@:knight
Das mit der Petition habe ich nach etlichen Monaten auch gemacht. Da kam etwas Schwung in die Angelegenheit, aber nur kurzfristig.
Da es aber nicht so toll aussieht, wenn auch mal eine Behörde Fehler macht, wird urplötzlich nach über 10 Monaten einfach das Fehlen eines Antragserfordernisses in den Raum gestellt. Vorher war aber alles in Ordnung.
So nach dem Motto: "Eigentlich hätten wir ja schon längst tätig werden können, aber es liegt ja an dem Antragsteller".
Komisch ist nur, daß dieses Antragserfordernis nachweislich vorliegt und auch amtlich dokumentiert ist!!!
Das andere Problem ist, daß die waffenrechtliche Behörde dem Petitionsauschuss ja alles mögliche erzählen kann. Wer soll es kontrollieren? Glaub mal nicht, daß Du eine Kopie der Stellungnahme der Behörde an den Petitionsauschuß erhälst.
Unter anderem versuche ich schon seit 11/2003, eine Kopie des Protokolles der Ortsbesichtung meiner Räumlichkeiten von der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle (Kommissariat Vorbeugung) oder/bzw. und der waffenrechtlichen Stelle zu erhalten, um ggf. "Schwachstellen", usw. in meiner Gebäudeabsicherung zu beseitigen.
Ich habe mindestens 5 mal schriftlich angefragt. Mal gibt es den Bericht, dann geht es nicht, dann gibt es ihn nicht.
Eine schriftliche Antwort habe ich bis heute nicht erhalten.
Es wird immer nur herumgedruckst!
Ich habe festgestellt, daß die Staatsdiener auch nur Menschen sind und auch Fehler machen, leider wollen sie es aber hier vor Ort nicht zugeben und bekommen von oben Deckung, so nach dem Motto: Das wird sich schon verlaufen.
Hier geht es nicht um Recht haben und bekommen, sondern um den längeren Hebel!
In meinem letzten Anschreiben habe ich sogar darum gebeten, sämtliche Korrespondenz in Kopie dem Petitionausschuss, IM-NRW und BMI zu überreichen, um "für eine objektive Aktenlage zu sorgen". Ich bin mal gespannt, ob sie sich daran halten, aber wer schneidet sich schon ins eigene Fleisch?
VG
Christian