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Schießstand Hannover-Wilkenburg


Hermes

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Guest BSE1911

Was bitte ist die Meyton - Technik ?? :confused:

DIE elektronische Trefferanzeige, funtioniert für sämtliche Kaliber (was mit einer .45-70 schon eine angekratzte 10 ist, ist bei gleicher Mittelpunktposition eines .22er Treffers noch ne echte 9) und für sämtliche Geschwindigkeiten ( nicht nur Überschall).

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Also doch nicht elektronisch??? :confused:

Gruß

Elke

Vermutlich beides, sonst würde jagdliches schiessen wohl keinen Sinn machen. Meine Info stammt vom Hausmeister und der sprach von Zuganlagen, als ich ihn auf Ordonannz- und Zielfernrohrgewehr ansprach. Im übrigen ein sehr netter und freundlicher Mensch.

Gruß Markus

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Hallo,

es werden definitiv mechanische Zuganlagen für die 100 m Großkaliberstände gebaut ! Und auch nicht 12 wie einmal geplant ! Es bleibt bei 6 wie Hermes berichtet hat !!!

Alles andere als mechanisch würde auf den Ständen auch nicht funktionieren :D

Bei einer V100 > 650 m/s in Verbindung mit einem Teilmantelgeschoß ist die elektronische Trefferanzeige am Ende. :traurig_16:

MfG

BigBoreMike

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Guest BSE1911

Alles andere als mechanisch würde auf den Ständen auch nicht funktionieren :D

Bei einer V100 > 650 m/s in Verbindung mit einem Teilmantelgeschoß ist die elektronische Trefferanzeige am Ende. :traurig_16:

Willst Du damit sagen, dass die elektronische Messeinrichtung zielballistisch von den Joulen überfordert sei oder dass die Messtechnik an den über 650 m/s scheitern würde?

Fakt ist, dass die Beschußsicherheit von den eingesetzten Blenden abhängt und dass die elektronische Meßeinrichtung stressfrei auch mit 2-facher Schallgeschwindigkeit und schneller fliegende Projektile erfassen kann.

Die in Hannover eingesetzte Technik ist top, wenn man für die geplante Verwendung die richtigen Komponenten auswählt, also nicht den KK-Rahmen für Großkaliber und wenn man sich diese Technik leisten kann.

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Moin,

ob die Scheibenhalter noch in die Schlitten passen weiß ich nicht , müßte man im Vorfeld abklären.

Nun zur Technik, man muß sich das so vorstellen: Man nimmt eine Schale gefüllt mit Wasser diese steht absolut ruhig. Mit einem Geschoß taucht man nun (rein theoretisch) in die absolute Mitte der Schale. Die entstandenen Wasserwellen (die erste Welle) trifft nun absolut gleichzeitig auf den Schalenrand in alle Richtungen. Schallsensoren erkennen das nicht zeitversetzte auftreffen und zeigen über ein Display eine 10,9 an. Ein nicht zentrisches eintreffen eines Geschosses z.B. 1 cm Abweichung von der Mitte würde die Wellen an einer Seite früher ankommen lassen als auf der anderen Seite, dieses wird berechnet und z.B. eine 9 angezeigt. In der Praxis wird auf Gummischeiben geschossen die sich in dem Spiegel befinden, diese werden vom Geschoss durchdrungen und geben, wie schon beschrieben, die Schallwellen weiter die von Sensoren ausgewertet werden.

Man benötigt bei dieser Technik ein kreisrundes Einschussloch, dieses ist z.B. bei einer .22lfB gegeben, aber wie sieht es bei einer .300 Win Mag mit Zerlegungsgeschoss aus.Beim eintreffen des Geschosses auf die Gummischeibe setzt die sofortige Zerlegung ein mit Walnuss großen Einschußlöchern die auch nicht rund sind.Es ist technisch bei diesen Anlagen einfach nicht machbar. Des weiteren möchte man ja auch mal ein neues Zielfernrohr einschießen! Aus eigenen Erfahrungen liegt da schon mal der erste Schuß 40 -50 cm daneben, bei einer herkömmlichen Scheibe kann man noch Trefferaufnahme durchführen bei einer elektronischen bekommt man nur Fehler angezeigt und weiß garnichts.

