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Paddy85

Newsticker-EU Waffenrechtsverschärfung

647 Beiträge in diesem Thema

Wie wäre es dann mit einer Art Newsticker-Thread?

Gepostet wird:

- Keine Diskussionen

- Aktuelle Entwicklungen (Working Documents, Sitzungen, Veröffentlichungen etc.)

- Briefe/Mails als Reaktion auf ebendiese (am besten mehrsprachig)

- Wichtige neue Zahlen und Ideen für Argumentation (Suizidrate, Kosten einer Enteignung)

- Antworten von Polikern auf unsere Anfragen

So ist man immer auf dem neuesten Stand und muss sich nicht durch seitenweise "EU ist S******e", "Austritt sofort" und "lohnt eh nicht klicken", weil das macht einen blöden Magen.

Wie wär's?

Beste Grüße

Empty8sh

So soll es sein! Legt los...

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Aktuelles "Working Document" von Vicky Ford, MdEP, als Diskussionsgrundlage für den Ausschuss IMCO (PDF-Format):

HIER KLICKEN

Kurze Zusammenfassung der wichtigsten Punkte ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

Verbesserungen am Vorschlag B7 nach A7 (eine oder mehrere):
- Rückkehr zur bisherigen Gesetzgebung
- Sonderrechte für Milizen/Reservisten unter militärischem Kommando zum Besitz von Feuerwaffen
- Kürzen von Waffen = Waffenbau, darf nur von Büchsenmachern ausgeführt werden, da Gefahr von leichterem Verbergen
- Ablehnung der Neukategorisierung in A7, da B7 bereits EWB braucht

Alternative Definitionen für B7 (eine oder mehrere):
- Waffen speziell designt für militärische Anwendung
- Halbautomatische Landwaffen designt für militärische Anwendung
- Halbautomatische Feuerwaffen, die Waffen mit automatischen Mechanismen ähneln, außer denen, die speziell für Jagd und Sport designt wurden
- Halbautomaten mit mehr als 6 Schuss, die eher für Kampf als für Jagd/Sport designt sind
- Spezifisches Ausschließen von Waffen mit bestimmten Kalibern, z.B. 22lfb

Verbot deaktivierter Waffen / Alarmwaffen:
- Sonderrechte für Museen
- Ausschließen von Waffen, die gemäß EU-Richtlinie ordentlich deaktiviert wurden
- Ausschließen von Waffen, die keine wesentlichen Teile einer scharfen Waffe enthalten
- Klare Definition von wesentlichen Teilen

Aufbewahrung:
- Möglichkeit der zentralen Lagerung von Magazinen durch Schießsportverbände und Zulassung nur zu offiziellen Verstaltungen
- Mindeststandards für Aufbewahrung festlegen (20 EU-Staaten haben dies bereits)
Medizinische Tests:
- Genaue Definition der Tests
- Evtl. strengere Vorschriften nur bei Besitz von Waffen der Kategorie A7

Langdistanzverkauf:
- Nur mit entsprechender Lizenz

Munition:
- Händlern sollen verdächteige Transaktionen ablehnen sollen
- Nur Munition für besessene Waffen erwerbbar

Verbesserungen für den Europäischen Feuerwaffenpass durch Vereinheitlichungen

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Mein neuester Brief an LIBE- und IMCO-Auschussmitglieder. Die Idee ist das aufzeigen der enormen Kosten einer Enteignung auf Basis der Erfahrungen des Gun Buyback in Australien 1996.

Kurzum: Grob geschätzt ZWEI MILLIARDEN EURO an Entschädigungen wären gemäß Gesetz fällig.

Australien: 660.959 Waffen (SLB, SLF, VSRF) eingesammelt, 394 Mio. AUD entschädigt (250 - 325 Mio. EUR)

Deutschland: 647.584 Halbautomaten aktuell registriert bei 80. Mio Einwohnern (Europa hat 500 Mio. Einwohner)

Dear Sir or Madam,

during the hearing on the proposed changes to the firearms directive 91/477/EEC in the LIBE committee on 02/15/16, an expert from the German Federal Police Office stated that the majority of legally owned semi-automatic firearms might be included in the soon to-be-banned category B7, either through appearance or technical similarities. A current working document (1) is also showing a wide variety of possible definitions for firearms of category B7.

