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pulvernase

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  1. Ich meine es waren 60-70€, ist aber schon länger her.
  2. Ja, da bekommt man ein Einschreiben vom BKA mit der Rechnung. Der blöde und leicht ängstliche Blick vom Zusteller ist im Preis inklusive.
  3. Indem er einen Dummy baut und damit prüft, ob alles passt. Wenn man das mit scharfen Patronen macht und feststellt, dass es nicht passt, dann hat man im schlimmsten Fall eine geladene Waffe rumliegen, deren Verschluss man nur noch mit Gewalt aufbekommt. Völlig unabhängig von der Frage, ob ich das darf oder nicht, würde ich das schon aus Eigenschutz nicht mit scharfen Patronen testen. Und weil man das sinnvollerweise am Anfang prüft bevor man ein paar hundert Schuss mit unbekannter Passform läd, ist das auch kein Problem mit dem Dummy. Entweder danach das Geschoss ziehen und Pulver rein, oder als Muster aufheben fürs nächste Mal.
  4. Wir haben die Diskussion mit dem Herholen der Scheiben gerade durch mit unserem SV. An sich kein Problem, es ist nur sicherzustellen, dass das Geschoss im Kugelfang landet und nirgends sonst. Und dass die in den Schießstandrichtlinien gelisteten Bedingungen für die Scheibenhalterung eingehalten werden. Interessant wird es, wenn auch sitzend/liegend vom Boden aus auf Zwischendistanzen geschossen werden soll. Da muss der Kugelfang dann doch recht groß bzw. hoch sein, damit das noch gut funktioniert.
  5. Bei offenen Ständen ist Lärmschutz regelmäßig ein Problem neben Kugelfang und Rückprallsicherheit aller beschießbaren Oberflächen und weiteren Hochblenden für die äußere Sicherheit.
  6. Einerseits das, andererseits will man als Verein ja auch engagierte Mitglieder. Der Verein gewinnt nichts, wenn man jemanden ein Jahr lang betreut und Zeit und Aufwand in den investiert, nur damit man den sobald die WBK da ist noch genau vier Mal pro Jahr sieht für jeweils 20 Schuss. Der Verein lebt davon, dass die Leute sich einbringen und vor Ort sind. Wenn absehbar ist, dass jemand nur das Minimum macht um eine WBK zu bekommen, dann wird auch kaum jemand seine Freizeit in den investieren. Eins dieser Anzeichen ist z.B. eine ausgeprägte Anspruchshaltung ohne Rücksicht darauf, dass alle anderen das auch nur ehrenamtlich in ihrer Freizeit machen. Da will man dann zu jeder Tages- und Nachtzeit mit Waffe XY schießen, aber wenns dann drum geht den Kugelfang zu reinigen oder die Klos zu putzen, dann hat man leider "keine Zeit". Auch beliebt ist "treffen ist mir nicht so wichtig, ich will ballern und Lärm machen", während die Leute dann beim Reparieren der zerschossenen Stände spontan anderweitig beschäftigt sind. Die Liste lässt sich noch lange fortsetzen. Ein ordentlich wachsender Verein kann einfach keine ehrenamtliche Vollbetreuung für alle Neuschützen leisten. Das ist ein Vollzeitjob. Der Verein sollte eine geregelte Grundbetreuung sicherstellen, so dass jeder seine vorgeschriebenen Schießtermine sicher wahrnehmen kann. Das kann im Zweifel auch auf das klassische "5 Schuss laden, Feuer frei, ...." raus laufen, weil das leicht zu organisieren ist und man mit 1-2 Aufsichten klar kommt. Wir haben Tage, da belegen wir 8 Bahnen nur mit Einsteigern mit Vereinswaffen. Bei "freiem" Training brauche ich da 4-5 Aufsichten bei den Anfängern, damit die auch was lernen und nicht nur Lärm machen. Wenn ich das nicht habe, dann kann ich die entweder abwechselnd schießen lassen, oder eben mit geregeltem Ablauf, damit ich Zeit für alle habe. Alles was drüber hinaus geht, müssen die Mitglieder untereinander ausmachen und organisieren. Wer oft da ist, wer mithilft und sich einbringt, der wird Leute finden, die ihn an die Hand nehmen und auch mehr als das "Standardprogramm" machen - sofern der Verein selbst das auf seiner Anlage zulässt. Diese Mindestringzahlen und Auflagen, die über das WaffG hinausgehen sind ausgemachter Schwachsinn. Da sollte man ganz dringend über einen Vereinswechsel nachdenken und gleichzeitig mal beim Verband nachfragen, was man da von diesen "Regeln" hält. Man sollte aber auch anerkennen, dass ein Verein kein kommerzieller Anbieter ist. Zeit und Ressourcen sind knapp und am Ende sind die Schützen alle erwachsen und selber dafür verantwortlich, sich zu organisieren. Die Erwartung, dass der Verein das alles im Hintergrund organisiert und sich um alles kümmert, ist den Verantwortlichen gegenüber unfair.
  7. Bei meiner letzten ÜK-Überprüfung in BaWü war die VRF kein Thema. In dem Schreiben wurde korrekt nach Waffen erworben nach §14 Abs. 5 gefragt. Die VRF wurde im Anschreiben der Behörde nicht erwähnt und ich habe dafür keine Nachweise eingereicht. Rückfragen bezüglich der VRF gab es auch nicht, statt dessen hat man mir bestätigt, dass mein Bedürfnis mit den gelieferten Nachweisen ausreichend nachgewiesen wurde. Ich weiß hier in der Gegend auch von niemanden, bei dem die VRF ein Thema gewesen wäre. Das kann aber am jeweiligen RP liegen, denn es gibt ja entsprechende Fälle in BaWü. Von dem, was ich so über Ecken gehört habe, ist da besonders das RP Stuttgart auffällig. Persönliche Erfahrung habe ich damit aber nicht gemacht.
