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TGB11

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  1. Mich würde auch mal interessieren, wieso man unter hohem Stress die Pistole zerlegen will? Ich weiß selber auch, dass Stress zu Fehlern führt, auch wenn man "gut" trainiert ist. Aber ich hoffe mal, dass man als Soldat seine Backup-Waffe nicht im Gefecht zerlegen muss/möchte, das wäre schlecht. Und ohne Stress sollte auch Cooper wieder im Kopf auftauchen.
  2. Man muss aber den Abzug nutzen. Die klassische Methode mit "Entspannen beim Verschluss schließen" lässt den Schlagbolzen mit der Vorwärtsbewegung das Verschlusses entspannen. Einigen wir darauf, dass man den Abzug braucht Beim Schwedenmauser ist das ja noch "sicherer", da spannt man den Schlagbolzen erst gar nicht, wenn man unter Abzugsbetätigung den Verschluss schließt.
  3. Einen Karabiner nach Art Mauser98 muss man über den Abzug entspannen. Und Entladen des vollen Magazines ist eher umständlich und nach den hier angelegten Maßstäben ziemlich gefährlich. Die sollte man sofort verbieten
  4. Die Cooper-Regel 3 kann man auch mit einer "glockartigen" Pistole einhalten. Die Mündung darf ja schon nach Regel 2 niemals auf etwas gerichtet werden, was man nicht zerstören möchte. Bei Regel 3 ist bei Betätigung des Abzuges die Mündung in eine absolut sichere Richtung zu halten. Das geht auch mit einer Glock oder eben jeder anderen Waffe, die der Bediener entspannen möchte. Bei einem gespannten Bolt-Action-Karabiner ohne Handspannung muss man das ja auch, wenn man die Knarre nicht gespannt wegstellen will. Ein "Unfall" kann also nur unter Missachtung der Cooper-Regeln passieren. Wenn man also einen Extra-Entspannhebel oder ähnliches zur Bedingung macht, geht man also davon aus, dass der User die Cooper-Regeln missachtet. Ich betrachte das als einen Ausbildungsmangel und nicht als einen technischen Mangel. Wenn man also die User für doof hält, sollte man ihnen besser keine Schusswaffe in die Hand geben.
  5. Also im gespannten Zustand kann man auch kaum eine halbautomatische Langwaffe zerlegen. Wieso ist das bei einer Pistole so wichtig, bei der Langwaffe aber nicht?
  6. Eben. Und damit millionenfach bei Behörden (Militär und Polizei) eingeführt, benutzt und nahezu immer für gut befunden. Ich kenne keinen Fall, wo eine Behörde die Glock wieder abgeschafft hätte, weil sie zu unsicher oder auch sonst untauglich wären.
  7. Die Pistole hat als Backup-Waffe inzwischen nahezu jeden Soldaten erreicht, egal welche Funktion. Daher kann ich das Konzept der P13 nur begrüßen. Ob die CZ selbst eine tolle Konstruktion ist ... weiß ich nicht, kann ich nicht beurteilen.