I would therefore like to ask a question concerning the possible compensation payments in case of a general seizing of legal firearms.

In 1996 the Australian government seized 660.959 legal firearms (2), most of these being semi-automatic rifles and pump-action shotguns, in the course of a national buyback program. As the Australian law dictates "just compensation", a total sum of 394 million AUD (equivalent to 250 million Euros) was reimbursed to legal gun owners (2).

In Germany, as of 2014, according to the National Firearms Register, 647.584 semi-automatic firearms are registered (3), a number similar to Australia twenty years ago. Since the types of firearms in both statistics are roughly similar, a current value of between 250 and 325 million Euros (28.7% inflation included) can be assumed.

When considering the size of the German population, this sum has to be multiplied by six for the entire EU. The constitutions of most EU member states do not only disallow seizing of legally owned property without proper reason, but also stipulate a compensation payment, either for current or full value of the seized object.

The sum of compensation payments would therefore be around TWO BILLION EUROS.

In this calculation only functioning semi-automatic rifles of current category B are included. This does not include deactivated firearms of category A, which are also subject to a ban in the proposal. It is likely, that these collector’s items massively exceed the semi-automatic rifles both in quantity and in value.

The EU commission has stated: “The proposal has no implication for the Union budget.”(4). The commission is either planning to unlawfully seize legal property or is not aware of the legal necessity of just compensation payments. Both cases would result in thousands of lawsuits, filed by both citizens and pro-firearm organisations, and would cause immense spendings.

As the proposal has already been criticized by MEPs for not targeting terrorism and criminal enterprises but rather lawful citizens, can this proposal and its financial impact be justified?

With best regards

---

Sources:

(1) MEP Ford V, Working document, 1086963EN.doc, 18.02.2016

(2) Ozanne-Smith J, Ashby K, Newstead S, Stathakis V Z, Clapperton A (2004) Firearm related deaths: the impact of regulatory reform, Inj Prev 2004;10:280-286, doi:10.1136/ip.2003.004150,

(3) German Bundestag, Drucksache 18/723, 06.03.2014

(4) EU commission proposal, COM(2015) 750 final, 2015/0269 (COD)

bearbeitet von Empty8sh

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Komplette Transkription des Mini-Hearings im Ausschuss LIBE vom 15.02.2016. Copyright geht logischerweise an Katja Triebel und die GRA:

https://www.facebook.com/notes/german-rifle-association/tsunami-im-europ%C3%A4ischen-parlament/802776259826885

PS: Ich hoffe, der Link ist auch für nicht FB-Nutzer sichtbar. Gebt Bescheid, falls was nicht funktioniert.

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Desweiteren Studie von Katja Triebel und Firearms United zu den Mord- und Selbstmordzahlen in der EU:

http://www.firearms-united.com/images/download/Report-Homicide-Suicide.pdf

Übersetzer ins Deutsche werden noch dringend gesucht!

Zur Zeit brauchen wir keine Übersetzer, haben für alle Teile jemanden gefunden....

Komplette Transkription des Mini-Hearings im Ausschuss LIBE vom 15.02.2016. Copyright geht logischerweise an Katja Triebel und die GRA:

https://www.facebook.com/notes/german-rifle-association/tsunami-im-europ%C3%A4ischen-parlament/802776259826885

PS: Ich hoffe, der Link ist auch für nicht FB-Nutzer sichtbar. Gebt Bescheid, falls was nicht funktioniert.

Falls nicht: Marc wird das Transkript die Woche noch auf der GRA Seite posten:

