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IGNORED

Denkwürdiger Vergleich


El Marinero

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Ich habe gerade mal die Anzahl aller Straftaten in Deutschland und der Straftaten mit legalen Schusswaffen mit einer Strecke von Hamburg nach München verglichen.

Nach kurzem Überschlag würden dabei die Straftaten mit legalen Schusswaffen (inklusive Behördenwaffen) hierbei die gewaltige Strecke von ungefähr anderthalb Metern ausmachen.

Kann das mal jemand nachrechnen ? Bei so vielen Stellen hinterm Komma ist mir ganz schwindlig geworden.

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Ich habe gerade mal die Anzahl aller Straftaten in Deutschland und der Straftaten mit legalen Schusswaffen mit einer Strecke von Hamburg nach München verglichen.

Nach kurzem Überschlag würden dabei die Straftaten mit legalen Schusswaffen (inklusive Behördenwaffen) hierbei die gewaltige Strecke von ungefähr anderthalb Metern ausmachen.

Kann das mal jemand nachrechnen ? Bei so vielen Stellen hinterm Komma ist mir ganz schwindlig geworden.

nach mir bekannten zahlen sind bei 2 % der mit waffen begangenen straftaten legale, ewb-pflichtige schusswaffen im einsatz.

strecke hamburg --> münchen: 776 km.

davon 2 % --> 15,52 km.

die relation straftaten / straftaten mit waffen oder gewaltdelikte / gewaltdelikte mit waffen hab ich leider gerade keine zahlen zur hand...

gruß

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nach mir bekannten zahlen sind bei 2 % der mit waffen begangenen straftaten legale, ewb-pflichtige schusswaffen im einsatz.

Ich habe alle Straftaten als Grundlage genommen.

Laut DWJ-Information beträgt der Anteil legaler Schusswaffen bei Straftaten 0,0002%. Bei 750 KM ist das 1,5 m.

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Laut DWJ-Information beträgt der Anteil legaler Schusswaffen bei Straftaten 0,0002%. Bei 750 KM ist das 1,5 m.

Rechnerisch ist das zwar korrekt, wird aber Leuten, die *solche* Veranschaulichungen brauchen,

immer noch zuviel sein.

Bei 0,0154 grains pro 500g-Dose NC-Pulver mag das anders sein.. ;-)

Fatty

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Ich habe alle Straftaten als Grundlage genommen.

Laut DWJ-Information beträgt der Anteil legaler Schusswaffen bei Straftaten 0,0002%. Bei 750 KM ist das 1,5 m.

Und was möchtest Du den Personen, die sich auf diesen 1,5m befinden, damit sagen? Persönliches Pech zur moralischen Rechtfertigung Deines Hobbies?
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Und was möchtest Du den Personen, die sich auf diesen 1,5m befinden, damit sagen?

Denen ?

Gar nix. Das werde ich irgendwann mal den Gutmenschen um die Ohren hauen, die wegen dieser läppischen, kaum noch messbaren Deliktanzahl so ein Gedöns mit einer Waffenrechtsverschärfung machen, anstatt sich um die wirklichen Probleme zu kümmern.

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Im Vergleich zu Straftaten im gesamten oder Straftaten mit anderen "Mitteln" wenig. Allerdings immer noch zu viel, aber eben nicht zu verhindern. Liegt nicht am Tatwerkzeug sondern am Menschen!

Denen ?

Gar nix. Das werde ich irgendwann mal den Gutmenschen um die Ohren hauen, die wegen dieser läppischen, kaum noch messbaren Deliktanzahl so ein Gedöns mit einer Waffenrechtsverschärfung machen, anstatt sich um die wirklichen Probleme zu kümmern.

...ob die das verstehen und wenn ja, ob sie es überhaupt hören wollen. Viele verschließen sich vor der allzu sichtbaren Logik!

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nach mir bekannten zahlen sind bei 2 % der mit waffen begangenen straftaten legale, ewb-pflichtige schusswaffen im einsatz.

Nein! Bitte nicht solchen Blödsinn in die Welt setzen!!!

Gemäß der polizeilichen Kriminalstatistik 2007 beträgt der Anteil der Straftaten mit Involvierung einer Schusswaffe ("gedroht" und/oder "geschossen") in Relation zur Gesamtmenge der erfassten Straftaten lediglich 0,2% (der "Spitzenwert" dieses Jahrhunderts lag 2000 bei 0,31%). Schlüsselt man diese verschwindend geringe Quote von Schusswaffendelikten weiter auf, so geht aus den Jahresberichten zur Waffen- und Sprengstoffkriminalität (WSK) hervor, dass die legalen erlaubnispflichtigen Schusswaffen von diesen 0,2 % nur einen weiter untergeordneten Bruchteil von etwa 3,5% stellen. Darüber hinaus bedeutet auch dieser ohnehin verschwindend geringe Anteil noch nicht, dass die betreffenden Delikte von den Inhabern der zugeordneten waffenrechtlichen Erlaubnisse begangen werden - denn dieser äußerst geringe Prozentsatz umfasst auch alle Taten, welche mit aus privatem und öffentlichem Eigentum entwendeten Schusswaffen sowie durch Dienstwaffenträger verübt wurden.

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Und was möchtest Du den Personen, die sich auf diesen 1,5m befinden, damit sagen? Persönliches Pech zur moralischen Rechtfertigung Deines Hobbies?

Hallo

Es geht darum ein Verhältnis darzustellen, den an sich sollte in einem Rechtsstaat die Gesetzgebung der Verhältnismässigkeit angepasst sein. An sich sollte es so sein, dass ein normales Lebensrisiko nicht zu verschärften Gesetzen führen sollte und eben nicht einzelne Bereiche überreglementiert werden, während man bei anderen Bereichen mit der Schulter zuckt und der Meinung ist, dass sich dies nicht mit Gesetzen regeln lässt.

