Mal ne Frage, warum wollt ihr das immer über Händler machen? Ich habe selber eine KAC SR-15 aus den USA mitgebracht. Es erfordert etwas Vorbereitung und Englischkenntnisse aber es geht doch soweit ganz gut.
Für den Permanent Export muss man dieser Richtline folgen: https://help.cbp.gov/app/answers/detail/a_id/388/~/permanently-exporting-a-firearm,-gun,-handgun,-rifle,-shotgun,-pistol,-etc.
Man erstellt sich hier einen account: http://www.bis.doc.gov/index.php/licensing/simplified-network-application-process-redesign-snap-r
Dann stellt man den Antag auf permanent export - es geht auch als German national. Hat bei mir 3 Wochen gedauert.
Der Händler muss dann noch den Permanent export zustimmen. Dann wurde die Waffe per American Airlines nach DUS transportiert; https://www.aa.com/i18n/travel-info/baggage/firearms-and-ammunition.jsp
Dann mit WBK zum Zoll wo die Waffe aufgelaufen ist. WBK wird kopiert dann bekommt man die Waffe.
Meldet die Waffe bei der Polizei an und gibt sie zum Beschuss in D.
Generell ist es sinnvoll auch eine Mail ans BKA SO11 zu schreiben, wegen Feststellungsbescheid. Bei einem AR-15 war dies nicht nötig lt. BKA.
WICHITG: Ein Feststellungsbescheid ist eine KANN Voraussetzung kein MUSS - Empfiehlt sich aber wenn man die Waffe sportlich nutzen will.
FAZIT: Es ist im meisten Sinne Zeitaufwand, kein Geldaufwand. Es empfiehlt sich die deutschen Behörden ZOLL, BKA und WBK behörde (Polizei etc) miteinander zu vernetzten, indem man sie bei Mails mit ins CC nimmt.
Dies, da sich das Zollfahndungsamt recht schnell aufschaltet, wenn einfach SO eine Waffe mit Bestimmungsort Deutschland am Flughafen aufschlägt. Die Erklärungen und Hektik braucht man nicht.
Den Amis ist alles relativ egal sobald der Flieger gen Deutschland abhebt.