http://german-rifle-association.de/?go

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Rückmeldung von MdEP Margot Parker und Diane James (beide UKIP, Großbrittanien). Die Texte sind sehr ähnlich, weswegen ich nur einen davon poste.
Inhalt: UKIP ist gegen die Feuerwaffenrichtlinie, weil die Terroristen illegale Waffen benutzen und die aktuelle Gesetzgebung ausreichend für staatliche Eingriffe ist. Sie sehen das freie Schengensystem und die EU-Osterweiterung als Hauptproblem für den "freien Fluss an Kalashnikovs". Sie geben jedoch zu bedenken, dass MdEP generell sehr gerne Anlass- und Show-Gesetzgebung betreiben, weshalb sie befürchten, dass die Richtlinie dennoch Erfolg haben wird.
Hier einer der Originaltexte:
Dear ---,
Thank you for writing to me on this issue. The Commission draft has not yet reached the parliament, so we are not in a position to comment on the detail. However two points are very clear.
First, the weapons used in the Paris atrocity, and more generally the weapons used in most terrorist attacks, are illegally-held weapons. Changing the law on gun ownership is therefore unlikely to have any significant impact on the availability of weapons to terrorists. Indeed the EU is clearly the problem, not the solution. There is extensive evidence that for example Croatia, which recently joined the EU, is a hotbed of smuggling – not only of arms, but also of money, drugs, people and even human organs. It has been said (and it is no exaggeration) that free movement of goods and people in the EU (and especially the Schengen area) has led to free movement of Kalashnikovs.
The problem is not that we have too little regulation, but that we are failing to implement the legislation we already have.
Secondly, so far as we understand it the UK already has some of the tightest firearms regulation in the world. We do not believe that further legislation at the EU level will make any additional contribution to public safety. In any case we in UKIP are opposed in principle to any extension of competences at the EU level.
I therefore believe that we in UKIP will be opposing the new EU Firearms proposal. Sadly, however, I fear it will be approved anyway. There is nothing most MEPs like more than a nice piece of gesture politics in response to public concern – whether or not their gesture has any practical effect.

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Hallo zusammen,

ich erinnere an morgige Sitzung des IMCO-Ausschusses zur Feuerwaffenrichtlinie.

Tagesordnung 23. Februar 2016, 9.00 – 10.15 Uhr
10.
Kontrolle des Erwerbs und des Besitzes von Waffen
IMCO/8/05094
***I 2015/0269(COD) COM(2015)0750-C8-0358/2015

Berichterstatterin:Vicky Ford (ECR)

Federführend: IMCO

Mitberatend:
- AFET
- INTA – Beschluss: keine Stellungnahme
- LIBE Bodil Valero (Verts/ALE)

Pressemitteilung dazu:
http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-%2f%2fEP%2f%2fTEXT%2bIM-PRESS%2b20160222IPR15334%2b0%2bDOC%2bXML%2bV0%2f%2fEN&language=DE

Livestream:
http://www.europarl.europa.eu/ep-live/en/committees/video?event=20160223-0900-COMMITTEE-IMCO

Beste Grüße
Empty8sh

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Facebook-Post von MdEP Vicky Ford zur heutigen Sitzung im IMCO:

https://www.facebook.com/vickyfordmep/posts/990084924413939

Haut in die Tasten und sagt ihr die Meinung, höflich aber bestimmt!

Vicky For MEP

On way to Brussels, tightening up the stays for some choppy weeks ahead.

Today we will be debating a major report on future of single market especially in services and digital economy - key for UK trade.

Tomorrow will have a first debate on reviews to gun laws - where we do need to address loopholes post Paris attacks but IMHO not in a disproportionate manner against legal owners eg. Museums, historical reenactors or sports users. There is a huge amount of detail in international negotiations & unless one turns up at the debate those affected have no voice.

Both these discussions are live web streamed via the Internal Market and Consumer Protection committee website

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Um dem Charakter eines Newstickers gerecht zu werden, hier eine ganz kurze Zusammenfassung.

Kritik/Aussagen der MdEP:

- starkes Echo von Seiten der Bevölkerung

- keine klare Trennung von legalem und illegalem Waffenbesitz im Vorschlag

- Sorge um Beeinflussung von Jagd, Schießsport und Sammeln

- Fehlen eines "Impact Assessments", also wer wie stark betroffen wäre

- Wirtschaftliche Folgen: 600.000 Arbeitsplätze und 20 Mrd. Schaden

Spezifische Vorschläge:

- Anwendung der 5-Jahresfrist auf Lizenzen nur für Waffen der Kategorie B7

Vorsitzende Vicky Ford droht, den Vorschlag einzustampfen, wenn sich die EU-Kommission nicht kompromissbereit zeigt bzw. eine verbesserte version vorlegt

Soviel dazu, später noch genauer. Kann auch gerne jemand von euch Zusammenfassung posten, war nicht als One-Man-Show gedacht ;)