Persönlich befinde ich mich in diesen 1.5 m, ich hätte also das Recht zu fordern und tue es eben nicht, da der Mord an meiner Tante in jedem Fall ausgeführt worden wäre, ob nun mit einer Schusswaffe, einem Beil oder mit blossen Händen. So tragisch es auch ist, das Leben ist lebensgefährlich und endlich.

VG

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Denen ?

Gar nix. Das werde ich irgendwann mal den Gutmenschen um die Ohren hauen, die wegen dieser läppischen, kaum noch messbaren Deliktanzahl so ein Gedöns mit einer Waffenrechtsverschärfung machen, anstatt sich um die wirklichen Probleme zu kümmern.

Mit Verlaub, diejenigen, die von der läppischen Deliktsanzahl betroffen sind, werden das schon als ein "wirkliches Problem" ansehen, und bei aller berechtigten Empörung über die angedachten Änderungen gehört eine Auseinandersetzung damit zum Thema...
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Denen ?

Gar nix. Das werde ich irgendwann mal den Gutmenschen um die Ohren hauen, die wegen dieser läppischen, kaum noch messbaren Deliktanzahl so ein Gedöns mit einer Waffenrechtsverschärfung machen, anstatt sich um die wirklichen Probleme zu kümmern.

Sehr :gutidee::icon14:

Ich finde solcher Vergleiche sehr gut. Da kann man(n) sich auch was darunter vorstellen.

Christian

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Tut mir leid, dieser Vergleich ist hanebüchend.

Derartige Vergleiche sind immer schräg!

Positiver und zielführender wäre es, darzulegen um das Wievielfache Legalwaffenbesitzer

gesetzestreuer als der durchschnittliche Bundesbürger sind, aber erstens kann ich das nicht

aus der 2008er BKS-Statistik ableiten, zweitens wäre es für die einzelnen dennoch Betroffenen

kein Trost und drittens kategorisch denkenden Menschen immer noch zuwenig.

Gruß Fatty

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Tut mir leid, dieser Vergleich ist hanebüchend.

Eben nicht.

Hier kann man sich mal bildlich vorstellen, welcher verschwindend geringe Anteil an Straftaten zur Kriminalisierung und Entrechtung des sonstigen rechtstreuen legalen Waffenbesitzer führt.

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Die meisten würden sagen, wenn sie zielführend gefragt werden:

"Jeder cm ist zuviel"..

Ja, das haben in der zuletzt geführten Diskussion namentlich die Politiker aus der rot-grünen Ecke vertreten.

Ich erinnere mich da z.B. an die entsprechende Aussage von Fr. Kumpf, SPD...

Darauf kann man ganz simpel antworten:

Wenn DIESER Maßstab bei allen potenziellen Gefahren in unserer modernen (Industrie-und Freizeit)Gesellschaft angelegt würde,

dann könnten wir uns in diesem Land keinen Millimeter mehr bewegen!

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Das ist den meisten *hier* doch klar, nur empfinden nicht-LWB keinen "Gegenwert" für die "Inkaufnahme" der 1,5 m.

Dabei haben sie nicht einmal die Wahl, nehmen es also nicht in Kauf, sondern diese 1,5 m werden Ihnen durch die

Realität aufgezwungen, die bei Wegfall des LWB diese 1,5 m (mindestens) wieder auffüllen würde.

Die Antis versprechen, die 750 km um 1,5 m zu kürzen.

Was haltet Ihr von meinem Vorschlag, die Sache positiv umzudrehen?

Herr Hofius sprach ja in der Anhörung von "Chorknaben", aber leider ohne anzugeben, wievielmal braver als der durchchnittliche

Bundebürger ein durchnittlicher Chorknabe ist.

Gruß Fatty

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Denen ?

Gar nix. Das werde ich irgendwann mal den Gutmenschen um die Ohren hauen, die wegen dieser läppischen, kaum noch messbaren Deliktanzahl so ein Gedöns mit einer Waffenrechtsverschärfung machen, anstatt sich um die wirklichen Probleme zu kümmern.

Dann wird die Gebetsmühle sofort angeworfen. Es wachsen neue Frau Stokars nach.

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Eben nicht.

Hier kann man sich mal bildlich vorstellen, welcher verschwindend geringe Anteil an Straftaten zur Kriminalisierung und Entrechtung des sonstigen rechtstreuen legalen Waffenbesitzer führt.

Aha. Dazu der nach meiner Meinung passende Vergleich:

- Pkw-Hersteller X stellt fest, das in 500 seiner Pkw fehlerhafte Bremsen verbaut wurden. Ein Rückruf wird als nicht notwendig erachtet, schließlich baut er das 20-fache an Pkw jährlich, und im Vergleich mit den Pkw die insgesamt unterwegs sind...

Ich weiß, das hinkt gewaltig. Aber das haben unsere beiden Vergleiche gemeinsam.

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- Pkw-Hersteller X stellt fest, das in 500 seiner Pkw fehlerhafte Bremsen verbaut wurden. Ein Rückruf wird als nicht notwendig erachtet, schließlich baut er das 20-fache an Pkw jährlich, und im Vergleich mit den Pkw die insgesamt unterwegs sind...

Warum erinnert mich das bloß so an den Film "Fight Club" ;-)

Aber nochma:

Würde eine Drehung in einen Positiven Vergleich (Gesetzestreue LWB/Insgesamt ) gegenüber einem "weniger negativem" (nur geringe

Deliktbeteiligung, aber immer schon bereits Delikt) etwas bringen?

Ernstgemeinte Frage.

Gruß Fatty

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