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pulvernase

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  1. Bei meiner letzten ÜK-Überprüfung in BaWü war die VRF kein Thema. In dem Schreiben wurde korrekt nach Waffen erworben nach §14 Abs. 5 gefragt. Die VRF wurde im Anschreiben der Behörde nicht erwähnt und ich habe dafür keine Nachweise eingereicht. Rückfragen bezüglich der VRF gab es auch nicht, statt dessen hat man mir bestätigt, dass mein Bedürfnis mit den gelieferten Nachweisen ausreichend nachgewiesen wurde. Ich weiß hier in der Gegend auch von niemanden, bei dem die VRF ein Thema gewesen wäre. Das kann aber am jeweiligen RP liegen, denn es gibt ja entsprechende Fälle in BaWü. Von dem, was ich so über Ecken gehört habe, ist da besonders das RP Stuttgart auffällig. Persönliche Erfahrung habe ich damit aber nicht gemacht.
  2. Sprich mal mit den Leuten, die bei euch die Titel heimbringen. Je nach Lichtverhältnissen 1-2 Klicks an der Visierung ist völlig normal; zumindest für die Schützen, die gut genug schießen um den Unterschied zu sehen. Dafür gibts die Probeserien am Anfang. Leider gibts auch viele Schützen, die "mal was gehört" haben und das dann weitererzählen, ohne den Hintergrund verstanden zu haben. Vorsicht also bei "Tipps" von Leuten, die selber die Scheibe kaum treffen.
  3. Nein, jahrelange Erfahrung und mehrere Dutzend Neuschützen betreut + erfolgreich zur WBK gebracht. Inzwischen so viele, dass man damit sogar halbwegs seriös Statistik betreiben kann. Und das Ergebnis spricht für sich.
  4. Aus schießpädagogischer Sicht ist da schon ein bisschen was dran, wenn man die Leute anfangs hauptsächlich (!) Druckluft und KK schießen lässt. Im Rückstoß einer GK-Waffe gehen viele Anzeichen der eigenen Schießfehler unter. Im Ergebnis trifft man nicht und weiß auch nicht warum. Bei Druckluft ist das anders, da ist jede Bewegung der Waffe im Schuss ein Fehler des Schützen. Das kann ich sowohl als Trainer, der daneben steht, als auch als Schütze sehen und die Fehler abstellen, bevor man sie sich antrainiert. Dazu kommt die unterbewusste Schussangst/"Mucken" (lauter Knall, Feuer, Rückstoß, etc), die sich bei ausschließlichem GK-Schießen bei vielen Schützen schnell einstellt. Sich das wieder abzutrainieren ist zeitaufwändig und teuer. Deswegen ist meine Empfehlung immer: An jedem Termin Techniktraining mit Druckluft und KK - idealerweise mit Trainer oder kompetenten Kollegen - und danach jeden anwesenden GK-Schützen fragen, ob man auch mal darf. Damit lernt man das Schießen schneller und günstiger und muss trotzdem nicht auf GK verzichten. Und am Ende des ersten Jahres weiß man auch gleich, welche Waffen einem liegen und welche nicht. Dein Verein scheint das Prinzip aber nicht so ganz verstanden zu haben und hat irrationale Angst vor GK. Wenn du kannst, such dir was anderes. Da scheint es deutliche Lücken in Wissen und Können bei den Verantwortlichen zu geben und das ist jetzt nicht unbedingt die Umgebung, die man beim Start in den GK-Schießsport haben will.
  5. Der Wettkampfnachweis pro Waffe kommt on top. Zusätzlich dazu braucht es noch 12/18 lebenslänglich bzw so lange wie ÜK im Bestand ist.
  6. Ich war von ein paar Jahren familiär öfter in Franken unterwegs und wollte die Gelegenheit nutzen, da mal auf einem bekannten und sehr gut ausgestatteten Stand vorbeizuschauen. Also angerufen und nachgefragt, wie die es denn mit Gästen handhaben. Antwort: Gar nicht, Gäste sind nicht mehr willkommen. Sie hatten kürzlich wohl einen Jäger, der mehrfach an der gleichen Stelle in die Decke geschossen und massiv Schaden an der Lüftungsanlage verursacht hat. Seine Haftpflicht hat sich geweigert den Schaden zu übernehmen mit der Begründung, so blöd könne keiner sein und sie würden das als Vorsatz einstufen. Seit dem keine Gäste mehr, egal wer. Finde ich einerseits etwas drastisch, andererseits hatte ich vor ein paar Tagen erst jemanden bei uns auf der Anlage stehen, der von seinem Heimatverein weg wollte, weil da "das Licht so schlecht wäre" und er deswegen auf 25m nichts treffen würde. Außerdem würden in seinem Heimatverein Treffer in den Sockel 20€ kosten und das sieht er nicht ein - ist ja nur ein bisschen Holzverkleidung. Da ist man dann schon mal kurz sprachlos.