  8. Seit dem seligen Kanzler Kohl in seiner Spätzeit und allen danach wird eine "Friedensdividende" eingefahren und für Konsum verprasst. Große Teile der politischen Landschaft denken heute noch so. Auch in einem Großteil der Bevölkerung ist über Jahrzehnte eine "Vollkaskomentalität" entstanden. Für jedwedes Problem gibt es externe "Schuldige" und es muss jemanden geben (und der ist immer ein Anderer irgendwo draußen in der Welt), der für die Lösung des Problems verantwortlich ist. Die politischen Führer glauben zum größten Teil, der Staat muss alles richten, alles "vervorschriften" und dem armen Staatsbürger immer schön an die Hand nehmen. Dummerweise ist dieses Denken auch in die Köpfe der Bürger eingesickert, ohne detaillierte Vorschrift fühlen die sich unwohl. Und dummerweise hat der Gerechtigkeitswahn der Deutschen und der Wunsch nach dem "alles muss geregelt sein" eine solche Flut von Vorschriften erzeugt, dass die sich jetzt wie eine KI selbst weiter vermehren und die Kontrolle übernehmen. Selbst die politischen Führer werden von den selbst geschriebenen Gesetzen ausgebremst und gegängelt. Im absoluten Regelungswahn erfundene Vorschriften hemmen massiv die eigene Aktivität und die kann man auch nicht einfach wieder abschaffen, denn es gibt Regeln, die das Abschaffen verhindern oder es gibt keine Mehrheiten für das Abschaffen. Man soll nicht glauben, das Waffengesetz allein wäre kompliziert, unlogisch, intransparent und kaum zu vollziehen. Nein, mir fallen da noch viele andere Bereiche ein, die genauso völlig überreguliert sind. Am rechten Rand des politischen Spektrum treiben sich merkwürdige Gestalten rum, denen ich noch nicht mal die Führung einer Eckkneipe zutrauen würde, geschweige denn einer politischen Institution. Am linken Rand sind die gleichen Tagträumer unterwegs wie schon seit 100 Jahren. Und in der Mitte sitzen die Vollkasko-Verkäufer. Es ist zum Mäusemelken.
  9. Ich muss noch mal auf das Thema "Ausleihe" zurückkommen. Sammlerwaffen sind nicht zum regelmäßigen Schießen bestimmt, das ist auch durchaus verständlich. Die Auffassung vom VG Stuttgart, dass man damit gar nicht Schießen dürfe, halte ich allerdings für überzogen und das dürfte auch nicht Konsens bei höheren Gerichten haben. Muss ein Sammler, welcher Sammlerwaffen an Nicht-Sammler verleiht, beim Leihschein ausdrücklich ein Schießen mit der Waffe ausschließen? Ein Nicht-Sammler hat nun mal kein Sammel-Bedürfnis, was macht der dann mit der Waffe? Ausschließlich angucken? Das Bedürfnis desjenigen, der sich die Waffe leiht, wäre Jagd oder Sport, nichts anderes.
  10. Ich bin wahrscheinlich zu blöd, aber ... ich lese aus Abschnitt 2 der Anlage 1 nichts dergleichen, was hier behauptet wird.
  11. Das Urteil von Verwaltungsgericht Stuttgart (erster Link im Posting von ASE) ist ziemlich interessant. Die Begründung für ein Verbot des Schießens mit Sammlerwaffen sei, dass es im Waffengesetz nicht ausdrücklich erwähnt wurde. Bei Waffen mit dem Bedürfnis für Jäger oder Sportschützen sein eben auch eine Nutzung erwähnt. Es sei also verboten, weil es nicht ausdrücklich erlaubt ist? Das finde ich reichlich merkwürdig aber so sind sie halt, die Richter an Verwaltungsgerichten.
  12. Sofern man den Erwerb von Waffen ausklammert, sagt das Waffengesetz ziemlich wenig über die Nutzung von Waffen. Unter §13 wird z.B. das Führen von Jagdwaffen näher spezifiziert. Nun gibt es durchaus Sammler historischer Jagdwaffen und ein Drilling von 1930 ist eine geeignete Jagdwaffe, das wäre unstreitig. Wenn der Drilling auf der Sammler-WBK steht, wäre es verboten, wenn er auf der Grünen steht, erlaubt? Ich kann das nicht rechtlich einordnen, fände es aber extrem merkwürdig. Und Waffen selbst haben kein Bedürfnishintergrund, nur der Erwerber hat einen. In dem beschriebenen Fall hätte er sowohl auf Jagdschein als auch auf Sammler-WBK das Recht auf Erwerb.