Beste Grüße

Empty8sh

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Meinung von MdEP Marlene Mizzi, Malta, zur Feuerwaffenrichtlinie. Sie verlangt eine deutliche Trennung von "Bona Fide"-Personen und Kriminellen.

http://www.independent.com.mt/articles/2016-02-23/local-news/MEP-Marlene-Mizzi-warns-that-proposed-EU-firearms-directive-might-backfire-6736153804#.VsxeZFgNCD

bearbeitet von Empty8sh

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Pressemitteilung des Ausschusses IMCO:

Vorsitzende Vicky Ford: Vorschlag der Kommission ist "schlecht ausgearbeitet" und "braucht noch viel Arbeit". Es fehlt ein "impact assessment" , außerdem haben viele Bürger Sorgen vorgebracht.

Die Kommission ist nun "aus dem Fahrersitz", die IMCO wird das weitere Handling nun übernehmen und das Parlament und Rat befragen.

http://www.europarl.europa.eu/news/en/news-room/20160222IPR15334/Firearms-proposal-impact-on-law-abiding-citizens-dominates-EP-committee-debate

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Hier mal eine Kompilation aus der gestrigen Sitzung, zusammengestellt von Firearms United Croatia. Ich kann leider nicht alles auf Deutsch übersetzen, aber ich kann versichern, dass alle verlinkten Beiträge kritisch in unserem Sinn sind.

E-Mails angegeben, damit Dankesschreiben möglich sind!

Jussi Halla-Aho, Finnland (jussi.halla-aho@europarl.europa.eu)

Der Vorschlag spricht von Terrorismus, will aber plötzlich legale Waffen verbieten. B7 Waffen haben nichts mit Terrorismus zu tun, die Kommission sei davon besessen. Die Kommission soll endlich darlegen, warum man einer großen Zahl an gesetzestreuen Bürger das Hobby kaputtmachen und das Eigentum wegnehmen soll. Studien als Basis des Vorschlages haben keine Hinweis auf kriminelle Nutzung von B7-Waffen gegeben, sondern nur bessere Kennzeichnung und Deaktivierung gefordert.

https://www.facebook.com/FirearmsUnitedCroatia/videos/1536002793360505/

Karl-Heinz Florenz, Deutschland (karl-heinz.florenz@europarl.europa.eu)

Der Vorschlag ist mit heißer Nadel gestrickt. Die Kommission ist nicht gewählt und sollte deswegen mit undemokratischen Aktionen vorsichtig sein. Bei ihm daheim wäre die Kommission aus der Hintertüre geworfen worden mit diesem Vorschlag

https://www.facebook.com/FirearmsUnitedCroatia/videos/1535992343361550/

Marlene Mizzi, Malta (marlene.mizzi@europarl.europa.eu)

Generell ist das Erschweren des Zugangs zu Feuerwaffen gut, das betrifft aber den illegalen Markt. Der Vorschlag ist "hoffentlich" kein Aktionimus, da er eine große Zahl an "Bona Fide"-Leute betrifft. Es gibt einen massiven Fehler, das Fehlen eines "impact assessments". Sie glaubt nicht, dass der Vorwurf, Sammler würden Waffen illegal weiterverkaufen, korrekt sei, Sammler und Museen einzuschränken bekämpft Terroristen nicht, da diese illegale Waffen nutzen. Der Vorschlag braucht eine grundlegende Überarbeitung, um öffentliche Sicherheit und die bürgerliche Freiheiten von Sammlern und Sportschützen vereinbaren zu können.

https://www.facebook.com/FirearmsUnitedCroatia/videos/1535901593370625/

Mit besten Grüßen

Empty8sh

Urteil (gemäß Speedmark's Idee)

:gr1::gr1: :gr1: :gr1: :gr1:

bearbeitet von Empty8sh

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Desweiteren Videos von Firearms United Croatia:

Antanas Guoga, Litauen (antanas.guoga@europarl.europa.eu)

Der Vorschlag gehört in die Mülltonne, Es wurde keinerlei Mühe reingesteckt, er ist gefährlich. Es ist eine Reaktion auf ein einzelnes Event. In Litauen haben wir Milizen, die uns mit diesen Waffen gegen die russischen Aggressoren verteidigen. Es gibt kein "impact assessment". Es müssen hier Köpfe rollen. Der Vorschlag hilft Europa nicht.

