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Auf welcher Grundlage beruht eigendlich der "Faktor" ?


Gonzzo
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Woraus ich noch nicht ganz schlau geworden bin ist die Sache mit dem Power Faktor (Major) wenn sich doch eine idR

gut abgestimmte 40er schiessen läßt wie ne 9mm. Der Mindest-Faktor leuchte mir ein.

Des weiteren verstehe ich auch nicht warum ne 2011er (der Nachfahre einer sehr alten Dienstpistole der 1911)

nicht in der Produktion zugelassen ist aber so ein sonderbares Modell (seitens Abzug) wie ne Glock 17 schon ...

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Der Faktor beruht auf der Annahme, dass ein größeres Kaliber, das mehr Moment überträgt einen Angreifer eher stoppt als ein kleineres Kaliber mit weniger Moment, insbesondere bei Treffern die nicht genau in der Mitte des Körpers des Angreifers liegen. Ob das nun nachvollziehbarerweise stimmt sei dahingestellt, aber das ist die Annahme.

Die 2011er ist deshalb in PD nicht erlaubt, weil die Production erfunden wurde, damit andere Pistolen auch mal eine Chance haben.

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Der Faktor beruht auf der Annahme, dass ein größeres Kaliber, das mehr Moment überträgt einen Angreifer eher stoppt als ein kleineres Kaliber mit weniger Moment, insbesondere bei Treffern die nicht genau in der Mitte des Körpers des Angreifers liegen. Ob das nun nachvollziehbarerweise stimmt sei dahingestellt, aber das ist die Annahme.

Mal davon abgesehen das wir beim IPSC eher weniger auf Angreifer unsere Sportgeräte einsetzen ist deine Aussage so was von neben der Spur.

Das Kaliber ist ja wurscht in Produktion nutz ich 9x19 Minor und in Open 9x19 Major und immer das selbe Kaliber.

Zu allem Übel nutz ich gern ne .45ACP aus dem Revolver in Minor :crazy:

und nu ?

W-G

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Ok raudi - verstehe damit sind meine beiden Fragen beantwortet.

Allerdings eine Frage hätte ich noch, diese Anpassung mit dem Faktor in "Open" auf 150 bei Major wird das u.u. auch in der "Standart" kommen.

Im Grunde ist das ja ne gute Sache insbesondere für Schützen mit ner 9mm Kanone. Es erfüllt Quasi 3 Wünsche auf einmal.

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Mal davon abgesehen das wir beim IPSC eher weniger auf Angreifer unsere Sportgeräte einsetzen ist deine Aussage so was von neben der Spur.

...

Na dann wollen wir mal die Verfassung der IPSC konsultieren, ob das auch tatsächlich so ist:

"Practical competition is conducted using practical targets, which reflect the general size and shape of such objects as the firearm used may reasonably be called upon to hit in their primary intended use."

Damit ist also klar, worum es geht - auch wenn das niemand in Germanien wahr haben will. Weil es eben darum geht wurde folgendes festgehalten:

"Firearm types are not separated, all compete together without handicap. This does not apply to the power of the firearms as power is an element to be recognised and rewarded."

Auch wenn das mittlerweile aufgeweicht wurde, ist es immer noch der zugrundeliegende Gedanke.

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Na dann wollen wir mal die Verfassung der IPSC konsultieren, ob das auch tatsächlich so ist:

"Practical competition is conducted using practical targets, which reflect the general size and shape of such objects as the firearm used may reasonably be called upon to hit in their primary intended use."

Damit ist also klar, worum es geht - auch wenn das niemand in Germanien wahr haben will. Weil es eben darum geht wurde folgendes festgehalten:

"Firearm types are not separated, all compete together without handicap. This does not apply to the power of the firearms as power is an element to be recognised and rewarded."

Auch wenn das mittlerweile aufgeweicht wurde, ist es immer noch der zugrundeliegende Gedanke.

Steht das auch so im deutschen Regelwerk?

Der Faktor ist für mich dazu da um denen die Kaliber mit mehr Bumms schießen das Punktesammeln zu erleichtern, da jemand der eine 9mm schießt sonst einfach wesentlich schneller schießen kann.

Der Faktor ist der "Gleichmacher" zwischen den Kalibern um eine ausgewogene Disziplin zu gewährleisten.

Du kannst ja mal hiermit etwas spielen, dann merkste ganz schnell den praktischen nutzen wenn du ungefähr weiß wie was kickt!

http://www.praschinger.com/faktor_rechner.html

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Der Faktor ist der "Gleichmacher" zwischen den Kalibern um eine ausgewogene Disziplin zu gewährleisten.

Mag schon sein das es so eventuell so gedacht ist aber in der Realität trifft das heut zu Tage wohl nicht mehr zu ... so zumindest mein Eindruck.

Ich glaub auch das Regelwerk ist weniger auf totale Gleichheit ausgelegt sondern ggf. mehr auf den "Spirit" der Vielfälltigkeit ...

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Nimm dir eine G17 und eine G22 und versuch mal mit der G22 mit Major Munition so schnell zu sein wie mit der G17....
Ich hab mir für meine G22 einen Wechsellauf in 9mm gekauft, damit ich standard Minor schießen kann.....
Die G22 bringt in .40s&w keinen Vorteil wenn man Major schießt dann ist sie sehr unruhig... wie sehr weiß ich erst seit ich die STI von Holzy in .40 schießen durfte.

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Das ist ein ungünstiges Beispiel weil jeder der optimiert denkt ... eine Kanone/Munition aussuchen würde womit sich total easy schießen läßt unabhängig vom

Kaliber/Faktor. Und je augefeilter das ganze ist desto mehr verschwindet ein potenzieller Nachteil.

