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Dominantes Auge


emmi2

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Hi, ich bin Rechtshänder und ziele mit dem rechten Auge was eigentlich auch mein Führauge ist und benutze wegen Kurzsichtigkeit von ca einer Dioptrie eine Schiessbrille. Ich muss aber bei ALLEN meinen Kurzwaffen die Kimme gaaanz nach rechts drehen, ca. 3mm ausser Mitte!!! um überhaupt die Mitte zu treffen. Ich schiesse nur GK mit einem Schnitt von 360 also ca 9er Schnitt, aber leider nicht konstant was ich auf meine Augen zurückführe. Macht es Sinn trotzdem das Auge zu wechseln, also mit dem linken zielen, geschossen wird ja eh nur beidhändig..........

gruß emmi

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Guest Nightingale
Macht es Sinn trotzdem das Auge zu wechseln, also mit dem linken zielen, geschossen wird ja eh nur beidhändig..........

Nein, Du muss immer mit dem Führauge schießen. Du streckst den Daumen geradeaus und fixierst einen weit entfernten Punkt. Dann schließt Du abwechselnd das eine und das andere Auge. Beim Führauge bleibt der Daumen in Position, beim nichtführenden Auge springt er. Dieses Auge solltest Du hell und matt abdecken. Das Führauge, welches auch Dein Zielauge ist, solltes Du mit einer Irisblende und ggf. einem gelbfilter unterstützen.

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Man kann sich umgewöhnen, bei deinem Schnitt würde ich aber darauf verzichten, da es

1. sehr lange dauern kann bis man wieder den selben Schnitt erreicht

2. möglicherweise dann andere Sachen umgestellt werden müssen (z.B Linksschaft)

3. versuche es mal mit einer Überkorrigierten Schiessbrille, die entlastet das Auge beim Schiessen

Hi, ich bin Rechtshänder und ziele mit dem rechten Auge was eigentlich auch mein Führauge ist und benutze wegen Kurzsichtigkeit von ca einer Dioptrie eine Schiessbrille. Ich muss aber bei ALLEN meinen Kurzwaffen die Kimme gaaanz nach rechts drehen, ca. 3mm ausser Mitte!!! um überhaupt die Mitte zu treffen. Ich schiesse nur GK mit einem Schnitt von 360 also ca 9er Schnitt, aber leider nicht konstant was ich auf meine Augen zurückführe. Macht es Sinn trotzdem das Auge zu wechseln, also mit dem linken zielen, geschossen wird ja eh nur beidhändig..........

gruß emmi

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Servus,

bist Du denn wirklich sicher, daß das rechte auch Dein Führauge ist ? Hast Du das ausgetestet ? Oder meinst Du das nur aus Gewohnheit ?

Bitte verzeih: kann es sich um Abzugsfehler handeln (indem Du die Waffe im Abziehen nach links drückst und das durch die Visierverstellung kompensierst) ?

Grundsätzlich ist beim statischen schiessen das Führauge nicht so wichtig, weil man eh Zeit hat, sich einzurichten. Wenn man dann halt auch mit diesem Auge schiesst !

Wo liegen die Treffer mit Deinen Waffen, wenn andere, gute, Schützen damit schiessen ?

Was passiert, wenn Du auf Deiner Schießbrille das linke Auge mal abdunkelst ? Nur zum Test !

Gruß

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Wo liegen die Treffer mit Deinen Waffen, wenn andere, gute, Schützen damit schiessen ?

Dann liegen die Treffer bei anderen rechts, wenn ich mit deren Waffe schiesse sind meine Schüsse links, wie gesagt, an den Waffen liegt es nicht.

Was passiert, wenn Du auf Deiner Schießbrille das linke Auge mal abdunkelst ? Nur zum Test !

Auf dem linken Auge hab ich einen Polfilter, dasd rechte mit Korrekturglas und Irisblende.......

bist Du denn wirklich sicher, daß das rechte auch Dein Führauge ist ? Hast Du das ausgetestet ?

Ja, hab ich getestet......

Bitte verzeih: kann es sich um Abzugsfehler handeln (indem Du die Waffe im Abziehen nach links drückst und das durch die Visierverstellung kompensierst) ?

will doch hoffen ich hab die Abzugsfehler in den letzten zwanzig Jahren ausgemerzt...... ;-)

mich wundert es ja nur das ich die Kimme soooo weit nach rechts drehen muss, kann das eine Hornhautverkrümmung sein die sich in den letzten Jahren verschlechtert hat??? welche Ursache kann es haben das mein rechtes Auge sooo aus dem Lot ist........

gruß emmi

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will doch hoffen ich hab die Abzugsfehler in den letzten zwanzig Jahren ausgemerzt...... ;-)

Drum hab ich ja so vorsichtig gefragt ;)

Als Glöckner ist man da so allerhand gewöhnt, und ich kenn ja nun weder Dich noch Deine Erfahrung.

Meine Fragen dienten ja nur der Lösungssuche, und waren mitnichten als Unterstellung gemeint.