https://www.facebook.com/FirearmsUnitedCroatia/videos/1535938096700308/

Jiří Pospisil, Tschechien (jiri.pospisil@europarl.europa.eu)

Er stimmt seinen kritischen Kollegen zu und findet den Vorschlag nicht in akzeptabler Form. Er ist kein Waffenexperte, aber er hat den politischen Grundsatz, dass die Richtlinie nicht Bürger betreffen darf, die Waffen legal besitzen. Man soll nicht weitere unsinnige Regelungen erschaffen, weil das politisch "zurückbeißt". Es gint eine massive Debatte in Tschechien, das Parlament hat es abgelehnt. Registrierung und Deaktivationsstandards sind gut, aber der Rest mache das Leben der Bürger unnötig schwer. Eine Ausweitung der Kategorie A (von B7) und Verbote von Paintball und Airsoft macht das Leben von Bürgern schwerer, ohne Terrorismus zu bekämpfen.

https://www.facebook.com/FirearmsUnitedCroatia/videos/1535935990033852/

Anna Maria Corazza Bildt, Schweden (annamaria.corazzabildt@europarl.europa.eu)

Der Vorschlag der Kommission ist nicht zufriedenstellend. Richtige Balance/Trennung zwischen illegal und legal, da es bereits gute Schutzmechanismen gibt. Registrierung und Dekativation sind gut, man müsse aber nur Mindeststandards setzen und vieles den Mitgliedstaaten als Entscheidung überlassen. Es ist nicht deutlich, dass man Terrorismus bekämpfen möchte und Menschen mit gesetzestreuen Aktivitäten. Beispiel Schweden: Es gibt keine verpflichtenden medizinischen Tests, aber Ärtze müssen bei Befund einer psychischen Erkrakung dies an Behörden melden, so dass diese Waffen notfalls einziehen kann. Entscheidung über physische Fitness soll bei Mitgliedstaaten bleiben. Legaler Verkauf über Internet ist etwas anderes als das Darkweb, ein Verbot ist nicht gut, man muss sicherstellen, dass die nötigen Lizenzen vorhanden sind. 5-Jahresfrist produziert übermäßige Bürokratie und soll von Mitgleidstaaten eigen entschieden werden. Der Begriff "resemble" (Anschein einer automatischen Waffe) ist nicht akzeptable, da es rechtliche Unsicherheit mit sich bringt. Wir wissen nicht, wie viele Waffen betroffen wären, man müsse das auch klarer definieren, welche Waffen leicht umzubauen wären auf Vollauto. Hier müsste der Rat von Experten eingeholt werden. Ein B7-Verbot wie aktuell vorgeschlagen würde sogar militärisches und polizeiliches Training betreffen/verbieten, da manche "dynamischen" Waffen für absolut legales Training verwendet werden. Sichere Aufbewahrung von Waffen sollte diskutiert werden.

https://www.facebook.com/FirearmsUnitedCroatia/videos/1535851893375595/

Urteil:

:gr1: :gr1: :gr1: :gr1: :gr1:

Beste Grüße

Empty8sh

bearbeitet von Empty8sh

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Hallo zusammen,

ich stimme meinen Vorrednern 100% zu. Ich würde nur bitten, die Diskussion in den Nachbarthread zu verlegen, damit die Infos schön zusammen bleiben.

Die Moderation kann dann gerne nochmal durchwischen, dankeschön :)

Beste Grüße

Empty8sh

@speedjunky: Mr. Alain meinte das Kürzen von Läufen nur durch Büchsenmacher, also Bearbeitung von wesentlichen Teilen nicht selber machen. Ist in D eh schon so.

bearbeitet von Empty8sh

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Fundstück aus der FACE-Homepage, Termin 1. März (wer Zeit hat) :allesgute: !

http://www.face.eu/about-us/resources/events/conference-on-the-european-firearms-directive

conference on the European Firearms Directive
1 Mar 2016 - 15:00
Location:
the European Parliament in Brussels room ASP-5E2

Conference on the European Firearms Directive

1 March 2016 from 13.00 to 15.00

Room ASP-5E2, European Parliament in Brussels.