  13. Ja, gültiger Beschuss. Und die Person ist Sammler, Sportschütze und Jäger in Personalunion.
  14. Zusatzfrage: Kann man als Waffensammler Waffen, die auf "Rot" eingetragen sind, gelegentlich für Sport oder Jagd nutzen? Eine P38 kann man auch zur Jagd als Fangschusswaffe mitnehmen, zumindest rein technisch. Darf man das auch?
  15. @JFry Ich bewundere deinen Enthusiasmus in der Reaktionen auf unterirdische Schwachsinnsbeiträge nach "Art Dinesh". Vielen Dank für die Zeit, die du dir dafür nimmst. Es gibt anscheinend sehr merkwürdige Menschen mit noch merkwürdigeren Ansichten. Solange die nur vereinzelt auftreten, kann man die ignorieren und sich des eigenen Lebens erfreuen, sie beeinflussen mein Leben nicht. Sollten sie aber in größeren Massen auftreten, dann stimmt in diesem Land wirklich was nicht. btw ... leider verlabern diese merkwürdigen Zeitgenossen viele Threads, schade drum.
  16. Mir ist ziemlich schleierhaft, wie man der Meinung sein kann, es gäbe hier für einen Bundesbürger nichts zu verteidigen. Entweder lebt ihr oder ich auf einem anderen Stern.
  17. @TriPlex Dank für den Link, ich habe mir gestern Abend mal Zeit genommen, alles anzuhören incl. der anschließenden Diskussion. Ich kenne den Herrn Neitzel schon länger aus diversen Polit-Shows, hier hatte er Gelegenheit, seine Meinung vollumfänglich darzustellen, was in den "Shows" nicht geht. Ich stimme ihm 100% zu und würde jedem Politiklehrer empfehlen, diesen Vortrag + Diskussion in seinem Politikunterrricht einzubinden. Das ist es hervorragende Diskussionsgrundlage, da kommen doch bestimmt hochemotionale Beteiligungen aller Schüler. Das hat man doch sonst sehr selten im Unterricht. Es gibt gerade in Deutschland ein sehr hohes Potential an Gegnern jeder Art von Militär. Laut Herrn Sönke sind das nicht die Mehrheit aber dafür sind die sehr laut mit hohem Wahrnehmungspotential in der Öffentlichkeit. Diesen Leuten persönliche Feigheit vorzuwerfen ist schon starker Tobak aber Herr Neitzel konnte das gut begründen. Für Zeitgenossen nach Art von Dinesh habe ich Null Verständnis, ich empfehle da gerne die Auswanderung nach Rußland. Da ist jeder Krieg im Inland sehr unwahrscheinlich, die haben genug Atomwaffen Dafür könnte es einem aber dort passieren, dass man als Kanonenfutter ins Ausland geschickt wird, ohne Verweigerungsoption.
  18. Das sehen die beiden aber anders. SA/DA mit Sicherung und Entspannhebel sei das Nonplusultra der sicheren Kurzwaffe beim Militär, wenn man deren Aussagen folgt. Und genau so ist die P8 gebaut. Man könnte also einfach neue P8 bestellen, wenn die alten verschlissen sind. Ich interpretiere auch nur die Aussagen in dem Gespräch aus dem Link youtube. Meine eigene Meinung ist eine andere und die ist hier irrelevant.
  19. Fazit dieses Gespräches zwischen dem "Dad" und Herrn Satzinger: Die P8 war und ist einfach geil, hätte man doch einfach so behalten können. (das haben die nicht so direkt gesagt, lässt sich aber ableiten)
  20. Also ich hatte Glock und Walther PDP zur Auswahl. Es wurde die Walther, sie "liegt" mir einfach schweinege*l und im Vergleich zur Glock gefiel mir der Abzug deutlich besser.