  7. Nein, Schießnachweise pro ÜK-Waffe im Sinne von 12/18 für jede Waffe sind zwar der feuchte Traum so mancher Behörden, aber so weit sind wir gottseidank noch nicht. Wettkampfnachweise pro ÜK-Waffe sind dagegen zumindest in manchen Bundesländern inzwischen Fakt.
  8. Der BDMP ist beim Thema Schießbuch halt mal wieder in seiner Regelungswut gefangen. Die einzigen relevanten Informationen für die Bedürfnisbescheinigung sind: * Langwaffe oder Kurzwaffe * Eigene Waffe oder Leihwaffe * Bei Wettkämpfen: die verwendete Waffe Das Eintragen einer bestimmten Waffe oder Kalibers beim Training ist - genauso wie das Ergebnis - Schwachsinn und geht an der Trainingsrealität vorbei. Nicht, dass es den BDMP daran hindern würde das zu fordern, aber es gibt keinen gesetzlich herleitbaren Grund, warum das relevant wäre. Glücklicherweise hat sich diese Erkenntnis in meinem LV ebenfalls durchgesetzt und man geht damit pragmatisch um.
  9. Ja, genau. Hat jemand was anderes behauptet?
  10. Klar darf man auch nicht-BDMP-Termine ins BDMP Schießbuch schreiben, mach ich auch so. Nur umgekehrt kanns halt potentiell Probleme geben, wenn der BDMP in seinen Richtlinien darauf besteht, dass die BDMP-Termine auch im BDMP-Schießbuch stehen müssen und man dann mit dem 1€ DSB-Schießbuch kommt. Hängt sicher auch vom Befürworter ab, da kenne ich bei mir im LV Leute aus beiden Lagern. Wenn die Reservisten das ähnlich handhaben (was ich nicht weiß), dann musst du für beide Verbände jeweils ein eigenes Schießbuch führen, weil die verbandseigenen Termine in fremden Schießbüchern halt unter Umständen nicht anerkannt werden. Oder halt einfach mal mit den Befürwortern reden.
  11. https://www.bdmp.de/fileadmin/user_upload/bdmp/termine/2024/mai/Register_5_Final.pdf
  12. Genau die meinte ich. Deswegen die Frage nach dem Kaliber.
  13. Ein paar mehr Infos wären natürlich schon praktisch, z.B. Kaliber und Modell. Ohne passende Disziplin kann die Behörde die Eintragung verweigern und bei solchen Exoten kann ein SB schon mal auf die Idee kommen nachzufragen. An Disziplinen mangelt es in Deutschland nicht und für vieles ist da was passendes dabei. Mir fallen auf Anhieb zwei Disziplinen beim "üblichen Verdächtigen" Verband für geilen-Scheiss-den-kein-anderer-sonst-macht ein, die potentiell in Frage kommen würden. Die zu finden und die Details mit deinem Erwerbswunsch abzugleichen ist deine Aufgabe.
  14. Was hast du denn mit der Büchse vor? Die Evo3 ist auf 25m im dynamischen Schießen daheim. Auf 50m sind die Ergebnisse auch noch halbwegs akzeptabel, aber fürs Präzisionsschießen ist sie nichts. 9mm Luger ist sowieso schon kein Präzisionswunder und eine Waffe mit unverriegeltem Masseverschluss macht das nicht besser. Wenns ein Halbautomat für 50m/100m sein soll, dann bist du mit einem AR-15 in .223 Rem deutlich besser bedient. Wenn du dagegen auf 25m willst/kannst, hast du mit der Evo3 mehr Spaß und vor Allem auch mehr Stände mit entsprechender Zulassung.
  15. Pass auf, dass sie dich dann nicht wegen kampfmäßigem Transportieren rankriegen
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