The meeting is organized by FACE in cooperation with the President of the Hunting Intergroup, MEP Karl-Heinz Florenz and the Vice President of the Hunting Intergroup, MEP Bendt Bendtsen, who will chair the meeting.

Speakers:

Tomasz Husak, Head of Cabinet of Commissioner Bieńkowska (Internal Market, Industry, Entrepreneurship and SMEs)

Torbjörn Larsson, Vice President, Nordic Hunters’ Alliance

Jürgen Kohlheim, European Shhoting Confederation

Günther Sablattnig, Advisor to the Counter-Terrorism Coordinator, Council of the EU

Vicky Ford MEP, Rapporteur for the Firearms Directive

In order to register for this event, please send the following personal data to mayssa.vandevyvre@face.eu

Full name

- Date of birth

- Nationality

- Type of ID (Passport or ID card)

- Number of ID

bearbeitet von horidoman

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Die Konservativen im Europäischen Parlament, u.a. IMCO-Vorsitzende Vicky Ford, bitten auf ihrer Website um konstruktive Vorschläge zum Waffenrecht.

In kurz:

Da ein "impact assessment" fehlt, ist es für den Ausschuss sehr schwer, das ganze sinnvoll einzuschätzen. Auch fehlen ihnen die konstruktiven Vorschläge. Sie bitten deshalb um Beteiligung der Legalwaffenbesitzer an diesem Vorhaben.

Es wird explizit gebeten, hierfür nur konstruktive Vorschläge einzubringen und keine sonstigen Androhungen zu schicken.

Das ist unsere Chance für ein positives Einwirken! Lasst es uns nicht durch die Lappen gehen!

Adresse für konstruktive Vorschläge hier:

robert.taylor@europarl.europa.eu

Urteil:

:gr1: :gr1: :gr1:

Gun owners are being urged to engage positively with efforts to amend EU legislation aimed at keeping firearms out of terrorists' hands.

Conservative MEP Vicky Ford, who is steering the changes through the European Parliament as rapporteur, said although many organisations had contacted her to strongly oppose the European Commission's initial proposals, few had yet put forward alternative ideas.

"Many people are worried about the consequences of what are clearly poorly drafted proposals that need a lot of work," she said. "The absence of an impact assessment makes our work even harder.

"To those who are following this process I say we hear your concerns. We have all had lots of emails telling us what's wrong, we now need suggestions on how we can make it better. Please don't threaten us as Members of the Parliament, we are trying to help."

The amendments to the EU's Firearms Directive target Category A semi-automatic weapons in the wake of November's terrorist attacks in Paris.

However, Mrs Ford told members of the Parliament's Internal Market and Consumer Protection Committee today that while the existing law contained loopholes enabling disabled weapons to be reconverted and brought back into use, the Commission's proposals as currently framed would affect re-enactors, museums and even military reservists.

She added: "The proposed complete ban on Category A firearms even if deactivated would in my view have serious negative consequences for people like re-enactors. This can be addressed by clear, robust deactivation standards. Furthermore, the removal of special exemptions would impact forensic laboratories, proof houses, military armourers and many others. This is not workable."

The next stage of the process will see the Committee stage a public hearing on the proposals in Brussels on March 15 involving experts from each interested sector.

"I want to make sure that as many different concerns, and possible suggestions for changes, are heard at that meeting," said Mrs Ford, Conservative MEP for Eastern England.

Contact Robert Taylor
Head of Media, Conservative MEPs
robert.taylor@europarl.europa.eu
Mobile +32 498 984 760

http://conservativeeurope.com/news/help-us-improve-eu-firearms-legislation-urges-conservative-mep

bearbeitet von Empty8sh

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Der Vollständigkeit halber übertrage ich den Hinweis auf den Bild.de-Artikel aus den Nachbarthreads. Man mag es kaum glauben, aber die Bildzeitung hat einen kritischen Artikel zu EU-Feuerwaffenrichtlinie veröffentlicht und einen Ballistiker zu Wort kommen lassen, der die Zielballistik verschiedener Geschosse (.22lr, .223Rem, 7x57R? und Flintenlaufgeschoss) demonstriert hat.