Gruß´

BigBoreMike

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Guest BSE1911

Nun zur Technik, man muß sich das so vorstellen: Man nimmt eine Schale gefüllt mit Wasser diese steht absolut ruhig. Mit einem Geschoß taucht man nun (rein theoretisch) in die absolute Mitte der Schale. Die entstandenen Wasserwellen (die erste Welle) trifft nun absolut gleichzeitig auf den Schalenrand in alle Richtungen. Schallsensoren erkennen das nicht zeitversetzte auftreffen und zeigen über ein Display eine 10,9 an.

Hier hat BBM etwas verwechselt: es gibt akustische Messverfahren, welche Einschränkungen in ihrer Verwendung haben (siehe meine Hinweise weiter oben). Bei der Anlage in Hannover handelt es sich aber eben nicht um ein akustisches, sondern um ein optisches Verfahren. Und genau dies macht den Unterschied, der mich dazu hinreissen ließ, die Meytron als DIE elektronische Trefferanzeige zu bezeichnen.

Akustische Verfahren funktionieren nicht bei Unterschall-Geschwindigkeit (viele KK und VL good-bye). Akustische Verfahren ermitteln lediglich einen dimensionslosen Schnittpunkt (eine .22er gerade-noch-Neun oder eine .45er-bereits-10? Beide haben den gleichen Mittelpunkt). Die Gummibänder, die zerschossen werden, müssen teuer ersetzt werden.

Die Hannover-Lösung funktioniert optisch, die gemessenen Schatten sind nicht dimensionslos, daher wird auch das tatsächlich verschossene Kaliber berücksichtigt.

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...die Hannover-Lösung funktioniert optisch, die gemessenen Schatten sind nicht dimensionslos, daher wird auch das tatsächlich verschossene Kaliber berücksichtigt...

Eine Frage zu dieser Applikation:

machen die das mit sogenannten Zeilensensoren??

Wer baut denn solche Anlagen, oder anders gefragt, wem kann ich meine Lichtschranken anbieten?

Wäre für einen Hinweis dankbar.

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  • 2 months later...

Update:

Ich habe mir heute die 100 Meter GK-Anlage in Wilkenburg angeschaut und bin mit gemischten Gefühlen nach Hause gefahren.

Der ganze Stand, nun als Bundesstützpunkt, ist perfekt auf den DSB und seine Disziplinen ausgerichtet.

Bis auf Armbrust und 100 Meter GK, wird elektronisch ausgewertet. Alles riecht noch neu und es sieht auch toll aus....aber....die 6 GK-Stände sind nicht mehr so schön wie vorher.

Die Brüstung ist höher, Tische zum liegend oder sitzend schiessen konnte ich nicht finden, nur noch Einzellader (bzw. Repetierer) und Halbautomaten gar nicht mehr, schließlich will man ja die "Ballermänner" (die alles kaputt schiessen) dort nicht haben (Aussage eines Offiziellen).

Insgesamt für Jäger eher interessant, wie für BdMP- oder BDS-Schützen, da der Stand für 100 Meter stehen aufgelegt ausgelegt ist.

Tische zum liegenden Anschlag sollten kein Problem sein, aber zum sitzend schiessen ist der Stand völlig ungeeignet. Ich arbeite jetzt schon auf dem Oberg mit 2 Paletten und einem Tisch, was in Wilkenburg vermutlich nicht gehen wird. :angry2:

Ärgerlich auch, das man den Eingang zum Stand nicht verändert hat. Es wird also wieder beim GK-Schiessen Probleme geben, das sich die LG-Schützen gestört fühlen, wenn GK geschossen wird.... spätestens, wenn man die Türe offnet.

Für Nichtmitglieder des NSSV, kostet die Stunde GK 10,-

Mahlzeit.

Bilder

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hallo hermes,

was hast du sonst von diesem "großartigen" verein erwartet????

die sind halt die einzig wahren schützen :peinlich:

gruß VA

schon eine Frechheit bei einem Leistungszentrum nicht auf die Bedürfnisse fremder Verbände einzugehen.

Karl

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Oh, ich bin auch DSB-Mitglied und es sollte auch nicht wie reine Kritik klingen, aber der Stand wurde früher von Schützen aller Verbände gern genutzt und bis auf Terminschwierigkeiten, gabs auch keine Probleme. Da war allerdings noch die Stadt Hannover der Eigentümer. Nun unter neuer Regie, wurde der Stand sehr einseitig erneuert und ich finde das eine schlechte Ausgangsposition für das zusammenleben der Verbände.

