https://www.scneuenheim.com/edgar-budischowsky-gestorben-†/
 

Weiß da jemand was Genaueres? Ich selbst hab ihn, ähm, seit den 90ern nicht mehr gesehen...

Geschrieben
vor 18 Stunden schrieb frosch:

Weiß jemand woraus sich der Name Korriphila herleitet?

Ganz kurz, weil es schon oft erklärt wurde: Philatelie bedeutet Briefmarkenkunde, siehe Wikipedia. Da kommt das Ende "-phila" her.
Budischowsky war auch Sachverständiger für Briefmarken und hat eine Korrekturschablone zum Korrigieren der Zähnung der Briefmarken entwickelt und hergestellt - da kommt der Anfang "Korri-" her. Weitere Erläuterungen und Darstellungen finden sich im Internet.

 

Kurios ist jetzt aber, dass Budischowsky den als eingetragene deutsche Marke für Korrekturschablonen geschützen Namen auch für seine Waffen benutzt hat. Der Grund war der, dass das Waffengesetz 1968, § 13 eine Kennzeichnungspflicht für Waffen verlangt, nämlich: "... den Namen, die Firma oder ein eingetragenes Warenzeichen eines Herstellers oder Händlers ...". Budischowsky hat aus dem Grund der Kostenersparnis (schwäbische Sparsamkeit, Budischowsky war damals in "Ulm/Do.") die für Korrekturschablonen eingetragene deutsche Marke (damals "Warenzeichen") verwendet, die bereits vorhanden war. Da seinerzeit das Warenzeichen an den Geschäftsbetrieb gekoppelt war, war über den Inhaber des Warenzeichens auch der Hersteller oder Händler bekannt. Die Pflicht zur Anzeige eines Warenzeichens beim BKA gemäß § 22 der 1. WaffV galt ab dem Inkrafttreten (1. Januar 1973). Marken, die bereits vor diesem Zeitpunkt auf Waffen angebracht worden waren, blieben rechtmäßig, ohne dass eine Meldung an das BKA erforderlich war. Ich gehe davon aus, dass Herr Budischowsky keine Meldung an das BKA gemacht hat.

 

Heute sind die Marken nach § 24 Waffengesetz bei der PTB anzuzeigen.

 

Das war jetzt doch etwas umfangreicher als gedacht.

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