Artikel

http://www.bild.de/politik/ausland/waffengesetz/waffenverbot-nach-paris-44724990.bild.html

Video

http://m.bild.de/video/clip/waffengesetz/eu-waffenrecht-44699730.bildMobile.html

Waffenverbot der EU gegen Terror ungeeignet

Ein Vorschlag der EU zur Verschärfung des Waffengesetzes treibt Jäger und Sportschützen auf die Barrikaden!

[..]

Nach einem Entwurf der EU-Kommission sollen in Deutschland künftig "halbautomatische Schusswaffen, welche aussehen wie vollautomatische Schusswaffen" aus dem Verkehr gezogen werden.

[..]

„Das deutsche Waffengesetz gehört schon jetzt zu den strengsten in Europa", sagt der Österreicher Philipp Cachée, der als Sachverständiger für Waffen und Munition in Brandenburg arbeitet. Waffenbesitzer werden bereits engmaschig kontrolliert, dürfen sich nichts zuschulden kommen lassen. Cachée: „Einmal Alkohol am Steuer und man ist seine Besitzerlaubnis los.“ Und, so der Waffenexperte: "Wer eine Straftat begehen will, besorgt sich seine Waffe in der Regel auf dem illegalen Markt. Eine Kalaschnikow, wie sie in Paris verwendet wurde, bekommt man heute für wenige Hundert Euro. Und muss dafür nicht mal über die Grenze fahren.“

[..]

Ergebnis: Eine zweiläufige Bockbüchsflinte oder Mauser 98 mit klassischem kunstvollem Holzschaft rissen dabei größere Löcher in das Material wie die "kriegsähnliche Waffe", eine halbautomatische Selbstladerbüchse.

(Quelle: bild.de)

Urteil:

:gr1: :gr1: :gr1: :gr1: :gr1:

bearbeitet von Empty8sh

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Artikel der Welt zur EU-Feuerwaffenrichtlinie, v.a. in Bezug auf die Schweizer:

http://www.welt.de/debatte/kolumnen/Fuhrs-Woche/article152696684/Schweizer-fuerchten-Volksentwaffnung-durch-Bruessel.html

Schweizer fürchten Volksentwaffnung durch Brüssel

Müssen die Schießprügel nun aus den Kleiderschränken der Eidgenossen verschwinden? Die EU schwankt zwischen angemessener Terrorbekämpfung und Überregulierung bei der Reform des Schusswaffenrechts.

[..]

Auf der einen Seite also eine von Aktivismus und ausgeprägter Waffenphobie geprägte Brüsseler Politik, auf der andern Seite eine historische Tradition, mit der die Schweiz bis jetzt jedenfalls nicht schlecht gefahren ist. Sie hielt sich wehrhaft aus den europäischen Massenschlächtereien der jüngeren Geschichte heraus. Und davon, dass die Allverfügbarkeit von Schusswaffen die Schweiz zu einem besonders unsicheren Ort gemacht hätte, kann nicht die Rede sein.

[..]

Allerdings steckt in den Brüsseler Plänen auch viel Vernünftiges. Der Internethandel mit Waffen und Waffenteilen soll verboten werden, damit sich nicht jeder Bastler eine Maschinenpistole zusammenbauen kann.

[..]

Es wird offiziell auch gerne gesehen, dass der Schweizer sich lebenslang fit hält im Schießen. Das Sturmgewehr wird von automatisch nach halbautomatisch umgebaut, wenn es in privaten Besitz übergeht. Genau diesen Übergang aber würden die Brüsseler Pläne unterbinden. Es sollen nämlich Halbautomaten, die so aussehen wie Vollautomaten, gänzlich verboten werden.

[..]

Vielleicht bringt der Schweizer Aufschrei die Kommission doch noch dazu, sich auf das zu konzentrieren, was zur Terrotbekämpfung wirklich nötig ist.

