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Klaas

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  1. Da hattest Du aber herrliche Zeiten. Bei mir waren es immer nur 5 Schuß. Aber das war noch zu G3-Zeiten, da konnte man schließlich das Gewicht von 8 Patronen .308 keinem Soldaten zumuten. Klaas
  2. Der eigentliche Skandal IST das Gewehr. Die Entwicklung von Waffen bzw. von Waffensystemen dauert Jahre bis Jahrzehnte. Niemand kann die politisch-militärische Situation in 3 bis 30 Jahren vorhersagen, daher gehört zur Planung einer Waffe IMMER ein bisschen "Über den Tellerrand hinausschauen". Was heute nicht gebraucht wird, kann morgen sehr wohl notwendig sein. Und was das Szenario Norddeutsche Tiefebene bzw. Fulda-Gap betrifft: Es waren dazu oder parallel dazu auch immer schon andere Situationen zu erwarten, z.B. Häuserkampf in Aachen oder Berlin. Hatten wir ja schon mal. In genau solchen Situationen wird infantristische Feuerkraft bei jedem einzelnen Soldaten gebraucht. Entfernungen bis zum Ende der Straße etwa 20 bis 800m. Insofern IST das Gewehr das Problem. Noch ein Wort zu Fregatten, U-Booten usw. in warmen Gewässern: Ich kann mich an konkrete Diskussionen um die Einlauftemperatur von Seewasser erinnern. Der Bedarfsträger wollte keine höheren Temperaturen als für die Nordsee. Denn das hätte größere Kühler bedeutet und das hätte ein bisschen mehr gekostet. Es war das gleiche Problem wie beim G36: Militärgerät wurde ohne Nachdenken auf ein Minimalszenario zugeschnitten. Insofern muß ich mich korrigieren: Das Gewehr ist nicht das Problem, sondern es ist die Beschaffungsmethodik der Bundeswehr. Und damit meine ich die taktischen Anforderungen der Militärs ebenso wie das daraus entwickelte Lastenheft des BWB. Klaas
  3. Wenn man bewußt politische Entscheidungen trifft, kann ich das nachvollziehen. Aber welche Plastik-Details die Sachbearbeiter in Koblenz dann in das Lastenheft geschrieben haben, war bestimmt keine Entscheidung auf oberster Ebene. Und ich glaube auch nicht, daß es irgendwelche "Interaktionen" gegeben hat. Ich hatte jedenfalls erhebliche Probleme, Beamte auch nur in die Werkskantine mit Essen zu 3 € einzuladen, weil das könnte ja ein Versuch der Beeinflussung sein. Der Gipfel war, daß mir ein Beamter mal tatsächlich nach der Einladung in die Kantine die genannten 3 € in die Hand gedrückt hat. Mein Kaufmann hat mich danach gefragt, ob ich wahnsinnig wäre, sowas anzunehmen, kein Mensch wüßte, wie man das bei uns verbuchen könne. Klaas
  4. Die Bundeswehr dürfte mit dem G36 genau das bekommen haben, was sie bestellt hat. HK könnte man nur dann einen Vorwurf machen, wenn man im Lastenheft des BWB ein längeres Feuergefecht mit hohem Munitionsverbrauch spezifiziert hätte. Das war meines Wissens aber nicht der Fall. HK hat das meines Erachtens nie so klar gesagt, weil man vermutlich die Herren des BWB, die ja auch über neue Aufträge entscheiden, nicht verärgern wollte. Klaas
  5. Zunächst einmal: Eine Armbrust ist laut Waffengesetz rechtlich den Schußwaffen gleichgestellt und unterliegt damit den gleichen Einschränkungen. Man darf sie erst ab einem Alter von 18 Jahren erwerben. Wikipedia ist Dein Freund, um Dich diesbezüglich zu informieren. Da bei Cosplay-Veranstaltungen echte Schußwaffen grundsätzlich verboten sind, dürfte darunter auch die Armbrust fallen, da sie rechtlich den Schußwaffen gleichgestellt ist. Eine Suche im Internet nach "Waffe Cosplay" führt schnell zu den gewünschten Bedingungen, wie die Veranstalter mit echten Schußwaffen umgehen: echte Waffen sind ganz einfach untersagt. Klaas
  6. Schau Dir nochmal die Zeichnung "Jagdgewehr" in der Sportordnung des BDS an. 100mm vor der Systemhülse soll der Lauf (oder das Laufbündel) einen Durchmesser von 26mm haben. Daraus ergeben sich für einen Drilling folgende Fragen: 1. Wo ist beim Drilling die Systemhülse? Antwort: Ist de facto im Lauf(-bündel) integriert. 2. Wie schafft man es beim Drilling, den Duchmesser des Laufbündels 26mm oder kleiner zu halten? Antwort: ??? Klaas
  7. Laut Sportordnung wird die Disziplin 3104 (Jagdgewehr) liegend freihändig geschossen. Da wünsche ich viel Glück, wenn man mit diesem Knickebein in 15 Minuten 15 Schuß abgeben will. Wie soll denn das Nachladen funktionieren? Nach jedem Schuß: entweder: zur Seite rollen, Waffe brechen, nachladen, Waffe schließen und wieder in Schußposition rollen oder: Waffe ablegen, aufstehen, Waffe nehmen und brechen, nachladen, Waffe und sich selbst hinlegen. Als Aufsicht würde ich mir so ein Schauspiel nicht lange bieten lassen. Klaas
  8. Klaas

    MG 42 und MG 3

    In der Grundausbildung - lang ist's her - erklärte unser Uffz, daß man die Natobremse eingebaut habe, weil die Russen heutzutage nicht mehr untergehakt in geschlossenen Linien angreifen würden wie noch im zweiten Weltkrieg. Daher brauche man nicht mehr die hohe Kadenz. Na ja, uns jungen Rekruten konnte man viel erzählen, nachprüfen mußte es glücklicherweise keiner, mangels der Russen. Klaas
  9. Das sehe ich etwas anders. Was nicht mehr da ist, kann nicht widerrufen werden. Die vorliegenden Gründe können dann nur noch gegen eine erneute Erteilung der WBK sprechen. Klaas
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