  21. Ich weiß gar, wo die Sache mit der "lustigen Verkleidung" oder "Weihnachtsmänner mit Waffen" herkommt. Die Presse schreibt so einen Blödsinn, habe ich gelesen. Aber einige Quellen schreiben auch ziemlich genau, dass die beiden FJ einen regulären Kampfanzug und abweichend von der Anzugsordnung lediglich rote Nikolausmützen auf hatten (war ja am 6. Dezember!). Ich sehe da jetzt keine "bewaffneten Weihnachtsmänner". Eigentlich ist das Ganze auch nur ein riesen Luftballon der Presse. Die Polizei hat zwar öffentlichkeitswirksam von "Ermittlungen wegen Waffengesetz" geschwafelt aber ich bin mir 100% sicher, dass da gar nichts mehr kommt. Die letzten 20 Jahre scheinen zu einer Art Gehirnwäsche bei einem nicht unbedeutenden Anteil der hiesigen Bevölkerung geführt zu haben.
  22. In mehreren Quellen steht, dass die Waffen "in einem geschlossenen Behältnis" zurück in die Kaserne transportiert wurden. Wenn es die Polizei so gar nicht interessiert hätte, wieso macht man das dann? Ich als Soldat im Dienst würde mir jedenfalls nicht von irgendwelchen Polizisten die Knarre abnehmen lassen. Ich würde bitten, meine Vorgesetzten oder die Feldjäger einzuschalten. Wahrscheinlich wird es so gewesen sein, die zuständigen Offiziere der Einheit werden diesen "Transport" wohl organisiert haben. Und das stört mich auch am Selbstbild der Truppe. Wieso kriecht man da unterm Teppich durch? Nur weil irgendwelche Neurotiker am Rad drehen? Die drei Soldaten hätte man einfach in die Kaserne zurückbeordert (mit den Waffen) und fertig (wenn man denn schon unterwürfig sein will).
  23. Was spricht denn gegen Sand? Ok, man muss den Platz haben und das Sieben ist etwas mühsam. Wir haben auf dem Stand des Vereins Sand und der kommerzielle Stand in der Nähe hat auch Sandkugelfänge. Der kommerzielle Stand ist sowohl für KW (25m) als auch für LW (100m) mehrdistanzfähig und im Schießkino (50m) liegt auch Sand.
  24. Ich bin als Wehrpflichtiger zusammen mit der ganzen Gruppe mit Uzi und G3 "bewaffnet" ziemlich oft außerhalb der Kaserne rumgelaufen. Wir kamen auch durch bewohnte Gebiete und haben Anwohner und Passanten getroffen. Da hat sich aber niemand um uns gekümmert, außer evtl. einen Ausdruck des Bedauerns geäußert, weil wir so viel Zeugs mitschleppen mussten. Das ist 35 Jahre her, inzwischen ist die Welt wohl wirklich eine völlig andere
  25. Natürlich ist das unsinniger Quatsch, das weiß ich sehr wohl. Aber es funktioniert und kostet nur wenig eigenes Bemühen Man muss das ja auch nicht machen, man kann sich einen anderen Verband suchen. Das habe ich auch schon so gemacht, nach ersten Schritten beim DSB ging es ziemlich schnell Richtung BDS. Ich hätte auch die DSU oder den BDMP wählen können, das mit dem BDS hat sich halt so ergeben. Die RAG kam später, weil man da erst ein Jahr im VdRBw sein muss, bevor man überhaupt in eine RAG kommt. Das Problem mit den Verbänden hat zunächst der Anfänger, weil der zufällig in irgendeinem Verein aufschlägt, der irgendeinem Verband angehört. Aufgrund der schieren Masse wird das meistens der DSB sein. Nur wer von kundigen Personen im Sportschützenwesen eingewiesen wird, kann unnütze Schleifen vermeiden. Das Klagen über das mehr oder wenige unsinnige Gebaren der Verbände ist durchaus berechtigt. Nur bleibt den Schützen nur die Abstimmung mit den Füßen, für strassenfüllende Demos fehlen definitiv die Mitstreiter.
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