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Wechselsystem und immer noch Production


Tierlieb
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Nach der interessanten Diskussion um die für Production nicht zugelassene "Shadow Mamba" im Gegensatz zur zugelassenen "Shadow mit allen Mamba-Teilen", kam für mich gerade die Frage auf: Wie ist das bei einer Waffe mit Wechselsystem?

Nehmen wir an, ich kaufe eine Glock 22 (die normal große .40 S&W) und lasse meinen Händler eine Glock 17 (normal-groß in 9x19) als Wechselsystem ausschlachten (das bedeutet: Der nimmt den Schlitten ab und schmeißt das Griffstück weg). Dann packe ich das Wechselsystem auf die Glock 22 und starte damit in Production als Glock 17.

Darf ich das? Oder hab ich jetzt endlich ein Bedürfnis, das zweite Griffstück nicht vernichten zu lassen, sondern es als Wechselgriffstück zu haben?^^

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Ich fürchte, Du bist zu pragmatisch ;-)

Bei dem Mamba-Thema kommt es scheinbar auf kleine Formulierungen in der WBK an. Und eine Glock 22 mit 17er Wechselsystem und 17er Wechselgriffstück ist rechtlich gesehen immer noch eine Waffe; eine Glock 22 und eine Glock 17 sind zwei.

Praktisch ist da kein Unterschied, genau wie zwischen Shadow-mit-allen-Mamba-Teilen und Shadow-Mamba kein Unterschied besteht.

Natürlich muss man höllisch aufpassen, das man im ersten Fall die 22 und die 17 nicht zur gleichen Zeit zusammengebaut da hat, das wäre ja illegale Waffenherstellung, aber das Problem kennen wir ja von den AR-15s.

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Nein, das Griffstück allein zählt schon als waffe. Du kannst dir also getrost beide waffen eintragen lassen. Du hast keinerlei Gewinn bei anderen Maßnahmen.

Die Systematik Wechselsystem und Production lasse ich mal ganz außen vor.

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Nein, das Griffstück allein zählt schon als waffe. Du kannst dir also getrost beide waffen eintragen lassen. Du hast keinerlei Gewinn bei anderen Maßnahmen.

Ah, okay, das ist mir neu. Aber mit Wechselgriffen hab ich mich noch nie beschäftigt. Dann ist diese Idee gestorben. Danke sehr.

Die Systematik Wechselsystem und Production lasse ich mal ganz außen vor.

Vielleicht möchte sich jemand anderes damit beschäftigen? Ich meine, Hajo hat im Mamba-Thread die offizielle Position erklärt. Irgendwer von der Chefs muss es wissen.

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Oder noch einfacher du holst dir zu deiner Glock 22 ein IGB Wechsellauf in 9x19.

Ein Waffen Eintrag, zwei Kaliber und du hast dan noch ein 9mm Eintrag frei. So ein Lauf Kostet ca. 250€ und ist somit um einiges günstiger wie so ein kompletter Verschluss mit Lauf!

Noch dazu ist der IGB Lauf viel Präziser wie der Original Lauf von Glock, er ist auch dickwandiger da er ja die Aussenmaße des cal. .40 Laufes hat.

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@Hitman:

Jupp. Das wäre natürlich auch meine erste Lösung gewesen. Und natürlich ein Lauf in .357 Sig, weil... Wiederladen Spaß macht.

Allerdings hätte ich, paranoid wie ich bin, dann für 9x19 auch Auszieherkralle und Auswerfer gewechselt. Dann ist nichts mehr mit schnell wechseln, aber Zuverlässigkeit ist das A und O bei einer Glock und da würde ich nix riskieren wollen.

Die Lösung ist aber vielleicht auch nett für 40 S&W für Standard und 9x19 Major für Open. Dann gleich mit Mündungsgewinde und dann ist auch die höhere Visierung nicht so schlimm (die die Glocks für Schalldämpfer afaik auch haben), weil ich über einen dicken Comp drüber gucken muss.

Eine Meinung zur Regelauslegung bezüglich Wechselsystemen in Production suche ich aber trotzdem noch.

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@Hitman:

Jupp. Das wäre natürlich auch meine erste Lösung gewesen. Und natürlich ein Lauf in .357 Sig, weil... Wiederladen Spaß macht.

Allerdings hätte ich, paranoid wie ich bin, dann für 9x19 auch Auszieherkralle und Auswerfer gewechselt. Dann ist nichts mehr mit schnell wechseln, aber Zuverlässigkeit ist das A und O bei einer Glock und da würde ich nix riskieren wollen.

Also ich habe eine Glock 22 mit IGB WL 9x19 und .357 SIG (is ja klar :P ) und da muss aussehr dem Magazin, für die 9x19, nichts gewechselt werden, funktioniert schon seid 2 Jahren und Hunderten von Schuss ohne Probleme.

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und 9x19 Major für Open.

Ich kenne einige, die das recht aufwendig probiert haben, aber keinen der damit zufrieden war. Glock und 9x19 Major schließe ich mal aus. Das ist die falsche Waffe dafür.

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Eine Meinung zur Regelauslegung bezüglich Wechselsystemen in Production suche ich aber trotzdem noch.

Meinst Du evtl. den Teil Appendix D4 zum Sporthandbuch IPSC-Kurzwaffe, Punkt 16?

16. Originalteile und Komponenten, die vom Originalhersteller (OFM) für ein spezi-

fisches auf der IPSC-Website gelistetes Kurzwaffenmodell als Standard oder als

Option angeboten werden, sind unter folgenden Voraussetzungen erlaubt:

[...]

Im Fall von Glock werden eben keine Wechselsysteme angeboten. Im Zweifel schreib Jürgen Tegge an. Der hat sich dazu recht eindeutig geäußert.

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