Urteil:

:gr1: :gr1: :pissed::gr1: :gr1:

Beste Grüße

Empty8sh

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Weitere Niederschriften der Sitzung im IMCO vom 23.02.:

James Carver, England (james.carver@europarl.europa.eu)

Der Vorschlag bestraft gesetzestreue Bürger und tutu nichts dafür, die Bürger vor Terrorismus zu schützen. "Es ist kein Hammer, sondern ein Amboss, um eine Nuss zu knacken". Es ist ein Unding, dass die Kommission plant, ein Gesetz ohne Durchführung eines "Impact assessments" durchzuführen Der Vorschlag ist abzulehnen. Er betrifft unter anderem Schalldämpfer, was nicht einmal von der UN gefordert wird. Das Verbot trifft auch Halbautomaten, z.B. 22lr, die in England als Schädlingsbüchse verwendet werden. Der Terrorismus ist eine Folge von Schengen und dem freien Fluss an illegalen Waffen. Betroffen wären in der Industrie ca. 600.000 Arbeitsplätze und 20 Millarden Euro an Geschäftsvolumen.

https://www.facebook.com/FirearmsUnitedCroatia/videos/1536623879965063/

Dita Charanzova, Tschechien (dita.charanzova@europarl.europa.eu)

Das Working Document ist eine gute Basis. Die EU Richtlinie muss verbessert werden, durch Markierung, Registrierung, Austausch von Information und besserer Kontrolle des Online-Handels. Deaktivierungsrichtlinien müssen harmonsiert werden. Die Richtlinie muss aber ausgewogen sein. B7-Verbot ist praktisch nicht umsetzbar und nicht akzeptiertbar. Ausnahmen für Milizen müssen vorhanden sein, die Kategorie B7 generell soll ohne Änderungen sein. Eine klare Unterscheidung zwischen Aussehen und technischen Merkmalen muss getroffen sein. Deaktivierte Waffen der Kategorie A sollen bleiben mit entsprechender Lizenz. Spielzeugwaffen sind auszuschließen. Schreckschusswaffendefinition muss einfacher werden (rückgebaute scharfe vs neu gebaute). Museen betroffen. Aufbewahrungsregeln sollen besprochen werden. Personen unter 18 sollen Ausnahmen für Waffenerwerb haben, z.B. Försterausbildung. Weitere Besprechung für medizinische Tests. Für Onlinehandel muss die entsprechende Lizenz sicher vorhanden sein. Europäischer Feuerwaffenpass muss besser werden. Bessere Verfolgung von Munition.

https://www.facebook.com/FirearmsUnitedCroatia/videos/1536990783261706/

Urteil:

:gr1: :gr1: :gr1:

Beste Grüße

Empty8sh

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Hallo zusammen!
Zuerst: Mir ist bewusst, dass der folgende Artikel nicht direkt mit Legalwaffenbesitz zu tun haben.
Da die EU-Kommission aber dermaßen darauf rumreitet, das nach den Anschlägen von Paris Maßnahmen getroffen werden müssen, sollte man denen das folgende doch mal unter die Nase reiben. Die belgischen Behörden waren trotz anonymer Informationen und eines Verhörs nicht in der Lage, das Attentat von Paris zu verhindern, obwohl sie alle rechtlichen Werkzeuge zur Verfügung hatten.
Was bisher schon oft vermutet wurde, haben wir jetzt schwarz auf weiß. Terrorismus als Grundlage für verschärfte Überwachung, Polizei- und Waffengesetze. Haut diesen Artikel den MdEP und der Kommission um die Ohren!
Der Radiosender Bayern 5 aktuell hat heute früh davon berichtet, ich hoffe bald auch deutsche Quellen zur Verfügung zu haben.
Inhalt gekürzt auf deutsch:
Das Attentatsprojekt der Brüder Abdesalam bereits seit 2014 der belgischen Polizei bekannt
Nach Berichten der beglischen Tageszeitung L'echo wurde die Antiterrorabteilung der belgischen Bundespolizei im Juli 2014 per Telefon über die Anschlagspläne informiert. "Die Brüder Abdesalam planten ein Attentat. Ihr müsst etwas tun", sagte die Quelle, die gemäß der Ermittler glaubwürdig war.
Während dieser Zeit waren die Brüder in engen Kontakt mit IS sowie dem Hauptdrahtzieher Abaaoud. 10 bis 13 Ermittler seien zu dieser Zeit darauf angesetzt worden. Daraufhin wurden die Brüder im Februar 2015 von der Polizei in Molenbeck verhört. Vier Monate später wurden die Brüder von der belgischen Bundespolizei als nicht gefährlich eingestuft.
Urteil:
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Beste Grüße
Empty8sh

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