Kann es sein, daß der Polfilter auf Deinem linken Auge - das Du ja zum schiessen eigentlich nicht brauchst, da die Frage mit dem Führungsauge auch geklärt ist - Dir einen Streich spielt ?

:bb1:

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Meine Fragen dienten ja nur der Lösungssuche, und waren mitnichten als Unterstellung gemeint.

würd ich Dir auch nie unterstellen :lol: , bin ja für jede Lösung dankbar, ich werde mal den Optiker wechseln und mir nochmal ein neues Glas anpassen lassen

thx emmi

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Nein, Du muss immer mit dem Führauge schießen. Du streckst den Daumen geradeaus und fixierst einen weit entfernten Punkt. Dann schließt Du abwechselnd das eine und das andere Auge. Beim Führauge bleibt der Daumen in Position, beim nichtführenden Auge springt er. Dieses Auge solltest Du hell und matt abdecken. Das Führauge, welches auch Dein Zielauge ist, solltes Du mit einer Irisblende und ggf. einem gelbfilter unterstützen.

. . . sorry aber das ist vollkommener Quatsch.

Wenn Du mit Irisblende arbeitest und das andere Auge abdeckst ist es egal mit welchem Auge Du zielst.

Ich hatte letztes Jahr einen Wettkampfschnitt von 390 Grosskaliber Gebrauchspistole.

Habe mir dann pünktlich zur DM in München eine bösartige Virusinfektion mit bakteriellem Befall

der Hornhaut eingefangen.

Leider hat die Hornaut meines rechten Auges (Zielauge) sehr starke Beschädigungen erfahren

und nun kann ich dieses Auge nicht mehr zum zielen verwenden.

Ich habe mir nun eine Schiessbrille für das linke Auge besorgt und ziele jetzt eben mit links.

Das einzige Problem ist die Haltung die mit der rechten Hand vor dem linken Auge im beidhändigen

Anschlag etwas für eine Überspannung des rechten Schulterblattes sorgt.

Die Ergebnisse liegen weiterhin auf ordentlichem Niveau, mein erstes Wettkampfergebnis dieses Jahr war 394.

Etwas mehr umgewöhnung erfordert das Gewehrschiesen, weil hier eben auch die ganze Haltung

von der rechten auf die linke Seite zu verlegen ist.

Auch das Flintenschiessen auf Zeit, wie z.B. bei der DSU oder IPSC verlangt starke Konzentration,

allerdings sind auch alle Unarten weg die man sich evtl. angewöhnt hat.

Somit kann man das auch positiv sehen sich von dem gewohnten Zielauge auf das Andere umzustellen.

Mit etwas Disziplin geht das aber auf jeden Fall.

Ich kann das persönlich bestätigen.

Gruss

der Cooper

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Ich habe auch schon immer beide Augen offen.

Ich kann mich auch nicht überwinden, das linke mit so einer Klappe abzudecken, obwohl ich mir extra eine Schiessbrille mit so einer Blende habe anfertigen

lassen.

Ist wahrscheinlich eine Berufskrankheit. Sicht geht vor Deckung.

Aber wenn Andere z.B. mit meiner (auf mich eingestellten) 9mm schiessen landen sie bei der 6 auf 5 Uhr.

Ich habe auch einen deutlichen Knick in der Optik, aber schön gleichmäßig.

Wenn Du triffst, dann ist es doch in Ordnung.

Wie ist Deine Schiessbrille? Siehst Du die Visierung oder die Scheibe scharf?

Ich bin 44 und habe mich mit meinem Optiker auf den Kompromiss geeinigt, dass mir die Visierung wichtiger ist.

Torsten

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würd ich Dir auch nie unterstellen :lol: , bin ja für jede Lösung dankbar, ich werde mal den Optiker wechseln und mir nochmal ein neues Glas anpassen lassen

Probier lieber erstmal das linke Auge einfach abkleben. Kostet ja nix ...

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Probier lieber erstmal das linke Auge einfach abkleben. Kostet ja nix ...

:gutidee: Ballistol auf linkes Brillenglas sprühen - oder mattes Tesaband draufkleben - oder diese Mattfolie, die die Kinder gegen das Schielen draufgeklebt bekommen (gibbs beim Optiker)...

Und - eigentlich - WAS iss denn das Problem???

Grüsse Horst

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Guest Nightingale
. . . sorry aber das ist vollkommener Quatsch.

Wenn Du mit Irisblende arbeitest und das andere Auge abdeckst ist es egal mit welchem Auge Du zielst.

Ist es nicht. Das Führauge ist wie die Händigkeit eine angeborene Funktion des Gehirns.

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Hallo emmi 2

Ich bin auch Rechtshänder und bei mir ist auch das rechte Auge das dominierende. Ich habe schnell bemerkt, das ich mit meinem rechten Auge als Zielauge nicht zu Rande kam :crazy: . Ich habe mir eine Schießbrille besorgt, spezielle Gläser besorgt, Blenden und Filter versucht, aber nichts half :016: . Ein Schützenkollege meinte dann ganz einfach, „Probier doch mal mit dem linken Auge zu zielen“ :gaga: . Das tat ich auch und siehe da, die Probleme waren weg :tramp4: .