Das einzige wo es dann noch einen relevanten Unterschied gibt wäre die Magazinkapazität (abgesehen von Unterhalt) ... zu Gunsten von 9mm.

Edited by Gonzzo
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Na dann wollen wir mal die Verfassung der IPSC konsultieren, ob das auch tatsächlich so ist:

"Practical competition is conducted using practical targets, which reflect the general size and shape of such objects as the firearm used may reasonably be called upon to hit in their primary intended use."

Damit ist also klar, worum es geht - auch wenn das niemand in Germanien wahr haben will. Weil es eben darum geht wurde folgendes festgehalten:

"Firearm types are not separated, all compete together without handicap. This does not apply to the power of the firearms as power is an element to be recognised and rewarded."

Auch wenn das mittlerweile aufgeweicht wurde, ist es immer noch der zugrundeliegende Gedanke.

dann zeig das mal deinem SB und sag ihm so "by the way" du brauchst nun ne .40S&W weil da die Angreifer besser umfallen ...........................

W-G

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dann zeig das mal deinem SB und sag ihm so "by the way" du brauchst nun ne .40S&W weil da die Angreifer besser umfallen ...........................

W-G

Da ich in einem einigermaßen freien Land lebe scheitert dieser Vorschlag nur daran, dass keiner wissen will, warum ich mir eine Waffe kaufe.

Aber Spaß beiseite - es geht in der Fragestellung nicht darum, warum Du oder ich major schießt oder was uns antreibt IPSC zu schießen - die Frage war, warum das Regelwerk so geschrieben wurde wie wir es kennen. Diesen Grund habe ich, unter Hinweis auf die Verfassung der IPSC, die ja auch die Region Deutschland anerkannt hat, dargelegt. Dafür, dass ihr euch nicht mehr daran erinnern könnt/wollt wie das ganze entstanden ist, weil es euren Denk- und Sprechverboten widerspricht, kann ich nichts. Manchmal habe ich den Verdacht, dass ein deutscher IPSC-Schütze in Ohnmacht fällt, wenn er sich nur an das metric target erinnert. Bei allen die jetzt in Ohnmacht gefallen sind, weil sie dieses böse Wort lesen mußten entschuldige ich mich.

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es ging ja auch um den ursprünglichen Grund für den Faktor und die Unterteilung in Minor und Major....den IPSC-Weltverband interessiert es wenn überhaupt - dann nur am rande,was wir deutschen wegen unserer PC draus machen....insofern hat @raudi schon recht.

LG:Steam

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@ Rich Boy

Das mag die ur-amerikanische Formulierung von ganz ganz früher gewesen sein ... insofern würde ich jetzt nicht so auf dem Wortlaut herumreiten. die Kernaussage im wesentlichen ist doch das man Unterstellt so der Grundgedanke von ganz füher ... unterschiedlicher Kaliber mit unterschiedlicher Power = unterschiedliche Päzision.

Zum SB sagt man wahrheitsgemäß ... weil es vorgesehen ist und unter Beachtung div Gesichtspunkte ( zumindest solange kein permanentes dauer AA gebucht ) keinen Nachteil in der Wertung habe.

Edited by Gonzzo
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Ergänzend zu raudi´s Aussagen ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

Im IPSC wurden seiner 1911er in .45ACP präferiert. Zum Leidwesen von Combat-Papst und IPSC-Gründervater Jeff Cooper wechselten immer mehr Behörden auf 9Para. Diese hatten zwar weniger MSP (ManStoppingPower) dafür aber mehr Murmeln im Tank. Um diese Unterschiede im wettberblichen Vergleich auszugleichen sind dann Major und Minor entstanden.

Durch die Anforderung des FBI an die Waffenindustrie, die MSP einer 45er in das Griffstück einer 9er zu packen, ist dann die 40er entstanden. Die sportlichen Auswirkungen sind ja allgemein bekannt.

In der Open ist man (Rob Letham) auf das alte (m.W. aus den 20er-Jahren) Kaliber .38Super gekommen.

Die daraus entstanden Gasdruck-Problematiken haben letztendlich haben letztendlich zu den Reduzierungen der Majorfaktoren geführt.

Btw. für die Weichgespülten: der Majorfaktor lag ursprünglich bei mind. 175 (gängige 45er factory) - long lives WW 230 grs. Hardball

wp

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Hallo Pelzer,

da ich ja immer und fortwährend noch mit den Kaliber hadere hätte ich gerne mal gewußt ob zb in der Standard über

die nächsten 1-3 Jahre nicht auch dieser 150er Faktor mit den Schicken 9mm Murmeln von Geco kommtwie in der Open ?

Das wäre doch ne optimale 1A Sache meiner Meinung nach ....

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Hallo Pelzer,

da ich ja immer und fortwährend noch mit den Kaliber hadere hätte ich gerne mal gewußt ob zb in der Standard über

die nächsten 1-3 Jahre nicht auch dieser 150er Faktor mit den Schicken 9mm Murmeln von Geco kommtwie in der Open ?

Das wäre doch ne optimale 1A Sache meiner Meinung nach ....

Ich hoffe nicht. Welchen Sinn macht dann überhaupt noch eine Unterteilung nach Major und Minor, einer der elementarsten Bestandteile von IPSC?

Im übrigen schieße ich beides, je nach Lust und Laune.

wp

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Irgendwie werd ich einfach das Gefühl nicht los (mich wurmt das schon länger) das man in der Standard mit Major besser fährt zumindest solange bis man überwiegend bzw. fast auschließlich mit DA die Scheiben verziehrt. Der Hacken an der Sache ist nur wenn man nicht selber stopft ( und das habe ich auf Fall vor ) ist die

Munition so sau teuer das es einem echt den Spaß an der Freude verdirbt.

Wie ist denn Eure Meinung dazu ?

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