Dazu kommt, das auch ich als NSSV-Mitglied meinen Obulus dazu beigetragen habe (per Mitgliedsbeitrag) und selbst wenn ich nicht hauptsächlich nach BDS-Regeln schiessen würde, hätte ich bei z.B. Ordonannzgewehr nach DSB das gleiche Problem. Ich kann nicht anders, ich muss im sitzen schießen und mein DSB-Pass reicht leider nicht, um die Brüstung niedriger zu machen...

Aber vielleicht bewegt sich ja noch etwas und es braucht erst eine gewisse "Einspielzeit", bevor alles rund läuft? Wenn die Schützen wegbleiben, wacht man vielleicht auf und macht das Angebot etwas interessanter. Ich werde auf jeden Fall in Kürze mal anfragen, wie ich persönlich den Stand nutzen könnte.

Gruß Markus

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Ich denke auch, daß nach einer gewissen Zeit, wenn die "wichtigen Herrschaften" die Eröffnung eines

neuen Standes verkraftet (vergessen) haben, das ganze Brimborium in den nun folgenden Monaten

eher an die Praxis angepaßt wird.

Wäre wohl auch traurig, wenn das nicht geschehen würde. :angry2:

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Als ich vor einigen Monaten mal beim NSSV per Mail angefragt habe, ob in der neuen "Wilkenburg" auch mit modernen HA, wie z.B. XR41, OA15, Saiga, etc, geschossen werden kann, konnte der Geschäftsführer (Hr. Jaschke) mit diesen Begriffen nichts anfangen...

Wenn's nicht sinnlos wäre, sollte man das mal dem Bund der Steuerzahler stecken, dass eine moderne Schießanlage nur für einen anerkannten Verband gebaut wurde und die anderen Verbände nicht daran beteilgt worden sind.

Aber wahrscheinlich ist das alles politisch gewollt, Luftpumpen sind eben polit. korrekt, ein XR 41 eben nicht.

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schon eine Frechheit bei einem Leistungszentrum nicht auf die Bedürfnisse fremder Verbände einzugehen.

Karl

hallo,

ich vermute du hast schon die antworten der anderen gelesen, oder??

dies sollte eigentlich reichen...............

vielleicht noch anbei: es ging ja nicht nur um den bau sondern auch um "waffenverbote" samt der sinnigen begründungen :peinlich: , aber verwirren wir lieber nicht mit tatsachen oder fakten ;)

ansonsten gilt wie immer: vor betätigung der tastatur hirn einschalten :D

gruß VA

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hallo,

ich vermute du hast schon die antworten der anderen gelesen, oder??

dies sollte eigentlich reichen...............

vielleicht noch anbei: es ging ja nicht nur um den bau sondern auch um "waffenverbote" samt der sinnigen begründungen :peinlich: , aber verwirren wir lieber nicht mit tatsachen oder fakten ;)

ansonsten gilt wie immer: vor betätigung der tastatur hirn einschalten :D

gruß VA

Da hat die Stadt einen Stand an einen Verband verkauft, der machte nun ein Leistungszentrum daraus ohne auf die Ansprüche anderer Verbände einzugehen.

Das versteht nun mancher Schütze nicht, oder?

Karl

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Da hat die Stadt einen Stand an einen Verband verkauft, der machte nun ein Leistungszentrum daraus ohne auf die Ansprüche anderer Verbände einzugehen.

Das versteht nun mancher Schütze nicht, oder?

Karl

Ganz so einfach kannst Du es dir nicht machen, Karl.

Wilkenburg hatte eine über viele Jahre hinweg "gewachsene" Struktur an unterschiedlichen Schützen. Immer wieder wurde auf Nachfrage gesagt, das alles so bleiben würde und man nach dem Umbau höchstens mit höheren Standmieten rechnen muss.

Es gibt in Hannover halt nur 2 100-Meter-Stände und Wilkenburg war der unkomplizierte davon, wo man alles schießen konnte.

Nun sind natürlich diejenigen enttäuscht, dazu gehöre ich auch, die jetzt nicht die Anforderungen eines DSB-Leistungsschützen oder Jäger erfüllen und das ist eben die Mehrheit. Ob das so gewollt war, stell ich erstmal so hin. Ich habe aber eine Anfrage an den Geschäftsführer gestellt und harre nun der Antwort.

m.M. nach, wäre es schon aus wirtschaftlichen Gründen besser gewesen, sich eher an der Mehrheit zu orientieren, als an die Bedürfnisse einiger weniger.

Gruß Markus

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