Ich will damit nur sagen, probiere es einfach mal aus mal aus, wenn es ja dann funktioniert dann ist dein Problem auch vom Tisch.

Dagobert

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Ist es nicht. Das Führauge ist wie die Händigkeit eine angeborene Funktion des Gehirns.

Klar hat jeder Mensch ein dominantes Auge, es ist aber Quatsch das es nur mit diesem funktioniert

sauber einzuvisieren.

Du kannst das andere Auge mit einer Abdeckung des dominanten Auges einfach zwingen

diesen Job zu übernehmen.

Du kannst übrigens auch von Rechtshänder auf Linkshänder umstellen usw . . .

das ist weniger Gehirn als vielmehr Gewohnheit.

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Klar hat jeder Mensch ein dominantes Auge, es ist aber Quatsch das es nur mit diesem funktioniert

sauber einzuvisieren.

Du kannst das andere Auge mit einer Abdeckung des dominanten Auges einfach zwingen

diesen Job zu übernehmen.

Du kannst übrigens auch von Rechtshänder auf Linkshänder umstellen usw . . .

das ist weniger Gehirn als vielmehr Gewohnheit.

Ganz deiner Meinung :icon14: ,

einfach probieren und wenn es klappt, warum nicht so weiter machen. Jeder sollte für sich versuchen, wie es am besten klappt.

Theorie und Praxis, waren, sind und werden immer zwei verschiedene Stiefel sein.

Dagobert

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Guest Nightingale
Du kannst übrigens auch von Rechtshänder auf Linkshänder umstellen usw . . .

das ist weniger Gehirn als vielmehr Gewohnheit.

Man kann, aber die erzwungene Händigkeit verursacht immer Probleme. Ärzte raten schon lange davon ab, weil es eben keine Gewohnheit ist, sondern angeboren welche Gehirnhälfte man für welche Tätigkeiten verwendet. Bei Schädigung eines Organs kann zwar die andere Seite dessen Funktion übernehmen, aber gundsätzlich soll man seiner natürlichen Auslegung folgen.

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Ganz deiner Meinung :icon14: ,

einfach probieren und wenn es klappt, warum nicht so weiter machen. Jeder sollte für sich versuchen, wie es am besten klappt.

Theorie und Praxis, waren, sind und werden immer zwei verschiedene Stiefel sein.Dagobert

:eclipsee_gold_cup: Stimmt - manchmal... Hatte vor vielen Jahren das Problem, dass rechts der "DATTERIsCH" meine "Karriere" als OSP-Mannschaftsschütze beenden wollte...

Da haben Ärzte und Geschichten über einen OSP-Weltmeister, der den rechten Arm verloren hatte, mir den MUT gemacht, auf LINKS umzulernen!

Innerhalb von 14 Tagen wieder im Leistungskader!

Jetzt bin ich wohl der EINZIGE, der mit RECHTS und LINKS Deutscher Meister wurde (mit 1490 Heidelberg und den tollen Kameraden "von früher" :icon14: )

ALSO -

WO ein WILLE, da ein Weg!!!

Grüsse Horst

Der heute an IPSC Spass hat!

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Klar hat jeder Mensch ein dominantes Auge, es ist aber Quatsch das es nur mit diesem funktioniert

sauber einzuvisieren.

Du kannst das andere Auge mit einer Abdeckung des dominanten Auges einfach zwingen

diesen Job zu übernehmen.

Es kann noch schlimmer kommen: Ich bin auf einem Auge kurz- und auf dem anderen weitsichtig und mein Gehirn hat sich insofern darauf eingestellt, daß es das dominante Auge entsprechend wechselt, selbst wenn ich ein Brille trage, die die Fehlsichtigkeit korrigiert, und dann folgt das andere Auge noch nicht mal korrekt, so daß ich auch noch ein wenig schiele. Das macht die Arbeit mit Pistolen mit fixer Visierung natürlich etwas anstrengender (mit Reflexvisieren löst sich das Problem, aber dann ist mein rechtes Auge auf die lange Distanz dominant und ich bin Linkshänder und -pistolenschütze--Laservisiere lösen das Problem auf kurze Distanzen wirklich, sind aber noch nichteinmal bei den Amis zum Wettbewerbsschießen zugelassen), aber wie schon gesagt: Wo ein Wille ist ist auch ein Weg und Übung löst viele Probleme.

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Frage mal einen umgestellten Linkshänder wo Rechts ist. Und dann überprüfen deine Aussage.

Klar hat jeder Mensch ein dominantes Auge, es ist aber Quatsch das es nur mit diesem funktioniert

......

Du kannst übrigens auch von Rechtshänder auf Linkshänder umstellen usw . . .

das ist weniger Gehirn als vielmehr Gewohnheit.

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