  8. Sprich mal mit den Leuten, die bei euch die Titel heimbringen. Je nach Lichtverhältnissen 1-2 Klicks an der Visierung ist völlig normal; zumindest für die Schützen, die gut genug schießen um den Unterschied zu sehen. Dafür gibts die Probeserien am Anfang. Leider gibts auch viele Schützen, die "mal was gehört" haben und das dann weitererzählen, ohne den Hintergrund verstanden zu haben. Vorsicht also bei "Tipps" von Leuten, die selber die Scheibe kaum treffen.
  9. Nein, jahrelange Erfahrung und mehrere Dutzend Neuschützen betreut + erfolgreich zur WBK gebracht. Inzwischen so viele, dass man damit sogar halbwegs seriös Statistik betreiben kann. Und das Ergebnis spricht für sich.
  10. Aus schießpädagogischer Sicht ist da schon ein bisschen was dran, wenn man die Leute anfangs hauptsächlich (!) Druckluft und KK schießen lässt. Im Rückstoß einer GK-Waffe gehen viele Anzeichen der eigenen Schießfehler unter. Im Ergebnis trifft man nicht und weiß auch nicht warum. Bei Druckluft ist das anders, da ist jede Bewegung der Waffe im Schuss ein Fehler des Schützen. Das kann ich sowohl als Trainer, der daneben steht, als auch als Schütze sehen und die Fehler abstellen, bevor man sie sich antrainiert. Dazu kommt die unterbewusste Schussangst/"Mucken" (lauter Knall, Feuer, Rückstoß, etc), die sich bei ausschließlichem GK-Schießen bei vielen Schützen schnell einstellt. Sich das wieder abzutrainieren ist zeitaufwändig und teuer. Deswegen ist meine Empfehlung immer: An jedem Termin Techniktraining mit Druckluft und KK - idealerweise mit Trainer oder kompetenten Kollegen - und danach jeden anwesenden GK-Schützen fragen, ob man auch mal darf. Damit lernt man das Schießen schneller und günstiger und muss trotzdem nicht auf GK verzichten. Und am Ende des ersten Jahres weiß man auch gleich, welche Waffen einem liegen und welche nicht. Dein Verein scheint das Prinzip aber nicht so ganz verstanden zu haben und hat irrationale Angst vor GK. Wenn du kannst, such dir was anderes. Da scheint es deutliche Lücken in Wissen und Können bei den Verantwortlichen zu geben und das ist jetzt nicht unbedingt die Umgebung, die man beim Start in den GK-Schießsport haben will.
  11. Der Wettkampfnachweis pro Waffe kommt on top. Zusätzlich dazu braucht es noch 12/18 lebenslänglich bzw so lange wie ÜK im Bestand ist.
  12. Ich war von ein paar Jahren familiär öfter in Franken unterwegs und wollte die Gelegenheit nutzen, da mal auf einem bekannten und sehr gut ausgestatteten Stand vorbeizuschauen. Also angerufen und nachgefragt, wie die es denn mit Gästen handhaben. Antwort: Gar nicht, Gäste sind nicht mehr willkommen. Sie hatten kürzlich wohl einen Jäger, der mehrfach an der gleichen Stelle in die Decke geschossen und massiv Schaden an der Lüftungsanlage verursacht hat. Seine Haftpflicht hat sich geweigert den Schaden zu übernehmen mit der Begründung, so blöd könne keiner sein und sie würden das als Vorsatz einstufen. Seit dem keine Gäste mehr, egal wer. Finde ich einerseits etwas drastisch, andererseits hatte ich vor ein paar Tagen erst jemanden bei uns auf der Anlage stehen, der von seinem Heimatverein weg wollte, weil da "das Licht so schlecht wäre" und er deswegen auf 25m nichts treffen würde. Außerdem würden in seinem Heimatverein Treffer in den Sockel 20€ kosten und das sieht er nicht ein - ist ja nur ein bisschen Holzverkleidung. Da ist man dann schon mal kurz sprachlos.
  13. Nein, Schießnachweise pro ÜK-Waffe im Sinne von 12/18 für jede Waffe sind zwar der feuchte Traum so mancher Behörden, aber so weit sind wir gottseidank noch nicht. Wettkampfnachweise pro ÜK-Waffe sind dagegen zumindest in manchen Bundesländern inzwischen Fakt.
  14. Der BDMP ist beim Thema Schießbuch halt mal wieder in seiner Regelungswut gefangen. Die einzigen relevanten Informationen für die Bedürfnisbescheinigung sind: * Langwaffe oder Kurzwaffe * Eigene Waffe oder Leihwaffe * Bei Wettkämpfen: die verwendete Waffe Das Eintragen einer bestimmten Waffe oder Kalibers beim Training ist - genauso wie das Ergebnis - Schwachsinn und geht an der Trainingsrealität vorbei. Nicht, dass es den BDMP daran hindern würde das zu fordern, aber es gibt keinen gesetzlich herleitbaren Grund, warum das relevant wäre. Glücklicherweise hat sich diese Erkenntnis in meinem LV ebenfalls durchgesetzt und man geht damit pragmatisch um.
  15. Ja, genau. Hat jemand was anderes behauptet?
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